Хайнц Конзалик - Das unanstadige Foto

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Konsalik — er hat sich mit großen Rußland-Romanen wie» Liebesnächte in der TaigaDie Tochter des TeufelsNachforschungen< erfahren immer mehr Einwohner von dem Bild. Die Gesellschaft hat ihren Skandal. Heuchelei und Spießertum feiern Triumphe…
Wie Konsalik die Doppelbödigkeit der Moral entlarvt und gleichzeitig echt russische Atmosphäre vermittelt — das muß man gelesen, besser: durchlacht haben.
Ein echtes Lesevergnügen!

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Väterchen Akif nahm daraufhin sein Gewehr und ballerte los, brüllte und keuchte und brach als Erlöser aus dem Dickicht auf den Rastplatz. Er sah imponierend aus mit seinem eisverkrusteten Pelz und dem gefrorenen Bart.

«Sie sind weg!«schrie er und schwenkte sein Gewehr.»Zwei habe ich erlegt, und die anderen… hui, fort sind sie! Feige Burschen alle! Man muß ihnen nur mutig gegenübertreten, so wie Sie, Genossen aus Magnitogorssk! Bravo, ihr harten Männer!«

Drei Tage später reisten die Parteifunktionäre wieder ab. Von einer Schließung der Kirche wurde nie wieder gesprochen.

Das war also die einzige Schwierigkeit gewesen, die Kasutin bisher gehabt hatte. Nun saß der Fotograf Babajew vor ihm, um 9 Uhr in der Früh, zitternd und bleich, und legte noch unbekannte Fotos vor, denen etwas Ungeheuerliches anhaften mußte.

«Was. was hast du da fotografiert?«fragte Kasutin mit vorsichtiger Stimme.

«Ich nichts. Der Genosse Jankowski. Ich habe die Bilder nur entwickelt und vergrößert.«

Jankowski! Meine Ahnung, dachte Kasutin. Mein Gefühl. Meine innere Stimme. Schon als er das erstemal hier hereinkam, groß, blond, ungehemmt, da wußte ich: Mit dem bekomme ich Schwierigkeiten. Das ist ein Mensch, so kraftvoll, so siegessicher, der spuckt einem ins Gesicht und ruft dazu noch Prost.

Jankowski also. Trotz dreier Unterschriften und vier Stempeln. Welch vollkommene Tarnung! Geologe! Da kommt man mit seinen Instrumenten überall hin, da fällt nichts auf von dem, was man tut. Da kann man zusehen, und der Kerl spioniert.

«Was ist auf den Fotos zu erkennen?«fragte Kasutin gepreßt.

«Ich bitte um strengste Diskretion. «Babajew hob das erste Foto hoch und hielt es Kasutin vor die Augen.»Und bitte Ruhe bewahren.«

Kasutin starrte die Vergrößerung an, beugte sich vor, seine Augäpfel begannen zu vibrieren.

Babajew nickte.

«Das sind Bilder, was?«sagte er gedehnt.

Kasutin nahm den Kopf zurück, wischte sich fahrig über die Augen und zeigte dann auf den flachen Stapel.

«Alle so?«fragte er heiser.

«Ja.«

«Alle mit dem nackten Weib?«

«Alle. Mal von vorn, mal von der Seite, mal von hinten, dann schräg von oben, schräg von unten.«

«Hör auf, Nikita Romanowitsch!«rief Kasutin.»Das ist ja unglaublich!«

«Überzeuge dich. Ein Foto schlimmer als das andere. Das sind

wirklich Gipfelpunkte an Unanständigkeit.«

«Fotos unseres Genossen Jankowski?«

«Das ist es ja, Pjotr Dementijewitsch. «Babajew breitete die Bilder nun nebeneinander aus. Kasutin liefen die Augen fast über. Da dehnten sich die Schenkel, rundeten sich die Hüften, wölbten sich die Brüste, glänzten die Leiber, schimmerten die Schultern, spannten sich die Rückenmuskeln, lockten die Hinterbacken. - Jankowski war ein Meisterfotograf.

«Dies hier ist offensichtlich eine wunderschöne Frau, und sie muß in Nowo Korsaki wohnen«, erklärte Babajew.»Der Film ist vor kurzem erst abgeknipst worden. Jankowski ist aber nie zusammen mit einer Frau gesehen worden. Es sind also heimliche Aufnahmen, es sind Fotos einer Frau, von der niemand weiß, daß sie sich nackt von Jankowski knipsen läßt. Das ist es, was mich so unruhig macht. Welche Frau bei uns ist so schön? Welche hat einen solch himmlischen Körper? Welche hat dieses verborgene Verhältnis zu Jankowski? Diese Fragen machen mich ganz krank.«

Kasutin schwieg. Er starrte die Fotos an und verstand die Aufregung Babajews. So vollkommen alle Bilder waren, jedem fehlte eins — der Kopf. Die Schönheit begann am Unterteil des Halses und endete unterhalb der Knie. Von welcher Seite und aus welcher Perspektive diese unanständigen Fotos auch aufgenommen worden waren — der Kopf fehlte. Dieser Superlativ an Schönheit war anonym… aber es war ein Superlativ, der mitten unter ihnen lebte.

Kasutin räusperte sich, nahm jedes Bild in die Hand, führte es nahe an seine Augen und tastete jeden Millimeter ab.

«Es ist vergeblich«, ließ sich Babajew vernehmen.»Ich habe schon mit der Lupe alles abgesucht.«

«Du bist ein Ferkel, Genosse Babajew!«

«Es geht mir nur um die Aufklärung. Ich will diese Sittenlosigkeit entlarven, will ihr das Wasser abgraben.«

Kasutin ließ die Bilder fallen. Ihr so genauer Anblick erregte ihn mehr, als er zugeben wollte. Außerdem erinnerte ihn die Brustform zu sehr an Dunja Sergejewna. Bei diesem Gedanken erstarrte er plötz-lich innerlich und wurde rötlich im Gesicht. Ein Fetzen Erinnerung explodierte in ihm. Wie sagte Jankowski immer, wenn er draußen im Vorzimmer auf Dunja traf?» Ha, da ist ja meine kleine Eichkatze! Dunja, Sie entwickeln sich zu einer permanenten Gefahr: Sie werden täglich hübscher!«Und was tat Dunja dann? Sie kicherte blöd, rollte mit den Augen und wackelte mit dem Hintern.

Kasutin riß ein Bild an sich, das die Unbekannte von hinten zeigte. Die Ähnlichkeit war unverkennbar. Pjotr Dementijewitsch stöhnte nach innen und nagte an der Unterlippe. Es konnte Dunja sein. Diese ausgeprägte Spalte zwischen den Backen. Der durch die Haut sich drückende, schwache Punkt des Steißknochens. Kasutin kannte Dunjas Körper so gut, daß sein Atem um so mehr zu rasseln begann, je länger er die Fotos betrachtete. Ist das möglich, dachte er verbittert. Sie betrügt mich mit diesem Kerl! Während ich Lenin studiere, läßt sie sich von oben und unten, von rechts und links, von hinten und vorn fotografieren. Welche Verworfenheit! Welcher Sittenverfall! Natürlich hat er sie mit seinen blonden Haaren und seinen blauen Augen herumgekriegt, mit seinen großsprecherischen Erzählungen, mit seinem ganzen verfluchten Talent, Frauen zu gefallen. Dunja Sergejenka! Wie schwer einem das Herz dabei wird!

Kasutin warf die Fotos weg und versteckte seine Hände unterm Tisch. Babajew sollte nicht sehen, wie sie zitterten.

«Es wäre am einfachsten, Jankowski selbst zu fragen«, stieß er hervor.

«Um Gottes willen, das ist unmöglich! Ein Fotograf hat so verschwiegen zu sein wie ein Beichtvater. Der Fotograf ist der enge Vertraute des Kunden. Völlig unmöglich, zu fragen: Victor Semjono-witsch, wer ist die schöne Nackte? Er könnte mich ohrfeigen, und ich dürfte ihn noch nicht einmal anzeigen. Du darfst von den Bildern überhaupt nichts wissen!«

«Und warum zeigst du sie mir dann?«regte sich Kasutin auf.»Warum stiehlst du mir den inneren Frieden?«

Babajew sah Kasutin mit unglücklichen Augen an.»Wir sind Freunde«, sagte er.»Und wir sind Menschen mit eisernen Grundsätzen.

In unserer Mitte ist eine himmlisch schöne Frau auf einem schlechten Weg. Nicht auszudenken, was daraus erwachsen kann. Ehetragödien, Mord, Selbstmord, Kinder weinen um ihre Mutter, ein Vater knüpft sich auf wegen der sittenlosen Tochter… Wir können das alles verhindern, Pjotr Dementijewitsch, wenn wir herausbekommen, wer diese nackte Frau auf den Fotos ist. Man muß sich den Kopf dazu suchen, dann haben wir sie. Man muß Vergleiche anstellen, sich umsehen. Wer könnte einen so schönen Körper haben? Die Auswahl ist ja verschwindend gering. Wer hat schon einen solch vollendeten Leib, solch feste Brüste, solch glatte Schenkel, diese hintere Rundung?«

«Ja, wer hat so etwas?«Kasutin dachte wieder an Dunja Sergejewna und an die Möglichkeit, daß sie mit Jankowski heimlich verbotene Freuden genoß. Im Haus des alten Fessenko war das möglich. Der Alte war schwerhörig, und wenn Dunja oben in Jankowskis Wohnung keuchte und stöhnte, hörte Fessenko das nie und nimmer, vor allem nicht, wenn er in seinem Kriegsbuch schmökerte. Jetzt verstand Kasutin auch, warum Jankowski dem Alten den Bildband von Leningrad mitgebracht hatte.

Er knirschte mit den Zähnen, ballte zornig die Fäuste unterm Tisch und begann vor Wut zu schwitzen.

«Wie stellst du dir das vor?«fragte er Babajew mit rauher Stimme.»Ich kann doch nicht jedes weibliche Wesen ins Parteihaus bestellen und befehlen: Genossin, ziehen Sie sich bitte aus, ich muß Sie von Amts wegen betrachten. - Es würde Männer geben, die diesen Erlaß vorher sehen wollten.«

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