Harriet Beecher–Stowe - Onkel Toms Hütte

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Arthur Shelby, ein Plantagenbesitzer in Kentucky, sieht sich in seiner finanziellen Not gezwungen, seinen besten und treuesten Sklaven, Onkel Tom, und den fünfjährigen Harry an einen skrupellosen Sklavenhändler zu verkaufen. Während Harry mit seiner Mutter auf abenteuerliche Weise Richtung Kanada flieht, beugt sich Uncle Tom demütig seinem Schicksal. Von einem Besitzer zum nächsten verkauft, ist es nur eine kurze Zeit, in der er wie ein Mensch behandelt wird. Schließlich landet Uncle Tom auf einer Baumwollplantage im Süden der USA …

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In Kentucky gab es gewiß die mildeste Form der Sklaverei. Während in südlichen Landstrichen die Bestellung der Felder unter dem jähen Wechsel der Jahreszeiten immer im Zeichen drängender Eile vor sich ging, gestatteten es hier die landwirtschaftlichen Verhältnisse dem Neger, bei einem gemäßigten Klima seiner Arbeit ruhig und stetig nachzugehen. Auch lebte er gesünder und vernünftiger. Sein Herr aber war zufrieden mit dem regelmäßigen Ertrag seiner Felder und kam nicht in Versuchung, zugunsten eines plötzlichen und schwindelnden Gewinns in Hartherzigkeit die Interessen der Hilflosen und Bedürftigen zu opfern.

Besuchte man in Kentucky die Farmen und beobachtete die Nachsicht und Freundlichkeit der Herrschaft und die Anhänglichkeit und Treue der Sklaven, so war man versucht, an die oft zitierte, poetische Legende einer patriarchalischen Einrichtung zu glauben. Aber auf diesem freundlichen Bild lag ein tiefer Schatten — der Schatten des Gesetzes. Solange das Gesetz alle diese Menschen mit klopfendem Herzen und lebendigem Gefühl nur als tote Sachen betrachtete, die einem Herrn gehören — solange ein Bankrott, ein Mißgeschick, die Unklugheit oder der Tod des besten Herrn die Ursache sein konnte, daß seine Sklaven mit einem Schlag ein Leben des friedlichen Schutzes, der freundlichen Nachsicht gegen hoffnungsloses Elend und dauernde Plage aufgeben mußten — solange war es unmöglich, die beste Sklaverei erfreulich und angenehm zu machen.

Mr. Shelby hatte einen gutartigen und freundlichen Charakter und war durchaus geneigt, gegen seine Umwelt Nachsicht zu üben. Er hatte es auf seinem Besitz niemals an dem Geringsten fehlen lassen, seinen Negern das Leben behaglich zu machen. Jedoch hatte er großzügig und leichtsinnig spekuliert und sich in Schulden gestürzt. Seine Schuldscheine waren Haley in die Hände gefallen, diese kurze Erklärung ist der Schlüssel zu der vorgehenden Unterhaltung.

Nun hatte es sich gefügt, daß Eliza, als sie sich der Tür näherte, genug von der Unterhaltung aufgefangen hatte, um zu verstehen, daß der Händler ihrem Herrn ein Angebot auf ihren Buben gemacht, oder irrte sie sich? Ihr Herz schlug schwer, und unwillkürlich preßte sie den Knaben so fest an sich, daß er erstaunt zu ihr aufsah.

»Eliza, Mädchen, hast du Kummer?« fragte ihre Herrin, als sie den Waschständer umgeworfen und den Stickrahmen zerbrochen hatte und schließlich ihrer Herrin geistesabwesend ein langes Nachthemd statt des geforderten seidenen Kleides aus dem Schrank holte.

Eliza fuhr auf. »Oh, gnädige Frau!« sagte sie und schlug flehend die Augen auf, dann in Tränen ausbrechend, setzte sie sich auf einen Stuhl.

»Aber Eliza, was ist denn los?«

»Oh, gnädige Frau! Im Wohnzimmer hat ein Händler mit dem gnädigen Herrn gesprochen. Ich habe ihn gehört.«

»Nun, du dummes Kind, was ist dabei?«

»Oh, gnädige Frau, glaubt ihr, der gnädige Herr wird meinen Harry verkaufen?« Und das arme Geschöpf brach in Schluchzen aus.

»Ihn verkaufen? Nein, du Dummerchen! Du weißt doch, der gnädige Herr wird sich niemals mit den südlichen Händlern einlassen; solange seine Leute sich gut aufführen, wird er sie nicht verkaufen. Und wer sollte denn deinen Harry kaufen wollen, du törichtes Kind? Denkst du wirklich, alle Welt ist so vernarrt in ihn wie du? Komm, sei wieder vergnügt und hake mir mein Kleid zu. So ist es recht, und nun lege mir das Haar am Hinterkopf in die hübschen Flechten, wie du es neulich gelernt hast. Das ist gescheiter als das Horchen an der Tür.«

»Ja, aber gnädige Frau, Ihr würdet niemals Eure Einwilligung geben, wenn sie wirklich …?«

»Unsinn, Kind. Ich würde nicht daran denken. Dann könnte ich ebensogut meine eigenen Kinder verkaufen. Wirklich, Eliza, du bist zu stolz auf den kleinen Kerl. Ein Mann braucht nur seine Nase in die Tür zu stecken und schon bildest du dir ein, er will das Kind kaufen.«

Dieser zuversichtliche Ton beruhigte Eliza, so daß sie sich flink und geschickt an die Toilette ihrer Herrin machte und schließlich selbst über ihre Ängste lachte.

Mrs. Shelby war eine Frau von hoher, geistiger und moralischer Bildung. Außer jener natürlichen Großmut und Freiheit des Geistes, die man bei den Frauen in Kentucky häufig fand, besaß sie religiöses Empfinden und hohe moralische Grundsätze, die sie in die Tat umzusetzen pflegte. Ihr Mann, der sich nicht weiter um Religion bemühte, bewunderte und achtete ihre Beständigkeit, auch hatte er vor ihren Ansichten vielleicht ein wenig Angst. Jedenfalls ließ er ihr völlig freie Hand in ihrem liebevollen Bemühen um das Wohlergehen, die Erziehung und Besserung ihrer Leute. Er selber freilich beteiligte sich nicht daran. In der Tat schien er irgendwie der Ansicht zu sein, daß die Frömmigkeit und Güte seiner Frau für zwei ausreiche, wobei er die leise Erwartung hegte, durch den Reichtum ihrer Tugenden, an denen er keinen Anteil hatte, gleichfalls in den Himmel zu kommen.

Jetzt lag es ihm wie eine Zentnerlast auf der Seele, daß er ihr nach seiner Abmachung mit dem Händler dieses Ergebnis mitteilen mußte. Er wußte genau, mit welcher Opposition er dabei zu rechnen hatte.

Mrs. Shelby hatte nicht den leisesten Argwohn bezüglich der Geldverlegenheit ihres Mannes; sie kannte nur seinen gutmütigen Charakter und war deshalb durchaus gutgläubig, als sie Elizas Verdacht zerstreute. Tatsächlich schenkte sie der ganzen Sache keine weitere Beachtung mehr, sondern rüstete sich zu einem Abendbesuch, so daß sie bald alles andere vergessen hatte.

2. Kapitel

Die Mutter

Eliza war von Jugend auf als ein besonderes Hätschelkind ihrer Herrin erzogen worden. Man hatte sie mit einem aufgeweckten, begabten jungen Mulatten verheiratet, mit Namen Georg Harris, der auf einem Nachbargut als Sklave diente.

Diesen jungen Menschen hatte sein Herr an eine Sackleinwandfabrik vermietet, wo er auf Grund seiner Geschicklichkeit und Klugheit sehr bald als erste Kraft galt. Er hatte eine Maschine zur Reinigung des Hanfes erfunden, die große technische Begabung verriet.

Er sah sehr gut aus und besaß angenehme Manieren, so daß er in der Fabrik bei allen wohlgelitten war. Doch in den Augen des Gesetzes war dieser junge Mann kein Mensch, sondern eine Sache, allen guten Eigenschaften zum Trotz, Eigentum eines ordinären, engherzigen und tyrannischen Herrn. Derselbe Herr hatte von Georgs ruhmreicher Erfindung gehört. Nun ritt er zur Fabrik hinüber, um sich anzusehen, was sein gescheites Stück Eigentum ausgeheckt hatte. Der Fabrikherr empfing ihn begeistert und gratulierte ihm zu einem solch wertvollen Sklaven.

Georg selbst führte ihn durch die Fabrikanlage und zeigte ihm die neue Maschine. Er tat dies in strahlender Laune und glücklichem Stolz und nahm sich dabei so hübsch und stattlich aus, daß sein Herr sich eines unbehaglichen Gefühls der eigenen Minderwertigkeit nicht erwehren konnte. Was nahm sich sein Sklave heraus, im Lande umherzuwandern, Maschinen zu erfinden und sich unter freien Bürgern wie ihresgleichen zu benehmen? Das wollte er ihm schon austreiben. Er würde ihn sofort mitnehmen und ihn daheim hacken und graben lassen. Dann konnte man ja sehen, ob er noch so geleckt dahergehen würde.

So geschah es, zur allgemeinen Überraschung des Fabrikanten und seiner Arbeiter, daß er plötzlich Georgs Lohn verlangte und damit seine Absicht kundtat, ihn mit nach Hause zu nehmen.

»Aber, Mr. Harris«, protestierte der Fabrikherr. »Das ist doch sehr plötzlich!«

»Wenn schon — dafür ist er mein Sklave.«

»Wir wären bereit, die Entschädigungssumme zu erhöhen.«

»Kommt gar nicht in Betracht. Ich habe es nicht nötig, meine Leute zu verdingen.«

»Aber lassen Sie doch mit sich reden. Er hat doch eine besondere Begabung für diese Arbeit.«

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