Jack London - Alaska-Kid

Здесь есть возможность читать онлайн «Jack London - Alaska-Kid» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Классическая проза, Прочие приключения, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Alaska-Kid: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Alaska-Kid»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Über das Buch San Francisco, O'Hara und seine Zeitschrift, für die er Erzählungen in wöchentlichen Fortsetzungen schrieb, die Redaktion, die Klubs, in denen er verkehrte, all die Nichtigkeiten jener tatenlosen Tage scheinen einer unbeschreiblich fernen Vergangenheit anzugehören. Nur mit Schaudern denkt Kid Bellew daran, wie er einst Zeit und Kraft in dem Bohèmeleben der großen Stadt vergeudet hat, ohne zu wissen, was Nahrung, Schlaf und Gesundheit in Wirklichkeit bedeuten. Aus einer Laune heraus hat er sich Goldgräbern auf dem Wege nach Alaska angeschlossen, hat ungeheure körperliche Strapazen auf sich genommen und schließlich Gefallen am harten Leben in den endlosen Wäldern, den unnahbaren, zerklüfteten Gebirgen und den wild schäumenden Wassern gefunden. Gemeinsam mit Jack Kurz, einem prächtigen Kameraden, schlägt er sich quer durch Alaska, zu Fuß, im Boot, auf Schneeschuhen und mit dem Hundeschlitten. Aus dem ehemaligen Chechaquo, dem Grünschnabel, wird der erfahrene Waldläufer, Hundeführer und Goldsucher Alaska-Kid.
Über den Autor Jack London (eig. John Griffith, später J. G. London nach seinem Stiefvater) wurde am 12.01.1876 in San Francisco geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22.11.1916 setzt der berühmte Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifornien seinem zuletzt von Alkohol, Erfolg und Extravaganz geprägten Leben ein Ende.

Alaska-Kid — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Alaska-Kid», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Als drei Stunden vergangen waren, zog Sprague seinen Riemen ein und erklärte, daß sie umkehren müßten, um in der Mündung des Flusses Schutz zu suchen. Stine stellte sich auf seine Seite, und damit war die harte Arbeit, die sie mehrere Meilen vorwärts gebracht hatte, wieder vergebens gewesen. Am zweiten und dritten Tage wurden ähnliche vergebliche Versuche gemacht. In der Mündung des Flusses bildeten die vielen, beständig vom» Weißen Roß«herkommenden Boote eine Flottille von über zweihundert Stück. Mit jedem Tage kamen vierzig oder fünfzig neue an, und nur zwei oder drei erreichten das Nordwestufer des Sees und kehrten nicht wieder zurück.

Das stille Wasser vereiste, und es bildeten sich dünne Eisbänder um die Landzungen herum. Jeden Augenblick konnte man gewärtig sein, daß der See ganz zufror.»Wir könnten es noch schaffen, wenn sie ein bißchen vernünftiger wären«, sagte Kid zu Kurz, als sie ihre Mokassins am Abend des dritten Tages am Feuer trockneten.»Wir würden es sogar heute geschafft haben, wenn sie nicht verlangt hätten, daß wir umkehrten. Nur noch eine Stunde, und wir hätten das andere Ufer erreicht. Sie sind ein paar richtige Wickelkinder.«

«Ja, wahrhaftig«, stimmte Kurz ihm bei.

Er hielt seine Mokassins ans Feuer und überlegte einen Augenblick.

«Hör mal, Kid. Es sind noch mehr als hundert Meilen bis Dawson. Wenn wir hier nicht einfrieren wollen, müssen wir irgend etwas tun. Was meinst du?«

Kid sah ihn an und wartete, daß er fortfahren sollte.»Wir haben allmählich die beiden Wickelkinder gehörig an die Strippe gekriegt«, erklärte Kurz.»Sie können nur Befehle geben und Geld hinausschmeißen, sonst aber sind sie, wie du richtig sagst, die reinen Wickelkinder. Wenn wir wirklich nach Dawson wollen, müssen wir das Kommando hier im Laden übernehmen.«

Sie sahen sich an.

«Gemacht«, sagte Kid und reichte Kurz die Hand, um das Übereinkommen feierlich zu bestätigen.

Früh am nächsten Morgen ließ Kurz, lange ehe es hell geworden war, seine Stimme hören.

«Raus«, brüllte er,»'raus aus dem Bett! Hier ist der Kaffee, ihr Langschläfer! Los! Wir fahren gleich ab.«

Knurrend und murrend krochen Stine und Sprague aus dem Zelt und mußten es sich gefallen lassen, daß sie zwei Stunden früher als je zuvor aufbrachen. Der Wind war noch steifer geworden, und es dauerte nicht lange, so waren alle Gesichter von einer Eiskruste bedeckt, während das Eis die Riemen noch schwerer machte als sonst. Drei Stunden lang kämpften sie sich vorwärts und noch eine vierte dazu. Ein Mann saß am Ruder, ein anderer schlug das Eis von den Riemen, die beiden übrigen lösten einander regelmäßig ab. Die Nordwestküste kam immer näher. Aber der Wind wurde auch immer steifer, und schließlich warf Sprague seinen Riemen in das Boot zum Zeichen, daß er den Kampf aufgab. Kurz griff zu, obgleich er soeben erst abgelöst war.

«Dann hauen Sie wenigstens das Eis ab«, sagte er und reichte Sprague die Axt.

«Aber wozu denn?«wimmerte der andere.»Wir schaffen es ja doch nicht. Wir wollen wieder umkehren.«

«Wir fahren weiter«, sagte Kurz.»Hauen Sie das Eis von den Riemen. Und wenn Sie sich erholt haben, können Sie mich wieder ablösen.«

Es war eine herzzerbrechende Quälerei, aber sie erreichten die Küste — freilich nur, um festzustellen, daß überall Klippen und Felsen waren, so daß sie nirgends landen konnten.

«Das hab' ich euch ja gesagt«, jammerte Sprague.

«Sie haben das Ufer ja nie gesehen«, antwortete Kurz.

«Wir kehren um.«

Keiner sprach. Kid steuerte das Boot gegen die Wellen, als sie an dem ungastlichen Ufer entlangsegelten. Zuweilen schafften sie mit einem Riemenzug einen Fuß, aber es gab auch Augenblicke, in denen drei oder vier Riemenzüge kaum genügten, das Boot auf derselben Stelle zu halten. Kid tat sein Bestes, um den beiden Schwächlingen Mut einzuflößen. Er erinnerte sie daran, daß die Boote, die erst einmal die Küste erreicht hatten, nie wieder zurückgekehrt waren — also, erklärte er ihnen, hatten sie irgendwo einen Hafen gefunden. Und sie arbeiteten noch eine Stunde und eine zweite.

«Wenn ihr beide nur ein bißchen von dem vielen Kaffee, den ihr in euren Betten getrunken habt, in die Riemen hineinschwitzen würdet, dann schafften wir es schon«, sagte Kurz, um sie anzutreiben.»Aber ihr macht nur die Bewegungen und rudert nicht für einen Heller.«

Einige Minuten später warf Sprague die Riemen hin.

«Ich bin fertig«, sagte er, und ein Schluchzen war in seiner Stimme.

«Das sind wir alle«, antwortete Kid, der selbst schon so erschöpft war, daß er jeden Augenblick hätte weinen oder einen Mord begehen können.»Aber wir arbeiten trotzdem weiter.«

«Wir wollen zurück. Wenden Sie gleich.«

«Kurz, wenn er nicht mehr rudern will, dann nimmst du seinen Riemen«, kommandierte Kid.

«Selbstverständlich«, lautete die Antwort.»Er kann Eis hauen.«

Aber Sprague lehnte es ab, den Riemen abzugeben. Stine hatte aufgehört zu rudern, und das Boot begann schon zurückzutreiben.

«Wendet das Boot!«befahl Sprague.

Und Kid, der noch nie in seinem Leben einen Mann verflucht hatte, wunderte sich über sich selber.

«Zuerst sollst du zur Hölle gehen«, antwortete er.»Nimm den Riemen und rudere los!«

Es gibt Augenblicke, in denen Männer so erschöpft sind, daß sie alle Hemmungen, die die Kultur sie gelehrt hat, abstreifen.

Ein solcher Augenblick war jetzt gekommen.

Alle ohne Ausnahme waren sie jetzt auf dem Punkt angelangt, wo es biegen oder brechen hieß. Sprague zog seinen Fäustling aus, zog den Revolver aus der Tasche und zielte auf den Mann am Steuer.

Das war ein neues Erlebnis für Kid — er hatte noch nie ein Schießeisen auf sich gerichtet gesehen. Und jetzt schien es ihm, zu seinem großen Erstaunen, eine ganz belanglose Angelegenheit. Er fand, daß es etwas ganz Selbstverständliches war.

«Wenn du das Schießeisen nicht sofort weglegst«, sagte er,»nehme ich es dir weg und haue dir damit über die Finger.«

«Wenn Sie das Boot nicht wenden, schieße ich«, drohte Sprague.

Da mischte Kurz sich hinein. Er hörte auf, das Eis abzuschlagen, und stellte sich hinter Sprague.

«Jetzt schieß nur ruhig los«, sagte Kurz und schwang die Axt.»Ich sehne mich direkt nach einer Gelegenheit, dir den Schädel einzuschlagen. Nur los, laß das Festessen sofort beginnen.«

«Das ist ja die reine Meuterei«, begann Stine.»Sie sind angestellt, um unseren Befehlen zu gehorchen.«

Kurz wandte sich zu ihm.

«Na, Sie kriegen auch Ihr Teil, wenn ich erst mit Ihrem Kompagnon fertig bin, Sie kleiner schweineprügelnder Schleicher.«

«Sprague«, sagte Kid,»ich gebe Ihnen genau dreißig Sekunden, um das Schießeisen wegzustecken und den Riemen wieder aufzunehmen.«

Sprague zögerte einen Augenblick, lachte hysterisch auf, steckte den Revolver in die Tasche und begann wieder zu rudern.

Dann erkämpften sie sich abermals zwei Stunden lang, Zoll für Zoll, ihren Weg an den schaumgepeitschten Klippen entlang, bis Kid allmählich zu fürchten begann, daß er eine Dummheit gemacht hatte. Und da, als er schon an die Umkehr dachte, sahen sie unmittelbar vor sich eine enge Öffnung, die kaum zwanzig Fuß breit war und in einen kleinen Hafen führte, wo selbst die stärksten Windstöße kaum die Oberfläche des Wassers kräuselten. Das war der Hafen, den die Boote, die früher abgefahren waren, ohne zurückzukehren, ebenfalls erreicht hatten. Sie landeten an einem allmählich ansteigenden Ufer. Die beiden Chefs blieben ganz erschöpft im Boot liegen, während Kid und Kurz das Zelt aufschlugen, Feuer machten und zu kochen begannen.

«Du, Kurz, was meinst du eigentlich mit dem Ausdruck "schweineprügelnder Schleicher"?«fragte Kid.

«Der Deibel soll mich holen, wenn ich eine Ahnung habe, was es bedeutet«, lautete die Antwort,»aber das ist ja auch ganz schnuppe.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Alaska-Kid»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Alaska-Kid» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Alaska-Kid»

Обсуждение, отзывы о книге «Alaska-Kid» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x