Various - Briefe an Ludwig Tieck 3

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Ich habe neulich eine Tragödie gemacht „Dina,“ die in Kopenhagen viel Glück machte. Ich werde ein Exemplar meiner deutschen Uebersetzung nach Berlin und eins nach Wien schicken. Bei dieser Gelegenheit hoffe ich auf deinen Einfluß, wenn das Stück das Glück haben sollte deinen Beifall zu gewinnen.

Gott segne Dich!

Dein treuer Freund A. Oehlenschläger.

Paalzow, Henriette,geb. Wach

Geb. zu Berlin 1788, gestorben daselbst am 30. Oktob. 1847.

Godwie Castle, 3 Bde. (1836.) – Saint-Roche, 3 Bde. (1839.) – Thomas Thyrnau, 3 Bde. (1843.) – Jakob van der Nees, 3 Bde. (1847.) – Daß es hauptsächlich der vielbelobte „blühende Styl“ gewesen, welcher diesem weiblichen Autor so rasch die schwärmerische Vorliebe jugendlicher Leserinnen erwarb, wird Niemand befremden, der Periodenbau wie nachstehenden zu würdigenden weiß: „Wenn sie in jungfräulicher Einsamkeit ihn aus der Tiefe ihres Herzens heraufbeschwor, so öffneten sich die Pforten desselben von seliger Fülle gesprengt, und ihr ganzes Wesen blieb lauschend stehen, und horchte der Wunder, die einen magischen Kreis sanft betäubend um sie her zogen!“

I

Den 14. November 1841.

Sie sind nun hier, und Ihr Königlicher Freund verreist! Sie glauben nicht was mir da Alles einfällt!

Gestern Abend war mein hübsches grünes Wohnzimmer so schön beleuchtet, es war mir als hätte es was vor, wollte mir was erzählen – ich horchte:

„Bin ich denn nicht hübsch genug um ihn aufzunehmen? Soll ich denn nicht aus seinem Munde hören, wie er den großen Meister, dem er huldigt, zu Ehren hilft mit dem Zauber seiner Rede? Wie würde es ihn so gut kleiden, wenn er hier in dem bequemen Lehnstuhl säße – vor sich das Tischchen mit den Lichtern – die Geister die er herauf beschwört, sie hätten hier Raum und die Besten die Du kennst, die müßtest Du sammeln!“

Denken Sie einmal, wie mich solche Phantasien treiben müssen! ich erzähle es Ihnen und hoffe auf Ihr liebes versöhnliches Lächeln!

Die nächste Woche ist so lang – aber die letzte – den 28: erwartet man den zurück, der dann die königliche Hand unerwartet nach Ihnen ausstrecken kann!

Jeder Tag also in dieser, den Sie wählen könnten – und dann! soll das ein Fest werden!

Ihnen wir Beide recht wahrhaft ergeben

Henriette Paalzow geb. Wach.

II

Den 28. Novbr. 1843.
Hochverehrter Herr und Meister!

Wenn das beifolgende Blatt Sie etwas ungeduldig macht, so denken Sie nur, daß ich dies fürchtend lange anstand es Ihnen zu senden.

Nun ich es heute doch thue, habe ich mir allerlei Gründe ausgedacht, warum ich es thun dürfte, und Sie in gewohnter Weise still halten müßten.

Und vielleicht ist es doch nur ein Grund – einer aber für Alle – „daß Sie da sind! Daß wir Sie haben!“ – Und daraus entsteht dann mein Grund: ich möchte gern, daß Sie mein Gewissen würden – daß Sie Ihr Auge auf mich richteten und theilnehmend zusähen, wie ich mich aus innerer unbezwinglicher Nothwendigkeit gestalte – ich habe ein Gefühl, als müßte mir das Seegen bringen!

Lassen Sie gütigst sagen, ob man Sie schon besuchen darf, und wie es mit dem Befinden der Frau Gräfin geht!

Voll inniger Verehrung Ihnen ergeben!

Henriette Paalzow geb. Wach.

Pauli, L

Herr P. war ein vorzügliches Mitglied des Dresdener Hoftheaters, und besonders als Intriguant in bürgerlichem Schauspiel ausgezeichnet. Sein Wurm in „Kabale und Liebe“ durfte vollkommen genannt werden. Ob für hochtragische Charaktere ihm die erhebende Kraft einwohnte, wagen wir nicht zu entscheiden. Jedenfalls ist diese seine Sturm- und Drang-Petition geeignet, ihm Achtung zu erwerben, und wir bedauern, nicht berichten zu können, welchen Erfolg sie gehabt.

V. H., den 25. July 1831.
Wohlgeborner
Hochzuverehrender Herr Hofrath!

Wenn es nicht ganz gegen Ihren Willen ist, daß ich auf der hiesigen oder Leipziger Bühne einen Versuch mit der Darstellung Richard III. mache, so bitte ich noch einmal dringend, halten Sie es der Mühe werth, mit mir über den Charakter dieses Meisterwerks, so wie über die scenische Einrichtung des ganzen Stücks berathend zu sprechen. Es wird mir nicht leicht, den Gedanken an die Möglichkeit des Gelingens aufzugeben und hierzu trägt die Ueberzeugung bei, daß viele von den Darstellern dieser Rolle bei andern Bühnen nicht mehr geistiges und physisches Vermögen besitzen, als ich und doch Ruhm und Ehre erworben haben. Ich muß mich vor diesen schämen, da ich nicht vollwichtige Gründe aufstellen kann, die mich zwangen, die Darstellung unversucht zu lassen. Haben Sie die Güte, Hochverehrter Herr, und kräftigen Sie entweder meinen Vorsatz, diese Rolle zu meinem ernstesten Studium zu machen, oder bestimmen Sie mich, nicht mehr daran zu denken.

Sie würden nicht so wiederholt durch meine Bitten belästigt werden, wenn mir seit November vor. Jahres auch nur die geringste Gelegenheit gegeben wäre, auf der hies. Bühne etwas zu leisten, was mein Daseyn bezeugte. Es ist eine Schande, welches unthätige Leben ich führe. Ich bin das nicht gewohnt. In der Arbeit lebe ich nur; darum helfen Sie, daß ich mir selbst welche schaffe, da Eine Allerhöchst verordnete General-Direction von meiner Existenz als Mitglied des hies. Theaters keine Notiz mehr zu nehmen scheint.

In Erwartung, daß Sie mir gütigst einen Tag und die Stunde angeben werden, wo Sie, ohne dadurch belästigt zu werden, meiner Bitte willfahren wollen, habe ich die Ehre, mich mit hochachtungsvoller Verehrung zu nennen

Ew. Wohlgeboren
ganz ergebener L. Pauli.

Pichler, Caroline von,geb. Greiner

Geb. zu Wien am 7. Sept. 1769, gestorben daselbst am 9. Juli 1843. Fruchtbare und vielgelesene Schriftstellerin.

Gleichnisse (1800). – Idyllen (1803). – Lenore, 2 Bde. (1804). – Ruth (1805). – Olivier (1812). – Agathokles. – Die Nebenbuhler, 2 Bde. (1821). – Die Belagerung Wiens, 3 Bde. (1824). – Die Schweden vor Prag (1827). – Die Wiedereroberung von Ofen, 2 Bde. (1829). – Friedrich der Streitbare, 4 Bde. (1831). – Zeitbilder, 2 Bde. (1840). – Sämmtliche Werke, 60 Bde. (1820 bis 1845).

Es erscheint bemerkenswerth, daß die beiden hier mitgetheilten Briefchen dieser Dame, obgleich zwei volle Jahre zwischen dem zweiten und ersten liegen, bis auf die Verschiedenheit des Ausdrucks, einen und denselben Inhalt haben. Man sieht, wie mächtig die von ihr geschilderte Wirkung gewesen sein muß, daß sie so unverändert blieb.

I

Wien, 10t. May 1828.

Sie gedenken meiner freundlich, und zuweilen bringt ein Reisender mir ein Zeichen dieser Erinnerung. So auch Prf. Ranke im vorigen Herbst. Gern hätte ich gleich geantwortet, aber ich ehre Ihre Muße zu sehr, an welche ganz Deutschland hoffnungsvolle Ansprüche macht. Wenn aber ein Freund durch Dresden geht, und Sie ohnedieß aufsucht, so gebe ich ihm ein Blättchen mit, das mich in Ihr Gedächtniß ruft. Baron Maltiz, ein junger Mann von seltnem Talent, und noch seltenerer gediegener classischer Bildung bringt Ihnen dieß, und wird Ihnen mündlich mehr von uns allen hier in Wien sagen.

Einen köstlichen Genuß hat mir Ihre Erzählung: Der Gelehrte gewährt – dieß Leben, diese Wahrheit, diese höhere Natur des guten Professors, welche alle seine Pedanterie nicht verstecken kann, und die es begreiflich macht, daß man sich in ihn verlieben kann! Nehmen Sie meinen wärmsten Dank und mit ihm den Dank des Freundekreises, der sich nebst mir daran erfreut. Was haben wir aber von dem Aufruhr in den Cevennen zu erwarten? Wie Tantalus steht die lesende und bewundernde Welt vor dem reichen Quell, der vor ihren Augen sich in die Erde verliert, ohne zu wissen ob und wo er wieder hervorbrechen wird? Vielleicht bringt Maltiz uns Hoffnungen, die Sie ihm geben.

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