Alexandre Dumas der Ältere - Königin Margot
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Heinrich erschrak über diese feindselige Haltung und dennoch bedachte er, daß sie Trotz verieth und daß der Trotz nur die Maske der Liebe ist.
»Ja der That, liebe Charlotte,« sagte er, »Ihr macht mir da einen ungerechten Vorwurf, und ich begreife nicht, wie ein so schöner Mund zugleich so grausam sein kann. Glaubt Ihr denn, ich heirathe? O nein, Ventre-saint-gris! nicht ich!«
»Ich, vielleicht,« versetzte die Baronin spitzig, wenn die Stimme der Frau, die uns liebt und uns zum Vorwurfe macht, daß wir sie nicht lieben, spitzig erscheinen kann.
»Habt Ihr mit Euren schönen Augen nicht weiter gesehen, Baronin? Nein, es ist nicht Heinrich von Navarra, welcher Margarethe von Valois heirathet.«
»Und wer ist es denn sonst?«
»Ei, Bei Gott! es ist die reformirte Religion, welche den Papst heirathet und nichts Anderes!«
»Nein, nein, Monseigneur, ich lasse mich nicht durch Eure Wortspiele hintergehen. Eure Majestät liebt Frau Margarethe, und Gott soll mich behüten, daß ich Euch dies zum Vorwurfe mache. Sie ist schön genug, um geliebt zu werden.«
Heinrich dachte einen Augenblick nach, und während er nachdachte zog ein feines Lächeln die Winkel seiner Lippen etwas in die Höhe.
»Baronin,« sagte er, »Ihr sucht Streit mit mir, wie es scheint, und seid doch nicht berechtigt dazu. Laßt hören, was habt Ihr gethan, um mich von der Vermählung mit Frau Margarethe abzuhalten. Nichts. Ihr ließt mich im Gegentheil verzweifeln.«
»Und dafür bestrafte mich Monseigneur.«
»Wie so?«
»Allerdings, da Ihr heute eine Andere heirathet.«
»Ah, ich heirathe, weil Ihr mich nicht liebet.«
»Wenn ich Euch geliebt hätte, Sire, müsste ich also in einer Stunde sterben.«
»In einer Stunde, was wollt Ihr damit sagen? Und welchen Tod würdet Ihr sterben?«
»Den Tod der Eifersucht, denn in einer Stunde wird die Königin von Navarra ihre Frauen und Eure Majestät ihre Herren wegschicken.«
»Ist das wirklich der Gedanke, der Euch beschäftigt, mein Herz?«
»Das sage ich nicht; ich sage nur, wenn ich Euch liebte, würde mich dieser Gedanke furchtbar beunruhigen.«
»Nun wohl,« rief Heinrich voll Freude, als er dieses Geständnis, das erste, welches er empfing, hörte, »wenn nun der König von Navarra die Herren seines Hofes diesen Abend nicht wegschickte? …«
»Sire,« sagte Frau von Sauves und schaute dabei den König mit einem Erstaunen an, welches diesmal nicht geheuchelt war, »Ihr sprecht da unmögliche und besonders unglaubliche Dinge.«
»Was soll ich thun, damit Ihr sie glaubt?«
»Ihr müßtet mir den Beweis geben, und diesen Beweis könnt Ihr nicht geben.«
»Allerdings, Baronin, allerdings. Bei dem heiligen Heinrich! ich werde ihn Euch im Gegentheil geben!« rief der König, die junge Frau mit einem liebeglühenden Blicke verzehrend.
»Oh, Eure Majestät,« murmelte die schöne Charlotte, die Stirne und die Augen senkend … »ich begreife nicht … nein, nein, ihr könnt dem Glücke, das Eurer harrt, unmöglich entgehen …«
»Es gibt vier Heinrich in diesem Saale, meine Angebetete,« versetzte der König, »Heinrich von Frankreich, Heinrich von Condé, Heinrich von Guise; aber es gibt nur einen Heinrich von Navarra.«
»Nun?«
»Nun wenn Ihr diesen Heinrich von Navarra die ganze Nacht bei Euch hättet?«
»Diese ganze Nacht?«
»Ja, werdet Ihr dann überzeugt sein, daß er bei keiner Andern ist?«
»Ah! wenn Ihr das thut, Sire?« rief die Dame von Sauve.
»Bei meinem adeligen Worte, ich thue es!«
Frau von Sauves schlug ihre von wollüstigen Versprechungen feuchten Augen auf und lächelte dem König zu, dessen Herz sich mit berauschender Freude füllte.
»Lasst hören,« versetzte Heinrich, »was werdet Ihr dann sagen?«
»Oh, dann werde ich sagen,« antwortete Charlotte, »ich sei wirklich von Eurer Majestät geliebt.«
»Ventre-saint-gris! Ihr müßt es sagen, denn es ist so, Baronin!«
»Aber was ist zu thun?« murmelte Frau von Sauves.
»Ah, bei Gott, Baronin, Ihr müßt nothwendig in Eurer Umgebung irgend eine Kammerfrau, irgend eine Zofe haben, auf die Ihr Euch verlassen könnt.«
»Oh, ich habe Dariole, die mir sehr ergeben ist, die sich für mich in Stücke zuschneiden ließe, ein wahrer Schatz!«
»Bei Gott, Baronin, sagt dieser Zofe, ich werde ihr Glück machen, wenn ich einmal König von Frankreich bin, wie mir die Astrologen weissagen.«
Charlotte lächelte, denn schon zu dieser Zeit war der gascognische Ruf des Bearners in Beziehung auf Versprechungen gegründet.
»Nun? sagte sie, »was verlangt Ihr von Dariole?«
»Sehr wenig für sie, Alles für mich.«
»Laßt hören.«
»Eure Gemach liegt über dem meinigen?«
»Ja.«
Sie warte an der Thüre. Ich klopfe dreimal an, sie wird öffnen, und Ihr habt den Beweis, den ich Euch anbot.«
Frau von Sauves schwieg ein paar Sekunden; dann, als ob sie um sich her geschaut hätte, um nicht gehört zu werden, heftete sie einen Moment ihre Augen auf die Gruppe, welche bei der Königin Mutter weilte; aber so kurz dieser Moment auch war, so genügte er doch das Catharina und ihre Kammerdame einen Blick austauschten.
»Oh, wenn ich wollte,« sagte Frau von Sauves, mit einem Sirenentone, der das Wachs in den Ohren von Ulysses schmelzen gemacht hatte, »wenn ich Eure Majestät auf einer Lüge ertappen wollte …«
»Versucht es, mein Herz. versucht es …«
»Ah, meiner Treue! ich bekämpfe die Lust dazu.«
»Seht Euch besiegt; die Frauen sind nie stärker, als nach ihrer Niederlage.«
»Sire, ich nehme Euer Versprechen für Dariole an, … am Tage, wo Ihr König von Frankreich werdet …«
Heinrich stieß einen Freudenschrei aus.
Dieser Schrei entschlüpfte dem Munde des Bearners gerade in dem Augenblick, wo die Königin von Navarra dem Herzog von Guise antwortete.
Noctu pro more– diese Nacht wie gewöhnlich.
Heinrich entfernte sich nun von Frau von Sauves, so glücklich als der Herzog von Guise war, da er sich von Margarethe von Valois entfernte.
Eine Stunde nach dieser Doppelscene zogen sich der König Karl und die Königin Mutter in ihre Gemächer zurück. Sogleich fingen die Säle an sich zu leeren, die Gallerien ließen die Base ihrer Marmorsäulen erschauen, der Admiral und der Prinz von Condé wurden von vierhundert hugenottischen Edelleuten mitten durch die bei ihrer Erscheinung murrende Menge geführt. Heinrich von Guise entfernte sich ebenfalls mit den lothringischen Herren und den Katholiken, geleitet von dem Freudengeschrei und dem Beifallklatschen des Volkes.
Was Margarethe von Valois, Heinrich von Navarra und Frau von Sauves betrifft, so weiß man, daß sie im Louvre selbst blieben.
II.
Das Gemach der Königin von Navarra
Der Herzog von Guise führte seine Schwägerin die Herzogin von Nevers, in ihr Hotel zurück, das in der Rue du Chaume, der Rue de Brac gegenüber, lag, und ging, nachdem er sie ihren Frauen übergeben hatte, in seine Wohnung, um die Kleider zu wechseln, einen Nachtmantel anzuziehen und sich mit einem von den kurzen, spitzigen Dolchen zu bewaffnen, die man ein Edelmannswort nannte und die ohne den Degen getragen wurden. Im Augenblicke aber, wo er den Dolch von dem Tische nahm, auf welchem er lag, erblickte er ein kleines Billet, das zwischen der Klinge und der Scheide stack.
Er öffnete es und las, wie folgt:
»Ich hoffe, daß Herr von Guise diese Nacht nicht in den Louvre zurückkehren wird, oder wenn er zurückkehrt, daß er wenigstens so vorsichtig sein wird, sich mit einem guten Panzerhemde und einem guten Schwerte zu bewaffnen.«
»Ah! Ah!« sprach der Herzog, sich gegen seinen Kammerdiener umwendend, »das ist eine seltsame Warnung, Meister Robin. Mache mir doch das Vergnügen, mir zu sagen, welche Personen während meiner Abwesenheit hier eingedrungen sind?«
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