Alexandre Dumas der Ältere - Königin Margot
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Herr von Guise plauderte indessen wie gesagt mit Téligny; aber er schenkte der Unterhaltung keine so beharrliche Aufmerksamkeit, daß er nicht zuweilen umgewendet hatte, um einen Blick auf die Gruppe von Damen zu werfen, in deren Mitte die Königin von Navarra glänzte. Wenn der Blick der Prinzessin dem des jungen Herzogs begegnete, so schien Wolke die reizende Stirne zu verdunkeln, um welche Sterne von Diamanten eine zitternde Glorie bildeten und irgend ein unbestimmter Plan drang aus ihrer ungeduldigen, bewegten Haltung hervor.
Die Prinzessin Claudia, die ältere Schwester von Margarethe, welche einige Jahre vorher den Herzog von Lothringen geheirathet hatte, bemerkte diese Unruhe und näherte sich ihr, um nach der Ursache zu fragen, als Jedermann vor der Königin Mutter, welche auf den Arm des jungen Prinzen von Condé gestützt, herbeikam, zurückwich, und die Prinzessin sich ferne von ihrer Schwester gedrängt sah. Es herrschte nun eine allgemeine Bewegung, welche der Herzog von Guise benutzte, um sich Frau von Nevers, seiner Schwägerin, und folglich auch Margarethe zu nähern. Die Herzogin von Lothringen, welche die Königin nicht aus dem Auge verlor, sah, statt der Wolke, die sie auf ihrer Stirne wahrgenommen hatte, eine glühende Flamme über ihre Wangen hinziehen. Der Herzog kam indessen immer näher, und als er nur noch zwei Schritte von Margarethe entfernt war, wandte sich diese, welche ihn mehr zu fühlen als zu sehen schien, nach ihm um, wobei sie sich unendlich anstrengte, um ihrem Gesichte die Ruhe der Sorglosigkeit zu geben.
Der Herzog verbeugte sich nun ehrfurchtsvoll, und während er sich verbeugte, murmelte er mit halber Stimme:
»Ipse attuli.«
Was bedeutete:
»Ich habe es selbst gebracht.«
Margarethe gab dem jungen Herzog seine Begrüßung zurück und ließ aufstehend die Antwort fallen:
» Noctu pro more.«
»Das heißt:«
»Diese Nacht wie gewöhnlich.«
Durch den ungeheuren gefältelten Kragen der Prinzessin wie in einem Sprachrohre aufgefangen, wurden diese Worte nur von der Person gehört, an welche man sie richtete. So kurz aber auch dieser Zwiesprach gewesen war, so umfaßte er doch ohne Zweifel Alles, was die zwei jungen Leute sich zu sagen hatten; denn nach dem Austausche von zwei Worten gegen drei trennten sie sich, Margarethe die Stirne träumerischer und der Herzog die Stirne strahlender, als ehe sie sich genähert hatten. Diese kleine Scene fand statt, ohne daß der Mann, der am Meisten dabei betheiligt war, im Geringsten darauf aufmerksam zu sein schien; denn der König von Navarra hatte seinerseits nur ein Auge für eine einzige Person, welche um sich her einen eben so zahlreichen Hof versammelte, als Margarethe von Valois. Diese Person war die schöne Frau von Sauves.
Charlotte von Beaune-Semblançay, Enkelin des unglücklichen Semblancap und Frau von Simon von Fizes, Baron von Sauves, war eine von den Hofdamen von Catharina von Medicis und eine der furchtbarsten Gehilfinnen dieser Königin, welche ihren Feinden den Liebestrank eingoß, wenn sie ihnen nicht das florentinische Gift einflößen konnte. Eine kleine Blonde, abwechselnd sprühend von Lebhaftigkeit oder schmachtend von Schwermuth, stets bereit zur Liebe und zur Intrigue, zu diesen zwei großen Beschäftigungen, welche seit fünfzig Jahren den Hof der drei auf einander folgenden Könige einnahmen, eine Frau in der vollen Bedeutung des Wortes und in dem vollen Zauber der Sache, von rein schmachtenden oder in Flammen glänzenden blauen Auge bis zu den zierlichen, in ihren Sammetschuhen wohlgebogenen, kleinen Füßen, hatte sich Frau von Sauves seit einigen Monaten aller Fähigkeiten und Kräfte des Königs von Navarra bemächtigt, der um diese Zeit auf der Liebeslaufbahn wie auf der politischen Laufbahn debutirte, so daß Margarethe von Valois, eine königliche, prachtvolle Schönheit, in dem Herzen ihres Gatten nicht einmal mehr Bewunderung gefunden hatte; und worüber sich Jedermann wunderte, selbst Catharina von Medicis, diese Seele voll finsterer Geheimnisse, hatte, während sie ihren Heiratsplan zwischen ihrer Tochter und dem König von Navarra verfolgte, nicht aufgehört, die Liebe des letzteren zu Frau von Sauves zu begünstigen. Aber trotz dieser mächtigen Hilfe und trotz der leichten Sitten der Zeit, hatte die schöne Charlotte bis jetzt Widerstand geleistet, und aus diesem unbekannten, unglaublichen Widerstande, aus diesem Widerstande, welcher noch viel unerhörter erschien, als die Schönheit und der Geist der Widerstehenden, war in dem Herzen des Bearners eine Leidenschaft entstanden, welche, da sie sich nicht befriedigen konnte, sich auf sich selbst zurückwarf und in dem Herzen des jungen Königs die Schüchternheit, den Stolz und sogar jene halb philosophische, halb der Trägheit entspringende Sorglosigkeit verschlang, welche den Grund seines Charakters bildete.
Frau von Sauves war wohl seit einigen Minuten in den Saal eingetreten. Mag es nun Trotz, mag es Schmerz gewesen sein sie war Anfangs entschlossen, dem Triumphe ihrer Nebenbuhlerin nicht beizuwohnen, und ließ unter dem Vorwande einer Unpäßlichkeit ihren Gatten, der seit fünf Jahren Staatssecretär war, allein nach dem Louvre gehen. Als aber Catharina von Medicis den Baron von Sauves ohne seine Gemahlin erscheinen sah, fragte sie nach den Ursachen, welche ihre viel geliebte Charlotte entfernt hielten, und da sie erfuhr, es wäre nur eine leichte Unpäßlichkeit, schrieb sie ihr ein paar Worte, denen die junge Frau zu gehorchen sich beeilte. Anfangs ganz betrübt über ihre Abwesenheit, athmete Heinrich indessen doch freier, als er Herrn von Sauves allein eintreten sah. In dem Augenblick aber, wo er, keineswegs dieser Erscheinung gewärtig, seufzend sich dem liebenswürdigen Geschöpfe zu nähern im Begriffe war, das er, wenn nicht zu lieben, doch wenigstens als Gemahlin zu behandeln verdammt sein sollte, sah er am Ende der Gallerie Frau von Sauves auftauchen. Nun blieb er an seinen Platz genagelt, die Augen starr nach der Circe gerichtet, die ihn mit einem magischen Bande an sich fesselte, und statt seinen Gang n seiner Gemahlin fortzusetzen, schritt er mit einem zögern, das mehr dem Staunen als der Furcht zuzuschreiben war, auf Frau von Sauves zu.
Die Höflinge, als sie sahen, daß der König von Navarra, dessen entzündbares Herz man bereits kannte, sich der schönen Charlotte näherte, hatten nicht den Muth, sich ihrem Zusammenkommen zu widersetzen, und entfernten sich gefällig, so daß in demselben Augenblicke, wo Margarethe von Valois und Herr von Guise die von uns erwähnten lateinischen Worte wechselten, Heinrich, bei Frau von Sauves angelangt, mit dieser in sehr verständlichem, obwohl mit gascognischem Accente bestreutem, Französisch ein minder geheimnißvolles Gespräch anknüpfte.
»Ah, mein Herz,« sagte er zu ihr, »Ihr kommt in dem Augenblick, wo man mir mittheilte, Ihr wäret krank, wo ich jede Hoffnung verlor, Euch zu sehen.«
»Sollte mich Eure Majestät glauben machen wollen,« antwortete Frau von Sauves, »der Verlust dieser Hoffnung hätte sie viel gekostet?«
»Bei Blut, ich glaube wohl,« versetzte der Bearner. »Wisst Ihr nicht, daß Ihr meine Sonne bei Tag und mein Stern bei Nacht seid? In der That, ich wähnte mich in der tiefsten Finsterniß, als Ihr so eben erschienet und Alles beleuchtetet.«
»Dann spiele ich Euch einen schlimmen Streich, Sire.«
»Was wollt Ihr damit sagen, mein Herz?« fragte Heinrich.
»Ich will damit sagen, daß man, wenn man Herr der schönsten Frau von Frankreich ist, nur Eines wünschen kann: es möge das Licht verschwinden, um der Dunkelheit Platz zu machen, denn in der Dunkelheit erwartet uns das Glück.«
»Dieses Glück, Schlimme, liegt, wie Ihr wohl wißt, in den Händen einer einzigen Person, und diese Person lacht und spottet über den armen Heinrich!«
»Oh,« versetzte die Baronin, »ich hätte im Gegentheil geglaubt, es wäre diese Person, welche dem König von Navarra zum Gelächter und Spotte diente.«
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