Roald Dahl - Der Zauberfinger

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Roald Dahl, font0
Hansjörg Langenfass
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„Bitte nein!" rief Willi.

„Nie!" sagte Philipp und schüttelte sich.

„Ekelhaft!" sagte Herr Hei. „Weil wir Flügel haben, brauchen wir ja nicht gleich Vogelfutter zu fressen - Verzeihung: essen. Wir essen statt dessen Äpfel. Unsere Bäume hängen voll davon. Kommt!"

Also flogen sie zu einem Apfelbaum. Aber es ist gar nicht so einfach, einen Apfel zu essen, wenn man ihn nicht in der Hand halten kann. Sobald man abbeißen will, rutscht er einem weg.

Schließlich gelang es ihnen aber doch noch, ein paar kleine Häppchen abzuknabbern. Und dann fing es an, dunkel zu werden, also flogen sie alle zum Nest zurück und legten sich zum Schlafen nieder.

Ungefähr um diese Zeit muß es gewesen sein, als ich bei uns zu Haus zum Telefon griff und Philipp anzurufen versuchte.

Ich wollte wissen, ob bei ihm zu Haus alles in Ordnung war.

„Hallo", sagte ich.

„Quack!" sagte jemand am anderen Ende. „Wer ist da?" fragte ich. „Quack-quack!"

„Philipp", sagte ich, „bist du das?" „Quack-quack-quack-quack-quack!"

„Ach, hör doch auf!" sagte ich.

Darauf gab es ein sehr komisches Geräusch. Es hörte sich an wie ein Vogel, der lacht.

Ich legte schleunigst den Hörer auf.

„Oh, dieser Zauberfinger!" rief ich. „Was hat er bloß mit meinen Freunden gemacht?"

In der Nacht, während Herr und Frau Hei und Philipp und Willi in ihrem hohen Nest ein bißchen zu schlafen versuchten, erhob sich ein gewaltiger Wind. Der Baum schwankte hin und her, und alle, sogar Herr Hei, hatten Angst, das Nest könne herunterfallen. Dann kam der Regen. Es regnete und regnete, und das Wasser lief ins Nest, und alle wurden durch und durch naß - und, ach! es war eine ganz, ganz schreckliche Nacht!

Endlich kam der Morgen und mit ihm die warme Sonne.

„So!" sagte Frau Hei. „Das ist ja nun zum Glück vorbei! Ich möchte nie wieder in einem Nest schlafen!" Sie richtete sich auf und guckte über den Rand...

„Hilfe!" schrie sie. „Da! Guckt mal da unten!" „Was ist denn, meine Liebe?" fragte Herr Hei. Er stand auf und linste vorsichtig über den Nestrand. Und kriegte den größten Schreck seines Lebens!

Unten auf der Erde standen die vier Riesenenten so groß wie Menschen und drei - фото 8

Unten auf der Erde standen die vier Riesenenten, so groß wie Menschen, und drei von ihnen hielten eine Flinte im Anschlag. Eine hatte Herrn Heis Flinte, eine hatte Philipps Flinte und eine hatte Willis Flinte.

Alle drei Flinten zeigten genau auf das Nest.

„Nein! Nein! Nein!" riefen Herr und Frau Hei gleichzeitig. „Nicht schießen! Bitte nicht schießen!"

„Warum nicht?" fragte eine von den Enten. Es war die, die keine Flinte hielt. „Ihr schießt doch auch immer auf uns."

„Oh, das ist aber nicht dasselbe!" sagte Herr Hei.

„Wirdürfen Enten schießen!"

„Wer hat gesagt, daß ihr es dürft?" fragte die Ente.

„Einer sagt's dem anderen. Wir erlauben es uns gegenseitig", antwortete Herr Hei. „Na, prima", sagte die Ente. „Und jetzt erlaubenwir es uns gegenseitig,euch zu schießen."

(Für mein Leben gern hätte ich Herrn Heis Gesicht in dem Augenblick gesehen!)

„Oh,bitte!" rief Frau Hei. „Unsere beiden kleinen Kinder sind hier oben bei uns! Ihr wollt doch sicher nicht meineKinder totschießen!" „Gestern habt ihrmeine Kinder totgeschossen", sagte die Ente. „Alle sechs habt ihr mir totgeschossen."

„Ich will's nie wieder tun!" rief Herr Hei. „Nie, nie, nie!"

„Ehrlich?" fragte die Ente. „O ja, ehrlich!" sagte Herr Hei. „In meinem ganzen Leben will ich nie wieder eine Ente schießen!"

„Das genügt nicht", sagte die Ente. „Nämlich zum Beispiel die Rehe?"

„Ich tu alles, was ihr von mir wollt, wenn ihr nur endlich die Flinten herunternehmt!" rief Herr Hei. „Ich schieße bis an mein Lebensende keine Ente mehr und kein Reh mehr und überhaupt nichts mehr!"

„Gibst du mir dein Wort darauf?" fragte die Ente. „Ja! Ja!" sagte Herr Hei. „Wirfst du deine Flinten weg?" fragte die Ente. „Ich zerbreche sie in tausend winzige Stücke!" sagte Herr Hei. „Und ihr braucht nie wieder Angst vor mir oder meinen Kindern zu haben." „Gut", sagte die Ente. „Dann dürft ihr jetzt runterkommen."

„Und darf ich Ihnen übrigens zu Ihrem Nest gratulieren? Gar nicht schlecht für einen ersten Versuch!"

Herr und Frau Hei und Philipp und Willi hüpften aus dem Nest und flogen nach unten. Da wurde ihnen plötzlich schwarz vor Augen, und sie konnten nichts mehr sehen. Gleichzeitig überfiel alle vier ein komisches Gefühl, und es brauste in ihren Ohren wie ein mächtiger Sturm. Dann wurde das Schwarz vor ihren Augen

zu BLAU

zu GRÜN

zu ROT

und dann zu GOLD

und plötzlich standen sie im schönsten hellen Sonnenschein auf ihrem eigenen Hof, dicht beim Haus, und alles war wieder ganz genauso wie vorher.

„Unsere Flügel sind weg!" rief Herr Hei. „Und unsere Arme sind wieder da!"

„Und wir sind nicht mehr winzig!" lachte Frau Hei. „Ach, wie bin ich froh!"

Philipp und Willi fingen vor Freude an zu tanzen. Da hörten sie hoch über sich den Ruf einer Wildente. Alle schauten nach oben, und sie sahen die vier Vögel, die, dicht beieinander und wunderschön anzuschauen vor dem blauen Himmel, zum See im Wald zurückflogen. Ungefähr eine halbe Stunde darauf muß es gewesen sein, als ich zu Heis auf den Hof kam. Ich war hingegangen, um herauszufinden, wie es um sie stand, und ich muß zugeben, ich rechnete mit dem Schlimmsten. Am Tor blieb ich stehen und riß die Augen weit auf. Es war solch ein merkwürdiger Anblick.

In einer Ecke zertrümmerte Herr Hei gerade alle drei Flinten mit einem dicken Vorschlaghammer in winzige Stückchen.

In einer anderen Ecke legte Frau Hei schöne Blumen auf sechzehn winzige Erdhügel - die Gräber der am Vortag geschossenen Enten, wie ich später erfuhr.

Und mitten auf dem Hof standen Philipp und Willi mit einem Sack von Vaters - фото 9

Und mitten auf dem Hof standen Philipp und Willi mit einem Sack von Vaters bester Gerste. Vögel schwirrten und hüpften um sie herum - Enten, Tauben, Spatzen, Rotkehlchen, Lerchen und viele andere, die ich nicht kannte, und die Vögel pickten die Gerste auf die die Jungen mit vollen Händen ausstreuten. „Guten Morgen, Herr Hei", sagte ich. Herr Hei ließ seinen Hammer sinken und guckte mich an. „Ich heiße nicht mehr Hei", sagte er. „Zu Ehren meiner gefiederten Freunde habe ich mich in Ei umbenannt."

„Und ich bin Frau Ei", sagte Frau Hei.

„Was ist denn passiert?" fragte ich. Sie kamen mir vor wie total plemplem, alle vier.

Nun erzählten mir Philipp und Willi die ganze Geschichte. Als sie fertig waren, sagte Willi: „Da! Da ist das Nest! Kannst du's sehen? Ganz oben in dem Baum! Da haben wir letzte Nacht geschlafen!"

„Ich habe das ganze Nest allein gebaut", sagte Herr Ei stolz. „Vom ersten bis zum letzten Zweig."

„Falls du uns nicht glaubst", sagte Frau Ei, „dann geh nur mal ins Haus und wirf einen Blick ins Badezimmer. Da sieht's vielleicht aus!" „Sie haben die Wanne bis an den Rand vollaufen lassen", sagte Philipp. „Sie müssen die ganze Nacht darin herumgeschwommen sein! Und überall Federn!"

„Enten haben gern Wasser", sagte Herr Ei. „Es freut mich, daß sie Spaß gehabt haben."

In dem Augenblick ertönte aus der Richtung des Sees ein lautes PENG!

„Da schießt jemand!" rief ich.

„Wird Jan Küfer sein", sagte Herr Ei. „Mit seinen drei Jungen. Die sind schießwütig, diese Küfers, die ganze Familie."

Plötzlich fing ich an, rot zu sehen...

Dann wurde mir am ganzen Körper ganz heiß Dann fing es in meiner - фото 10

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