Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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Gäste und Schkider umdrängten die Zeitung. Der von Japs verfaßte Leitartikel analysierte die Rechenschaftslegung als neue pädagogische Methode. Darunter prangten ein Profilbild von Lilina und ein Gedicht Sascha Pylnikows über die Prüfung:
Unsere Prüfung ist fürwahr
ein Barometer jedes Jahr
für den Erfolg, den wir erringen,
wenn wir mit Lust ans Lernen gingen.
Doch Schmach und Schande allen denen,
die einzig ihrer Faulheit frönen.
He, Volk der Schkid, werd nimmer müd,
beschmutze nicht den Ruhm der Schkid!
Anschließend kam eine Prüfungschronik. Jedes Unterrichtsfach wurde einzeln behandelt. Über die letzte Rezension waren die Leser allerdings verblüfft:
„Die abschließende Vorführungeine Gymnastikstunde unter Leitung von K. A. Medowitsch — verlief ausgezeichnet. Der Marschtritt war exakt, die Übungen klappten. Besonders beeindruckt wurden die Anwesenden durch die Virtuosität und Grazie einer Pyramide, deren Aufbau die Anfangsbuchstaben der SCHKID darstellte.“ Alle lachten, denn die Gymnastikvorführung hatte noch gar nicht stattgefunden.
Lilina ging zu Jankel.
„Aber, Genösse Redakteur! Wie haben Sie das Wunder fertiggebracht, etwas zu besprechen, das noch gar nicht gewesen ist?“ fragte sie lächelnd.
Jankel verlor sein Selbstbewußtsein durchaus nicht. „Das wissen wir schon vorher“, erklärte er. „Die Gymnastik klappt immer.“ In der Tat, die Gymnastik klappte. Die Übungen wurden exakt ausgeführt, und die Pyramide „beeindruckte die Anwesenden durch ihre Virtuosität“.
Damit war die Prüfung zu Ende. Die Gäste verabschiedeten sich, und Vikniksor rief alle Jungen in den Saal.
„Ausnahmslos jeder darf in Urlaub“, verkündete er. „Wer nicht in Urlaub geht, darf bis zehn Uhr abends Spazierengehen.“
Das alte Haus erbebte unter dem orkanartigen Hurragebrüll. Dann rasten die Schkider in die Kleiderkammer.
DIE SCHKID VERLIEBT SICH
Frühling und Mathematik * Das Fenster zur Welt * Markonis Tochter * Pechvögel Parade schöner Mädchen * Der Eroberer Dse * Die Kokette mit den Sonnenblumenkernen Liebe und Seife * Der Frühling geht zu Ende.
„Worobjow, hör gut zu und schreib: Die Summe dreier Glieder einer Gleichung ist achtundzwanzig. Das Verhältnis der Glieder untereinander beträgt: 1:2:4. Schreib die Gleichung auf und suche die LösungI Rechne aus! X=?“
Spatz steht an der Tafel. Er nimmt die Kreide, starrt bedrückt auf die Klasse und schreibt dann die Formel an die Tafel. Der Lehrer geht nervös durch den Raum.
„Sitzt nicht so untätig dal“ sagt er zu den anderen. „Zerbrecht euch auch den Kopf.“
Niemand kümmert sich um seine Worte. Die struppigen Köpfe sind abgelenkt — erregt von den Geräuschen, die durchs Fenster fluten. Draußen ist Frühling.
Die Wärme, die Lebensfreude, die von draußen hereindringen, haben die Jungen mürbe gemacht. Sie sind zu nichts zu gebrauchen. „Los, klemm dich dahinter, mein Junge!“ treibt der Lehrer den unbeweglichen Spatz an. Doch Spatz denkt an andere Dinge. Er beneidet die übrigen, die untätig auf ihren Plätzen sitzen, während er wie ein Sträfling die Unbekannte suchen muß. Er rafft die Reste seines Verstandes zusammen und kritzelt hastig etwas an die Tafel. „Falsch!“ knurrt der Prophet. Spatz kritzelt noch mal. „Wieder falsch.“
Zum drittenmal schreibt Spatz ein paar Zahlen hin. Aber bevor er fertig ist, flüstert eine Stimme hoffnungslos von links: „Gib es auf, Spatz. Es ist wieder falsch.“
Das war Japs. Spatz faßt sich ein Herz. „Ich weiß es nicht“, erklärt er nachdrücklich. „Dann setz dich.“
Mit einem Seufzer der Erleichterung geht Spatz zu seiner Bank, und als er wieder sitzt, hat er die Mathematik schon vergessen. Er hält das, was Zigeuner hinter ihm von seinen gestrigen Abenteuern erzählt, für weitaus interessanter. Zigeuner hat beim Spaziergang ein hübsches Mädchen kennengelernt und berichtet nun aufgeregt davon. Er findet außergewöhnlich aufmerksame Zuhörer, und diese Tatsache beflügelt ihn.
„Sie sieht mich an und lächelt. Ich lächle zurück. Dann geh' ich zu ihr hin und frage: 'Langweilen Sie sich?' — 'Nein', sagt sie, lassen Sie mich in Frieden.' Aber sie kann mich nicht abhängen, na, und dann gehen wir zusammen.“
„Und weiter?“ forscht Mamachen mit angehaltenem Atem. Zigeuner lächelt.
„Dann ging es weiter“, sagt er ausweichend.
Die Jungen schweigen wie verzaubert. Der Straßenlärm und die Satzfetzen des Mathematiklehrers dringen an ihr Ohr. Dse streicht sich verstohlen übers Haar und malt sich aus, wie er ein Mädchen kennenlernt. Natürlich wird sie brünett sein, rundlich, mit einem kleinen Naschen und irgendwie… besonders. Hingerissen von Zigeuners Bericht, summt Jankel verträumt vor sich hin:
Schwarze Augen, schone Augen,
brennend und von hellem Glanz…
„Tschornych, an die Tafel!“
„Bin euch stets in Lieb verbunden…“
„Tschornych, an die Tafel!“
Die drohende Stimme des Lehrers verheißt nichts Gutes. Jankel schrickt zusammen und sieht sich vor der Chance, eine Vier zu bekommen. Die kriegt er auch, weil er die Aufgabe nicht lösen kann. „Setz dich, du Grauauge“, spottet der Lehrer.
Die Klingel unterbricht seine Worte. Mathematik war heute die letzte Unterrichtsstunde. Jetzt haben die Schkider frei, und in einer Stunde dürfen die von der ersten und zweiten Gruppe Spazierengehen. Als sich die Tür hinter dem Lehrer geschlossen hat, springen die Jungen auf und rasen zum Fenster. „Ich hab' den Platz besetzt!“
„Ich!“
„Nein, ich!“
Nach heftigem Kampf haben sich schließlich alle schlecht und recht auf dem Fensterbrett niedergelassen.
Aus dem Fenster zu sehen ist seit einiger Zeit die Lieblingsbeschäftigung der Schkider. Mit verzehrender Neugier verfolgen sie den Straßenverkehr. Sie tauschen Schimpfworte mit dem Wächter, Rufe mit den Händlerinnen, und das macht ihnen Spaß. „He, Vollbart! Wisch den Rotz ab. Er schmilzt dir in der Nase!“ grölt Kaufmann hinunter.
Der Wächter fährt zusammen, sieht sich um und bricht in einen Schwall von Schimpfworten aus, als er die verhaßten Gesichter der Schkider erkennt.
„Ihr verdammten Schandschnauzen! Ich erwische euch noch!“ „Hahaha! Erwisch lieber den Hund unterm Schwanz!“
„Onkel Zausebart!“
Auf der anderen Straßenseite stehen junge Händlerinnen. Sie kichern und werfen den Jungen beifällige Blicke zu. Die Schkider bemerken sie.
„Mädels, schmeißt uns Sonnenblumenkerne rauf.“
„Dann gebt uns vorher Geld.“
„Geht's nicht umsonst?“
„Umsonst ist nur der Tod!“ schreien die Mädchen im Chor. Der Einkauf von Sonnenblumenkernen geht mit echt Schkider Erfindungsgabe vonstatten. Vom ersten Stock wird an einem Strick eine Mütze heruntergelassen, in der Mütze ist Geld, für das die Händlerin ein Maß Kerne hineinschüttet. Dann wird die Last wieder hochgehievt.
Mitten im größten Trubel erscheint Kostalmed. „Was ist hier los?“ ruft er. „Weg vom Fensterbrett!“ Im Umsehen sind die Fenster leer. Kostalmed räuspert sich befriedigt.
„Die erste und zweite Gruppe können Spazierengehen“, sagt er dann ruhig.
Die Klasse leert sich in Windeseile. Neiderfüllt und schmerzgepeinigt sehen die Zurückbleibenden vom Fenster, wie die Schkider gruppenweise aufbrechen. Zigeuner, Dse und Biber gehen zusammen bis zur nächsten Ecke. Dort trennen sie sich — jeder hat ein Stelldichein. In der Klasse ist es still — die Zurückgebliebenen sind wie gelähmt von Apathie. Einige sitzen am Fenster, andere spielen im Hof Schlagball. Die am Fenster Hockenden sehen verträumt auf die Straße. So geht es bis zum Abend. Dann versammelt sich alles wieder. Aufgeregt kommen die „Liebhaber“, wie sie getauft wurden, zurück und berichten um die Wette von ihren erstaunlichen, unwahrscheinlichen Abenteuern.
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