Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Stets Dein treu­er Bru­der

R. Wal­ton.

1 Eine an­de­re Be­zeich­nung für die rus­si­sche Stadt Archan­gelsk. Ha­fen­stadt in Nor­druss­land. Archan­gelsk war im 16. Jahr­hun­dert der ers­te rus­si­sche See­ha­fen, über wel­chen Han­del mit Eng­land und an­de­ren west­eu­ro­päi­schen Staa­ten ge­trie­ben wur­de. <<<

2. Brief

An Frau Sa­ville, Lon­don

Archan­gel, 28. März 17..

Wie lang­sam hier doch die Zeit ver­geht, mit­ten in Eis und Schnee! Der zwei­te Schritt zur Aus­füh­rung mei­nes Pla­nes ist ge­tan. Ich habe ein Schiff ge­mie­tet und bin dar­an, mei­ne Ma­tro­sen zu heu­ern. Die, wel­che ich schon an­ge­wor­ben habe, schei­nen mir Leu­te zu sein, auf die man sich ver­las­sen kann und die un­be­grenz­ten Mut be­sit­zen.

Aber et­was fehlt mir, Mar­ga­re­te, ein Freund. Wenn ich von dem En­thu­si­as­mus mei­ner Er­fol­ge glü­he, dann habe ich kei­nen Men­schen, mit dem ich mei­ne Freu­de tei­len kann; und habe ich Mis­ser­fol­ge, dann ist nie­mand da, der mir zu­spricht und mich wie­der auf­mun­tert. Ich wer­de mei­ne Ge­dan­ken dem Pa­pier an­ver­trau­en, das ist we­nigs­tens et­was; aber im­mer­hin ist es doch ein arm­se­li­ges Mit­tel zur Auf­nah­me un­se­rer Ge­füh­le. Ich be­dürf­te ei­nes Man­nes, ei­ner gleich füh­len­den See­le. Du wirst mich viel­leicht sen­ti­men­tal schel­ten, aber ich kann nichts da­für, ich brau­che einen Freund. Ich habe nie­mand um mich, der, zu­gleich vor­nehm und mu­tig, ge­bil­det und ver­stän­dig, von den­sel­ben Nei­gun­gen wie ich, im­stan­de wäre, mei­nen Plä­nen zu­zu­stim­men oder da­von ab­zu­ra­ten. Welch gu­ten Ein­fluss könn­te ein sol­cher Freund auf Dei­nen ar­men Bru­der ha­ben! Ich bin zu un­über­legt und ver­lie­re bei Schwie­rig­kei­ten zu rasch die Ge­duld.

Was hel­fen aber alle Kla­gen? Auf dem wei­ten Ozean wer­de ich eben­so we­nig einen Freund fin­den wie hier in Archan­gel mit­ten un­ter Kauf­leu­ten und See­fah­rern. Nicht als ob ich sa­gen möch­te, dass die­se rau­en Na­tu­ren ohne jeg­li­ches mensch­li­che Füh­len wä­ren. Mein Leut­nant zum Bei­spiel ist ein Mensch von au­ßer­or­dent­li­chem Mut und un­ver­gleich­li­cher Tat­kraft, ge­ra­de­zu be­gie­rig nach Ruhm. Oder wenn ich mich deut­li­cher aus­drücken muss, be­gie­rig, in sei­nem Be­ruf Her­vor­ra­gen­des zu leis­ten. Er ist Eng­län­der und hat sich mit­ten in sei­nem Be­ru­fe, fern von al­ler Kul­tur, ei­ni­ge fei­ne mensch­li­che Re­gun­gen zu be­wah­ren ge­wusst. Ich lern­te ihn zu­erst an Bord ei­nes Wal­fisch­fän­gers ken­nen. Da er hier in Archan­gel kei­ne ge­eig­ne­te Be­schäf­ti­gung zu ha­ben schi­en, war es mir ein Leich­tes, ihn für mich zu ge­win­nen.

Der Maat ist ein Mann von vor­züg­li­chen An­la­gen und auf dem Schif­fe be­liebt we­gen sei­ner Mil­de und der vor­neh­men Be­hand­lung der Mann­schaft. Die­ser Um­stand, ver­bun­den mit sei­ner un­ta­de­li­gen Ehr­lich­keit und sei­nem rück­sichts­lo­sen Mut, brach­ten mich zu dem Ent­schluss, den Mann an­zu­wer­ben. Mei­ne ein­sam ver­brach­te Ju­gend, der Ein­fluss, den Du in mei­nen spä­te­ren Jah­ren auf mich ge­übt, ha­ben mein Ge­müt der­art ver­fei­nert, dass mir der üb­li­che rohe Ton an Bord ein Gräu­el ist; ich habe ihn von je­her für un­nö­tig ge­hal­ten. Es ist da­her sehr be­greif­lich, dass ich mich der Diens­te ei­nes Man­nes ver­si­cher­te, der zu­gleich we­gen sei­ner Her­zens­gü­te als auch we­gen des großen Ein­flus­ses auf sei­ne Un­ter­ge­be­nen be­kannt war.

Mei­ne Ge­füh­le kann ich Dir nicht be­schrei­ben, die mich be­see­len, jetzt, wo ich so nahe der Er­fül­lung mei­ner Träu­me bin. Es ist un­mög­lich, Dir auch nur an­nä­hernd die Emp­fin­dun­gen zu schil­dern, die alle mei­ne Rei­se­vor­be­rei­tun­gen be­glei­ten. Ich bin im Be­griff, un­er­forsch­te Land­stri­che zu be­tre­ten, die Hei­mat des Ne­bels und des Schnees; aber ich wer­de nicht nach Al­ba­tros­sen ja­gen, des­halb sei um mei­ne Si­cher­heit nicht be­sorgt.

Wer­de ich Dich erst wie­der­se­hen, wenn ich nach lan­ger Fahrt durch un­ge­heu­re Ozean­wei­ten ein­mal an der Süd­spit­ze von Afri­ka oder Ame­ri­ka her­aus­kom­me? Sol­che Er­fol­ge darf ich ja gar nicht er­war­ten; aber ich brin­ge es jetzt nicht über das Herz, die Kehr­sei­te der Me­dail­le zu be­trach­ten. Schrei­be mir je­den­falls so oft, als es Dir mög­lich ist, viel­leicht er­rei­chen mich Dei­ne Brie­fe ge­ra­de dann, wenn ich ih­rer am not­wen­digs­ten be­darf. Ich habe Dich herz­lich lieb. Den­ke auch Du mei­ner in Lie­be, wenn es sich tref­fen soll­te, dass wir uns nim­mer se­hen. Stets Dein ge­treu­er Bru­der

Ro­bert Wal­ton.

3. Brief

Frau Sa­ville, Lon­don

7. Juli 17..

Lie­be Schwes­ter! Ich schrei­be Dir in al­ler Eile, um Dich wis­sen zu las­sen, dass ich wohl­auf bin und dass ich schon ein Stück mei­ner Rei­se hin­ter mir habe. Die­sen Brief wird ein Kauf­mann von Archan­gel aus nach Eng­land mit­brin­gen. Der Glück­li­che! Er kann wie­der Hei­mat­luft at­men, was mir viel­leicht auf Jah­re hin­aus nicht ver­gönnt sein wird. Trotz­dem bin ich bes­ter Lau­ne. Mei­ne Leu­te sind kühn und of­fen­bar zu al­lem wil­lig; auch die schwim­men­den Eis­ber­ge, die un­auf­hör­lich an uns vor­bei­zie­hen und uns die Ge­fah­ren vor­au­sah­nen las­sen, de­nen wir ent­ge­gen­ge­hen, schei­nen ih­nen kei­ne Sor­ge ein­zu­flö­ßen. Wir ha­ben schon eine hohe nörd­li­che Brei­te er­reicht, aber es ist Hoch­som­mer, und wenn es auch nicht ganz so warm ist wie in Eng­land, so tra­gen uns doch die Süd­win­de, in­dem sie uns dem heiß er­sehn­ten Zie­le nä­her­brin­gen, eine wohl­tu­en­de Wär­me zu, wie ich sie nicht er­war­tet hät­te.

Bis­her hat sich noch nichts er­eig­net, was der Mit­tei­lung wert wäre. Ein oder zwei­mal eine stei­fe Bri­se und ein­mal ein klei­nes Leck, das sind Zu­fäl­le, de­ren ein er­fah­re­ner See­mann kaum Er­wäh­nung tut, und ich will recht zu­frie­den sein, wenn uns auf der gan­zen Rei­se nichts Un­an­ge­neh­me­res pas­siert.

Lebe Wohl, teu­re Mar­ga­re­te. Sei über­zeugt, dass ich um Dei­net- wie um mei­net­wil­len mich nicht all­zu kühn der Ge­fahr aus­set­zen wer­de. Ich will kalt­blü­tig, über­legt und ver­nünf­tig sein.

Aber der Er­folg muss mein Werk krö­nen. Wa­rum auch nicht? So weit bin ich nun ge­kom­men über die pfad­lo­se See; nur die Ster­ne am Him­mel sind Zeu­gen mei­nes Sie­ges. Wa­rum soll ich nicht noch wei­ter fort­schrei­ten auf dem un­ge­zähm­ten, aber doch zähm­ba­ren Ele­ment? Was wäre im­stan­de, sich auf die Dau­er dem mu­ti­gen, wil­lens­star­ken Man­ne ent­ge­gen­zu­stel­len?

Mein Herz ist zu voll, als dass es nicht über­lau­fen soll­te. Aber ich muss schlie­ßen. Gott sei mit Dir, lie­be Schwes­ter!

Ro­bert Wal­ton.

4. Brief

An Frau Sa­ville, Lon­don

5. Au­gust 17..

Et­was sehr Merk­wür­di­ges hat sich er­eig­net und ich muss es Dir be­rich­ten, wenn ich auch wahr­schein­lich eher bei Dir bin, als die­se Zei­len Dich er­rei­chen.

Letz­ten Mon­tag (31. Juli) wa­ren wir fast ganz von Eis ein­ge­schlos­sen, so­dass das Schiff kaum mehr den zum Vor­wärts­kom­men nö­ti­gen Platz hat­te. Un­se­re Lage war ei­ni­ger­ma­ßen ge­fähr­lich, be­son­ders des­we­gen, weil ein dich­ter Ne­bel uns ein­hüll­te. Wir dreh­ten des­halb bei, in der Hoff­nung, dass die Wit­te­rung end­lich an­ders wer­de.

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