Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Wie ein Licht flamm­te es in mir auf. Ich habe sie! Was mich er­schreck­te, soll auch an­de­re er­schre­cken. Ich habe nur den un­heim­li­chen Halb­traum je­ner Nacht zu be­schrei­ben.

An­fangs dach­te ich dar­an, nur eine kur­ze Er­zäh­lung zu schrei­ben. Aber dann fes­sel­te die Idee mich so stark, dass ich sie wei­ter aus­ge­spon­nen habe. Und nun, du un­heim­li­ches Kind mei­ner Muse, gehe hin­aus und wirb dir Freun­de!

Lon­don , 15. Ok­to­ber 1831. M.W.S.

1. Brief

An Frau Sa­ville, Lon­don

St. Pe­ters­bur­g , den 11. Dez. 17..

Es wird Dir Freu­de be­rei­ten, zu hö­ren, dass kein Miss­ge­schick den An­fang des Un­ter­neh­mens be­trof­fen hat, des­sen Vor­be­rei­tun­gen Du mit solch trü­ben Ah­nun­gen ver­folg­test. Ich bin ges­tern hier an­ge­kom­men, und das Ers­te, was ich tue, ist, mei­ner lie­ben Schwes­ter mit­zu­tei­len, dass ich mich wohl be­fin­de und dass ich mit im­mer wach­sen­den Hoff­nun­gen dem Fort­gang mei­nes Un­ter­neh­mens ent­ge­gen­se­he.

Ich bin ein gu­tes Stück wei­ter nörd­lich als Lon­don, und wenn ich so durch die Stra­ßen Pe­ters­burgs schlen­de­re, pfeift mir ein ei­si­ger Wind um die Wan­gen, der mei­ne Ner­ven er­frischt und mich mit Be­ha­gen er­füllt. Be­greifst Du die­ses Ge­fühl? Die­ser Wind, der aus den Ge­gen­den her­braust, de­nen ich ent­ge­gen­rei­se, gibt mir einen Vor­ge­schmack je­ner fros­ti­gen Kli­ma­te. Die­ser Wind trägt mir auf sei­nen Flü­geln Ver­hei­ßun­gen zu und mei­ne Fan­tasi­en wer­den leb­haf­ter und glü­hen­der. Ich ver­su­che ver­ge­bens, mir klar zu ma­chen, dass der Pol eine Eis­wüs­te sein muss; im­mer stel­le ich ihn mir als eine Stät­te der Schön­heit und des Ent­zückens vor. Dort, Mar­ga­re­te, geht die Son­ne nicht un­ter; ihre mäch­ti­ge Schei­be streift am Ho­ri­zont und ver­brei­tet ein mil­des Licht. Was dür­fen wir er­war­ten von die­sem Lan­de der ewi­gen Son­ne? Vi­el­leicht ent­de­cke ich dort den Sitz je­ner ge­heim­nis­vol­len Kraft, die der Ma­gnet­na­del ihre Rich­tung ver­leiht, und bin im­stan­de, die Un­rich­tig­keit so man­cher astro­no­mi­schen Beo­b­ach­tung und Hy­po­the­se zu be­wei­sen. Mei­ne bren­nen­de Neu­gier­de will ich mit dem An­blick von Län­dern be­frie­di­gen, die nie ei­nes Men­schen Auge noch sah, Erde wer­de ich be­tre­ten, die nie vor­her ei­nes Men­schen Fuß be­trat. All das er­scheint mir so ver­lo­ckend, dass ich Not und Tod nicht fürch­te und die müh­se­li­ge Rei­se mit den freu­di­gen Ge­füh­len ei­nes Kin­des an­tre­ten wer­de, das mit sei­nen Ge­spie­len das ers­te Mal ein Boot be­steigt, um den be­nach­bar­ten Fluss zu be­fah­ren. Und selbst wenn alle mei­ne Ver­mu­tun­gen mich täu­schen soll­ten, wer­de ich we­nigs­tens dar­in ein er­ha­be­nes Ziel fin­den, eine Pas­sa­ge nahe dem Pole zu je­nen Län­dern zu ent­de­cken, de­ren Er­rei­chung heu­te noch Mo­na­te in An­spruch nimmt, oder dem Ge­heim­nis des Ma­gne­tis­mus nä­her zu kom­men, was ja doch nur durch eine Rei­se ge­sche­hen kann, wie ich sie un­ter­neh­men will.

Die­se Be­trach­tun­gen ha­ben die gan­ze Rüh­rung ver­flie­gen las­sen, die sich mei­ner bei Be­ginn die­ses Brie­fes be­mäch­tigt hat­te, und ich glü­he vor him­mel­stür­men­dem En­thu­si­as­mus. Nichts ver­mag der See­le so sehr das Gleich­maß zu ver­lei­hen als eine erns­te Ab­sicht, ein fes­ter Punkt, auf den sich das geis­ti­ge Auge rich­ten kann. Die­se Ex­pe­di­ti­on war schon ein Wunsch mei­ner frü­hen Ju­gend­jah­re. Ich habe mit heißem Kop­fe die man­nig­fa­chen Be­schrei­bun­gen der Rei­sen ge­le­sen, die die Ent­de­ckung ei­ner Pas­sa­ge durch die den Pol um­ge­ben­den Mee­re nach dem nörd­li­chen Tei­le des Stil­len Ozeans bezweck­ten. Du er­in­nerst Dich viel­leicht, dass sol­che Rei­se­be­schrei­bun­gen den Haupt­be­stand­teil der Biblio­thek un­se­res gu­ten On­kels Tho­mas bil­de­ten. Jene Wer­ke wa­ren mein Stu­di­um, dem ich Tage und Näch­te wid­me­te, und je mehr ich mich mit ih­nen be­freun­de­te, de­sto tiefer be­dau­er­te ich es, dass mein Va­ter auf dem Ster­be­bett mei­nem On­kel das Ver­spre­chen ab­ge­nom­men hat­te, mich nicht See­mann wer­den zu las­sen.

Sechs Jah­re sind es nun, dass ich den Plan zu mei­nem jet­zi­gen Un­ter­neh­men fass­te. Ich er­in­ne­re mich noch, als sei es ges­tern ge­we­sen, der Stun­de, in der ich mich der großen Auf­ga­be wid­me­te. Ich be­gann da­mit, mei­nen Kör­per zu stäh­len. Ich nahm an den Fahr­ten meh­re­rer Wal­fisch­fän­ger in die Nord­see teil; ich er­trug frei­wil­lig Käl­te, Hun­ger und Durst und ver­sag­te mir den Schlaf; ich ar­bei­te­te zu­wei­len här­ter als der letz­te Ma­tro­se und wid­me­te dann mei­ne Näch­te dem Stu­di­um der Ma­the­ma­tik, der Me­di­zin und je­nen phy­si­ka­li­schen Dis­zi­pli­nen, von de­nen der See­fah­rer Nut­zen er­war­ten darf. Zwei­mal ließ ich mich als ge­mei­ner Ma­tro­se auf ei­nem Grön­land­fah­rer an­wer­ben und ent­le­dig­te mich er­staun­lich gut mei­ner selbst ge­wähl­ten Auf­ga­be. Ich muss ge­ste­hen, ich emp­fand einen ge­wis­sen Stolz, als mir der Ka­pi­tän die Stel­le ei­nes ers­ten Of­fi­ziers auf sei­nem Schif­fe an­bot und mich al­len Erns­tes be­schwor, zu blei­ben. So hoch hat­te er mei­ne Diens­te schät­zen ge­lernt.

Habe ich es also nicht ver­dient, lie­be Mar­ga­re­te, eine große Auf­ga­be zu er­fül­len? Ich könn­te ein Le­ben voll Reich­tum und Lu­xus füh­ren, aber ich habe den Ruhm den An­nehm­lich­kei­ten vor­ge­zo­gen. O möch­te mir doch eine er­mun­tern­de Stim­me sa­gen, was ich zu er­war­ten habe! Mein Mut ist groß und mein Ent­schluss steht fest; aber mein Selbst­ver­trau­en hat oft ge­gen tiefs­te Ent­mu­ti­gung an­zu­kämp­fen. Ich habe eine lan­ge, schwie­ri­ge Rei­se vor mir, de­ren An­for­de­run­gen mei­ne gan­ze Kraft be­an­spru­chen, und ich soll ja nicht nur mir selbst den Mut er­hal­ten, son­dern auch noch den an­de­rer an­feu­ern.

Ge­gen­wär­tig ha­ben wir die für das Rei­sen in Russ­land vor­teil­haf­tes­te Jah­res­zeit. In Schlit­ten fliegt man pfeil­schnell über den Schnee. Die Käl­te ist nicht läs­tig, wenn man sich ge­nü­gend in Pel­ze gehüllt hat, und das habe ich mir schon an­ge­wöhnt. Denn es ist ein be­deu­ten­der Un­ter­schied, ob Du an Deck spa­zie­ren gehst oder stun­den­lang un­be­weg­lich auf einen Sitz ge­bannt bist, so­dass Dir das Blut tat­säch­lich in den Adern er­starrt. Ich habe ab­so­lut nicht den Wunsch, auf der Post­stra­ße zwi­schen Pe­ters­burg und Archan­gel 1zu er­frie­ren.

Dor­thin will ich in vier­zehn Ta­gen oder drei Wo­chen ab­rei­sen. Ich be­ab­sich­ti­ge, dort ein Schiff zu mie­ten und un­ter den an die Wal­fisch­fän­ge­rei ge­wöhn­ten Leu­ten die nö­ti­ge An­zahl von Ma­tro­sen an­zu­wer­ben. Ich wer­de kaum vor Juni ab­fah­ren kön­nen. Aber wann wer­de ich zu­rück­keh­ren? Wie könn­te ich wohl die­se Fra­ge be­ant­wor­ten, liebs­te Schwes­ter? Wenn ich Er­folg habe, kön­nen vie­le, vie­le Mo­na­te, viel­leicht Jah­re ver­ge­hen, ehe wir uns wie­der­se­hen. Wenn es miss­lingt, se­hen wir uns viel­leicht eher wie­der oder nie mehr.

Leb wohl, Mar­ga­re­te. Der Him­mel schen­ke Dir sei­nen rei­chen Se­gen und schüt­ze mich, dass es mir auch fer­ner­hin ver­gönnt sei, Dir mei­ne Dank­bar­keit für all Dei­ne Lie­be und Güte zu be­wei­sen.

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