Mary Wollstonecraft Shelley - Frankenstein

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Vollständige deutsche, überarbeitete und kommentierte Fassung mit Vorwort zu Autorin und WerkEiner der wichtigsten Schauerromane («Gothic fiction») der Literaturgeschichte. In einem Atemzug zu nennen mit Dracula oder den Werken von H.P. Lovecraft und Edgar Allan Poe.1818 unter denkwürdigen Umständen von einer blutjungen 20-jährigen geschrieben, erzählt diese Novelle die Geschehnisse um den genialen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft. Es ist der Kampf des Menschen mit Gottes Werk. Schließlich muss auch Frankensteins faustischer Pakt misslingen. Das Monster entkommt.Weltbekannt durch zahlreiche Verfilmungen; die bekannteste mit Boris Karloff in der Rolle seine Lebens.Gelistet in Harenbergs «Das Buch der 1000 Bücher»Null Papier Verlag

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Eben­falls im Null Pa­pier Ver­lag er­schie­nen »Der Vam­pyr (The Vam­py­re)« von John Wil­liam Po­li­do­ri in »Vam­pi­re – Töd­li­che Ver­füh­rer« ( www.null-papier.de/vampire) und »Dracula – Vollständige Deutsche Fassung« von Bram Stoker ( www.null-papier.de/dracula).

Pro­me­theus (der Vor­aus­den­ken­de, aus dem Grie­chi­schen) ist in der grie­chi­schen My­tho­lo­gie der Freund und Kul­tur­stif­ter der Mensch­heit. Oft wird er auch als Schöp­fer der Men­schen und Tie­re be­zeich­net.

Einführung

Die Her­aus­ge­ber der »Meis­ter­no­vel­len« ha­ben mich vor Ver­öf­fent­li­chung mei­nes »Fran­ken­stein« ge­be­ten, ih­nen ei­ni­ges über des­sen Ent­ste­hung zu be­rich­ten. Ich ent­spre­che die­sem Wun­sche umso lie­ber, als mir da­durch Ge­le­gen­heit ge­bo­ten ist, all­ge­mein die so häu­fig an mich ge­rich­te­te Fra­ge zu be­ant­wor­ten, wie ich als Frau da­zu­käme, einen so ent­setz­li­chen Stoff zu er­den­ken und zu be­ar­bei­ten. Ich stel­le mich ja al­ler­dings nicht gern in den Vor­der­grund; aber da die­se Er­klä­rung mehr oder min­der nur ein An­hang zu mei­nem Wer­ke ist und ich mich nur auf das be­schrän­ken wer­de, was un­be­dingt mit mei­ner Au­tor­schaft zu­sam­men­hängt, kann man mir kaum per­sön­li­che Ei­tel­keit zum Vor­wurf ma­chen.

Es ist mei­nes Erach­tens nichts Au­ßer­or­dent­li­ches, dass ich, als Kind zwei­er li­te­ra­ri­scher Berühmt­hei­ten, ziem­lich früh im Le­ben am Schrei­ben Ge­fal­len fand. Schon als ganz klei­nes Mäd­chen wuss­te ich mir kei­nen bes­se­ren Zeit­ver­treib als das »Ge­schich­ten­schrei­ben«. Bis ich al­ler­dings noch ein schö­ne­res Ver­gnü­gen fand, das Bau­en von Luft­sch­lös­sern, das Ver­sen­ken in Wachträu­me, das Ver­fol­gen von Ge­dan­ken­rei­hen, die sich aus er­fun­de­nen Er­eig­nis­sen er­ga­ben. Mei­ne Träu­me wa­ren auf alle Fäl­le schö­ner und fan­tas­ti­scher als das, was ich nie­der­schrieb. Denn beim Schrei­ben folg­te ich mehr den Spu­ren an­de­rer, als dass ich mei­ne ei­ge­nen Ge­dan­ken wie­der­gab. Ich mach­te mich selbst nie zur Hel­din mei­ner Er­zäh­lun­gen. Denn das Le­ben er­schi­en mir in Be­zug auf mich selbst als nichts Ro­man­ti­sches und ich konn­te mir nicht vor­stel­len, dass au­ßer­ge­wöhn­li­che Lei­den oder merk­wür­di­ge Er­eig­nis­se in mei­nem Da­sein eine Rol­le spie­len soll­ten. Und so konn­te ich in mei­ner Fan­ta­sie Ge­schöp­fe ent­ste­hen las­sen, die mir da­mals weit in­ter­essan­ter wa­ren als mei­ne ei­ge­nen Ge­füh­le.

Dann aber wur­de mein Le­ben er­eig­nis­rei­cher und die Wahr­heit trat an die Stel­le der Dich­tung. Al­ler­dings war mein Mann ängst­lich dar­auf be­dacht, dass ich mei­ner li­te­ra­ri­schen Ab­stam­mung Ehre ma­che und selbst zu ei­ner Berühmt­heit wer­de. Er er­reg­te in mir den Wunsch, einen li­te­ra­ri­schen Ruf zu er­rin­gen; ein Ziel, ge­gen das ich heu­te voll­kom­men gleich­gül­tig ge­wor­den bin.

Im Som­mer 1816 be­reis­ten wir die Schweiz und lie­ßen uns in der Nähe Lord By­rons nie­der. Wir ver­brach­ten mit ihm herr­li­che Stun­den auf dem See oder an des­sen Ufern. Der Ein­zi­ge un­ter uns, der sei­ne Ge­dan­ken schrift­lich nie­der­leg­te, war Lord By­ron. Er hat­te eben den drit­ten Ge­sang sei­nes »Chil­de Ha­rold« in Ar­beit. Die­se Ver­se, die er uns nach und nach zu Ge­hör brach­te, schie­nen uns ein Aus­fluss all der uns um­ge­ben­den Na­tur­schön­heit, ver­klärt durch den Glanz und den Wohl­laut sei­ner Kunst.

Ein feuch­ter, un­freund­li­cher Som­mer fes­sel­te uns viel ans Haus. Da fie­len uns ge­le­gent­lich ei­ni­ge Bän­de deut­scher Ge­s­pens­ter­ge­schich­ten in die Hän­de.

»Wir wol­len alle eine Ge­s­pens­ter­ge­schich­te schrei­ben«, schlug da Lord By­ron vor, und alle stimm­ten wir die­sem Vor­schla­ge bei. Wir wa­ren un­ser drei. Der Ur­he­ber des Ge­dan­kens be­gann eine Ge­schich­te, von der er ein Frag­ment am Schlus­se sei­nes »Ma­zeppa« ver­wen­de­te. Shel­ley, der es bes­ser ver­stand, Ge­dan­ken und Ge­füh­le in die schöns­ten, glän­zends­ten Ver­se zu brin­gen, die un­se­re Spra­che kennt, als eine Ge­schich­te zu er­fin­den, er­zähl­te ein Ju­gen­der­leb­nis.

Ich selbst gab mir Mühe, eine Ge­schich­te zu er­den­ken, die es mit den von uns ge­le­se­nen auf­neh­men kön­ne. Eine Ge­schich­te, die das tiefs­te Ent­set­zen im Le­ser her­vor­ru­fen, das Blut sto­cken und das Herz hef­ti­ger klop­fen las­sen soll­te.

Oft und lan­ge dis­ku­tier­ten Lord By­ron und Shel­ley, wäh­rend ich als be­schei­de­ne aber auf­merk­sa­me Zu­hö­re­rin da­bei saß. Eine der phi­lo­so­phi­schen Haupt­fra­gen, die dis­ku­tiert wur­den, war die nach dem Ur­sprün­ge des Le­bens und ob es je mög­lich sei, ihm auf den Grund zu kom­men. Man be­sprach die Ex­pe­ri­men­te Dar­wins. Es han­delt sich für mich nicht dar­um, dass der Ge­lehr­te die­se Ex­pe­ri­men­te wirk­lich vor­nahm, son­dern um das, was dar­über ge­spro­chen wur­de. Dar­win hat­te in ei­ner Glas­do­se ein Stück­chen Mac­caro­ni auf­be­wahrt, das dann aus ir­gend­wel­chen Ur­sa­chen will­kür­li­che Be­we­gun­gen zu ma­chen schi­en. Je­den­falls glaub­te ich nicht, dass auf die­sem Wege Le­ben er­zeugt wer­den kön­ne. Aber viel­leicht wäre es denk­bar, einen Leich­nam wie­der zu be­le­ben, was ja auf gal­va­ni­schem Wege be­reits ge­sche­hen ist, oder die Be­stand­tei­le ei­nes Le­be­we­sens zu­sam­men­zu­fü­gen und ihm le­ben­di­gen Odem ein­zu­hau­chen.

Un­ter die­sen Ge­sprä­chen wur­de es tie­fe Nacht. Als ich mein Haupt auf die Kis­sen bet­te­te, konn­te ich nicht ein­schla­fen; ein halb schlum­mern­des Nach­sin­nen be­mäch­tig­te sich mei­ner. Fan­tas­ti­sche Bil­der tauch­ten un­ge­be­ten vor mir auf und er­reich­ten einen sel­ten ho­hen Grad von Le­ben­dig­keit. Ich sah mit ge­schlos­se­nen Au­gen den blei­chen Jün­ger der schreck­li­chen Wis­sen­schaft vor dem Din­ge kni­en, das er ge­schaf­fen. Ich sah das schreck­li­che Zerr­bild ei­nes Men­schen aus­ge­streckt da­lie­gen und dann sich plump, ma­schi­nen­mä­ßig re­gen. Furcht­bar müss­te es auf den Men­schen wir­ken, wenn es ihm ge­län­ge, den Schöp­fer in sei­nem wun­der­ba­ren Wir­ken nach­zuah­men. Der Er­folg müss­te den Künst­ler aufs Tiefs­te er­schre­cken, so­dass er ent­setzt der Stät­te sei­ner Ar­beit ent­flieht. Er müss­te hof­fen, dass der schwa­che Le­bens­fun­ke, den er ent­zün­det, sich selbst über­las­sen, wie­der er­lö­sche; dass das Ding, dem er eine Art Le­ben ein­ge­haucht, wie­der in die Ma­te­rie zu­rück­sin­ke; und er müss­te ein­schla­fen in dem Ge­dan­ken, dass das Grab sich wie­der schlös­se über dem häss­li­chen Lei­be, den er als Tri­umph des Le­bens bis­her be­trach­tet hat­te. Er schläft, aber nicht tief; er öff­net plötz­lich die Au­gen – an sei­nem Bet­te steht das Un­ge­heu­er, hält die Vor­hän­ge aus­ein­an­der und starrt auf ihn mit sei­nen gel­ben, wäs­se­ri­gen, aber auf­merk­sa­men Au­gen.

Auch ich öff­ne­te er­schreckt die Li­der. Die Idee hat­te mich der­art ge­fan­gen ge­nom­men, dass es mich eis­kalt über­lief und ich ver­ge­bens mich be­müh­te, das ge­spens­ti­sche Bild mei­ner Fan­ta­sie wie­der mit der Wirk­lich­keit zu ver­tau­schen. Ich er­in­ne­re mich noch heu­te ganz ge­nau an das dunkle Zim­mer mit sei­ner Tä­fe­lung, auf der sich durch die ge­schlos­se­nen Gar­di­nen fahl das Licht des Mon­des spie­gel­te. Ich wuss­te, dass drau­ßen spie­gel­glatt der See lag und die Al­pen ihre Häup­ter starr zum Him­mel er­ho­ben; aber trotz­dem konn­te ich mei­nes Fan­ta­sie­ge­bil­des nicht le­dig wer­den. Ich muss­te ver­su­chen an an­de­res zu den­ken. Da fiel mir mei­ne Ge­s­pens­ter­ge­schich­te ein, mei­ne un­glück­se­li­ge Ge­s­pens­ter­ge­schich­te! Oh könn­te ich doch eine er­fin­den, die mei­ne Le­ser eben­so er­schüt­tern wür­de wie mich das Ge­sicht je­ner Nacht!

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