Rolf Merkle - Lass Dir nicht alles gefallen

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Menschen, die nicht selbstsicher auftreten können, sind die ewigen Verlierer. Sie verlassen ein Geschäft mit Kleidern, die sie nicht wollen, lassen sich schlechte Ware andrehen, weil sie sich nicht getrauen, sich zu beschweren, haben Angst, privat und beruflich ihre Wünsche zu äußern, und ziehen deshalb sehr oft den Kürzeren oder werden «über´s Ohr gehauen». Sie sagen «Ja», auch wenn sie «Nein» sagen möchten, oder sagen gar nichts um des lieben Friedens willen. Die Angst, die Gefühle der anderen zu verletzen oder abgelehnt zu werden, hindert sie, von ihren Rechten Gebrauch zu machen.
Abhilfe verspricht das Buch (Pal Verlagsgesellschaft Mannheim) des erfahrenen Psychotherapeuten Dr. Rolf Merkle. Auf 200 Seiten gibt Dr. Merkle viele praktische Tips und Hilfestellungen, wie man lernen kann, selbstbewusster aufzutreten. Zu Beginn dieses Trainings-Programms zeigt er auf, warum wir anderen so oft erlauben, uns auszunutzen, und welches die Ursachen eines mangelnden Selbstbewusstseins sind. Dr. Merkle sieht die Ursache hierfür in einem negativen Selbstbild. Wenn wir gering von uns denken, wenn wir andere für wichtiger halten, dann lassen wir denen auch den Vortritt und haben Angst, auf Ablehnung zu stoßen. Wir können nur dann selbstsicher auftreten, wenn wir davon überzeugt sind, dass wir es auch verdienen, respektvoll behandelt zu werden. Dr. Merkle zeigt weiterhin, wie man lernen kann, auf andere Menschen zuzugehen, mit Kritik und Ablehnung umzugehen, unberechtigte Forderungen abzuwehren und berechtigte Forderungen selbstsicher zu vertreten.
Ein Buch, das jedem eine große Hilfe sein kann, der sich privat und beruflich mehr durchsetzen möchte.

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Eine andere Lektion bestand darin, uns auf persönliche Weise auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam zu machen und uns mehr zu tadeln, als zu loben. Weisst du, wie häufig du vermutlich bis zum Alter von fünf Jahren im Durchschnitt getadelt wurdest? Ein Psychologe hat errechnet, dass Kinder bis zum fünften Lebensjahr häufig schon mehr als 40.000 mal getadelt wurden! Das bedeutet: Ein Kind, das bis zum Alter von fünf Jahren 40.000 mal getadelt wurde, wurde im Monat im Durchschnitt ca. 666 mal und pro Tag 22 mal getadelt.

Wen wundert es da, wenn wir als Erwachsene unsicher und voller Selbstzweifel sind? Wenn wir häufig kritisiert werden, und das in einer so verletzenden Art und Weise wie „Taugenichts“, „Idiot“, „Versager“, „Dumme Gans“ usw., dann werden unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl stark in Mitleidenschaft gezogen. Wir lernen, an uns zu zweifeln, und entwickeln in Folge davon Ängste und Hemmungen. Damit nicht genug. Unsere Eltern, Lehrer und die anderen Erwachsenen gaben uns eine Menge Verhaltensregeln mit auf den Weg, die es – unter Androhung von Liebesentzug – galt, einzuhalten, und die heute dazu beitragen, dass wir Angst vor Ablehnung haben.

Hier einige dieser Regeln:

Das schickt sich nicht für ein Mädchen / einen Jungen .

Geben ist seliger denn Nehmen .

Verscherze es dir nicht mit anderen .

Sei höflich und zuvorkommend .

Rede nicht, bevor du gefragt wirst .

Man kann nicht immer, wie man will .

Man muss oft gute Miene zum bösen Spiel machen .

Untersteh dich, so mit mir zu sprechen .

Was sollen die Nachbarn denken?

Ein Junge weint nicht .

Das gehört sich nicht .

Schäm dich, deiner Mutter so wehzutun .

Du bringst mich noch ins Grab mit deiner ewigen …

Lass niemand merken, wie es in dir aussieht .

Nimm dich nicht so wichtig .

Neben diesen Einflüssen können auch Erfahrungen mit Gleichaltrigen dazu beitragen, dass wir Hemmungen entwickeln.

Wenn ein Junge zum Beispiel eine sehr starke Brille trägt, dicklich oder schmächtig ist, wenn der Vater arbeitslos ist, dann kann es leicht passieren, dass seine Mitschüler ihn hänseln, mobben und aus ihrer Clique ausschließen. Schließlich färbt unsicheres Verhalten der Eltern auch auf die Kinder ab. Wenn eine Mutter schüchtern und gehemmt ist, dann wird sich das Kind viele Denk- und Verhaltensweisen bei ihr abschauen und diese übernehmen.

Nicht verschweigen möchte ich, dass wir alle mit einem angeborenen Angstlevel auf die Welt kommen. Ursache hierfür sind Erfahrungen im Mutterleib. Stand unsere Mutter längere Zeit unter Stress und Angst, hatte sie traumatische Erfahrungen während der Schwangerschaft, dann wirkt sich das auf das Nervenkostüm des Kindes aus. In diesem Fall fällt es schwerer, sein Selbstbewusstsein zu stärken und aufzubauen. Unmöglich ist es nicht – aber eine gewisse Ängstlichkeit wird immer bleiben.

Warum sind wir seelisch auf der Entwicklungsstufe eines Kleinkindes stehengeblieben?

Der Grund dafür ist, dass wir es versäumt haben, dem kleinen Jungen oder Mädchen in uns klarzumachen, dass wir erwachsen sind. Wir haben ihm keine Chance gegeben zu wachsen. Stattdessen haben wir alles getan, damit er/es sich nicht entwickeln konnte. Nachdem unsere Eltern uns bewusst und unbewusst immer wieder belehrt und kritisiert hatten, haben wir deren Urteil über unsere Person übernommen und haben fortan so zu uns gesprochen wie einst unsere Eltern. Wir haben uns selbst die verletzenden und abwertenden Worte an den Kopf geworfen, die wir von unseren Eltern immer wieder hörten. Wir haben das Kind in uns durch negative und selbstabwertende Selbstgespräche kleingehalten.

So wie unsere Eltern durch ihre negativen Worte verhinderten, dass wir Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten bekommen konnten, so verhindern wir heute durch Selbstvorwürfe und Selbstkritik, dass unser Selbstvertrauen wachsen kann.

Sind wir ängstlich und gehemmt, dann beschimpfen wir uns mit Worten wie Schlappschwanz, Feigling, Armleuchter und Angsthase, anstatt uns quasi in den Arm zu nehmen und uns Mut zu machen. Statt das kleine und schüchterne Mädchen zu bestärken und ihm zu sagen, dass es nicht tragisch ist, wenn es Angst hat, schüchtern wir es noch mehr ein. Wie sollen das kleine Mädchen oder der kleine Junge so jemals stark und selbstbewusst werden?

Hemmungen aufgrund von Hemmungen

Wenn wir uns für Fehler und Schwächen ablehnen, dann fühlen wir uns minderwertig und sind gehemmt. Nun neigen unsichere Menschen dazu, auch ihre Unsicherheit als einen großen Makel anzusehen, für den sie sich ablehnen. Die Folge ist: Sie sind noch verunsicherter und leben ständig in der Angst, andere könnten ihre Unsicherheit entdecken. In diesem Teufelskreis, der dazu führt, dass die Selbstachtung immer mehr sinkt, drehen sich viele unsichere Menschen.

Annelie,eine 45-jährige Patientin, hat enorme Probleme, auf andere Menschen zuzugehen, und sei es nur, diese auf der Straße nach einem Geschäft oder einer Straße zu fragen.

Auch Annelie findet es ziemlich blöd von sich, dass sie solche Hemmungen hat, und schämt sich dafür. Gleichzeitig ärgert sie sich unheimlich über sich, dass sie so ein Angsthase ist und es nicht fertigbringt, so etwas „Banales und Alltägliches“ zu tun, wie jemanden nach einem Geschäft zu fragen.

Annelie hat also nicht nur das Problem, dass sie Hemmungen hat, sie hat noch weitere Probleme, die unmittelbar mit ihren Hemmungen zusammenhängen, nämlich Ärger über sich selbst und Minderwertigkeitsgefühle (sie schämt sich).

Nun mal ehrlich. Wenn Annelie ihre Hemmungen nicht zum Anlass nehmen würde, sich für minderwertig zu halten, was meinst du, wie ginge es ihr? Wenn Annelie es nicht als eine Schande ansehen würde, dann könnte sie trotz ihrer Hemmungen relativ selbstsicher auftreten.

Auf den ersten Blick scheint das ein Widerspruch zu sein – trotz Hemmungen selbstsicher auftreten. Bei näherem Hinsehen löst sich der Widerspruch jedoch auf.

Angenommen, ich habe Hemmungen, eine Frau anzusprechen. Wenn ich mich dafür schäme, dass ich Hemmungen habe, dann versuche ich natürlich, meine Unsicherheit und Schüchternheit zu verbergen. Schließlich empfinde ich es ja als Schande, unsicher zu sein. Dadurch werde ich noch unsicherer und verkrampfter, weil ich nicht nur Angst habe, die Frau anzusprechen und einen Korb zu bekommen, ich habe zusätzlich Angst, dass diese Frau erkennt, dass ich Hemmungen habe.

Würde ich es nicht als Schande empfinden, Hemmungen zu haben, dann könnte ich trotz meiner Hemmungen die Frau ansprechen – wenn auch vielleicht etwas unbeholfen und verkrampft.

Natürlich könnte ich nicht verhindern, dass sie von mir vielleicht denkt, ich sei unsicher, und sie mich deshalb unattraktiv findet und abweist. Aber zumindest hätte ich es probiert. Wenn ich dagegen vor lauter Hemmungen und Angst, die Frau könnte meine Hemmungen entdecken, sie erst gar nicht anspreche, dann hätte ich von vornherein verloren. Ich würde sie nie kennenlernen und hätte nie die Chance, mit ihr eine Beziehung einzugehen.

Was bedeutet das für dich? Beginne den Teufelskreis der Selbstabwertung zu unterbrechen, indem du dich nicht dafür verurteilst und abwertest, dass du Hemmungen hast und dich nicht durchsetzen kannst.

Anders ausgedrückt: Lerne zu akzeptieren, dass du manchmal unsicher und schüchtern bist.

Solange du dich dafür verurteilst, unsicher zu sein ,

solange bleibst du unsicher .

Wenn du dich für deine Unsicherheit verurteilst, dann schüttest du stets neues Öl aufs Feuer, und es lodert von mal zu mal heller, statt schwächer zu werden.

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