Alfred Bratt - Die Welt ohne Hunger

Здесь есть возможность читать онлайн «Alfred Bratt - Die Welt ohne Hunger» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Welt ohne Hunger: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Welt ohne Hunger»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Chemiker Alfred Bell steht kurz vor der Vollendung einer Formel, die den Hunger der Welt ein für alle Mal besiegen soll. Allerdings fehlt ihm jemand, der an seine Arbeit glaubt und sie finanziert. So reist Bell auf den abenteuerlichsten Wegen von Paris nach London und New York, trifft eitle Professoren, reiche Unternehmertöchter und zwielichtige Dema­gogen. Mit der Weigerung, seine Erfindung wirtschaftlich auszubeuten oder in den Dienst der Populisten zu stellen, macht er sich bald gefährliche Feinde.
Der einzige Roman des viel zu jung verstorbenen Schriftstellers Alfred Bratt sorgte bei seinem Erscheinen 1916 für Aufsehen. «Die Welt ohne Hunger» erlangte innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Auch heute hat der Roman nichts von seiner Spannung und Aktualität verloren.

Die Welt ohne Hunger — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Welt ohne Hunger», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Aber er persönlich sei durchaus nicht dagegen, sich der Entwicklung des Unternehmens zu widmen. Dies wäre nicht der erste Fall – ganz gewiß nicht. Wenn auch die Unsicherheit der realen Basis natürlich nicht zu unterschätzen sei. Vor allen Dingen müßte er die wissenschaftlichen Voraussetzungen untersuchen, das sei Prinzip und Notwendigkeit. Nur ein älterer Fachmann ist berufen – nicht wahr? – zu prüfen und zu scheiden und die Verbindungen herzustellen, die die Jugend oft leicht übersieht, deren aber jeder wissenschaftliche Bau grundsätzlich und dringendst bedarf.

Seine Meinung gehe also kurzerhand dahin: er wolle Bells Pläne und Analysen selbst der genauesten Prüfung unterziehen, und dann sei er bereit, sozusagen Hand in Hand mit ihm zur Lösung zu schreiten.

Ja, das sei wahrhaftig das beste.

Und was die Mittel beträfe – he … das würde sich finden! Er selbst sei bereit – entsprechend dem Ergebnis seiner Untersuchung, natürlich – das Notwendige zu beschaffen. Alles weitere würde sich von selbst ergeben, nicht wahr? … Denn das mit staatlichem Monopol und Internationalität – allerhand Ideale in Ehren – sei doch wohl übertrieben und ermangele zuvörderst der reiflichen Überlegung.

Oder wie?

Eine private Gesellschaft – er bemerke dies beispielsweise – könne da ganz anders zu Werke gehen! Dies sei eine alte Erfahrung. Und man behalte das Recht der Disposition!

Übrigens – es sei ja noch Zeit, bis dahin.

Zuerst müsse jeder Zweifel in wissenschaftlicher Hinsicht beseitigt werden.

Bourdier stieß den Atem kurz und kräftig. Er plusterte vor Überzeugung.

Vorläufig seien Zweifel immerhin vorhanden. Es gäbe wohl Schwierigkeiten, ganz abgesehen von ökonomischen und anderen, sozusagen geschäftlichen Maßnahmen. Er könne doch nicht umhin, mancherlei in Frage zu ziehen. Und kurz und bündig – vorläufig sehe er nicht weniger und nicht mehr als eine großartige Möglichkeit, deren Hintergrund festzustellen seine erste Aufgabe sei. Und er hoffe, daß Bell allen guten Willen habe, ihn in diesem Belang werktätig zu unterstützen.

Wie gesagt – von der Sorbonne müsse man absehen, das werde Bell wohl begreifen – er für seine Person sei nicht abgeneigt, das Ganze in die Hand zu nehmen!

Die letzten Sätze hatte Bourdier regelrecht hervorgeschossen. Er zielte förmlich und folgte ihnen mit dem Körper, um ihre Treffsicherheit abzuschätzen. Er umkreiste Bell mit Einsicht und Schärfe, er drang in ihn, er füllte ihn mit Autorität und bester Meinung, er umnebelte ihn mit einem Wust von Tiraden und Phraseologien, er polierte seine Bedenken, seinen Widerstand, den kleinsten Argwohn mit Erfahrungen und Grundsätzen, er schliff und feilte ihn von allen Seiten, er sprach ihn platt rundherum. Und nun hatte Bourdier wohl die Fläche und Form, auf der er sich zu bewegen gewohnt war. Er stand sicher und war nicht in Gefahr, abzugleiten.

Doch er glitt ab.

Bell hatte ihn mit keiner einzigen Bewegung unterbrochen. Nur über seinem Kinn war ein Lächeln hervorgekrochen, das in einer schmalen Linie um seine Lippen lief, sich vertiefte und von den geschärften Mundwinkeln in gerader Linie zur Nasenwurzel zog.

Er spürte, wie ein bitterer Geschmack durch seinen Hals nach oben stieg.

Wieder vergebens … Es war immer dasselbe!

Er zog mit zwei Rucken die Ärmel bis zu den Handgelenken, erhob sich und griff brüsk nach seinem Hut. Dann sagte er, jedes seiner Worte gleich trocken betonend: »Ich verstehe, Herr Professor! Und ich bedauere, Sie in Anspruch genommen zu haben. Ihr Weg und mein Weg haben verschiedene Richtungen. Das ist es. Ein kleiner Irrtum, der sich aber nicht überbrücken läßt. – Ich bedauere nochmals!«

Er ging zur Türe, ohne sich umzuwenden.

Aber da stand auf einmal Bourdier vor ihm, und seine kompakte kleine Person versperrte den Weg. Ein anderer, zusammengezogener Bourdier, mit muskulösen Fleischwülsten an Hals und Wangen. Sein Gesicht knallrot. Und Bell bemerkte, daß die Haut Boudiers von Sommersprossen übersät war.

»He, lieber Freund« – der Professor schnellte den Ausruf wie aus einem Blasrohr hervor – »das ist Ihre Meinung?! Ich will Sie nicht bekehren. Nichts liegt weniger in meiner Absicht!«

Bell gab keine Antwort.

Bourdier sträubte sich, als hätte er Federn am Leibe: »Aber verdammt noch einmal, kommen Sie dann nicht und besetzen meine kostbare Zeit – mit Ihren Narreteien! Sie – glorioser junger Mann, Sie!«

Bell streckte den Arm nach der Türe aus: »Ich sagte Ihnen schon, daß ich bedauere.«

»Mein Herr«, schrie Bourdier, »meinetwegen können Sie sich zum Kuckuck …«

Er schluckte heftig, mit hüpfendem Halsknorpel. »Und überhaupt – das lassen Sie sich gesagt sein – was denken Sie sich denn eigentlich?! Bilden Sie sich etwa ein, Sie brauchten nur mit den Fingern zu knipsen, um ein neues Paradies erstehen zu lassen? … Ho! Sie glauben an die Massen! … Seit Adam ist der Gang der Welt von einzelnen bestimmt worden. Stets waren es einzelne, die den Massen den Fortschritt aufzwingen mußten. Aufzwingen, hören Sie? … Glauben Sie – glauben Sie meinetwegen an den Teufel! … Und Sie wollen Ideale haben? Ja, sind Sie denn verblendet genug, um nicht zu sehen, daß Sie gerade diejenigen ins Verderben reißen, denen Sie helfen wollen! … Knechten Sie die Masse tausendmal härter – und Sie haben die Revolution! … Sie wollen das größte Verbrechen begehen, das Verbrechen der Schwäche. Sie – Demoralisationsfanatiker!«

Und, während Bell wortlos die Tür aufklinkte: »Denken Sie an mich: die Massen, für die Ihr Werk bestimmt ist, werden die ersten sein, die es vernichten!«

Die Türe ging auf … so geisterhaft geräuschlos, als sei sie nur angelehnt gewesen. In dem breiten Rahmen wurde ein Kopf sichtbar, der sich wie ertappt zurückzog. Es war der Laboratoriumsdiener Pierre.

Bourdier erblickte ihn, raffte sich zusammen, schloß plötzlich ganz fest den Mund, klappte ihn dann wieder auf – und sagte mit gepreßter Stimme, langsam und halb gegen die offen gebliebene Türe gedreht: »Mein Herr – es hat mich gefreut.«

Bell verbeugte sich korrekt: »Ganz meinerseits – Herr Professor!«

Dann ging er gerade und sicher an Pierre vorbei, den langen Gang hinab. Er stieg in den Lift, drückte, ohne sich dessen bewußt zu sein, auf den Hebel und schloß während der Fahrt die Augen in dem Gefühl eines lähmenden Halbschlafs. Gleichgültig schritt er durch die kalte Marmorhalle, trat auf die Straße und erwachte erst wieder, als die rotierenden Reklameaugen des gegenüberliegenden Warenhauses grell gegen ihn stießen. –

In der siebenten Etage des Sorbonnepalastes stand Pierre noch immer neben der Türe, die wieder zugefallen war.

Es zuckte seltsam in seinem häßlichen Gesicht.

Ein Klingelzeichen!

Der Diener drückte lautlos das Schloß auf und schlüpfte in das Laboratorium.

Der Saal war jetzt hell erleuchtet. Professor Bourdier hatte den weißen Kittel ausgezogen und schleuderte ihn zornig von sich.

»Räumen Sie den Tisch ab!«, befahl er barsch.

Ein Klirren … und dann ein Sturz. Auf dem Parkett lag ein Haufen von Metall- und Glassplittern.

Bourdier fluchte.

Pierre richtete sich auf: »Ich bitte um meine Entlassung!«, sagte er heiser.

Bourdier vergaß seinen Zorn vor Verblüffung.

»Sind Sie verrückt geworden?«

Aber der Diener war schon zur Türe hinaus.

Zweites Kapitel

Das Kanalboot »Lady Grace« dampfte mit achtundzwanzig Knoten Geschwindigkeit.

Vor dem scharf schneidenden Zug sprang das Wasser in rasenden Schaumwirbeln hoch, die sprudelnd abglitten und zu beiden Seiten siedend die eilende Fahrtrichtung zurückflossen. Der Sturmton johlte um die Antennen des drahtlosen Telegraphen; er fuhr wütend in die schwarze Höhlung des Schlotes, aus der ihm dickquellender Rauch entgegendrang; er platzte mit krachendem Hall an der glatten Holzwehr der Kommandobrücke; er jagte sprühend, durchnäßte Tauenden vor sich herfegend, über Deck. Er sauste rüttelnd um die luftdicht verschlossenen Luken der Bordwände; er knatterte am Heck, während er ohnmächtig das Fahrzeug voranfliehen ließ, eine Sekunde hoch über dem Gischtschweiß der Schrauben und stürzte dann breit auf die Wellen, die sich hochtürmten und mit ihm versanken.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Welt ohne Hunger»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Welt ohne Hunger» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Henry van Doorn - Ohne Geld um die Welt
Henry van Doorn
Ruediger Kuettner-Kuehn - Ohne Geld um die Welt
Ruediger Kuettner-Kuehn
Emmanouil Michalitsis - Ohne Geld um die Welt
Emmanouil Michalitsis
A.J. Silean - Die Welt ohne Geld
A.J. Silean
Veronika Fitz - Abnehmen ohne Hunger
Veronika Fitz
Alexander Arlandt - Um die Welt ohne Geld
Alexander Arlandt
Norbert Schumm - Ohne Hunger abnehmen
Norbert Schumm
Wolfgang Kähne - Eine Welt ohne dich
Wolfgang Kähne
Aristidis Selalmazidis - Was wäre die Welt ohne dich?
Aristidis Selalmazidis
Отзывы о книге «Die Welt ohne Hunger»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Welt ohne Hunger» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x