Array mehrbuch - Die Wassernixe
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»Oder was denken Sie, Mylord,« erwiederte der Andere, dem die aufziehende Bemerkung nicht ganz gefallen wollte, »von einem blanken Schild für ein reines Gewissen, zum Helm eine flache Hand, mit der Devise: »Mäßigkeit und Gerechtigkeit«?«
»Hm, die offene Hand gefällt mir, obgleich das Bild etwas anspruchsvoll ist. Ich sehe, Sie wollen damit sagen, daß die Van Beverout nicht jetzt noch nöthig haben, sich in einem Wappenamte nach Ehrenzeichen umzusehen. Auch fällt mir eben ein, daß ich schon einmal Ihr Wappen gesehen haben muß; eine Windmühle im Gange; ein Damm geschlängelt; Feld, grün, mit Schwarzvieh gesprenkelt – Nicht? nun denn, so trügt mich mein Gedächtniß; die Morgenluft ist voller Nahrung für die Einbildungskraft.«
»Die freilich eine Münze ist, mit welcher kein Gläubiger sich will abspeisen lassen, Mylord,« sagte der kaustische Myndert.
»Da sprechen Sie eine Bitterkeit, aber zugleich eine Wahrheit aus. Dies ist indessen kein kluger Schritt, Rathsherr, einen Mann von Stande gleich Hamlet's Geist bei Nacht aus dem engen Hause herauszulassen, und ihn beim ersten Hahnenschrei wieder einzusperren. Das Ohr der Königin, meiner Cousine, ist vergiftet worden, ärger als das Ohr des »gemordeten Dänemark«, sonst würde der Anhang dieses Herrn Hunter wenig Ursache zum Triumphiren haben.«
»Sollte es nicht möglich seyn, denjenigen, welche die Thüre verschlossen haben, solche Toasts beizubringen, daß Ew. Herrlichkeit dadurch in Stand gesetzt würden, dem königlichen Ohr das Gegengift einzuflößen?«
Diese Frage berührte eine Saite, welche des Anderen Weise gänzlich veränderte. Seine Manier, bis jetzt die eines scherztreibenden Vornehmen, ward würdevoller, ernster. Seinen Zügen, seiner Kleidung und seiner sonstigen Haltung war freilich der Charakter eines Lüderlichen aufgestempelt, doch an der Seite des langsam einherschreitenden, untersetzten Aldermans war es leicht bemerkbar, daß der schlanken und nicht uneinnehmenden Gestalt des Ex-Gouverneurs jene einschmeichelnde, gewinnende Leichtigkeit nicht fehlte, die sich durch langen Umgang mit guter Gesellschaft selbst von dem Ruchlosesten erwerben läßt.
»Ihre Frage, mein würdiger Sir, zeugt von großer Herzensgüte und bestätigt den allgemeinen Ruf, in welchem Sie bei Allen wegen Ihrer Großmuth stehen. Wahr ists, man hat die Königin zu überreden gewußt, den Befehl zu meiner Zurückberufung zu unterzeichnen, auch ist es nicht minder gewiß, daß sich Herr Hunter im Besitz meiner Charge sieht; doch diese Dinge lassen sich ändern, werde ich nur in eine Lage versetzt, die mir den Zutritt zu meiner Cousine möglich macht. Ich stelle gewisse Unklugheiten nicht in Abrede, Sir; sie läugnen zu wollen würde sich schlecht schicken, wenn ein Mann von der strengen Tugend des Rathsherrn Van Beverout dabei steht. Ich habe meine Fehler; vielleicht wäre es besser gewesen, wenn, wie Sie so eben anzudeuten beliebten, Mäßigkeit mein Wahlspruch gewesen wäre; allein Sie werden auch nicht läugnen, Sir, daß eine offene Hand in meinem Wappen nicht am unrechten Ort stehen würde. Habe ich meine Schwachheiten, so müssen doch selbst meine Feinde eingestehen, daß ich nie einen Freund im Stich gelassen habe.«
»Da ich nie Gelegenheit hatte, Ihre Freundschaft in Contribution zu setzen, so werde ich mich hüten, der Erste zu seyn, der eine solche Klage gegen Sie vorbrächte.«
»Ihre Unparteilichkeit ist zum Sprüchwort geworden! »So ehrlich wie Alderman Van Beverout«; »so großmüthig wie Alderman Van Beverout«, sind jedem Mund geläufige Ausdrücke. Einige sagen auch: »so reich«; (hier blinzelte das kleine blaue Auge des Bürgers). Doch Ehrlichkeit, Reichthum und Großmuth haben, ohne Einfluß, wenig Werth. Die Menschen sollten in der Gesellschaft die Stellung einnehmen, welche die Natur ihnen angewiesen hat. Diese Kolonie ist mehr eine holländische denn eine englische; demungeachtet finden sich, wie Sie wissen, auf der Liste des Verwaltungsraths nur wenige Namen, die man hier vor einem halben Jahrhundert gekannt hätte! Da haben wir die Familie Alexander und Heathcote, die Familien Morris und Kennedy, die Familien de Lancey und Livingston, welche Rathszimmer wie Parlamentshallen füllen, aber wenige Van Rensselaers, Van Courtlandts, Van Schuylers, Van Stuyvesants, Van Beckmans und Van Beverouts sind da zu finden, wo man sie von Rechtswegen finden sollte. Alle Nationen und Glaubensgenossen stehen höher in der königlichen Gunst denn die Kinder der Patriarchen dieser Kolonie. Die Böhmischen Felips, die Hugenotten de Lancey, Bayard, Jay, die Königsfeinde Morris und Ludlow – kurz Alle genießen größere Achtung in den Augen der Regierung, als die älteste Familie, die der Patroon!«
»So verhält es sich in der That schon lange; ich kann mich nicht entsinnen, wann es anders wär' gewesen.«
»Es läßt sich nicht läugnen. Es würde indeß mit einer klugen Politik schlecht übereinstimmen, bei Beurtheilung der Menschen den Schein der Raschheit anzunehmen. Wenn dasselbe Vorurtheil meiner eigenen Verwaltung vorgeworfen werden kann, so beweist dies nur um so klarer, wie sehr falsch die Sachen zu Hause dargestellt werden. Mir fehlte blos Zeit um meinen Geist aufzuklären, man hat sie mir aber nicht gegeben. Nur noch ein Jahr, mein würdiger Sir, und der Verwaltungsrath würde mit lauter Van's besetzt gewesen seyn.«
»In dem Fall, Mylord, hätte sich allerdings die unglückliche Lage, in der Sie sich jetzt befinden, vermeiden lassen.«
»Und ist es denn zu spät, dem Uebel Einhalt zu thun? Man sollte doch endlich einmal die Königin enttäuschen, ihre Gunst wieder zu gewinnen suchen. Und nichts als Gelegenheit braucht es, daß solche Gerechtigkeit ausgeübt werde. Mir blutet das Herz. Sir, wenn ich denke, daß diese Schande Jemand trifft, der dem königlichen Geblüt so nahe steht!Lord Cornbury, der lasterhafte Gouverneur von New-York, war der Enkel des großen Grafen Clarendon und ein leiblicher Vetter der Königin Anna 's ist ein Makel in dem Wappenschild der Krone, und jedem treuen Unterthan muß daran gelegen seyn, ihn zu tilgen; überdies gehört gar nicht viel dazu, bloß gewisse – Herr Alderman Myndert van Beverout – ?«
»Mylord ehemaliger Gouverneur!« versetzte der Andere, als er bemerkte, daß jener fortzufahren zauderte.
»Was halten Sie von dieser Einführung der Hannöverschen Familie? – Soll ein Deutscher die Krone eines Plantagenet tragen?«
»Sie ward von einem Holländer getragen.«
»Getroffen! ein Holländer hat sie getragen, und zwar würdiglich. Die beiden Völker sind verwandt, und in Ihrer Antwort liegt Vernunft. Wo hatte ich meinen Verstand, daß ich nicht früher den Beistand deiner Rathschläge suchte. Vortrefflichster! Ja Myndert, es ruht ein wahrer Segen auf allem was Niederländer unternehmen!«
»Sie sind emsig im Verdienen, im Vergeuden langsam.«
»Wenn« doch der Aufwand nicht der Ruin so manches würdigen Unterthans wäre! Aber Zufall – Chance – Glück – oder wie Sie es nennen wollen, fährt bisweilen ganz unverantwortlich dazwischen, und wirft den Wohlstand eines Mannes von Stande über den Haufen. Beständigkeit in der Freundschaft, Sir, bete ich an; mein Grundsatz ist, daß die Menschen auf ihrem Wege durch dies finstre Lebensthal einander hülfreiche Hand reichen sollten – Herr Stadtrath Van Beverout – »Mylord Cornbury.«
»Ich wollte sagen, daß ich meinen schmerzlichen Gefühlen wenig Gerechtigkeit widerfahren lassen würde, wenn ich die Provinz verließe, ohne vorher mein Bedauern darüber ausgedrückt zu haben, daß mir die Verdienste der ursprünglichen Eigenthümer derselben, und die Ihrigen insbesondere, nicht früher bekannt geworden sind.«
»Ist denn Hoffnung vorhanden, daß Ew. Herrlichkeit Gläubiger nachgeben werden, oder hat der Graf Mittel zur Oeffnung der Gefängnißthür bewilligt?«
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