Nicole Edwards - Harmless - Arglos

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Es sollte eigentlich nur ein harmloser One-Night-Stand sein. Doch diese eine Nacht mit Colton «Seg» Seguine lässt Roan Gregory einfach nicht mehr los. Und als wäre das nicht genug, wird sein Leben auch noch durch den tragischen Tod seiner Schwester ins Chaos gestürzt. Plötzlich ist Roan für seinen kleinen Neffen verantwortlich und muss sich als alleinerziehender Vater durchschlagen. Ein heißer Sportler ist eine Ablenkung, die er jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann. Doch auch für Seg war ihre kurze gemeinsame Zeit unvergesslich und er bleibt hartnäckig, obwohl er nicht öffentlich geoutet ist. Roan hat das Gefühl, sich zwischen seinem Glück und dem seines Kindes entscheiden zu müssen – oder ist vielleicht nicht doch beides miteinander vereinbar?
Band 4 der «Pier 70»-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Das hatte sie wirklich.

Sie war nicht die beste Mutter gewesen. Das konnte niemand bestreiten. Über die Hälfte der Zeit war Roan wegen Liam mitten in der Nacht aufgestanden, weil sie sich geweigert hatte, das Bett zu verlassen. Am Anfang hatte es danach ausgesehen, als ob Cassie die ganze Muttersache versuchen wollte. Nach einer Woche war Roan klar geworden, dass er mehr würde tun müssen, als nur ein Auge auf sie zu haben. Sie begann, sich mehr und mehr darauf zu verlassen, dass er sich um Liam kümmerte, und Roan hatte getan, was ihm selbstverständlich erschien. Er sorgte für den kleinen Jungen, weil er wusste, dass seine Schwester es nicht tun würde.

Roan kämpfte die drohenden Tränen zurück, während er den Deckel von der Milchpulverdose abschraubte und sich daran machte, Liams Fläschchen zuzubereiten. Der kleine Junge würde nicht lange still sein.

Gannon betrat die Küche. »Sie wollen mit dir reden.« Er nickte in Liams Richtung. »Darf ich?«

Offensichtlich hatte Cam Gannon vorgewarnt, denn er schien überhaupt nicht überrascht zu sein, einen Säugling in Roans Armen zu sehen.

Roan wusste, dass er sich damit auseinandersetzen musste, aber er hasste es, Liam loszulassen. Wenn er könnte, würde er den Jungen für immer festhalten, genau dort an seinem Herzen, auf ihn aufpassen und ihn vor der Welt beschützen. In den wenigen kurzen Wochen seines Lebens hatte er schon so viel durchmachen müssen. Mehr, als er je hätte durchmachen sollen.

»Klar«, sagte Roan und gab Liam widerwillig an Gannon.

»Er ist winzig«, sagte Gannon leise und in seinem Blick lag Wärme, als er Liams kleine Gestalt betrachtete. »So winzig.«

Ja. Das war er.

Gannon nahm ihn, stützte behutsam seinen Kopf und platzierte ihn so, dass er ihm das Fläschchen geben konnte.

»Ich werde mich hier hinsetzen«, teilte Gannon ihm mit und sah zum Tisch hinüber.

»Okay.«

Roan schüttelte das Fläschchen, um das Pulver mit dem Wasser zu vermischen, dann versicherte er sich, dass der Sauger funktionierte. Nachdem er es Gannon gereicht hatte, schluckte er schwer und wappnete sich für das Gespräch mit der Polizei.

Jemand – wahrscheinlich Gannon – hatte rücksichtsvoll ein Laken über Cassies Leiche ausgebreitet. Roan richtete seine Aufmerksamkeit auf den Mann, der im Türrahmen stand, sonst hätten seine Knie vermutlich nachgegeben und er wäre zu Boden gesunken.

»Detective Wayne Simpson«, grüßte ihn der Mann geschäftsmäßig.

Roan nickte und wartete auf die Fragen.

»Sie sind…« Der Detective spähte auf seinen Notizblock, »… Cassies Bruder? Roan?«

»Roan Gregory, ja«, bestätigte er.

Knapp erzählte er dem Mann, wie er nach Hause gekommen war und sie leblos auf dem Boden vorgefunden hatte, während die Spritze noch in ihrem Arm steckte. Er beantwortete die Fragen, so gut er konnte. Ja, Cassie war süchtig gewesen. Ja, sie hatte versucht, einen Entzug zu machen. Nein, er wusste nicht, wo sie die Drogen her hatte. Ja, der kleine Junge war ihr Sohn, aber Roan hatte die Vormundschaft. Ja, er hatte die Formulare, die das belegten. Nein, er hatte nicht vor, hier in diesem Haus zu bleiben. Ja, er würde die Beerdigung organisieren.

Cam blieb an seiner Seite und übernahm so viele der Fragen, wie der Detective ihm erlaubte. Er schob Roan sanft zur Seite, als jemand – er wusste nicht einmal, wer – Cassies Leiche auf einer Bahre aus dem Haus rollte.

Das alles dauerte weniger als eine Stunde und als die Unruhe sich schließlich legte, fühlte Roan sich benommen.

Es war zu spät, um Cassie zu retten. Er war zu spät.

Er rieb sich mit der Faust übers Herz. Das verdammte Ding tat weh. Ein körperlicher Schmerz, der ihn nicht besonders kümmerte.

»Sie hat eine Überdosis genommen«, murmelte Roan. »So, wie ich es immer vorhergesehen habe.« Er holte tief Luft und versuchte, die Tränen zu unterdrücken, doch diesmal konnte er sie nicht aufhalten. »Gottverdammt, Cassie.«

Während er ins Leere starrte, rief er sich ihr letztes Gespräch vor ihren hasserfüllten Nachrichten ins Gedächtnis, das sie geführt hatten, kurz bevor er zum Spiel aufgebrochen war.

»Bist du sicher, dass es dir nichts ausmacht, wenn ich hingehe?«, fragte Roan zum dritten Mal.

Cassie blickte lange genug vom Fernseher auf, um die Augen zu verdrehen. »Ich bin durchaus in der Lage, auf mich selbst aufzupassen.«

Um sie machte er sich auch keine Sorgen.

»Und auf Liam«, fügte sie verspätet hinzu. »Wir kommen klar.«

»Ich habe ihn gerade gebadet. Er hat einen frischen Strampler und eine neue Windel an. In etwa einer Stunde wird er etwas zu essen brauchen. Bekommst du das hin?« Roan wusste, dass sein Tonfall etwas schärfer als beabsichtigt war, aber es fiel ihm schwer, darauf zu vertrauen, dass Cassie auch tat, was sie sagte.

»Ich bin seine Mutter, Roan. Ich denke, ich werde es wissen, wenn mein Kind etwas essen will.«

Er verkniff sich eine Erwiderung. »Das Spiel beginnt um sieben. Ich bin um zehn wieder zu Hause. Spätestens um halb elf.«

Cassie winkte ab und widmete ihre Aufmerksamkeit bereits wieder dem Fernseher.

Er hätte das gesamte Haus gründlich durchkämmen und alle Drogen wegwerfen sollen, die sie vielleicht dagehabt hätte. Aber er hatte geglaubt, dass sie aufgehört hatte.

Oder hatte es glauben wollen.

Viel wichtiger war, dass er zu Hause hätte bleiben sollen.

Seine Brust wurde weit und Hitze schoss in seine Nebenhöhlen, als die Tränen ihn überwältigten.

Das Nächste, was er wusste, war, dass Cams Arme ihn umfingen und Roan wie ein Baby heulte. Er hasste es, dass er sich nicht zusammenreißen konnte. In ihrer Kindheit hatte Cam Roans Schwester nahegestanden und er verspürte wahrscheinlich den gleichen bohrenden Schmerz, den er empfand.

»Ich muss meinen Dad anrufen«, merkte Roan an, wich zurück und wischte sich über die Augen.

»Ich rufe ihn an, Roan.« Cams Stimme klang stark und fest. Er übernahm die Führung und Roan war dankbar dafür. »Ich denke, du und das Baby solltet heute bei uns übernachten.«

Roan nickte, während eine Träne von seiner Wange und auf seine Hand tropfte. Erst heute Morgen hatte er Cassie angefahren, weil sie völlig unausstehlich gewesen war. Während der vergangenen fünf Monate hatte Roan bei ihr gewohnt, auf ihrer Couch geschlafen, war in ihren Privatbereich eingedrungen und hatte versucht, sie von den Drogen wegzubekommen. Seit sie herausgefunden hatte, dass sie schwanger war. Er hatte versucht, für sie da zu sein, versucht, ihr durch die schwere Zeit hindurchzuhelfen. Sie hatten sich jeden verfluchten Tag über den gleichen Mist gestritten. Sie wollte ihn nicht dahaben, er wollte nicht hier sein. Sie hasste ihn, er hasste sie mehr. Es war ein Teufelskreis und obwohl vieles von dem, was er gesagt hatte, nicht stimmte, hatte sie ihn einfach an seine Grenzen gebracht.

Entzugskliniken hatten sie angenommen, nur um sie gleich wieder gehen zu lassen, weil sie sich weigerte, sich einer Behandlung zu unterziehen, dann streitlustig geworden war und die anderen Patienten verstört hatte. Sie hatte keine Hilfe gewollt.

Nicht von ihm. Nicht von ihrem Vater. Von niemandem.

Und wohin hatte sie das gebracht?

Sie war mit neunundzwanzig gestorben. Sie würde ihren nächsten Geburtstag in nur drei Wochen nicht mehr erleben.

Sein Vater und seine Stiefmutter würden am Boden zerstört sein. Und seine Schwester Eva auch.

Zum Teufel, vielleicht auch nicht. Keiner von ihnen hatte auch nur einen Finger gerührt, um Cassie zu unterstützen. Monatelang. Zuerst hatte seine Stiefmutter versucht zu helfen, doch Lydia war es müde geworden, die nötige Kraft aufzubringen, um sich mit Cassie auseinanderzusetzen. Es war letztlich nur noch Roan übrig. Er hatte keine andere Wahl gehabt, als seine Nase in Dinge zu stecken, die ihn nichts angingen, weil er nicht gewollt hatte, dass…

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