Paul Walz - Das Traummosaik

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Hart, diffus und atemberaubend!
Attentat. Koma. Reha. Sebastian Finkler hat all das hinter sich, als er endlich wieder in seinen Job bei der Polizei zurückkehrt. Doch der Fund einer mumifizierten Frauenleiche löst Intrusionen in ihm aus, ohnmachtsähnliche Zustände, die ihn in traumatische Situationen aus seiner Vergangenheit versetzen. Einige Details erkennt Finkler wieder. Anderes hingegen ist ihm völlig fremd. Vor allem das Bild eines verschneiten Gartens versetzt ihn in panische Angst. Schließlich begibt er sich auf die Suche nach diesem Ort – nicht ahnend, dass das sein ganzes Leben infrage stellen wird.

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»Geben Sie uns wenigstens einen Namen.« Finkler fragte ohne Umschweife, was blieb ihm auch übrig. Entweder sie machte dicht oder nahm den Faden wieder auf.

Sie sprach weiter, doch ihre Antwort barg eine ungute Überraschung. »Ich soll Ihnen einen Namen geben? Sie kennen diesen dreckigen Schläger doch. Ich habe Sie doch mit dem Abschaum sprechen sehen.«

»Wo?« Es gelang ihm, durch die Frage zu verbergen, wie sehr ihn die Antwort überrumpelte. Sein Gebilde aus Halbwahrheiten geriet ins Schwanken. Aus den Augenwinkeln sah er Benders erstaunten Blick.

Nun war Maria verwirrt. »Dort, wo dieser Thaki immer rumhängt: in seiner Kneipe in Kelsterbach. Dem Kranich. Sie saßen mit ihm am Fenster.«

6

»Seid ihr noch ganz bei Trost? Ich kenne den Kerl. Er ist extrem gefährlich und dümmer als ein Stück Brot. Das bringt nichts und ohne ein großes Aufgebot an Beamten können wir den nicht festnehmen. Schminkt euch das ab. Wieso wart ihr bei den Italienern?«

Prock starrte Finkler und Bender fragend an. Den Rest der Truppe, der sich um den Tisch scharte, interessierte die Diskussion wenig. Schulz blätterte in Unterlagen, während die anderen gelangweilt zuhörten.

»Wir hatten nur ein paar Punkte zu klären.«

Procks Kopf ruckte so abrupt herum, dass sein Doppelkinn in Bewegung kam. »Sei besser still, Sebastian. Du hättest gar nicht da sein dürfen. Was verstehst du unter Innendienst?«

»Es hat sich angeboten, die Zeugen nochmals zu befragen. Daniel wollte, dass ich mitfahre, da ich die beiden schon einmal gesehen habe.«

»Aber das hatte ich nicht genehmigt.«

Finkler blieb ruhig. »Ich kann doch nicht jedes Mal bei dir anklopfen und fragen, ob ich auf die Toilette darf.«

Einige am Tisch grinsten.

»Du weißt genau, was ich meine.« Prock strich sich mit der Hand über die dünnen Haare. Das Thema schien beendet zu sein. Er räusperte sich. »Gab es neue Informationen?«

Prock blickte zu Bender und Finkler atmete auf.

»Nein.«

»Hat sich also richtig gelohnt?« Prock sah feixend in die Runde.

»Hör schon auf, Kurt. Irgendwo müssen wir ja weitermachen.« Bender war sichtlich genervt.

»Ihr habt noch Spiel nach oben.« Prock wandte sich an Finkler. »Wo steht ihr mit den Ermittlungen in Sachen Rosetti?«

Die Frage brachte ihm Aufmerksamkeit. Schulz legte die Blätter beiseite und sah ihn neugierig an. Finkler atmete tief ein und versuchte sich zu sammeln. Er wusste, dass er nur durchkommen würde, wenn er zumindest einen Teil der Wahrheit sagte. Nur welchen? Wie weit würde er gehen können, ohne sich aus dem Spiel zu schießen? Er zog seinen Notizblock heran, auf dem er sich ein paar Punkte notiert hatte.

»Nach der langen Zeit sind viele Spuren inzwischen kalt und wir müssen weitgehend von vorne anfangen. Deshalb haben wir die Zeugen in Mörfelden befragt.«

»Du warst doch schon viel weiter!«, unterbrach ihn Prock.

»Meinst du den Informanten?«

»Nein, den Mann im Mond.« Prock schnaubte. »Natürlich meine ich deinen Kontakt. Er war unsere Tür in die Rosetti-Familie. Alles andere ist im Prinzip unwichtig.«

Hier blieb nur die Wahrheit. »Das ist nicht so einfach. Ich habe keinen Namen.«

Prock lehnte sich vor und Finkler registrierte irritiert, wie der Druck seines Bauchs zwischen den Knöpfen des Hemds kleine Rauten entstehen ließ und Procks Feinrippunterhemd offenlegte.

»Bitte? Sag das noch mal.«

Die halbe Wahrheit. »Bei Verletzungen des Gehirns können Erinnerungen, die kurz vor dem traumatischen Ereignis angelegt wurden, verschüttet werden. Die letzte Ermittlungsphase kann ich nicht abrufen. So ungefähr drei Tage vor dem Unfall hört es auf. Bis dahin war der Kontakt anonym.«

Prock brüllte vollkommen fassungslos: »Du kannst dich an nichts mehr erinnern?«

Finkler schüttelte den Kopf und wiederholte: »Wie gesagt, das Trauma betrifft die letzten Tage. Gott sei Dank nur diese.«

»Du bist mein Trauma.« Prock schaltete einen Gang zurück. »Weiter.«

Finkler atmete durch und log. »Der Mann ist auf mich zugekommen. Wir haben uns erst unmittelbar vor meinem Unfall persönlich getroffen.«

Prock blieb so beängstigend ruhig, dass Finkler das Unheil kommen sah. »Und deine Erinnerungen an diese Treffen sind verschwunden?«

Finkler nickte.

»Und es gibt keinen Bericht in den Akten?«

Finkler schüttelte den Kopf.

»Weißt du, was das bedeutet, Sebastian?« Ein Flüstern nur.

»Ja«, antwortete Finkler. Alle seine Notizen, diese mit Fakten angefüllten Scheinargumente, würden nicht helfen, die Situation zu beschönigen. »Wir müssen praktisch von vorne anfangen.«

Prock war einige Sekunden wie erstarrt, dann sah er belustigt in die Runde, während er süffisant flötete: »Ach, na gut, treten wir an und erledigen die Arbeit ein zweites Mal. Ist ja kein Problem.«

»Wir …«

»Wir ja, du nicht mehr, Sebastian, das kann ich dir versprechen.« Der Chef wurde laut. »Sitzt hier und sagst ganz entspannt«, er äffte Finklers Stimme nach, »tut mir leid, es ist alles weg.«

Finkler schaute zu Daniel und hoffte auf seine Unterstützung, aber der blieb stumm. Das Gespräch lief nun vollkommen gegen ihn.

»Wann hättest du mich denn von deiner Amnesie wissen lassen?«

Alle Blicke richteten sich nun auf ihn.

»Ich hätte …«

»Du wolltest mich hinhalten, oder? Ich kenne dich gut genug. Hast gehofft, zügig reinzukommen und mir nichts sagen zu müssen?«

Prock sah zu Schulz hinüber, was Finkler kurz verwirrte. Einen Moment lang war er abgelenkt: Was war hier los?

»Und die Akten? Wo sind die ganzen Unterlagen geblieben?«, setzte Prock erneut an. »Sherlock Finkler hat alles im Kopf. Und jetzt? Grütze, oder was?«

Finkler versuchte, weiter Ruhe zu bewahren. Woher wusste Prock von den Lücken in den Unterlagen? »Ich kann nicht sagen, was mit den Akten ist, aber du weißt ganz genau, dass meine Unterlagen immer vollständig waren.«

»Daran kannst du dich also erinnern? Ich frage mich schon länger, ob die Unterlagen vollständig sind. Hast du welche zu Hause, Sebastian, oder«, Procks Stimme wurde leise und gefährlich schneidend, »hast du sie vielleicht absichtlich vergessen?«

Finkler schwieg. Der Vorwurf der Manipulation stand unvermittelt im Raum. Und in diesem Moment wurde Finkler Procks merkwürdiges Verhalten der letzten Tage klar. Er hatte ihn schon verdächtigt, die Akten manipuliert zu haben, noch bevor er zurückgekehrt war.

»Keine Antwort? Nein? Unter den Umständen kann ich dich nicht weiter im Dienst akzeptieren. Für dich ist ab sofort Schluss. Du bist bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt. Geh davon aus, dass der Präsident sich meiner Meinung anschließt. Ich denke, es wird eine Untersuchung geben. Übergib alles von Bedeutung an Lukas, deinen Dienstausweis kannst du behalten, die Waffe bleibt im Präsidium.« Prock sah in die Runde. »Daniel und Lukas, ihr kommt gleich zu mir. Dann besprechen wir, wie es weitergeht. Die anderen Tagespunkte werden verschoben.« Er erhob sich und ging grußlos zur Tür. »Werd erst einmal richtig gesund, Sebastian, vielleicht klappt es dann auch wieder mit dem Kopf und die Erinnerungen kehren zurück.«

Finkler hielt ihn zurück. »Ich werde dir beweisen, dass ich nichts Unrechtes getan habe.«

Prock grinste müde. »Und wie? Hier bist du raus und in deinem Kopf ist nichts mehr zu finden. Also?«

»Warte es ab und beweis mir erst einmal das Gegenteil.«

Prock ging mit einer gelangweilten Miene. Auch die anderen verließen nach und nach schweigend das Besprechungszimmer. Wie betäubt blieb Finkler alleine zurück. Das Einzige, was ihm durch den Kopf ging, war, dass er vorher noch nie bemerkt hatte, wie schäbig der fensterlose Raum mit seinem abgenutzten Mobiliar war. Er spielte mit dem Gedanken, alles hinzuwerfen. Doch wenn er nun ginge, würde er die Verdächtigungen, die Prock gerade in den Raum gestellt hatte, nur noch befeuern. Nein, er musste bleiben und das widerlegen.

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