Madeleine Puljic - Flammen des Sommers

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Flammen des Sommers: краткое содержание, описание и аннотация

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FEUER IM HERZEN. MAGIE IM BLUT. Ein friedliches Leben auf dem Land – in ihrer Vorstellung hatte es so einfach geklungen. Da hatten Daena und Berekh auch noch nichts von dem schuppigen Schützling geahnt, der sich in ihre Obhut drängen würde.
Für ihn werden sie einmal mehr zu Schwert und Magie greifen. Aber können sie damit den Konflikt bekämpfen, der im ganzen Land schwelt? Immerhin ist er so alt wie die Menschheit selbst: Die Angst vor dem, was fremd ist.
"Ein Lichtblick im aktuellen Fantasy Buchmarkt, der durch eine abgeschlossene Handlung ohne Schnickschnack zu überzeugen versteht."― Ebookmeter
"Flammen des Sommers ist so bunt und lebhaft geschrieben, wie ich mir eine runde Fantasygeschichte wünsche."― Lovelybooks

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Daena ließ ihren Blick über den Markt schweifen und korrigierte ihre Feststellung. Jemand hatte sie an den Südbrunnen geschubst, wo das auf sie wartete, was sie zu vermeiden suchte.

Unwillig schüttelte sie den Kopf, als könnte sie damit die dummen Gedanken vertreiben. Gut, sie hatte nicht gefunden, weshalb sie gekommen war. Die Alte hatte gut geraten, das war alles. Wahrscheinlich hatte sie einfach einen logischen Schluss gezogen, wofür Daena ihr geheimnisvolles Zelt gehalten haben mochte.

Aber es gab keine Prophezeiungen und nichts, vor dem sie davonlief. Um sich das zu beweisen, wandte Daena sich um und drängte sich an die Tische und Wagen rund um den Brunnen. Suchend ließ sie ihren Blick über die angebotenen Waren gleiten. Getöpfertes Geschirr, Schnitzereien aus Holz und Horn. Nichts davon kam ihr vertraut oder gar bedrohlich vor. Nichts, was sie hätte meiden müssen.

Dann sah sie die Amulette.

Unwillkürlich griffen ihre Finger danach, tasteten über die groben Runen, die darin eingeritzt waren, fühlten die Wärme, die von manchen ausging. Sie waren aus allen nur erdenklichen Materialien gefertigt, manche nicht mehr als unförmige Steine, die jemand mit einer harzigen Farbe bemalt hatte. Dennoch kamen sie ihr nur allzu bekannt vor.

»Na Mädel, brauchst du ein wenig Schutz?«

Die Stimme des Händlers fuhr ihr durch Mark und Bein. Sie zuckte zurück, als hätte sie sich an den Amuletten die Finger versengt.

»Verständlich, wenn man Angst hat«, erklärte er. »Gerade in der heutigen Zeit.«

Endlich wagte Daena, dem Mann ins Gesicht zu sehen. Das schiefe Grinsen des Händlers präsentierte gelbfleckige Zähne zwischen grauen Bartstoppeln. Über seine Wange zog sich eine gezackte Narbe, die bis über den Hals hinunterreichte.

Er schwenkte die schwieligen Hände mit einer einladenden Geste über seine Waren. »Ich habe Schutzzauber für alles, was du willst, Herzchen.« Er zwinkerte ihr zu.

Daena zögerte keine Sekunde länger. Mit gefletschten Zähnen zog sie ihr Schwert, hechtete über den Tisch und ging auf ihn los.

***

Was in der Nische klopfte, trug kein Leben in sich. Die Augen des Zlaiku waren milchig und leer, das kleine Bärengesicht war halb verrottet. Trotzdem bewegte sich seine Hand unablässig und zog dabei an der eisernen Fessel, die um das knochige Handgelenk geschlungen war. Sobald das Ende der Kette erreicht war, fiel sie kraftlos zurück und schlug dabei gegen die Wand.

»Der gibt nicht auf«, bemerkte Tosalar ohne das geringste Anzeichen von Mitgefühl.

Berekh sah ihn kalt an. »Er kann nicht. Es ist nicht sein Wille, der ihn hier festhält.«

Zorn brodelte in ihm. Alles hier fühlte sich falsch und verdorben an, und dieses arme untote Ding war mehr, als er dulden konnte. Die kleinen Bärenwesen hatten wahrlich niemandem etwas zuleide getan. Es wurde Zeit, dass er dem Treiben der Nekromanten endgültig ein Ende bereitete.

»Wir haben genug gesehen.« Ohne auf eine Antwort zu warten, öffnete Berekh ein Portal direkt hinter sich. »Geh.«

»Was bildest du dir ein? Du hast mir nichts vorzuschreiben!«

»Das war kein Befehl, sondern ein Ratschlag.« Die wilde Magie tobte in Berekh, suchte nach einem Weg hinaus. Er schloss die Augen, lehnte den Kopf zurück, breitete die Arme aus und sandte die Flammen aus. Mit einem Aufschrei sprang Tosalar durch das Portal.

Berekhs Feuer kroch in den letzten Winkel der unterirdischen Anlage, verzehrte die Überreste der blutigen Experimente und löschte jede untote Existenz aus, die sich noch hier befand. Erst als er in dem Tempel nichts mehr von der schwarzen Magie spürte, die die Anlage entweiht hatte, folgte er dem Erzmagier nach draußen.

Sein Portal hatte nur an die Außenseite der Ruine geführt, unweit des verfallenen Gebäudes, durch das sie hinabgestiegen waren. Aber kaum dass er hindurchgetreten war, schlug er geblendet die Hand vor die Augen. Als sie von Liannon aufgebrochen waren, hatte sich die Nachmittagssonne gerade dem Horizont zugeneigt. Jetzt stand sie im Osten hoch am Himmel. Hatten sie wirklich die ganze Nacht in diesem unseligen Massengrab verbracht? Oder hatte das Labyrinth die Zeit ebenso verzerrt wie den Raum, den es einnahm?

»Ich hatte keine Vorstellung davon, dass die Schwarzmagier zu so etwas imstande sind.«

Berekh lachte verächtlich. »Vom moralischen oder magischen Standpunkt aus?« Er schüttelte den Kopf. »Ihr werten Ratsmitglieder habt doch schon immer alles gering geschätzt, das seinen Ursprung nicht in eurer Mitte hat.«

Kein Wunder, dass er sich immer wieder derart abmühen musste, um die Arkanen zum Handeln zu bewegen. Sie waren einfach blind für alles, was sie nicht sehen wollten.

»Wir haben einmal den Fehler begangen, andere Magie als die unsere zu unterschätzen.« Tosalar musterte ihn mit abfälligem Blick. »Wir haben daraus gelernt.«

»Meinen Glückwunsch. Also habe ich dich überzeugt?«

Der Erzmagier machte eine unbestimmte Geste. »Wir werden uns beraten.«

»Du und deine drei Handlanger? Wo ist der Rest des Rates?«

»Unterwegs und stellt Nachforschungen an.« In der relativen Sicherheit des Sonnenlichts hatte Tosalar seinen Hochmut rasch wiedergefunden. Er rümpfte die Nase in Berekhs Richtung und fügte hinzu: »Nicht, dass es dich etwas angehen würde.«

Ohne ein weiteres Wort öffnete er ein Portal, ging hindurch und schloss es von der anderen Seite, ehe Berekh ihm nachfolgen konnte.

»Arroganter Schnösel.« Das bedeutete wohl, dass es mit seiner Ratsmitgliedschaft nun endgültig vorbei war. Nicht, dass Berekh diesem Status nachtrauern würde. Er schüttelte den Kopf und kehrte seinerseits nach Hause zurück.

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