Peter Pirker - Codename Brooklyn.

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Eine Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Befreiung
In der Nacht auf den 26. Februar 1945 landen ein holländischer und ein deutscher Jude mit einem Tiroler Wehrmachtsdeserteur per Fallschirm in Tirol. Sie sollen dem US-Geheimdienst Informationen aus der Alpenfestung der Nazis liefern. Frauen aus Oberperfuss helfen ihnen. Die Gestapo foltert und tötet, um sie zu enttarnen. Über zwei Monate entspannt sich ein Drama, das in die kampflose Befreiung Innsbrucks mündet. Das Buch schildert die Beteiligten, die Ereignisse und das Vermächtnis der Geschichte, die Quentin Tarantino zu «Inglourious Basterds» inspiriert hat.

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008 Luise Weber Krankenhaus Innsbruck ca 1942 009 Margarethe Kelderer mit - фото 17

008 Luise Weber, Krankenhaus Innsbruck, ca. 1942.

009 Margarethe Kelderer mit ihrem Bruder Franz Weber Innsbruck 1942 Luise - фото 18

009 Margarethe Kelderer mit ihrem Bruder Franz Weber, Innsbruck, 1942.

Luise Weber benötigte etwa zwei Stunden, bis sie in ihr Heimatdorf kam. Es war ungewöhnlich kalt für diese Jahreszeit und es hatte zu schneien begonnen. Sie lief geradewegs zum Hotel Krone, wo sich ihr Bruder versteckt hielt. Die Wirtin Anna Niederkircher verbarg den Verlobten ihrer Tochter Anni seit sieben Wochen im Dachboden des stattlichen Gebäudes. Franz Weber war eines Nachts Ende Februar plötzlich aufgetaucht, mit einem jungen amerikanischen Offizier im Schlepptau. In Oberperfuss war bekannt, dass Franz Weber in Italien aus der Wehrmacht desertiert war und die Militärjustiz ihn in Abwesenheit zum Tod verurteilt hatte. 36Er bat um Aufnahme und um Hilfe für seinen Begleiter. Weber hatte die Fronten gewechselt und half nun den Amerikanern, den Krieg zu gewinnen. Das war Anna Niederkircher nur recht. Sie soll einmal gesagt haben: »Wenn Hitler den Krieg gewinnt, glaube ich nicht mehr an Gott.« 37Ohne langes Nachfragen brachte sie ihn und Fred Mayer in einer Kammer im unbewohnten Dachgeschoß ihres vollbelegten Hauses unter. Der Begleiter ihres künftigen Schwiegersohns war ein mittelgroßer, kräftiger dunkler Typ, kohlschwarzes Haar, braune Augen, und trat ihr mit einem freundlichen Lächeln entgegen. Er machte einen offenen, geradlinigen und sicheren Eindruck, sprach ruhig und überlegt in einem vertrauten schwäbischen Dialekt. Anna Niederkircher und Fred Mayer verstanden sich und mochten einander.

Unter ihrer Ägide im Hotel Krone begann Fred Mayer in den ersten beiden Wochen nach seiner Ankunft Kontakte zu knüpfen: zu Arbeitern des Rüstungsbetriebs Messerschmitt im Nachbardorf Kematen, die hier untergebracht waren, und zu Gästen aus Innsbruck, die wegen der amerikanischen Bombenangriffe in der Krone Ausweichquartier genommen hatten. Von hier flog er zu seinen ersten Erkundungen in die Umgebung und nach Innsbruck aus, hier fand er Unterschlupf und Rast, hier trafen Kurierinnen ein, wurden Nachrichten gesammelt, kamen Helfer und Mitwisser vorbei. Anna Niederkircher schützte den subversiven Verkehr unter ihren Augen mit der ganzen Autorität, die sie als Familienvorständin mit vier Kindern und als Eigentümerin des größten Betriebs im Dorf genoss, seitdem sie 1932 ihren an Magenkrebs erkrankten Mann Anton verloren hatte. Neben dem Gastgewerbe führte sie eine Land- und Forstwirtschaft und einen Schlachthof, zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes errichtete sie zusätzlich eine neue Dampfbäckerei. Anna Niederkircher, eine hagere, auf Fotografien zerbrechlich wirkende, stets schwarz gekleidete Frau, führte die Geschäfte mit ruhiger Hand, ging mit ihren Angestellten und Hilfskräften, darunter wohl auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, gut um. Sie wusste, was Verantwortung bedeutete. »Sie hat nie ein lautes Wort gesagt«, erklärte Anna Weber, als der amerikanische Publizist Joseph Persico sie drei Jahrzehnte später nach der Persönlichkeit ihrer Mutter fragte. »Der Fred hat sie geliebt«, sagte die Tochter, »sie hat überhaupt keine Angst gehabt. Sie war eine Persönlichkeit. Obwohl sie ganz ruhig war, hatte jeder Mensch Respekt vor ihr.« 38

010 Ortsansicht von Oberperfuss 011 Hans Wijnberg und Maria Hörtnagl - фото 19

010 Ortsansicht von Oberperfuss.

011 Hans Wijnberg und Maria Hörtnagl Oberperfuss Mai 1945 Luise Weber weckte - фото 20

011 Hans Wijnberg und Maria Hörtnagl, Oberperfuss, Mai 1945.

Luise Weber weckte Anna Niederkircher und informierte sie über die dramatischen Ereignisse in Innsbruck, dann kehrte sie zurück an ihren Arbeitsplatz. Franz Weber schlüpfte in seine Wehrmachtsuniform, raffte das Nötigste zusammen, schlich aus dem Haus, lief durch zwei Hinterhöfe zum Kraxnerbauern und weckte Hans Wijnberg. Der Holländer kleidete sich an, steckte das Funkgerät in einen Rucksack, vergaß in der Hast seine Chemiebücher und einiges Zubehör, riss noch die über den Hinterhof gespannte Antennenleine ab. Dann rannten sie zwischen den Bauernhöfen auf dem zuvor festgelegten Fluchtweg aus dem Dorf, sprangen über eine hohe Geländestufe aus dem Blickfeld möglicher Beobachter und flüchteten im Schutz des Waldes in ein vorbereitetes Versteck im Nachbardorf Ranggen, von dem nur sie und Alois Abenthung, der ehemalige Bürgermeister des Dorfes, wussten. Ihre Spuren verschwanden im Schneefall.

Anna Niederkircher verständigte Maria Hörtnagl, eine Freundin ihrer Tochter, die einige Häuser weiter auf dem Bauernhof ihres Bruders wohnte. Sie war nun ebenso bedroht, als enge Vertraute, Kurierin und Helferin der Agenten. Dasselbe geschah bei Franz Webers Familie, die gleich nebenan ihren Hof hatte und wo die beiden kleinen Kinder von Margarethe Kelderer bei ihrem Großvater und ihren Tanten untergebracht waren. Auch die anderen Mitwisser und Helfer erhielten Nachricht. Alle blieben in ihren Häusern, niemand flüchtete. Nur Alois Abenthung, der im Jahr zuvor vom Sondergericht in Innsbruck wegen Unterstützung einer monarchistisch-katholischen Widerstandsgruppe zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt worden war, verließ seinen Hof und begab sich auf eine Reise zu seinem Sohn, der in Rosenheim in Bayern in einem Krankenhaus lag.

Es dauerte 24 Stunden, bis ein grüner Gefangenentransporter vor den ersten Häusern des Dorfes haltmachte. Sieben oder acht mit Maschinenpistolen bewaffnete Gestapomänner stiegen aus und zerrten Fred Mayer aus dem Fahrzeug. Dann führten ihn SS-Obersturmführer Wilhelm Prautzsch und SA-Obersturmführer Walter Güttner von Haus zu Haus. Fred Mayer kannte niemanden und niemand kannte Fred Mayer, der entsetzlich aussah. Sein Gesicht war von unzähligen Schlägen verschwollen, an der Stirn klaffte eine blutige Wunde, seine Augen waren nicht erkennbar. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten und gehen, sein Rücken und sein Gesäß waren durch Peitschenhiebe schwer verletzt. Er hatte seit seiner Verhaftung weder geschlafen noch gegessen.

Im Hotel Krone gab es keine Auffälligkeiten, aber auf dem Weberhof drohten Prautzsch und Güttner, die Kinder von Margarethe Kelderer als Geiseln mitzunehmen, sollte das Versteck der gesuchten Agenten nicht verraten werden. Doch die Hausleute wussten nichts. Die Durchsuchung der ersten vier Höfe erbrachte keine Hinweise. Als die Kolonne zum Kraxnerhof kam, bemerkte Güttner bei einem Burschen Unsicherheit. Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Gestapomänner Ersatzteile des Funkgeräts, ein kleines Radiogerät, einige Goldstücke, Chemiebücher und drei wissenschaftliche Aufsätze, an denen Hans Wijnberg gearbeitet hatte. Güttner drohte dem Burschen und schlug ihm ins Gesicht. Schließlich gab er zu, dass er Fred Mayer kannte und der gesuchte Mann in der Nacht zuvor aus dem Haus geflohen sei. Wohin, müsse Maria Hörtnagl wissen, die den Mann geführt habe. Die Gestapo holte sie, stellte sie Fred Mayer gegenüber und konfrontierte sie mit den Aussagen des Burschen. Güttner verlangte von ihr, die Gestapo zum Versteck der Agenten zu führen, das Leben von Fred Mayer stehe auf dem Spiel. Maria Hörtnagl wusste nicht, wo Hans Wijnberg und Franz Weber waren, erklärte sich aber auf einen Wink Fred Mayers bereit, die Gestapo zu dem wahrscheinlichen Versteck in einer Berghütte oberhalb des Dorfes zu führen.

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