Sandra Dünschede - Friesentod

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Haie Ketelsen ist beunruhigt. Er hat seine Nachbarin Tatjana Lieberknecht seit Tagen nicht gesehen. Aber da es keinen Hinweis auf ein Verbrechen gibt, kann sein Freund, Kommissar Dirk Thamsen, nicht ermitteln. Als kurz darauf ihre Leiche in Deezbüll gefunden wird, sind schnell zwei Verdächtige ausgemacht. Doch Haie und Thamsen fehlen Beweise, um einen von den beiden verhaften zu können. Dann verschwindet wieder eine junge Frau spurlos. Werden Haie und Thamsen sie rechtzeitig finden?

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Die junge Frau vor ihm wirkte, als würde sie überlegen, aber gleich darauf schüttelte sie den Kopf. »Also, mir fällt da partout nichts ein«, schluchzte sie.

»Schon gut«, versuchte Haie sie zu beruhigen. »Aber wenn dir etwas einfällt, dann melde dich bei mir oder am besten bei der Polizei.«

Bei dem Wort »Polizei« riss Maike die Augen weit auf. »Mache ich«, sagte sie leise, verabschiedete sich mit einem leichten Kopfnicken und ging zu ihrem Wagen.

Haie sah ihr nach. Er verstand nur zu gut, wie sie sich fühlte. Er wusste genau, wie es sich anfühlte, wenn eine gute Freundin gewaltsam aus dem gemeinsamen Leben gerissen wurde. Vor einigen Jahren hatte er das selbst durchgemacht und noch heute kämpfte er mit der Erinnerung an das Geschehene. Zwar sagte einem der Verstand, dass der geliebte Mensch nicht mehr da war, aber begreifen konnte man das, wenn überhaupt, erst wesentlich später. Er holte tief Luft und betrat den kleinen Bäckerladen, in dem es wie immer herrlich nach frischem Brot roch. Die Bäckerfrau hinter dem Tresen schaute ihn aufmerksam an, sicherlich hatte sie gesehen, dass er sich mit Maike unterhalten hatte, und bestimmt hatte auch sie schon von dem Leichenfund gehört. Beides bestätigte sich sogleich.

»Und, ermittelst du wieder?«

Eigentlich war Haie stolz auf seinen Ruf als Hilfssheriff, aber in diesem Fall fühlte er sich irgendwie überfordert, der Fall ging ihm sehr nahe. Er hatte Tatjana gekannt. Sie war eine so nette und angenehme Nachbarin gewesen. Dass sie nun tot war – ja, sogar ermordet worden war –, erschreckte ihn nicht nur, sondern ließ ihn eine Hilflosigkeit empfinden, die ihn lähmte.

»Na ja, das gestaltet sich schwierig«, versuchte er der Frage auszuweichen. Im Gegensatz zu Helene ließ die Bäckerfrau diesen Umstand auf sich beruhen und hakte von sich aus nicht weiter nach.

»Kanntest du denn Tatjana Lieberknecht?«, fragte Haie schließlich. Er konnte und wollte die Angelegenheit nicht einfach auf sich beruhen lassen.

»Nur vom Sehen. Sie hat hier manchmal auf ihrem Heimweg fürs Abendbrot Brötchen gekauft.«

»Und hat sie mal etwas erzählt?«

»Was soll sie erzählt haben?« Die Frau blickte ihn fragend an.

»Weiß auch nicht«, musste Haie eingestehen. Er wusste im Prinzip nichts von dem Fall und auch sehr wenig über seine Nachbarin. Wer hatte sie nur in dieses Haus verschleppt und umgebracht? Und warum? In den Augen des Mörders gab es sicherlich einen Grund für das Verbrechen. Auch wenn jemand anderes die Motivation nur schwer oder kaum nachvollziehen konnte. Nicht jeder Mörder war zwangsläufig krank oder irre, wie so gerne angenommen wurde. Aber er hatte eine Sichtweise auf eine Situation, befand sich in einem Konflikt, dessen einzige Lösung für den Täter lautete: Die Person musste aus dem Weg geräumt werden. Von außen betrachtet, gab es natürlich Hunderte andere Möglichkeiten, den Konflikt zu lösen – nicht aber für den Täter.

»Ich nehme ein Vollkornbrot«, sagte Haie und zeigte auf das Regal hinter der Verkäuferin.

Sie griff nach dem Brot und packte es in eine Papiertüte. »Sonst noch einen Wunsch?«

Gerne hätte er gesagt, dass er sich Frieden und den Mörder von Tatjana Lieberknecht hinter Gittern wünschte, aber er schüttelte lediglich den Kopf. »Das ist für heute alles.«

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