Neue Technologien in der Pflege

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Die Digitalisierung der beruflichen Pflege ordnet sich in die weltweit rasante Technikentwicklung ein. In der Arbeitswelt wie im Privatleben hat die Digitalisierung schon lange Einzug gehalten. Derzeit befinden wir uns in der zweiten Digitalisierungswelle und stehen kurz vor der Dritten. Virtuelle Realität, Smart Home, Robotik, Deep Learning werden auch in Pflege & Gesundheit erforscht oder sogar bereits eingesetzt. Technikentwicklung wird ob der demografischen Veränderung von der Bundesregierung stark gefördert, u.a. in Form von bundesweiten Innovationszentren und auch auf europäischer Ebene finden vielerlei Projekte statt, um Lösungen zu finden und Synergien zu nutzen. Die Hoffnung mit Pflegetechnologien die zukünftigen Probleme in der pflegerischen Versorgung lösen zu können, ist groß. Gleichzeitig fehlen grundlegende Kenntnisse in der Branche, um Technik sowohl zu verstehen als auch Technik für Betroffene verstehbar zu machen.
Das Werk behandelt die Basics der Thematik «Pflege & Technik», stellt Einsatzfelder neuer Technologien in der Pflege vor, beleuchtet die Vorteile und Grenzen dieser Technologien kritisch und zeigt die neuen, veränderten Aufgaben, die sich für die Pflege ergeben auf.

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Insgesamt fordern die bekannten demografischen, epidemiologischen und gesellschaftlichen Veränderungen dazu auf, Lösungen zu finden. Allerdings geht es nicht darum, irgendeine Lösung für die derzeitigen oder zukünftig zu erwartenden Probleme zu finden. So sind z. B. technische »Waschstraßen« für Menschen in Krankenhäusern analog zu Autowaschstraßen zwar faktisch eine Lösung für das Fehlverhältnis von Angebot und Nachfrage in der beruflichen Pflege. Es wäre technisch möglich. Gleichzeitig stimmt dieses Bild nicht mit dem Verständnis einer würdevollen Pflege überein. Es gilt also vielmehr, einen Weg zu finden, den Herausforderungen auf wohlgesonnene Weise zu begegnen und lebensdienliche Vorgehensweisen mit oder ohne Technik zu gestalten, die sowohl gesellschaftlich akzeptiert, bezahlbar und auch umsetzbar sind. Die Digitalisierung mit ihren innovativen technischen Systemen eröffnet grundsätzlich solch einen Lösungsweg. Schließlich können neue Technologien ein Weg sein, um zukünftige Herausforderungen in der pflegerischen Versorgung und Betreuung zu bewältigen. Gleichzeitig ist Technik nicht immer die beste Lösung. Daneben ist das Konzept von Würde und die Vorstellung, was eine würdevolle pflegerische Versorgung ausmacht, in den kulturellen Kontext zu betten und damit wandelbar.

Sicher ist, dass der Einsatz neuer Technologien den pflegerischen Versorgungsalltag verändern wird. Das ist auf der einen Seite erklärtes Ziel. Wir wollen Problemlösung und damit Veränderung. Wie Albert Einstein eindrücklich und unmissverständlich formulierte, ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, das sich etwas ändert. Es gilt also, etwas zu ändern und nicht zu erwarten, dass alles bleibt wie es ist.

Auf der anderen Seite ist zu bedenken, dass die Digitalisierung und damit zusammenhängende Veränderungsprozesse komplex sind und weit mehr als nur die Entwicklung neuer Technologien bedingen. Auch von der Funktionalität her einfach erscheinende digitale Technologien können eine enorme Komplexität aufweisen, die sich z. B. aus Gründen der IT-Sicherheit, der Skalierbarkeit, der langfristigen Wartbarkeit oder aus Abhängigkeiten von anderen Systemen ergeben können. Aber die Entwicklung funktionierender technischer Lösungen ist nur der eine (und oft leichtere) Teil der Arbeit. Die Möglichkeiten technischer Systeme ausgehend von Bedürfnissen und Bedarfen neu zu denken, diese interdisziplinär zu gestalten, umfänglich auszuschöpfen und so lebensdienliche Technik für Menschen zu entwickeln, die sich in menschliche Prozesse einfügt (und nicht umgekehrt) – das ist die hohe Kunst!

Wenn technische Systeme wirksam und nachhaltig Einzug in die pflegerische Versorgungswelt halten sollen, dann muss der Ausgangspunkt für Entwicklung, Erprobung, Implementierung und Bewertung der Versorgungsauftrag und die Bedürfnis- und Bedarfslage betroffener Zielgruppen sein. Diesen Fokus wirkungsvoll zu setzen, kann nur gelingen, wenn Pflegende sich entschlossen mit den neuen Möglichkeiten beschäftigen.

Gleichzeitig ist zu betonen, dass alles rund um die Entwicklung, Erprobung, Implementierung und Bewertung neuer Technologien interdisziplinär und partizipativ zu betrachten ist. Schließlich gilt, sich aus verschiedenen Perspektiven anzunähern, die effektive und effiziente Erfüllung des Versorgungsauftrags im Blick zu haben und umfassend den eigenen Gegenstandsbereich zu vertreten, um dadurch umfassende und wünschenswerte Lösungen zu finden. Damit dies gelingen kann, ist eine vertiefende Auseinandersetzung für alle im Gesundheitswesen Beteiligten nicht nur erforderlich, sondern geboten.

Derzeit sprießen Publikationen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen, so scheint es, wie Pilze aus dem Boden. Der vorliegende Band fokussiert auf den pflegerischen Versorgungsalltag. Gleichwohl gibt es weit mehr Themen, die es zu behandeln gälte. Allerdings ist solch ein Projekt immer einzugrenzen und es gilt, den Ausgangspunkt zu definieren. Für den einen mag das zu viel, für den anderen zu wenig sein. Die Frage bleibt: Wovon gehen wir aus, wo fangen wir an? Wir haben uns bemüht, einen Ausgangspunkt zu legen, der vorwiegend in wichtige Aspekte einer neuen Thematik einführt. Gleichzeitig fehlen bereits jetzt relevante Themen, z. B. Mixed Reality oder Gesundheits- und Medizin-Apps (siehe dazu auch Besonderheiten rund um COVID-19). Die Kernmessage ist: Es gibt noch weit mehr zu sagen. Dieses Buch ist ein guter Anfang für eine erste Auseinandersetzung.

Mit dieser Edition rufen wir dazu auf, sich aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, in die neue Themenwelt einzutauchen, zugleich offen und kritisch für Veränderungen zu sein und dabei den pflegerischen Gegenstandsbereich und »pflegerischen Blick« als Perspektivschirm zu spannen.

Das Herausgeberteam selbst ist interdisziplinär aufgestellt. So ist einerseits praktische Pflegeerfahrung in Verbindung mit Pflegewissenschaft und andererseits eine technikwissenschaftliche Perspektive vertreten. Die Autorinnen und Autoren vervollständigen die Interdisziplinarität, und machen »ein Ganzes« draus. So sind Pflegende aus Wissenschaft und Praxis vertreten, genauso wie juristische oder gerontologische Kolleginnen und Kollegen oder Kolleginnen und Kollegen mit Schwerpunkt Informatik.

Die Realisierung eines solch umfangreichen Projekts bedarf der vertrauensvollen und verbindlichen Zusammenarbeit. Für dieses erfolgreiche – und in Corona-Zeiten besonders wichtig –, auch freudvolle Zusammenwirken möchten wir uns bei allen Autorinnen und Autoren herzlichst bedanken. Bleiben Sie gesund!

Hildesheim, im Mai 2020

Anne Meißner

Furtwangen, im Mai 2020

Christophe Kunze

2 Besonderheiten rund um COVID-19

Anne Meißner & Christophe Kunze

Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Und sowohl wir als Herausgeberteam wie auch die Autorinnen und Autoren wurden nicht davor verschont.

Im Versorgungsalltag waren nie dagewesene Herausforderungen zu bewältigen: Kliniken oder Klinikstationen wurden für COVID-19-Patienten umgerüstet, Pandemie- und Hygienepläne umgesetzt und die Beschaffung von Schutzausrüstung organisiert oder neue Wege für den Umgang mit Kontaktbeschränkungen erarbeitet. Daneben galt es, zusätzlich zum Berufsalltag plötzlich Kinder zuhause zu betreuen und Homeschooling zu gestalten. Oder es waren neue, kontaktlose Wege zu finden, um sich in dieser besonderen Situation um Eltern und Großeltern zu kümmern. Oder Nachbarn waren in das persönliche soziale Netz fester als zuvor zu umschließen oder mit befreundeten Künstlern gemeinsam zu überlegen, wie diese vor dem wirtschaftlichen Ruin gerettet werden können und mehr. Wir als Hochschulprofessorin und Hochschulprofessor waren vor die Aufgabe gestellt, innerhalb kürzester Zeit eine umfangreiche Anzahl an Vorlesungen und Seminaren auf Online-Lehre und eine sinnvolle und freudvolle Lernumgebung umzustellen. Insgesamt hat diese neue und ungewöhnliche Situation dazu geführt, dass privater wie beruflicher Alltag vollständig umzustellen waren. Diese Umstellung wurde von einigen »Ecken und Kanten« begleitet. Dies wiederum hat dazu geführt, dass wir einige Beiträge herausgelassen oder gekürzt haben. Denn wir haben uns entschieden, den Band dennoch wie geplant Ende 2020 herauszugeben. Zwar spricht derzeit niemand von etwas anderem als »Corona«, d. h. dem SARS-CoV-2-Virus und der COVID-19 Erkrankung, gleichzeitig macht die Implementierung von Technik in Zeiten von Corona nicht halt, sondern wird vielmehr in besonderem Maße durch diese herausfordernden Umstände vorangetrieben. Zum Beispiel erleben Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen erstmals die Möglichkeit, mit Angehörigen per Videotelefonie zu kommunizieren. Oder Telepräsenz-Systeme ermöglichen in Kliniken kontaktlose Interaktionen. (Technische) Innovationen mit Blick auf die Auswirkungen einer Pandemie werden zurzeit in besonderem Maße gefördert. Viele neue Innovationen werden entstehen. Daneben erkennen wir als Gesellschaft gerade die Nützlichkeit der Digitalisierung in Zeiten von Kontaktbeschränkungen oder auch mit Blick auf die weitere Eindämmung der Pandemie, z. B. durch eine sog. Corona-Tracing-App, auch wenn die Meinungen zur App auseinander gehen. Die Implementierung von Technik ist durch Corona weiter fortgeschritten, neue technische Systeme werden entstehen. Technik hält unabwendbar in dieser Zeit Einzug in unser aller Lebensprozesse. Die Beiträge dieses Buches zeigen Möglichkeiten auf und regen zur Auseinandersetzung, und zwar auch in Zeiten von Corona, an.

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