Arthur Achleitner - Im grünen Tann

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Arthur Achleitner berichtete in spannend geschriebenen Feuilletons mehrerer großer Zeitungen und finanzierte so seine Reise und seine Schriftstellerei, war Redakteur bei der Süddeutsche Presse in München und lebte in München als freier Schriftsteller. In den Sommermonaten bereiste er die Bergwelt von Bayern bis in die Steiermark. Seine Erlebnisse auf der Jagt, in den Alpen und im Gebirge thematisierte er in seinen Heimatromanen, besonders aber auch in seinen Novellen. Dieses Werk enthält die Novellen Die Herzogskerze, Giftklärle und Der Pelagier.

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* * * * *

War das ein Jammer im Hause bei Bibers, als man den guten Michel totwund gestochen auf der Bahre brachte! Der alte Martin hatte behaglich auf der „Chauscht“ („Kunst“, die Ofenbank) gelegen und die Glieder am riesigen Kachelofen gewärmt, das ausgerauchte Tubakpfifli im Munde und seinen Gedanken nachhängend. Mütterchen saß am Fenster und ließ das Spinnrädchen surren, emsig arbeitend mit fleißiger Hand. Die schweren Männertritte im Flur ließen Mütterchen auffahren, erschrocken horchte sie, und auch Ätti zuckte zusammen: solcher Lärm ist etwas Unerhörtes im Biberhause. Und dann pochte es an der Stubenthüre, der „Ochsen“wirt schiebt den Kopf herein und flüstert, die Alten sollten nicht erschrecken, aber dem Michel sei etwas passieret.

Mit einem gellenden Schrei namenloser Angst stürzt die Mutter auf den Wirt zu, der erschrocken zurückprallt, sie reißt die Thüre vollends auf, und unter Weherufen wirst sie sich auf den todesblassen, blutüberströmten Sohn, der ohnmächtig auf der Bahre liegt. Zitternd folgt ihr der alte Biber, dem die Kniee schlottern und die Pfeife aus dem Mund gefallen ist. Rasch faßt sich die Alte; hier thut Hilfe not. Auf ihr Geheiß wird Michel entkleidet und in sein Bett gebracht. Eine Dirn muß schleunigst zur Kräuterkäthe um Heilkräuter laufen. Mit bebender Hand legt Mütterchen einen neuen in Schnee getauchten Verband auf die Wunde, indes Biber sich vom „Ochsen“wirt den Hergang des Unglückes erzählen läßt. Gestochen, gemordet sein Bueb von einem Salpetererbueben! Unheil über Unheil kommt doch von diesen Leuten! Aber der Mordchlapf soll gerochen werden! Nicht durch neue Blutthat, doch das Gericht soll eingreifen.

Der Wirt erbietet sich, einen Knecht zu Amt nach Säckingen zu schicken, auf daß Anzeige erstattet werde. Ob auch der Pfarrer geholt werden solle?

Ätti will damit noch warten; so weit werde es hoffentlich doch noch nicht gefehlt sein. Kommt der Pfarrer mit dem Sterbsakrament in's Haus, so geht es Michel wirklich aus Leben. Lieber will der Alte den Kreuzvogel[13] in die Krankenstube stellen.

„Hesch aber an en richtigen Kreuzvogel, Märte?“ fragt der Wirt.

„Frili, er het en Schnabel uf de rechte Sit, das hilft vor Tod!“

„Gott gib's! B'hüet Gott derwil, Märte! Und wege 's Amt will ich 's schon besorge!“ Der „Ochsen“-wirt begiebt sich heim, und Ätti nimmt das Vogelbauer mit dem Kreuzschnabel und trägt es in Michels Stube, wo er den Sympathievogel aufs Fensterbrett stellt und dann leise Mütterchen fragt, wie es mit Michel stünde.

Die Alte schüttelt den Kopf und horcht, das eine Ohr auf Michels Brust legend, ob das Herz noch schlägt. Und einzelne Tropfen aus ihren rotgeweinten Augen fallen auf das Linnen.

Unten im Flötz werden abermals Schritte laut, und die Hausthüre fällt schwer ins Schloß; die alte Biberin winkt Ätti, er solle nachsehen. Vielleicht ist die Kräuterkäthi gekommen! Sie hofft es wenigstens und bedenkt im Augenblick nicht, daß diese noch gar nicht da sein kann.

Ätti schleicht hinunter. Gedämpftes Stimmengewirr dringt in die stille

Krankenstube; Mütterchen horcht auf das Gemurmel, doch vermag sie kein

Wort zu erfassen. Wer wohl gekommen sein mag zu abendlicher Stunde? War

das nicht ein Schluchzen, ein Ruf aus gequälter Menschenbrust?

Unwillkürlich verläßt Muetti das Krankenbett und horcht zur Thüre hinaus. Seltsam, eine Weiberstimme! Und Ätti schilt, er will vom Maidli nichts wissen, er weist ihr die Thür! Und das fremde Maidli beschwört den Ätti, weinend, in Verzweiflung, sie zu Michel zu lassen, um ihn zu pflegen und zu warten.

Muetti humpelt die Treppe hinunter, sie muß sehen und hören, was das zu bedeuten hat.

Großer Gott, 's Thrinele vom toten Bühl ist's, die zur Nachtzeit gekommen ist und Krankenpflegerin bei Michel sein will! Woher das Maidli von dem Unglück weiß!

Der Bruder, Jobbeli hat die Unthat eingestanden, und in ihrer

Herzensangst ist's Thrinele auf und davon und durch Schnee und Nebel

nach Herrischried gelaufen, weil es ihr das Herz abdrückt vor Angst und

Schrecken.

Das Herz abdrücken vor Angst! Wegen dem Michel. Der Alten dämmert etwas auf, das Maidli hat ein Herzensgeheimnis verraten vor Angst und Schrecken. Muetti fühlt Mitleid, doch Ätti will nichts vom Maidli wissen. Wär' nicht übel! Der Bruder bringt 'n Michel schier um, und die Schwester vom Mörder will als Pflegerin ins Haus! Und die ganze Sippe gehört zum Streitpeterle und ist salpeterisch! Nein, nein, Ätti will davon nichts wissen. In wilder Verzweiflung wirft sich Thrinele auf die Kniee und umklammert Muetti, laut schluchzend und bittend, und in bitterster Angst und Herzensnot gesteht 's Maidli, daß es den Michel liebt, treu, ehrlich und ehrsam und für ihn in den Tod gehen wolle. Und im Namen der barmherzigen Gottesmutter sollen die Alten erlauben, daß sie den Totwunden pflegt Tag und Nacht, bis Michel wieder gesundet. Dann wolle Thrinele gerne das Haus wieder lassen und niemand mehr belästigen.

Muetti hat sich begütigend, gerührt zu Thrinele herabgebeugt und das Maidli dann zu sich heraufgezogen. Ihr ist so weich um's Herz. Noch ein Wesen, das den armen Michel liebt aus ganzer Seele. Und Ätti ist stumm geworden; sich abwendend wischt er sich eine Thräne aus dem Auge. Muetti nimmt Thrinele unter'm Arm und sagt. „So goh mit in Gottes Namen!“ Beide begeben sich in Michels Stube, wo Thrinele alsbald das Amt freiwilliger Krankenpflege übernimmt. Und seltsam! Kaum hat Thrinele die Stirn des Schwerverwundeten berührt, da hebt sich die Brust, das Leben kehrt zurück. Welch' ein Glück!

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