Sima G. Sturm - Liebe kennt keine Logik

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Was will Kirsten? Das fragt Kaufhausdetektivin Fanny Strom sich, als sie Kirstens Tochter Lotta bei einem Ladendiebstahl erwischt und dadurch ihre Mutter kennenlernt. Obwohl Fanny Kirsten gern näherkommen würde, scheinen sowohl Lotta als auch noch etwas anderes zwischen ihnen zu stehen, unter anderem Kirstens Ex Jacky, die trotz vieler Affären immer noch Anspruch auf Kirsten zu erheben scheint. Weihnachtsmarkt und wilde Schneestürme bringen Fanny und Kirsten zwar zusammen, aber auch immer wieder auseinander. Wird dieses Auf und Ab ein gutes Ende finden? Oder Jacky zum Schluss doch gewinnen?

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Mit einem dampfenden Becher Heidelbeerglühwein in der Hand suchte ich nach einem freien Platz an einem der runden Stehtische. Ich hatte mein Ziel noch nicht erreicht, als mich ein Rempler in den Rücken aus dem Tritt brachte. Die heiße Flüssigkeit ergoss sich über meine Hand. Ich stieß einen erschrockenen Schrei aus. Fast hätte ich die Tasse fallenlassen. Meine Haut brannte unangenehm.

»Herrgott noch mal«, fluchte ich. Wütend knallte ich die nur noch halbgefüllte Tasse auf den nächstbesten Tisch und rieb mir übers Handgelenk.

Ich fuhr herum und blickte geradewegs in zwei braune Augen. Das hübsche Gesicht dazu, umrahmt von langem blonden Haar. Das darf doch wohl nicht wahr sein.

»Sie schon wieder«, wetterte die blonde Schönheit postwendend los. Sie warf mir einen bitterbösen Blick zu.

Irritiert starrte ich die Frau einen Moment lang sprachlos an. Hätte ich denn nicht eher das Recht dazu gehabt, so genervt zu sein? Es schien Kirsten Kramer im Blut zu liegen, die Schuld immer erst mal bei anderen zu suchen. Oder lag es daran, weil sie speziell ein Problem mit mir hatte?

»Ihretwegen hab ich mir meine Hand verbrannt und mir außerdem meine Jacke versaut«, polterte ich zurück, nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte. »Das ist Heidelbeerglühwein. Wissen Sie, wie schwer es ist, das Zeug wieder rauszuwaschen?«

Kirsten Kramer zog ein verächtliches Gesicht. »Wollen Sie jetzt vielleicht noch eine Anzeige gegen mich wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstatten?« Sie verschränkte die Arme vor der Brust und taxierte mich mit einem Blick, der einem Hagelschauer im November glich.

Ich kam bei der Blondine einfach nicht mit. Wieso hatte ich bei ihr jedes Mal das Gefühl, etwas falschgemacht zu haben? Und warum zum Teufel konnte ich einfach nicht richtig wütend auf sie sein? Bei ihrem Anblick flatterte mein Herz. Stromstöße jagten durch meinen Körper, als hätte man mir einen falsch eingestellten Defibrillator implantiert. Wie schon vorgestern im Büro setzte sie mich regelrecht schachmatt.

Ich schüttelte mich innerlich, um wieder zu mir zu kommen. »Wie wär’s denn mit einer Entschuldigung?«, fragte ich schließlich. Wahrscheinlich hörte ich mich eine Spur zu hoffnungsvoll an. Aber ehrlich gesagt, ich wollte mich nicht länger mit ihr streiten.

Sie legte den Kopf leicht schräg, und ich rechnete schon mit dem nächsten Vulkanausbruch. Doch zu meiner Überraschung kam keine Lava auf mich zugewalzt. Abgesehen davon, dass die glühend heiße Masse bereits in meinem Bauch tobte.

»Entschuldigung«, sagte sie doch tatsächlich und anscheinend milder gestimmt.

Mir blieb der Mund offenstehen, schon wieder. War das ein Trick von ihr oder eine neue Taktik? Und dann senkte sie auch noch auf laszive Weise die Augenlider, sodass mir ganz schummrig wurde. Ich bekam Schnappatmung, und sie hatte es bemerkt, denn ihre Mundwinkel zuckten verräterisch.

»Ich würde Ihnen ja anbieten, dass Sie mir Ihre Jacke zum Waschen mitgeben, wenn es nicht so kalt wäre. Ich habe schon ganz andere Flecken herausbekommen. Wenn man ein Kind hat . . .«

Reflexartig hob ich meine Hand, um ihren Redefluss zu stoppen. »Ja, ich weiß. Ich als kinderloses Ungeheuer kann das natürlich nicht wissen.« Ich quälte mich zu einem Lächeln.

Das Lächeln, mit dem sie meines erwiderte, war nicht so leidend, eher amüsiert. »Tut mir leid. Es war nicht böse gemeint«, sagte sie. Es war, als hätte man sie von einer zur anderen Sekunde ausgetauscht. Nur die äußere Hülle war noch dieselbe.

»Schon gut.« Ich winkte ab und schaute auf meinen Glühweinbecher, der herrenlos auf dem Tisch stand. Sein stark reduzierter Inhalt hatte aufgehört zu dampfen. Auf kalten Glühwein hatte ich nun wirklich keine Lust. Aber vielleicht würde ja Kirsten Kramer . . .?

Als wüsste sie, was ich dachte, meinte sie: »Den Glühwein bezahle ich Ihnen natürlich.«

Nun ja, ein bisschen anders hatte ich mir das schon vorgestellt. Die Stimme in meinem Kopf drängelte mich, etwas mehr in die Offensive zu gehen. Vorsorglich legte ich mir die Worte erst mal gedanklich zurecht, um mich nicht mit irgendwelchem Gestammel vollkommen zum Affen zu machen. Doch offenbar brauchte ich dafür zu lange, da meine attraktive Gegenspielerin schon ihr Portemonnaie geöffnet hatte und mir einen Fünfeuroschein vor die Nase hielt. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sich alles noch einmal wiederholte wie ein Déjà-vu.

Automatisch schüttelte ich den Kopf. Nun mach schon. Frag sie endlich, ob sie mit dir einen Glühwein trinkt. So schwer kann das doch nicht sein.

Sie zuckte die Schultern. »Stimmt. Sie können das auch auf die Rechnung für die Reinigung der Jacke setzen. Meine Adresse haben Sie ja.« Ihre Augenbrauen hoben sich vielsagend. »Scheint einfach nicht mein Jahr zu sein. Es hat bescheiden angefangen, und genauso scheint es wohl zu enden.« Sie stieß einen leisen Seufzer aus und machte ein betrübtes Gesicht.

Ich fühlte mich wie gelähmt. Warum sagte ich denn nichts? Da, schon streckte sie mir die Hand entgegen, um sich bei mir zu verabschieden. Ich nahm ihre zarte Hand in meine und hielt sie fest. Der intensive Blick aus ihren großen Augen hielt mich gefangen.

»Auf Wiedersehen«, hauchte sie.

Definitiv war diese Verabschiedung anders als vor zwei Tagen. Aber verdammt noch mal, ich wollte nicht, dass sie schon ging.

Langsam, beinahe zögernd, entzog sie mir ihre Hand. Unschlüssig blieb sie noch ein paar Sekunden vor mir stehen, als wartete sie noch auf ein Wort von mir, das mir einfach nicht über die Lippen kommen wollte. Innerlich ohrfeigte ich mich, immer und immer wieder. Was war denn nur los mit mir?

Gleich war die Chance vertan. Schon drehte sie sich um, und gleich würde sie in der Menge verschwunden sein.

»Würden Sie mit mir . . .«, angespannt blickte ich ihr hinterher, »etwas trinken gehen?« Mir kam es so vor, als hätte ich förmlich gebrüllt, sodass es wirklich jeder auf dem gesamten Marktplatz hätte hören müssen. Tatsächlich war es aber wohl nur ein heiseres Krächzen gewesen, denn Kirsten Kramer reagierte überhaupt nicht. Sie schien mich gar nicht gehört zu haben. Auch von den umstehenden Leuten, die mir nun auch noch zunehmend die Sicht versperrten, nahm keiner Notiz von mir.

»Na super«, schmollte ich ein wenig. Das lief ja wie geschmiert.

Ich versuchte, mir meine Ironie zu bewahren, zog die Augenbrauen zusammen und warf der Glühweintasse einen vernichtenden Blick zu, als wäre sie dafür verantwortlich, dass ich mich aufführte wie ein Trottel. Dabei hatte ich es doch ihr zu verdanken, dass ich unverhofft ein weiteres Mal auf die attraktive Frau Kramer gestoßen war. Oder besser gesagt, sie auf mich.

Ich fing an zu grinsen und bahnte mir einen Weg durch die Menschentraube.

Ich fand sie wieder, die blonde Schönheit, als sie gerade an einem Verkaufsstand für Mützen, Schals und Handschuhe verharrte. Mit ziemlicher Sicherheit hätte ich sie auch gefunden, wenn sie an Silvester auf dem New Yorker Times Square gestanden hätte. Es war in etwa so, als würde ein Heiligenschein über ihr leuchten, obwohl Kirsten Kramer ganz gewiss keine Heilige war. Weiß der Himmel, warum ich das dachte. Ich zuckte die Schultern und entschuldigte mich im Stillen für meine Gedanken. Ich stand nun mal auf solche Frauen. Ich mochte es ein bisschen kompliziert. Das war womöglich auch der Grund, warum ich mit fast vierzig Jahren immer noch mein Dasein als Single fristete.

»Ich glaube, Rot würde Ihnen gut stehen«, flüsterte ich dicht hinter ihr.

Ihre Hand, die gerade nach einer schwarzen Mütze gegriffen hatte, zuckte zurück. »Ach, meinen Sie wirklich?«, fragte sie kühl. Sie schaute mich dabei nicht an. Stattdessen griff sie erneut nach der schwarzen Baskenmütze, setzte sie sich auf und begutachtete sich in dem Spiegel, der für diese Zwecke am Rahmen des Verkaufsstandes angebracht war.

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