Frederick Marryat - Der Höllenhund

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"An den Nocken des Kutters hingen die toten Körper von Vanslyperken und Snarleyyow. Ein solches Ende nahmen einer der größten Schurken und einer der schnödesten Köter, die je existiert haben. Sie waren fluchwürdig in ihrem Leben und wurden auch in ihrem Tode nicht getrennt. Den schriftlichen Nachrichten zufolge … muss die doppelte Hinrichtung am dritten August des Jahres 1700 stattgefunden haben." Als großer Kenner der englischen Marine entführt der Autor den Leser in die raue Welt der Seefahrer vor der englischen Küste um die Jahrhundertwende 1700. Kapitän Vanslyperken hat es nicht leicht. Es ist schwer, mit seiner Mannschaft fertigzuwerden, insbesondere mit dem Koch Smallbones. Man kann ihn ja nicht jeden Tag kielholen lassen kann, obwohl er sich fortgesetzt Kämpfe mit dem Schiffshund Snarleyyow liefert. Dann ist noch die Witwe Vandersloosch, die an der Küste ein Lusthaus unterhält. Als Vanylyperken in politische Händel gerät, ist das Fass zum Überlaufen voll.-

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Wann und wie Herr Vanslyperken seinen Liebling Snarleyyow aufgelesen hatte, war nicht zu entdecken, es muß daher ein Geheimnis bleiben. Die Matrosen sagten, der Hund sei auf eine übernatürliche Weise auf dem Kutter erschienen, die meisten von ihnen betrachteten ihn mit ebensoviel Scheu als Groll. Soviel ist übrigens gewiß, daß sich der Kutter vor einiger Zeit empört hatte, und daß sich die meuterische Mannschaft nachts mit Gewalt Zutritt in die Kajüte des Leutnants zu verschaffen suchte. Es ist daher nicht unvernünftig, wenn man annimmt, daß Vanslyperken fühlte, ein guter Wachthund dürfe eine sehr nützliche Zugabe zu seinem Haushalt sein, und deshalb sich einen derartigen Gesellschafter zugelegt hatte. Alle Liebe, die er je irgend einem lebenden Wesen erzeigte, war auf dieses Tier konzentriert, und nach dem Gelde war Snarleyyow der erste Besitzer von dem Herzen seines Gebieters.

Herr Vanslyperken ging wohl eine Viertelstunde, ohne zu sprechen, auf dem Halbdecke hin und her. Die Matrosen hatten ihr Frühstück beendigt und trieben sich müßig herum. Der Leutnant dagegen dachte, wie er Frau Vandersloosch überreden könne, auf seine Wünsche einzugehen, und wie er es angreifen solle, um die Züchtigung des armen Smallbones mit der Größe seines Verbrechens in Einklang zu bringen. Während er diese zwei wichtigen Gegenstände mit sich beriet, wurde er in seinen Träumereien durch einen Ausluger unterbrochen, welcher die Nähe der beiden Boote anmeldete, die abends ausgeschickt worden waren.

„Wie weit weg?“ fragte Herr Vanslyperken.

„Ungefähr zwei Meilen.“

„Rudernd oder segelnd?“

„Rudernd, Sir, wir steuern gerade auf sie zu.“

Herr Vanslyperken war jedoch in keiner angenehmen Stimmung, weshalb er Befehl erteilte, den Kutter beizulegen.

„Ich dächte, die Leute hätten die ganze Nacht durch genug gerudert“, bemerkte Jansen, der eben am Steuerruder abgelöst worden war, gegen Obadiah Coble, welcher neben ihm in der Back stand.

„Bin auch der Meinung, aber es wird eine Brise geben, verlaß dich darauf. Doch gleichviel, der Teufel wird dennoch in guter Zeit sein Eigentum kriegen.“

„Gott verdamm’s“, entgegnete Jansen.

Die Boote waren bald an Bord, obschon ihre Matrosen von dem Augenblicke an, als der Kutter beigelegt hatte, jeden Ruderschlag mit einem nautischen Fluche über das Haupt ihres Befehlshabers begleiteten. Der Steuermann und Erste Offizier, der die Boote befehligt hatte, kam über die Laufplanke und begab sich zu Vanslyperken hinauf. Er war ein gedrungener, stämmiger Mann, ungefähr fünf Fuß vier Zoll hoch, und sah in seinen dichten Kleidern einem Bären ähnlich. Sein Name war Richard Kurz, er entsprach ihm auch in jedem Betracht, denn er war kurz von Natur, kurz in seiner Redeweise und kurz angebunden in seinen Entschlüssen und Handlungen.

Als Kurz vor dem Leutnant erschien, hielt er es nicht für nötig, sich mit dem gewöhnlichen „komme an Bord, Sir“, zu melden, denn es war ja augenscheinlich, daß er an Bord war. Er sagte daher nichts. Überhaupt befliß er sich in seiner Sprache so sehr der Kürze, daß er, wenn er seinen Vorgesetzten anredete, nicht einmal von dem Wörtchen Sir Gebrauch machte, woran, wie man sich denken kann, Herr Vanslyperken großen Anstoß nahm. Wie dem übrigens sein mochte, Herr Vanslyperken fürchtete sich vor Kurz, während Kurz nicht die mindeste Furcht vor seinem Leutnant hatte.

„Nun, was habt Ihr ausgerichtet, Kurz?“

„Nichts.“

„Habt Ihr etwas von dem Boote gesehen?“

„Nein.“

„Oder sonst eine Auskunft erhalten?“

„Nein.“

„Was habt Ihr die ganze Nacht über getan?“

„Gerudert.“

„Seid Ihr ans Land gegangen, um Kundschaft einzuziehen?“

„Ja.“

„Und habt nichts in Erfahrung gebracht?“

„Nein.“

Damit zog Kurz den Bund seines zweiten Hosenpaares in die Höhe, wandte sich um und ging nach dem Raum hinunter, während Snarleyyow seinen Fersen nachschnüffelte. Der Mann gab ihm einen Stoß mit dem Absatze seines schweren Stiefels, so daß der Hund bellend und kläffend zurückflog, worüber Herr Vanslyperken in große Wut geriet. Da er es jedoch nicht wagte, diesen Schimpf an seinem Ersten Offizier zu ahnden, erinnerte er sich an Smallbones und ließ augenblicklich den Korporal Vanspitter nach dem Decke berufen.

4. Kapitel

Schon in dieser Periode der englischen Geschichte war es üblich, einige Soldaten an Bord der Kriegsschiffe zu setzen, und auch die ‚Jungfrau‘ war mit einem Korporal und sechs Gemeinen versehen, die sämtlich zu der holländischen Marine gehörten. Für einen so unbeliebten Mann wie Herrn Vanslyperken war diese kleine Macht ein bedeutender Schutz, und sowohl Korporal Vanspitter als seine Mannschaft erfreuten sich der besten Behandlung. Der Korporal war sein Zahlmeister und Lieferant — ein Posten, bei dem er sich ziemlich gut befand, denn Vanspitter konnte ebensogut betrügen wie sein Befehlshaber. Außerdem brauchte ihn Herr Vanslyperken als dienstwilligen Vollstrecker seiner tyrannischen Maßregeln, denn Korporal Vanspitter hatte auch keine Spur von Gefühl, im Gegenteil ging er mit Lust an die Vollziehung der diktierten Strafen. Hätte ihm Vanslyperken Auftrag erteilt, einem zum Schiff gehörigen Matrosen das Gehirn aus dem Kopfe zu schlagen, so würde er unverweilt den Befehl vollzogen haben, ohne nur einen Muskel seines fetten, roten Gesichtes zu verziehen. Der Korporal war ein ungeheuer großer Mann und so korpulent, daß er nahezu zwanzig Steine wog. Nur Jansen konnte hierin mit ihm wetteifern, denn er war ebenso groß und kräftig als der Korporal, obschon er ihm nicht ganz an Schwere gleichkam.

Ungefähr fünf Minuten nach dem Befehle schob sich Korporal Vanspitters riesige Gestalt langsam durch die Luke herauf, die kaum weit genug schien, um seine breiten Schultern durchzulassen. Er hatte eine flache Fouragiermütze auf seinem Büffelkopfe und trug blaue Pantalons, die um die Fußknöchel dicht anschlossen, dann aber sich aufwärts rasch erweiterten, bis sie an den Hüften eine Ausdehnung gewannen, welche zwischen dem Erhabenen und Lächerlichen die Mitte hielt. Der obere Teil seines Leibes war in eine blaue Jacke mit bleiernen Knöpfen gehüllt, auf welchen der steigende Löwe mit einem kleinen abgeschabten Schwanze gestempelt war. Sobald er das Deck erreicht hatte, ging er auf Vanslyperken zu, die Hinterseite seiner rechten Hand an die Stirne führend.

„Korporal Vanspitter, rüstet Eure Katze zur Züchtigung her, und wenn Ihr damit fertig seid, so bringt Smallbones herauf.“

Ohne ein Wort zu sprechen, setzte Korporal Vanspitter den linken Fuß hinter die Ferse des rechten, drehte durch dieses Manöver seinen Leib und marschierte dann in derselben Richtung ab. Bald nachher erschien er wieder mit den Züchtigungsinstrumenten, legte sie auf eine der Leekanonen und entfernte sich abermals, um sein Opfer aufzusuchen. Nach einer kurzen Weile hörte man unten ein Ringen, das jedoch bald vorüberging, und aufs neue zeigte sich der Korporal, den schmächtigen, langen Leib des armen Smallbones unter seinem Arme tragend. Er hatte den Unglücklichen in der Gegend des Magens umfaßt, so daß dessen Kopf und Fersen senkrecht hinunterhingen und bei jeder Bewegung des Korporals zusammenschlugen.

Sobald Vanspitter bei der Kanone angelangt war, legte er seine Last, die sich weder rührte noch sprach, nieder. Smallbones schien sich in das Geschick, das seiner harrte, ergeben zu haben, leistete auch keinen Widerstand, als er von einem der Seesoldaten entkleidet und über die Kanone gezogen wurde. Die auf dem Deck befindlichen Matrosen sagten nichts, warfen sich aber ausdrucksvolle Blicke zu. Das Peitschen eines jungen Menschen, wie Smallbones war, gehörte zu den gewöhnlichen Ereignissen und konnte daher keine Überraschung erregen, auch wäre es gefährlich gewesen, Abscheu gegen ein derartiges Verfahren an den Tag zu legen. Smallbones’ Rücken war nun entblößt und bot einen kläglichen Anblick. Die Schulterblätter standen so hervor, daß man die Hand hätte darunter legen können, und jeder Wirbelknochen ließ sich deutlich durch die Haut des armen Skelettes unterscheiden. Die Züchtigung begann. Der arme Mensch erhielt seine drei Dutzend ohne Murren, wobei der Ton der Geißel nur durch das Bellen des Hundes unterbrochen wurde, der sich auf das Opfer losgestürzt haben würde, wenn er nicht von einem der Seesoldaten festgehalten worden wäre. Während die Strafe vorgenommen wurde, ging Herr Vanslyperken nach gewohnter Weise auf dem Decke hin und her. Der Korporal ließ nun Smallbones frei und drehte seine Katze zusammen. Aber jetzt fuhr Snarleyyow, den der Seesoldat nicht mehr bewachte, auf den Jungen los und versetzte ihm einen schweren Biß. Smallbones, der leblos dagelegen und sich, nachdem der Seesoldat ihm das Hemd übergeworfen, nicht von den Knien erhoben hatte, wurde durch diesen neuen Angriff geweckt und schien mit einem Male Leben und Tatkraft zu gewinnen. Er sprang auf, stieß einen wilden Schrei aus und warf sich zum Erstaunen aller Anwesenden auf den zurückweichenden Hund, den er mit seinen Armen packte, um ihn mit dessen eigenen Waffen anzugreifen, indem er ihm mit wütender Entschlossenheit seine Zähne ins Fell schlug. Jedermann wich bei diesem ungewöhnlichen Kampfe zurück, aber niemand legte sich ins Mittel.

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