Frederick Marryat - Der Höllenhund

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"An den Nocken des Kutters hingen die toten Körper von Vanslyperken und Snarleyyow. Ein solches Ende nahmen einer der größten Schurken und einer der schnödesten Köter, die je existiert haben. Sie waren fluchwürdig in ihrem Leben und wurden auch in ihrem Tode nicht getrennt. Den schriftlichen Nachrichten zufolge … muss die doppelte Hinrichtung am dritten August des Jahres 1700 stattgefunden haben." Als großer Kenner der englischen Marine entführt der Autor den Leser in die raue Welt der Seefahrer vor der englischen Küste um die Jahrhundertwende 1700. Kapitän Vanslyperken hat es nicht leicht. Es ist schwer, mit seiner Mannschaft fertigzuwerden, insbesondere mit dem Koch Smallbones. Man kann ihn ja nicht jeden Tag kielholen lassen kann, obwohl er sich fortgesetzt Kämpfe mit dem Schiffshund Snarleyyow liefert. Dann ist noch die Witwe Vandersloosch, die an der Küste ein Lusthaus unterhält. Als Vanylyperken in politische Händel gerät, ist das Fass zum Überlaufen voll.-

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„Was geht das mich an, Mensch? Es ist gegen alle Regel und Ordnung des Dienstes. So höre denn, Bursche —“

„Oh Gott, Sir! seht mir’s diesmal nach“, versetzte Smallbones bittend.

Aber Snarleyyows Appetit war durch den Morgenspaziergang sehr geschärft worden, er steigerte sich mit dem Geruche des Herings, und so erhob sich denn der Hund auf die Hinterbeine, Smallbones den Bückling aus der Hand schnappend. Er schoß dann mit seiner Beute nach der Leelaufplanke und würde wohl bald den Hering ungekaut versorgt haben, wenn ihm nicht Smallbones nachgeschossen wäre und ihn eingeholt hätte, als er den Bückling eben niederlegte, um sein Mahl gemächlich zu beginnen. Es folgte nun ein Kampf, Smallbones erhielt einen Biß in das Bein, der ihn bewog, nach einer Handspake zu greifen und damit einen Schlag nach dem Kopfe des Tieres zu führen, der, wenn er gut gezielt worden wäre, wahrscheinlich allen weiteren Mausereien von seiner Seite ein Ende gemacht hätte. Die Handspake traf jedoch nur eine von seinen Vorderzehen, und Snarleyyow zog sich heulend nach der andern Seite der Back zurück, wo er, sobald er außer dem Bereiche seines Feindes war, trotzig zu bellen anfing.

Smallbones las den Hering auf, schob seine Hosen zurück, um den Biß zu untersuchen, und feuerte in den Worten: „Mögest du, wie ich, Hungers sterben, du Bestie!“ einen Fluch gegen den Hund ab. Dann wandte er sich, um nach dem Hinterschiff zu gehen, und traf nun wieder auf die schmächtige Gestalt des Herrn Vanslyperken, der, die Hände in den Taschen und das Sprachrohr unter dem Arm, mit grimmiger Miene dastand.

„Wie kannst du dich unterstehen, meinen Hund zu schlagen, du Schurke?“ rief der Leutnant, den die Wut fast erstickte.

„Er hat mir das Bein durch und durch gebissen, Sir“, versetzte Smallbones mit unruhigem Gesichte.

„Warum hast du so dünne Beine?“

„Weil ich nichts kriege, um sie voller zu machen.“

„Hast du da nicht einen Hering, du mit Bücklingen gemästeter Schurke? Hast du ihn nicht allen Regeln des Dienstes zuwider auf Seiner Majestät Deck gebracht, du gefräßiger Schuft? Aber warte nur, ich will dir dafür —“

„Es ist nicht mein Hering, Sir, sondern der Eurige — er gehört zu Eurem Frühstück und ist der einzige, den wir von dem halben Dutzend noch übrig haben.“

Diese letztere Bemerkung schien Herrn Vanslyperken einigermaßen zu beschwichtigen.

„Geh’ hinunter“, sagte er nach einer Pause, „und laß mich wissen, wenn mein Frühstück bereit ist.“

Smallbones gehorchte augenblicklich, froh, so leichten Kaufes entkommen zu sein.

„Snarleyyow!“ rief der Leutnant, nach dem Hunde hinsehend, der sich noch immer auf der anderen Seite der Back befand, „pfui, schäme dich, Snarleyyow! Komm’ her, Hund, komm’ augenblicklich her!“ —

Aber Snarleyyow, den der Verlust seines Frühstücks verdroß, war starrköpfig und wollte nicht kommen, sondern blieb stehen und sah seinem Herrn ins Gesicht, während dieser zu locken fortfuhr. Endlicht stieß er nach einer Pause der Unschlüssigkeit ein heulendes Gebell aus, schlenkerte nach der großen Luke hin und verschwand darin. Herr Vanslyperken dagegen kehrte nach dem Halbdeck zurück und schritt, wie zuvor, auf und ab.

2. Kapitel

Smallbones erschien bald wieder und meldete Herrn Vanslyperken, daß das Frühstück bereit sei, worauf der Leutnant nach der Kajüte hinunterging. Eine Minute nach seinem Verschwinden kam ein anderer Mann herauf, um den am Steuerrade abzulösen, welcher, sobald er die Speichen abgegeben hatte, sich nach der erprobtesten Weise zu wärmen begann, indem er die Arme um seinen Leib schlug.

„Der Leutnant ist diesen Morgen wieder nicht in der besten Laune“, sagte Obadiah nach einer Weile. „Ich habe ihn von dem Weibsbild in dem Lusthaus murmeln hören“, versetzte Jansen, ein holländischer Matrose von riesigem Umfange.

„Ja, der Name der Frau Vandersloosch führt sicher einen Sturm herbei. Ich will zu meinem Frühstück hinuntergehen. Drehe Nordost, Jansen, und halte scharfen Lugaus nach den Booten.“

„Gott verdamm — wie kann ich das Schiff steuern und zu gleicher Zeit nach den Booten sehen?“

„Das geht mich nichts an. Die Ordre lautet so, ich übergebe sie dir, wie ich sie erhalten habe. Du mußt eben sehen, wie du über die Unmöglichkeit wegkommst.“

Mit diesen Worten begab sich Obadiah Coble nach dem Raume hinunter.

Wir müssen ihm folgen und den Leser in die Kajüte des Leutnants Vanslyperken einführen, obschon diese nicht sehr prunkhaft mit Möbelwerk ausgestattet ist. Ein einziger kleiner Tisch, ein einziger Stuhl, eine Matratze in einem Standbette mit Vorhängen von Segeltuch, ein offener Wandschrank mit drei Tellern, einer Kaffeetasse, zwei Trinkgläsern und zwei Messern — mehr war nicht erforderlich, da Herr Vanslyperken nie Gesellschaft zu sich bat. Es war auch noch ein anderer Wandschrank vorhanden, der jedoch sorgfältig verschlossen gehalten wurde. Vor dem Leutnant stand ein weißes Waschbecken, ungefähr zur Hälfte mit heißem Burgoo — einer sehr gesunden Komposition aus gekochtem Hafermehl und Wasser — angefüllt. Dies war die Ration, welche die Schiffsküche für Herrn Vanslyperken und seinen Bedienten Smallbones lieferte. Der Leutnant rührte das Gemisch emsig durcheinander. Snarleyyow saß daneben und wartete auf seinen Anteil, während Smallbones in der Nähe stand und der Befehle harrte.

„Smallbones“, sagte der Leutnant, nachdem er das heiße Gericht versucht und gefunden hatte, daß er noch immer in Gefahr stand, den Mund zu verbrennen, „bring’ mir den Bückling.“

„Den Bückling?“ stotterte Smallbones.

„Ja, den Bückling“, entgegnete Herr Vanslyperken, indem er seine kleinen grauen Augen finster auf den Diener heftete.

„Er ist nicht mehr da, Sir“, entgegnete Smallbones ängstlich.

„Nicht mehr da? Wo ist er hingekommen?“

„Mit Erlaubnis, Sir, ich glaubte nicht, daß Ihr ihn anrühren würdet, nachdem ihn der Hund in seinem garstigen Maule gehabt hat; und so, Sir — mit Erlaubnis, Sir —“

„Nun, und was so?“ fragte Vanslyperken, seine dünnen Lippen zusammenpressend.

„Aß ich ihn selbst — halten zu Gnaden — o je — o je!“

„Das — das hast du getan — du gefräßige Vogelscheuche? Hast du das wirklich getan? Weißt du, daß du dich eines Diebstahls schuldig gemacht hast — und weißt du, welche Strafe darauf steht?“

„Oh, Sir, es war ein Irrtum — mein teurer Sir“, entgegnete Smallbones wimmernd.

„Gut. Vorerst will ich dir die Rippen mit der Katze zerhauen lassen.“

„Habt Barmherzigkeit, Sir — oh, Sir!“ rief der junge Mensch, während ihm die Tränen aus den Augen rannen.

„Und zwar mit der Diebskatze — drei Knoten in jedem Riemen.“

Smallbones erhob seine mageren Arme, rang seine Hände und flehte um Gnade.

„Und wenn du gepeitscht bist, sollst du gekielholt werden.“

„O Gott!“ kreischte Smallbones, auf seine Knie niederfallend. „Habt Erbarmen, habt Erbarmen!“

Aber da war kein Erbarmen zu finden. Sobald Snarleyyow den armen Burschen auf die Knie niederfallen sah, stürzte er auf ihn zu, warf ihn rücklings nieder, knurrte über ihm und sah gelegentlich nach seinem Gebieter auf.

„Komm’ her, Snarleyyow“, sagte Herr Vanslyperken, „komm’ her, mein Hund, und leg’ dich.“

Aber Snarleyyow hatte den Bückling noch nicht vergessen, er biß zuvor zur Rache Smallbones in das Bein, ehe er seinem Gebieter gehorchte.

„Steh’ auf, Mensch!“ rief der Leutnant.

Smallbones erhob sich, aber zugleich stieg ihm auch die Galle. Seine Entrüstung gegen den Hund ließ ihn alles vergessen, was ihm angedroht war. Mit Tränen in den funkelnden Augen und vor Wut wimmernd warf er seine Arme umher und rief: „Nein, das halte ich nimmer aus — ich springe über Bord. Die Bestie hat mich schon vierzehnmal in dieser Woche gebissen. Lieber will ich mit einemmale sterben, als in dieser Weise zu Hundefleisch gemacht werden.“

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