OSHO - Zen – Den Klang der Stille hören

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Erkenntnisse im Zen geschehen plötzlich – sich nach innen zu wenden ist der Weg.
Wie bei allen Osho Büchern ist dies keine akademische Einführung in die Welt des Zen. Zen wird unmittelbar beim Lesen selbst erfahren – diese Momente des Nicht-im-Verstand-seins (No-Mind), in dem wir gewahr werden, dass ein stiller Klang um uns ist, der schon immer da war. In dieser Stille öffnet sich die Tür zum authentischen Selbst.
Die ausgewählten Zen-Geschichten, die als Einstieg in das jeweilige Kapitel dienen, zeigen die Radikalität und Nonkonformität der jeweiligen Zen-Lehrer: Stets dem Moment verpflichtet und voller Empathie, scheren sie sich nicht um Konventionen. Gerade das macht sie zu großen Lehrern. In Oshos Interpretationen finden sie einen zeitgenössischen Lehrmeister, der ihre Kraft für den Leser sichtbar werden lässt.

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Ihr kennt sicherlich Madame Curie – die einzige Frau, die je einen Nobelpreis bekommen hat… Seit drei Jahren hatte sie an einer bestimmten Mathematikaufgabe geknobelt, ohne sie lösen zu können. Sie hatte ihr Bestes gegeben, war das Problem von allen denkbaren Seiten angegangen, aber keinen Weg finden können. Eines Nachts wachte sie auf, ging zum Schreibtisch, schrieb die Antwort auf einen Zettel, ging zurück und schlief wieder ein.

Am nächsten Morgen fand sie die Antwort auf ihrem Schreibtisch liegen. Sie konnte es nicht fassen: Wer hatte das getan? Das konnte doch keiner! Der Diener? – von dem war das nicht zu erwarten, er hatte keine Ahnung von Mathematik. Sie erinnerte sich wohl, dass sie am Abend zuvor noch einmal eine Riesenanstrengung gemacht hatte… aber ohne Erfolg. Was war da passiert? Sie versuchte sich zu erinnern, denn es war ihre eigene Handschrift! Und dann dämmerte ihr dunkel, dass sie sich in der Nacht wie im Traum an den Tisch gesetzt und etwas geschrieben hatte. Woher war diese Antwort gekommen?

Jedenfalls nicht aus der linken Gehirnhälfte; die hatte sich drei Jahre lang damit abgequält. Und auf dem Blatt stand nur die Lösung, nicht der Rechenvorgang. Wäre es ihre linke Seite gewesen, wäre ein Vorgang erkennbar, da sie Schritt für Schritt arbeitet. Aber das hier sah ganz aus wie eine Eingebung, ähnlich wie sie dem Jungen in der Truhe widerfahren war. Die linke Hälfte hatte – müde, erschöpft, hilflos, wie sie war, die Hilfe der rechten Hälfte erbeten…

Ihr dürft, wenn ihr so in der Patsche sitzt und eure Logik versagt, nie verzweifeln, nie die Hoffnung aufgeben. Solche Augenblicke könnten sich als die größten Glücksfälle eures Lebens erweisen, denn in solchen Augenblicken gewährt die Linke der Rechten den Vortritt. Dann beschert euch die weibliche Seite, die empfängliche Seite, eine Idee. Falls man ihr folgt, werden viele Türen aufgehen. Aber möglicherweise verfehlt ihr es, könntet sagen: „Was für ein Quatsch!“ Dieser Junge hätte es verfehlen können, weil die Idee nicht sehr normal, ordentlich, logisch war. Wie eine Katze miauen?! Wozu? Er hätte es mit der Frage: „Warum?“ abtun können, und dann hätte er seine Chance verpasst. Aber das konnte er nicht fragen, da seine Lage so ausweglos war. Also dachte er sich: „Versuchen kann ich‘s. Kann ja nicht schaden.“ Er nutzte den Fingerzeig. Der Vater hatte Recht.

Er sagte: ‚Vergiss die Einzelheiten. Die sind nicht wichtig. Du bist wieder zu Hause; du hast die Kunst erlernt.‘

Die ganze Kunst besteht darin, von eurer femininen Gehirnhälfte herzukommen, da die feminine mit dem Ganzen verbunden ist und die maskuline nicht mit dem Ganzen verbunden ist. Die maskuline ist aggressiv, die maskuline sucht ständig Streit; die feminine gibt sich immerzu hin, in tiefem Vertrauen. Daher ist der weibliche Körper so schön, so rund. Dort waltet tiefes Vertrauen und Einklang mit der Natur. Eine Frau lebt in tiefer Hingabe; ein Mann liegt ständig im Kampf – wütend unternimmt er alles Mögliche, um etwas zu beweisen, um irgendwo hinzugelangen. Eine Frau ist zufrieden – sie braucht nirgendwo hinzugelangen. Fragt Frauen, ob sie gern zum Mond fliegen würden: Sie werden einfach nur staunen. „Wozu? Was soll das bringen? Wozu die Mühe? Zuhause ist es doch wunderschön!“ Die Frau ist nicht daran interessiert, was in Vietnam los ist oder in Korea oder in Israel. Sie ist höchstens daran interessiert, was in der Nachbarschaft los ist, höchstens daran interessiert, wer sich in wen verliebt hat, wer mit wem durchgebrannt ist – an Klatsch, nicht an Politik. Ihr liegt das Unmittelbare, das Hier-Jetzt näher. Das verleiht ihr ihre Harmonie, ihre Anmut. Der Mann muss immerzu etwas beweisen, und wer etwas beweisen will, der muss natürlich kämpfen und rivalisieren und anhäufen.

Eine Frau versuchte einmal die Aufmerksamkeit von Dr. Johnson auf sich zu ziehen, er aber schien sie kaum zu bemerken. „Wissen Sie, Doktor,“ sagte sie neckisch, „ich glaube fast, Ihnen ist männliche Gesellschaft lieber als weibliche.“

„Madam,“ erwiderte Johnson, „ich liebe die Gesellschaft der Damen außerordentlich. Ich mag ihre Schönheit, ihre Zartheit, ich mag ihre Lebhaftigkeit – und ich mag ihr Schweigen.“

Der Mann hat die Frau gezwungen zu schweigen, nicht nur äußerlich, auch innerlich – er hat der weiblichen Seite den Mund verboten. Beobachtet euch nur mal innerlich. Wenn die weibliche Seite etwas sagt, müsst ihr euch sofort auf sie stürzen und sagen: „Logisch? Absurd!“

Es kommen Leute zu mir und sagen: „Unser Herz möchte Sannyasin werden, aber der Kopf sagt Nein“ – Dr. Johnson, der die Frau zum Schweigen bringen will!

Das Herz ist weiblich. Euch entgeht vieles im Leben, weil der Kopf ständig weiterredet; er macht das Herz mundtot. Und der einzige Vorteil, den der Kopf hat, ist der, dass er artikulierter, listiger, gefährlicher, gewaltsamer ist. Aufgrund seiner Gewalt konnte er in euch die Führung an sich reißen. Und so konnte aus der inneren Führerschaft des Mannes auch seine äußere Führerschaft werden. Der Mann hat die Frau seit jeher auch in der Außenwelt beherrscht – über die Anmut herrscht die Gewalt.

Einmal wurde ich in eine Schule eingeladen. Die Schulkinder machten einen Umzug, der nach Körpergröße aufgestellt war, vorn die Kleinen, hinten die Größten. Aber das Muster wurde, wie ich feststellte, gleich am Anfang der Prozession durchbrochen, von einem hochgeschossenen Jungen, der einen Kopf größer war als die anderen um ihn herum.

„Warum ist er vorne?“, fragte ich ein Mädchen, „ist das der Schulsprecher, der Kapitän der Fußballer oder so etwas?“

„Nein,“ antwortete sie, „der ist ein Drängler.“

Männer müssen immerzu drängeln, Probleme machen. Störenfriede werden zu Anführern. In den Schulen ernennen alle klugen Lehrer die größten Störenfriede zu Klassen- und Schulsprechern – die Störenfriede, die Missetäter. Sobald sie einen mächtigen Posten haben, unterstützen sie den Lehrer mit ihrer gesamten Störenergie: Dann sorgen ausgerechnet die Störenfriede für Ordnung!

Beobachtet nur mal die Politiker auf der Welt: Wenn die eine Partei an der Macht ist, stiftet die Gegenpartei Unruhe im Lande. Das sind die Gesetzesbrecher, die Revolutionäre. Und die Partei an der Macht sorgt für Disziplin. Sobald sie die Macht verlieren, sind sie die Unruhestifter. Und sobald die Opposition regiert, werden sie zu den Hütern der Disziplin. Sie alle sind Störenfriede. Der männliche Verstand ist ein Unruhestifter, also muss er überrumpeln, dominieren. Aber im Grunde verfehlt ihr das Leben, auch wenn ihr Macht gewinnt – und untendrunter geht die weibliche Mentalität weiter. Und nur wenn ihr euch von der weiblichen Mentalität tragen lasst und euch ihr hingebt, nur wenn aus Widerstand und Kampf Hingabe wird, werdet ihr erkennen, was wahres Leben und Lebensfeier heißt.

Ich habe folgende Anekdote gehört:

Ein amerikanischer Wissenschaftler besuchte Niels Bohr, den großen Physik-Nobelpreisträger, an seinem Arbeitsplatz in Kopenhagen. Erstaunt sah er, dass über seinem Schreibtisch ein Hufeisen hing – die Öffnung nach oben, so wie es sich gehört, damit es das Glück einfängt statt es auszuschütten.

Nervös lachend bemerkte der Amerikaner: „Erzählen Sie mir nicht, Professor Bohr, dass Sie glauben, das Hufeisen werde Ihnen Glück bringen?! Sie, als nüchterner Wissenschaftler.“

Bohr schmunzelte: „Natürlich glaub ich nicht an so etwas, guter Freund. Doch hab ich mir sagen lassen, dass einem ein Hufeisen Glück bringt, egal ob man daran glaubt oder nicht.“

Schaut ein wenig tiefer, und gleich unter eurer Logik werdet ihr frische Quellen von Intuition, frische Quellen von Vertrauen sprudeln sehen. Yoga ist ein Weg, seine Vernunft zu gebrauchen, um zur Wahrheit zu gelangen – natürlich eine sehr beschwerliche Reise, und die längste obendrein. Folgt man Patanjali, dem Begründer von Yoga, dann versucht man etwas, das auch ohne alles Tun geschehen kann; man setzt all seine Kräfte für etwas ein, was jetzt sofort ganz mühelos geschehen kann. Du versuchst, sich an deinen eigenen Schnürsenkeln hochzuziehen – sich selbst hochzuziehen. Zen ist der Weg der spontanen, mühelosen Mühe, der Weg der Intuition.

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