OSHO - Zen – Den Klang der Stille hören

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Erkenntnisse im Zen geschehen plötzlich – sich nach innen zu wenden ist der Weg.
Wie bei allen Osho Büchern ist dies keine akademische Einführung in die Welt des Zen. Zen wird unmittelbar beim Lesen selbst erfahren – diese Momente des Nicht-im-Verstand-seins (No-Mind), in dem wir gewahr werden, dass ein stiller Klang um uns ist, der schon immer da war. In dieser Stille öffnet sich die Tür zum authentischen Selbst.
Die ausgewählten Zen-Geschichten, die als Einstieg in das jeweilige Kapitel dienen, zeigen die Radikalität und Nonkonformität der jeweiligen Zen-Lehrer: Stets dem Moment verpflichtet und voller Empathie, scheren sie sich nicht um Konventionen. Gerade das macht sie zu großen Lehrern. In Oshos Interpretationen finden sie einen zeitgenössischen Lehrmeister, der ihre Kraft für den Leser sichtbar werden lässt.

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Und der Reiche kommt aus seiner linken Gehirnhälfte: Er ist berechnender, in allem rechnerisch; listig, klug, logisch; er plant. Vielleicht ist er ja nur deswegen reich…

Nun, Proletariat und Bürgertum können nicht durch kommunistische Revolutionen verschwinden, nein, denn die kommunistische Revolution wird von denselben Leuten gemacht. Der Zar beherrschte Russland; er tat es durch die linke Gehirnhälfte.

Dann hat ihn Lenin ersetzt – der genau vom selben Schlage ist. Dann löst Stalin ihn ab, der sogar noch mehr vom selben Schlage ist. Die Revolution ist deshalb falsch, weil dann letztlich dieselben Leute weiterherrschen: Herrscher und Beherrschte bleiben dieselben; die Beherschten gehören immer zur rechten Gehirnhälfte. Ihr könnt also in der äußeren Welt anstellen, was ihr wollt, es bleibt sich gleich: Es ist und bleibt oberflächlich.

Dasselbe gilt für Männer und Frauen. Frauen vertreten die rechte Gehirnhälfte, Männer die linke Gehirnhälfte. Seit Jahrhunderten beherrschen die Männer die Frauen. Heute revoltieren zwar ein paar Frauen, aber das Erstaunliche ist, dass diese Frauen wieder vom selben Schlag sind – ja, sind sie genau wie die Männer: rational, streitlustig, aristotelisch.

Durchaus möglich, dass es eines Tages … so wie die kommunistische Revolution in Russland und China gelungen ist, auch den Frauen irgendwo – vielleicht in Amerika – gelingen wird, die Männer zu besiegen. Aber bis dahin, bis ihnen das gelungen ist, werden die Frauen keine Frauen mehr sein; bis dahin werden sie zur linken Hemisphäre gehören – denn wer kämpfen will, muss berechnend sein, und wer die Männer bekämpft, der muss so werden wie die Männer, aggressiv.

Genau diese Aggressivität wird überall auf der Welt in der Frauenbefreiung sichtbar. Frauen, die der Frauenbefreiung angehören, sind sehr aggressiv; sie verlieren all ihre Anmut, alle Früchte der Intuition … denn wenn man gegen die Männer kämpfen muss, muss man denselben Trick lernen, wenn man gegen die Männer kämpfen muss, muss man mit denselben Mitteln kämpfen. Jemanden zu bekämpfen ist sehr gefährlich, denn dann wirst du wie dein Feind. Das ist eines der größten Probleme der Menschheitsgeschichte. Sobald du jemanden bekämpfst, passt du dich nach und nach seiner Methode und seiner Vorgehensweise an. Der Feind mag unterliegen, aber bis dahin bist du zu deinem eigenen Feind geworden. Stalin ist zaristischer als jeder Zar, brutaler als jeder Zar. Natürlich, das muss so sein: Zaren sind nur durch sehr gewaltsame Menschen zu überwältigen – gewaltsamer als der Zar selbst. Nur sie können Revolution machen, nur sie können sich durchsetzen. Wenn sie schließlich am Ziel sind, sind sie selber wie die Zaren, und alles bleibt beim Alten. Nur die Oberfläche ändert sich etwas; untendrunter besteht derselbe Konflikt weiter.

Der Konflikt ist im Menschen. Bevor man ihn nicht dort löst, kann man ihn nirgendwo anders lösen. Die Politik ist in euch selber – nämlich zwischen euren beiden Gehirnhälften, und es gibt nur eine winzige Brücke. Wenn diese Brücke zerbricht – ob durch Unfall oder einen physiologischen Mangel oder sonstwie, wird man gespalten, man wird zu zwei Personen, und dann haben wir es mit dem Phänomen der Schizophrenie oder „Persönlichkeitsspaltung“ zu tun.

Zerbricht die Brücke – und diese Brücke ist äußerst zerbrechlich – dann wird man zu zwei Personen, man verhält sich wie zwei Personen. Morgens ist man ausgesprochen liebevoll, einfach wunderbar, und abends schäumt man vor Wut, ist wie verwandelt. Und man weiß nicht mehr, wie man morgens war – woher auch? – jetzt kommandiert ein anderer, denn jetzt sind zwei Personen da statt einer. Wenn es gelingt, die Brücke wieder herzustellen und beide Teile zu vereinigen, dann ist man selber wieder heil und ganz, kommt es zur Kristallisation.

Wenn George Gurdjieff immer von der „Kristallisation des Seins“ sprach, meinte er damit nichts anderes als das Einswerden dieser beiden Gehirnhälften, das innere Verschmelzen von Mann und Frau, die Vereinigung von Yin und Yang, von Links und Rechts, von Logik und Unlogik, von Plato und Aristoteles. Wenn euch klar geworden ist, dass sich euer Lebensbaum grundsätzlich in zwei Teile gabelt, dann werden euch alle Konflikte klar, ob in eurem Umfeld oder in euch selbst.

Dazu eine Anekdote:

Für Deutsche ist Berlin der Inbegriff preußischer Schroffheit und Effizienz, während Wien der Inbegriff österreichischer Liebenswürdigkeit und Nonchalance ist. Es gibt die Geschichte, dass ein Berliner, der zu Besuch in Wien ist, sich dort völlig verläuft. Was tut also ein Berliner, der sich zurechtfinden will? Er packt den erstbesten Passanten beim Mantelkragen und bellt ihn an: „Zum Postamt! Wo geht’s da lang?“

Der verdatterte Wiener entwindet sich vorsichtig den Fäusten des andern, streicht seinen Mantelkragen glatt und sagt zuvorkommend: „Mein Herr, wäre es nicht freundlicher, mich höflich zu fragen: „Können Sie mir bitte sagen, wo es von hier zum Postamt geht?“

Der Berliner starrt ihn fassungslos an und brummt dann: „Lieber verlauf ich mich!“, und stapft davon.

Kurz darauf besucht eben dieser Wiener Berlin und sucht nun selber den Weg zur Post. Er nähert sich einem Passanten und fragt ihn höflich: „Mein Herr, entschuldigen Sie bitte die Störung, aber wissen Sie zufällig den Weg zur Post?“

Wie aus der Pistole geschossen antwortet der Mann: „Kehrtmachen, zwei Block geradeaus, dann über die Straße rüber, halb rechts über die Bahnschienen, am Zeitungskiosk vorbei und Sie stehen vor der Post.“

Der Wiener, mehr verstört als aufgeklärt, kann gerade noch murmeln: „Tausend Dank, sehr freundlich, gnädiger Herr!“ – als ihn der Berliner beim Mantelkragen packt und brüllt: „Stecken Sie sich den Dank sonst wohin! Anweisung wiederholen!“

Hier die männliche Hirnhälfte – der Berliner; da die weibliche Hirnhälfte – der Wiener… Die weibliche hat eine gewisse Anmut, die männliche hat Durchsetzungskraft. Natürlich muss da auf die Dauer, wenn man sich ständig streitet, die weibliche unterliegen. Siegen wird nur, wer sich durchsetzen kann: Denn die Welt versteht wohl die Sprache der Mathematik, nicht aber die der Liebe. Aber wenn eure Durchsetzungskraft eure Anmut vertrieben hat, fehlt euch etwas enorm Wertvolles; denn nun seid ihr nicht mehr in Tuchfühlung mit eurem eigenen Wesen. Ihr mögt noch so erfolgreich sein, seid nun aber kein wahrer Mensch mehr, sondern zu einer Maschine, einer Art Roboter geworden.

Deswegen gibt es ständig Streit zwischen Mann und Frau. Sie können nicht ohne einander, sie müssen wieder und wieder in Beziehung treten. Aber zusammen halten sie es auch nicht aus. Es ist kein äußerer, sondern ein innerer Streit. Und so sehe ich die Sache: Ehe ihr den inneren Streit zwischen eurer linken und rechten Gehirnhälfte nicht gelöst habt, werdet ihr euch niemals in Frieden lieben können – denn der innere Streit spiegelt sich außen wider. Wenn der Mann innerlich kämpft und sich mit seiner linken Gehirnhälfte, seiner Vernunftseite identifiziert und versucht, seine rechte Hirnhälfte ständig zu unterdrücken, wird er es mit der Frau, in die er sich verliebt, ebenso machen. Wenn die Frau innerlich ständig gegen ihre eigene Vernunft rebelliert, wird sie den Mann, den sie liebt, ständig bekämpfen.

Alle Beziehungen – fast alle, die Ausnahmen sind unerheblich, kann man außen vor lassen – werden hässlich. Am Anfang ist alles wunderbar. Am Anfang verbergt ihr die Wirklichkeit, am Anfang verstellt ihr euch. Sobald man sich eingerichtet hat und sich entspannt, sprudelt der innere Streit hoch und spiegelt sich nach und nach in eurer Beziehung – dann kämpft und nörgelt ihr, zerstört ihr einander auf tausendundeine Art.

Daher der Reiz der Homosexualität: Wann immer eine Gesellschaft sich überlebt hat – denn zumindest bietet die Liebe zwischen zwei Männern weniger Reibungsflächen. Diese Liebe mag weniger befriedigen, mag nicht so viel Seligkeit und orgasmische Augenblicke enthalten, aber zumindest ist sie nicht so abstoßend wie die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau. Frauen werden lesbisch, wenn sie den vielen Streit satt haben; denn die Liebe zwischen zwei Frauen hat zumindest weniger Konflikte: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ – sie können einander verstehen. Sicher, man kann sich verstehen, aber die ganze Anziehungskraft, die Polarität geht verloren. Das kommt sie sehr teuer zu stehen. Man versteht sich zwar, aber die Spannung, die Herausforderung ist hin. Und wenn man sich für die Spannung entscheidet, geht der Streit los – denn das eigentliche Problem steckt irgendwo in euch selbst. Solange ihr noch nicht mit euch im Reinen seid, zwischen eurer weiblichen und männlichen Seite zutiefst Frieden geschlossen habt, seid ihr nicht fähig zu lieben.

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