Nora Wolff - Vertrauen gegen Zweifel

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Fast ein Jahr lang arbeitet Joscha nun schon mit seinem Chef Robert in dessen kleinem Start-up-Unternehmen zusammen, und genauso lange schwärmt er schon für ihn. Als sich auf einer Geschäftsreise in ein romantisches Almhotel endlich die Gelegenheit ergibt, Robert näher kennenzulernen, ergreift Joscha diese direkt – und trifft prompt auf Gegenliebe. Und obwohl Robert ein großes Problem mit Beziehungen am Arbeitsplatz hat, scheint ihre kleine Welt vorerst perfekt. Zumindest bis plötzlich Roberts geliebte Firma auf dem Spiel steht und er sich entscheiden muss: Vertraut er Joscha genug oder lässt er zu, dass seine Zweifel ihre Beziehung zerstören?
Band 2 der «Co-Working-Space»-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.

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»Willst du dabei sein?«

Stirnrunzelnd sieht Robert auf, als wäre er mit den Gedanken bereits bei der Arbeit. »Wobei?«

»Heute Abend. Auf der Dachterrasse. Immerhin ist es ein Geschäftstermin.«

Mehr oder weniger. Es wäre aber vor allem auch die Möglichkeit, Robert in einer ungezwungeneren Umgebung näherzukommen. In welchem Ausmaß auch immer. Mit Kev und Anton dabei höchstens mit Minischritten. Aber besser als nichts.

»Ein Geschäftstermin«, wiederholt Robert langsam. »Aber es sind deine Freunde.« Ein Zögern. »Ich gehe davon aus, dass der Millionär auch dabei sein wird.«

»Kev? Ja.«

Robert verzieht die Mundwinkel, als hätte er sich eine andere Antwort erhofft. Gleich darauf fällt mir ein, wieso.

»Aber ich würde ihm gegenüber keine Interna ausplaudern. Um so was geht es ja nicht.«

»Ich weiß.«

»Also kommst du mit?«

»Nein.« Diese Antwort kommt sehr schnell. »Ich habe gesagt, dass ich dir vertraue, und das meine ich auch so. Du machst das schon.«

Kapitel 3

Ich lege den Telefonhörer zurück auf die Station und begegne Roberts fragendem Blick. In dem kleinen Büroraum hat er meine Seite des Telefonats natürlich mitbekommen, aber offenbar hofft er auf ein Wunder.

Ich seufze. »Keine Chance. Furbach will nicht mehr mit uns zusammenarbeiten.«

Robert runzelt die Stirn. Sein Gesichtsausdruck verdüstert sich. »Das ergibt keinen Sinn. Letzte Woche habt ihr noch über vertragliche Details gesprochen und das Kontingent für die Wintersaison festgelegt.«

»Ich weiß. Ich kann mir seinen Rückzieher auch nicht erklären. Du hast gehört, was ich ihm angeboten habe. Wäre ich ihm noch weiter entgegengekommen, hätten wir ihn praktisch dafür bezahlt, auf unserer Plattform aufgenommen zu werden.«

Gebracht hat es trotzdem nichts. Furbachs hochpreisiges Bio-Hotel an der Nordsee wäre ein ziemlich großer Fisch für travele gewesen, der Einstieg in ein neues, exklusiveres Kundensegment. Gerade im nachhaltigen Tourismus nicht oft zu finden. Selbstversorgerhütten und Bauernhöfe – kein Problem. Aber luxuriöse Wellnesshotels – Fehlanzeige.

Wenn Furbach wenigstens einen logischen Grund angeführt hätte, warum er es sich plötzlich anders überlegt hat. Aber nichts. Absolut gar nichts. Nur ein schroffes Nein und mauerndes Schweigen. Mit so was kann ich nichts anfangen, ich bin für klare Verhältnisse.

Okay, meistens. Aber Robert ist ein Sonderfall.

»Hat er nichts darüber gesagt, warum er auf einmal abspringt?«

»Nicht direkt. Nur dass er sich lieber weiterhin allein um seine Gäste bemüht, als mit uns Geschäfte zu machen.«

Roberts Augen werden schmal. »Warum?«

Ich zucke die Schultern. »Er war nicht sehr zugänglich.«

»Sondern?«

»Wütend. Entschlossen. Abweisend. Ich musste mich zehn Minuten mit seinem Assistenten streiten, bis er mich überhaupt durchgestellt hat.«

Der Anflug eines Lächelns auf Roberts schmalem Gesicht. Gegen meinen Willen flattert mein Herz.

Klar. Das hat er ebenfalls mitgehört.

»Wenn ich's nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ich ihm mit irgendwas auf die Füße getreten bin.«

»Hm.« Nachdenklich blickt Robert auf seinen Monitor, auf dem er vermutlich die knappe E-Mail aufgerufen hat, die Furbach mir heute Mittag geschickt hat, um unsere mögliche Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung abzubrechen.

Allein die Tatsache, dass ich den ganzen Nachmittag gebraucht habe, um ihn ans Telefon zu bekommen, sagt alles. Ich bin seine Mail wieder und wieder durchgegangen, aber aus dem neutralen Dreizeiler lassen sich genauso wenig Informationen ziehen wie aus dem Telefonat gerade.

Robert stützt die Ellbogen auf den Schreibtisch, verschränkt die Finger ineinander und sieht mich darüber hinweg an. Der Blick aus seinen klaren, blauen Augen ist so eindringlich, dass ich unwillkürlich den Atem anhalte.

»Das ist innerhalb eines Monats schon der zweite deiner potenziellen Kunden, der es sich kurzfristig anders überlegt.«

Das klingt nicht unbedingt wie ein Vorwurf, aber ich fühle mich trotzdem dazu gezwungen, mich zu verteidigen. »Ich weiß. Und das macht mich ziemlich fuchsig, aber ich kann es mir wirklich nicht erklären.«

In größeren Firmen baut oft der Neuzugang Mist. Ich bin zwar schon seit knapp neun Monaten bei travele, aber bei einem Zwei-Mann-Unternehmen ist es nur logisch, dass sich Robert über mich ärgert, wenn sich solche Vorfälle häufen. Besonders, da ihm travele alles bedeutet.

»Ich mir auch nicht.« Er entlässt mich mit einem Kopfschütteln aus seinem Blick. »Vielleicht ist es Zufall. Vielleicht nicht. Für alle Fälle sollten wir Augen und Ohren offen halten, falls uns irgendwo Gerüchte über uns unterkommen.«

»Gerüchte?«

Aber Robert macht nur eine vage Geste, die alles oder nichts bedeuten kann.

Gerüchte.

Automatisch starte ich eine Google-Suche.

Unsere Bewertungen sind nach wie vor hervorragend. Ich grabe tiefer und durchstöbere einschlägige Foren und Blogs.

Zufriedene Kunden und Geschäftspartner. Natürlich gibt es den ein oder anderen Ausreißer nach unten, wenn sich jemand über das Wetter, die Baustelle die Straße runter oder die Qualität des Essens beschwert. Alles normal. Die Nachhaltigkeitskonzepte werden durchweg positiv hervorgehoben. Sehr gut.

Nachhaltige Reisen und sanfter Tourismus liegen nach wie vor im Trend. Auch ohne Furbachs Bio-Hotel kommen regelmäßig Buchungen rein. Die Szene sowie der Kundenkreis sind noch klein, wachsen aber stetig. Auch unser Bekanntheitsgrad steigt, was zum Großteil Roberts Geschäftssinn und seinen klugen Marketingideen zu verdanken ist.

Automatisch sucht mein Blick nach ihm. Unsere Schreibtische stehen zwar direkt voreinander, aber leicht versetzt, sodass ich mich nicht am Monitor vorbeilehnen muss, um ihn anzusehen. Mein Glück und Pech zugleich. Vielleicht würde ich ihn nicht so oft heimlich anstarren, wenn zwei Bildschirme zwischen uns stünden.

Ich betrachte sein Gesicht und verweile viel zu lange bei seinem strengen Mund. In Gedanken höre ich noch sein ungezwungenes Lachen von heute Morgen, als Viktor ihn hergefahren hat. Ein wohliges Prickeln in meinem Nacken. Wenn ich nur wüsste, wie ich ihm dieses Lachen öfter entlocken könnte.

Mein Blick wandert tiefer, über seinen Hals abwärts. Inzwischen hat er sein Jackett ausgezogen und über die Rückenlehne seines Stuhls gehängt. Der oberste Knopf des weißen Hemds ist geöffnet.

Zu wenig.

Schön gebräunte Haut, die unter dem Stoff verschwindet. Vor meinem geistigen Auge stelle ich mir vor, wie dieser sehnige Körper ohne Klamotten aussieht – und höre sofort damit auf, als mein Schwanz zu zucken beginnt.

Verflucht.

Robert blickt auf. Mir direkt in die Augen.

Hitze brodelt unter meiner Haut.

Scheiße. Hab ich das laut gesagt? Ein Geräusch gemacht? Gestöhnt?

Bevor sich mein Gehirn einschalten kann, sehe ich weg.

Oh, großartig.

Ich sehe ihn wieder an. Begegne seinem Blick. Ich schlucke. Suche fieberhaft nach irgendetwas, das ich sagen könnte.

»Entschuldigung, hast du was gesagt?« Erstaunlich, wie souverän mir dieser lahme Satz über die Lippen kommt.

»Nein.«

»Oh. Okay.«

Wenn Kev mich jetzt sehen könnte, würde er sich vor Lachen am Boden kringeln. Klare Verhältnisse, na sicher. Nur dass es bei Robert was anderes ist, und das nicht nur, weil er mein Chef ist und ich diese kleine Firma inzwischen sehr ins Herz geschlossen habe. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft wir solche Situationen schon hatten. Jedes Mal liegt so ein Kribbeln in der Luft. Ein bestimmter Ausdruck in seinen Augen.

Und trotzdem frage ich mich, ob es nicht doch nur Wunschdenken ist. Ob Robert zwar mitbekommt, was er für eine Wirkung auf mich hat, es jedoch absichtlich ignoriert.

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