Gary L. Thomas - Die Kraft der unscheinbaren Kleinigkeiten

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In diesem Buch lädt Gary Thomas ein, Eigenschaften wie zum Beispiel Demut, Großzügigkeit, Geduld oder Dankbarkeit neu zu entdecken und im eigenen Alltag zu kultivieren. Leicht lesbar und mit praktischen Beispielen macht der Autor Mut: Diese Herzenshaltungen gelten nicht nur seit Jahrhunderten als Kennzeichen eines reifen christlichen Lebens, sondern sie zeigen uns, was aus uns werden kann: ein Mensch, der Christus ähnlich ist.

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Was denn nun? Wirkt Gott oder müssen wir uns anstrengen?

Was Paulus hier beschreibt, sind zwei Seiten derselben Wirklichkeit. Und sie schließen einander nicht aus. Sie ergänzen einander. Die geringe Kraft unseres Willens, unserer Entscheidungen, unsere geistigen und physischen Bemühungen müssen sich mit einer Kraft verbinden, die unermesslich viel größer und unendlich anders ist als unsere eigene Kraft. Das geschieht in einem Prozess der Kooperation: Wir stellen unsere relativ geringe Kraft – die Kraft unseres Willens, die Kraft unserer Muskeln – Gott zur Verfügung. Das ist unser Beitrag. Ohne ihn bringen wir praktisch das Wirken seiner Gnade in uns zum Erliegen.

Wie diese Kooperation vonstatten geht, lässt sich an den christlichen Grundhaltungen gut zeigen. Sie bilden die Brücke zwischen Gottes Entscheidung, sein Leben in uns zu entfalten und uns zu verwandeln, und unserer Entscheidung, die richtige Herzenshaltung dazu zu gewinnen. Losgelöst von der Beziehung zu Christus wären all diese Eigenschaften und Grundhaltungen nur leblose Kopien eines großen Ideals. Aber im Kontext einer lebendigen Christusbeziehung können diese geistlichen Grundhaltungen ein Leben völlig neu gestalten.

Ein alter Weg zu einem neuen Leben

„Ein Christ wird durch die Tugend geformt, wie andere durch Vergnügungen geformt werden“, schrieb der Kirchenlehrer Johannes Klimakos im 5. Jahrhundert.

Wenn Sie sich mit den christlichen Tugenden beschäftigen und in ihnen nichts weiter als lästige Verpflichtungen sehen, haben Sie anstrengende Zeiten vor sich. Und wenn es nicht Gottes Kraft ist, die uns auf unserem Weg weiter trägt, werden wir an der Hoffnungslosigkeit des Unterfangens „Geistliches Wachstum“ zerbrechen.

Der Weg, der tatsächlich gangbar ist, liegt zwischen diesen Alternativen: In Christus sind wir bereits vollkommen und werden zugleich vervollkommnet. Wir mühen uns in der Kraft Gottes, nicht aus eigener Kraft, und unser Einsatz besteht in dem täglichen Bemühen, uns in Gottes Erbarmen zu bergen und dort Ruhe zu finden und uns von ihm die Kraft zum Weitergehen schenken zu lassen. Allmählich wird uns ein innerer Kompass vorwärts ziehen, und was einmal wie Anstrengung aussah, wird zu einer inneren Leidenschaft, die unser Leben bestimmt.

Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Mein Bruder verbrachte seine Ferien bei uns, warf einen Blick auf unser Gartenbeet und meinte: „Ich werde ein wenig Unkraut jäten.“

Ich dachte, er wäre verrückt. Er hatte Urlaub – und wollte unsere Gartenarbeit machen? Aber für ihn war es keine Arbeit, sondern Entspannung. Für meinen Bruder war Gartenarbeit eine sehr geruhsame und befriedigende Tätigkeit. Er hatte einfach Spaß daran.

Wenn Gott uns neu schafft, wird das, was nach außen hin wie eine Anstrengung aussehen mag, zu einer kostbaren, belebenden Erfahrung. Warum? Weil sich in uns eine dynamische Veränderung vollzogen hat. Wir bekommen nämlich nach und nach Geschmack an der wunderbaren inneren Freiheit, die jede geistliche Tugend mit sich bringt, wenn sie in unserem Leben verankert ist. Und dieser Geschmack der Freiheit weckt in uns das Verlangen nach mehr.

Stellen Sie einem Hedonisten irgendein sinnliches Vergnügen vor Augen, und er wird nicht widerstehen können. Stellen Sie einem gesunden Christen eine Tugend vor Augen und sein Herz wird sich danach sehnen, sein Leben davon verändern zu lassen und die damit angebotene Freiheit zu erleben. Er wird nicht widerstehen können. Davon redete Jesus, als er sagte: „Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden“ (Matthäus 5,6).

Seelennahrung für gesundes Wachstum

Warum müssen wir überhaupt wachsen? Petrus hat hier ein paar ernüchternde Worte zu sagen. Gerade hat er uns in Aussicht gestellt, dass wir an Gottes Wesen Anteil bekommen können, da fährt er fort: „Deshalb setzt alles daran, Gott zu vertrauen, und zeigt das durch ein vorbildliches Leben … Wenn ihr diesen Weg geht und dabei weiter vorankommt, wird euer Glaube nicht leer und wirkungslos bleiben, sondern ihr werdet unseren Herrn Jesus Christus immer besser kennen lernen“ (2. Petrus 1,5.8).

Wir müssen dem Glauben nichts hinzufügen, um gerettet zu werden. Aber, so sagt es dieser Vers: Wenn wir mit dem Glauben kein entsprechendes Leben verbinden, werden wir leer und wirkungslos bleiben. Wir werden zwar Jesus kennen, aber es wird sich nicht viel ändern. „Gott wirkt in uns und mit uns, nicht gegen uns und auch nicht ohne uns“, schrieb der große Calvinist John Owen.

Der Petrusbrief kann uns warnen: Es ist möglich, dass wir den Weg zur Veränderung kennen, aber die Erfahrung der Veränderung nie machen. Wir können unser Leben als „Gerettete“ verbringen und dennoch unverändert bleiben.

Screwtape schreibt seinem Unterteufel-Lehrling: „Ich höre mit großem Missvergnügen, dass dein Patient Christ geworden ist … Es besteht kein Grund zur Verzweiflung … Sämtliche Gewohnheiten des Patienten, die geistigen wie die körperlichen, sprechen immer noch zu unseren Gunsten.“ 1

Die ewigen Konsequenzen unserer „alten Gewohnheiten“ sind zwar beseitigt, wenn wir uns Christus zuwenden. Aber diese Gewohnheiten haben so ihre Art, an uns zu kleben und uns zu belästigen. Sie werden nur verschwinden, wenn wir sie durch neue Gewohnheiten ersetzen.

Sich von konkreten Sünden abzuwenden, ist ein wichtiges Element des geistlichen Wachstums. Aber das ist nur der erste Schritt. Nachdem wir die Sünde „abgelegt“ haben, sollen wir etwas Neues „anziehen“. Paulus formuliert es so: „Ihr sollt euer altes Leben wie alte Kleider ablegen. Folgt nicht mehr euren Leidenschaften, die euch in die Irre führen und euch zerstören. Gottes Geist will euch durch und durch erneuern. Zieht das neue Leben an, wie ihr neue Kleider anzieht. Ihr seid neue Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. Ihr gehört zu Gott und lebt so, wie es ihm gefällt“ (Epheser 4,22.24).

Wir wissen es ja nur zu gut: Eine schlechte Gewohnheit überwindet man nicht dadurch, dass man sich auf das falsche Verhalten konzentriert und sich bemüht, es zu vermeiden. Ehe wir uns versehen, sind wir Fehler-zentriert, und die Energie, die wir darauf verwenden, die schlechte Angewohnheit zu beenden, bewirkt, dass wir immer tiefer in den Sumpf hinein sinken. Deswegen ist jeder Versuch, im geistlichen Leben voranzukommen, der sich nur auf die „Vermeidung“ bestimmten Verhaltens konzentriert und dem keine positiven „Tugenden“, Grundhaltungen gegenüberstehen, die erstrebenswert sind, nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern sogar eher hinderlich. Die geistlichen Tugenden zeigen uns, was wir „anziehen“ können – die Eigenschaften Jesu. Sie zeigen uns ein Modell unserer Zukunft. Deshalb ist es viel hilfreicher, diese Möglichkeiten in den Blick zu nehmen, als uns auf das zu konzentrieren, was wir vermeiden wollen.

Christus anziehen – das ist der lebenslange Prozess, durch den wir das Alte ablegen und ein neues Leben anlegen.

Am Beginn der Reise

Die Auswahl der Grundhaltungen, die in diesem Buch erläutert werden, orientiert sich an der Tugendlehre der christlichen Tradition. Sie ist allerdings keineswegs vollständig. Einige zentrale Tugenden (wie z. B. die Hoffnung) werden gar nicht erwähnt. Aber die Grundhaltungen, die hier diskutiert werden, sind ganz sicher hilfreich für jeden, der sich in die Welt der christlichen Tugenden hinein begeben will. Es ist eine Welt, die das Leben verändern und den Geist verwandeln und befreien kann. Machen wir uns also auf den Weg.

Ein Christ wird durch die Tugend geformt, wie andere durch Vergnügungen geformt werden .

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