Max Geißler - Die Fahrt zur Unsterblichkeit

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Max Geißler zeichnet das Leben des vielleicht berühmtesten aller Maler nach: Vincent van Gogh. «Ein Maler, der in seinem Leben kein Bild verkaufen konnte.» Dessen «Fahrt zur Unsterblichkeit» geht einher mit verschiedenen Frauen, die seinen Weg kreuzen. Diese Beziehungen sind so besonders, fallen so aus dem Rahmen normaler Beziehungen, wie dies für das ganze Leben van Goghs gegolten hat. Da ist die Bäckerfrau in der armseligen Borinage und die junge Prostituierte, deren Kindern er kurzzeitig ein Vater sein will. Dann die Japanerin und die Zigeunerin in Paris. In der Provence lernt er das junge Mädchen kennen, das für ihn den Namen Sehnsucht trägt. Als sie geht, tritt die Witwe eines Schiffers in sein Leben. Was alle verbindet, ist, dass er sie malt und damit für die Ewigkeit festhält. Bis zu dem Tag, an dem sich dieser einzigartige Maler erschießt.-

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Die anderen draussen im Dorfe sahen ihn mit härteren Augen an.

Wenn er in diesen Tagen in ein Haus der Gegend trat, boten sie ihm unwillig den Gruss. „Ziehst du nun wieder vor, dein Leben hier zu vertun?“ Oder: „Ist das nicht der, der sich in allen Ecken der Welt versucht hat? Bist du nicht auch einmal Schulmeister gewesen?“

„O ja, ihr Leute, auch einmal Schulmeister!“ Das war in London, bei dem Vikar, der die Privat-Erziehungsanstalt aufgemacht hatte. Dort lehrte er die Jungen das Französische. Dazu hatte er gutes Geschick. Dann aber sollte er bei den Eltern der Kinder die rückständigen Stundengelder einkassieren. Er musste dazu durch die ganze Stadt London laufen und hatte doch wenig Glück dabei. Und im Angesichte des leeren Beutels, den er heimbrachte, warf ihn der Vikar hinaus.

„Aha“, sagten sie, „deshalb kamst du damals mit so abgelaufenen Stiefeln heim!“

Er lachte.

„Mit Beuteln hast du überhaupt wenig Glück.“

„Was willst du damit sagen?“

„Du bist doch jener, der einmal in der Kirche seine Taschenuhr in den Klingelbeutel geworfen hat statt seinen Cent?“

„Ach so!“ sagte er kleinlaut. „Es war daran die masslose Fülle des Lichts schuld, die um den Altar wob und durch die bunten Fenster herein.“

„Die anderen sind aber nicht irre geworden davon.“

„Nun ja — die anderen! Die sehen das wohl nicht so wie ich.“

„Dann musst du dir gescheitere Augen einsetzen lassen.“

„Ich denke, so wie sie sind, sind sie ein Gottgeschenk.“

„Ein Teufelsgeschenk wären sie, wenn du sie hättest! Wenn du sie hättest — verstehst du? Aber du lügst uns das nur vor; denn du willst dem Alten daheim auf der Tasche liegen. Das lassen wir nicht gelten. Du bist nun über die Mitte der Zwanzig hinaus. Warum bist du nicht im Kohlenlande geblieben?“

So war das mit ihnen. Keiner wollte ihn gelten lassen. In einem anderen Hause sagten sie: „Ei lala, läuft der in so schäbigem blauen Viehhändlerkittel herum! Der Alte sollte ihn in eine Zwangserziehung schicken, oder in ein Arbeitshaus — wenn sie den grossen Bengel anderswo nicht mehr nehmen. Sieht’s nicht so aus, als wollt’ er den Herrn spielen? Setzt sich draussen in die Sonne und guckt dem Tanze der Mücken zu!“

Und nun gar, als ihm einmal einer zugesehen hatte, wie er die Farben mit der Tube auf die Leinwand strich, statt mit dem Pinsel! In Klecksen, dick wie Erbsen. „Er modelliert die Baumstämme gleich aus Ölfarben und klebt sie in das Bild! Recht so — dann erspart er sich die halbe Mühe.“

Darüber rückten sie sogar dem Vater ins Haus. Der machte Schulden — des Sohnes wegen.

„Und dieser Mensch verschmiert das teure Geld fingerdick auf der Leinwand! Ist so etwas dagewesen?“

Einen Sommer lang guckten, spieen, redeten sie ihre Verachtung an ihm vorbei. Es gefror ihm der Mund in dieser frostigen Nachbarschaft. Dabei malte er oft an zehn Bildern zugleich. Eine Stunde vor Sonnenaufgang fing sein Tagwerk an. Dann, wenn der Tag am heissesten war, rang er um die Geheimnisse der tiefen Schatten. Und nach Einbruch der Nacht sah man ihn noch sitzen vor einem Baum in der Ungeheuren Eintönigkeit dieser Landschaft. Oder man sah ihn sitzen vor Dingen, die nach der Weisheit der Menschen keine Spur malerischen Charakters zeigten. Er aber fand sie „eminent“. Oft hielt er in der linken Hand eine Kerze — denn es war Nacht — und malte mit der rechten.

Manchmal kicherten sich auch die Mädchen an ihn heran. Mit ineinandergelegten Armen abenteuerten sie ein bisschen um ihn her. Und längst nicht mehr ohne Scheu vor seiner fremden unausdeutbaren Art! Wie es wäre, wenn sie in solch einem das Verlangen weckten, dachten sie. Im Grunde: lieben lassen wollte sich keine von ihm; denn die Barthälfte seines Gesichts sah aus wie Vorst. Auf dem Schädel war er verrostet. Und die Augen waren ihm ins Gesicht geschnitten, als hätte sich der liebe Gott dabei vermessen: die Innenwinkel lagen tiefer als die äusseren. Dabei hatte seine Oberlippe einen wunderlich kantigen Schwung gegen die Nase; und der Bart stoppelte darüber hervor. — Es mochte bei solchem Anblick in keiner ein Wunsch wach werden.

Gegen Weihnachten war er weg. Es wusste kein Mensch, wohin er gekommen sei.

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