Dave Cousins - Tod.Ernst

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Unvermittelt findet sich die sechzehnjährige Alex in einer so grotesken Situation wieder, dass sie gezwungen ist, sich mit ihrer Lage auseinanderzusetzen. Sind das Erinnerungen ihrer eigenen Zukunft, die plötzlich vor ihr auftauchen, oder Déjà-Vu-Erlebnisse? Und kann sie die Katastrophe, auf die die Ereignisse unaufhaltsam zusteuern, noch vermeiden? Im entscheidenden Augenblick handelt Alex schließlich
selbstlos – und gibt dem Geschehen eine überraschende Wendung …
Humorvoll und authentisch erzählt – ein Roman, so verrückt wie das Leben selbst.

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Du musst heute Abend fit sein TodErnst - изображение 14

XO XO

Ich will antworten, zögere aber und schaue auf der Suche nach Inspiration für eine interessante oder witzige Entgegnung zum Fenster. Dort sehe ich aber nur mein eigenes Spiegelbild, blass und gespenstisch und mit einem dümmlichen Gesichtsausdruck.

Danke, Schatz картинка 15

Geht schon bisschen besser картинка 16

Schleppe meine verfaulende Leiche aus dem Bett zur Arbeit.

Lass dich beim Wickeldienst nicht im Stich. картинка 17

XO

Ich hänge noch Bilder von einer Windel, einem alten Frauengesicht und einem grünen Teufelsding dran. Ehrlich, bei der Hälfte weiß ich nicht, was sie bedeuten sollen.

Mit Val, dem durchgeknallten Partygirl, kann man vielleicht geil die Nacht durchmachen, aber das ist nicht schwer. Ob man wirklich gut befreundet ist, zeigt sich bei weniger glamourösen Dingen, wie zum Beispiel dann, wenn man einem inkontinenten Rentner eine Erwachsenenwindel anziehen muss. Wenn man vom Totenbett aufsteht, damit die andere ein Heim voller nörgelnder alter Leute nicht mutterseelenallein waschen, anziehen und füttern muss. Das ist echte Freundschaft .

Ich tippe auf «Senden» und bin ganze drei Sekunden lang mit mir zufrieden.

Wem mache ich hier etwas vor? Unsere gemeinsame ehrenamtliche Arbeit im Altenheim wird Tash kaum eine Nachricht an Val wert sein, etwa:

OMG! Was für ein Morgen! TodErnst - изображение 18

Muss dir unbedingt erzählen, was Alex beim Frühstück gemacht hat. TodErnst - изображение 19

Hört sich nicht so toll an, was?

Tokyo Girl live im Pandemonium dagegen, das bietet Stoff für einen ganzen Haufen Emojis und die perfekte Gelegenheit, mit Tash wieder in die Spur zu kommen.

Was ist also das Problem?

Es gibt keins. Ich habe ein komisches Gefühl, wenn ich an heute Abend denke. Nicht der Rede wert.

Zwei Sekunden, bevor zwei Scheiben rauchender Kohle aus dem Toaster springen, steigt mir der Brandgeruch in die Nase. Fluchend reiße ich die Fenster auf und wedle den Rauch nach draußen, damit ja der Alarm nicht losgeht. Gestern war es genauso – man sollte meinen, ich wäre lernfähig.

4BITTE BLEIBEN SIE SITZEN, BIS DER BUS VOLLSTÄNDIG ZUM HALTEN GEKOMMEN IST

Um 6:38 Uhr an einem Samstagmorgen ist der Bus Nummer Drei so gut wie leer. Sechs weitere Zombies, die sich vor dem Morgengrauen aus dem Bett gequält haben, sehen mir beim Einsteigen zu.

So dämlich, um diese Zeit wach zu sein, sind nur geistesabwesende Clubber, die verschwitzt und mit glasigem Blick nach Hause fahren, während sie immer noch zu dem langen Ausklang des letzten Songs dieser Nacht nicken. Und außerdem die arbeitende Bevölkerung – Mindestlohnsklaven der Friedhofsschicht. Reinigungspersonal und Krankenhauspförtner, Lagerarbeiter und Fabrikmalocher. Allen steht die gleiche Frage auf die Stirn geschrieben: Was mache ich hier eigentlich?

Eine Frau in einem Putz-Overall blickt von ihrem Buch auf und grüßt mit einem verhaltenen Lächeln. Ich nicke zurück und stelle fest, dass sie Harry Potter liest – eine kurze Flucht in eine andere Welt, in der man Besen zum Fliegen benutzt statt dazu, den Dreck anderer Leute aufzufegen.

Nachdem ich mir im oberen Deck einen Fensterplatz in der Mitte ausgesucht habe, klingelt auch schon mein Handy. Tash, wer sonst?

«Hey, Süße, wo bist du?»

«Im Bus.» Ich rede leise, weil ich es peinlich finde, wenn man im Bus in sein Handy schreit. Aber das dürfte heute kein Problem sein, weil Tash nicht fürs Zuhören geboren ist.

«Geht’s denn? Du hättest dich besser krank melden sollen.»

«Ich konnte das doch nicht alles dir überlassen.» (Seht ihr’s? Also stimmt für Alex, sie ist die Beste!)

«Wow, Danke! Ich bin echt mega aufgeregt.» Aus den Hintergrundgeräuschen schließe ich, dass sie ebenfalls auf dem Weg zur Arbeit ist. «Was für ein Abend! Du hättest mitkommen sollen, Süße.»

Sie hat recht, das hätte ich besser gemacht.

«Val hat uns doch tatsächlich umsonst ins Pandemonium geschleust!»

«Wow!»

«Kann man wohl sagen!» Tash sprudelt Emojis in die Leitung. «Val kennt den Türsteher. Echt, die Frau kennt einfach jeden!»

Ich verkneife mir die naheliegende Bemerkung.

«Und rate mal, wer gespielt hat? Einfach mal Prayer for Halo! »

«Echt.» Ich mag Prayer for Halo . Ich hätte wirklich mitkommen sollen.

«Du ahnst nicht, was Val noch gemacht hat!»

Bestimmt was Tolles.

«Sie ist auf die Bühne geklettert!»

Okay, das würde man von mir tatsächlich nicht zu sehen bekommen.

«Und dann – das glaubst du nicht – ist sie geradewegs zu Marco gegangen und hat die Arme um seinen Bauch gelegt, während er gespielt hat!»

«Marco?»

«Marco Lee!» Ich höre ihr an, wie fassungslos sie ist. «Der geilste Bassist auf unserem Planeten!»

«Ach, der Marco. Ich dachte, du meinst den anderen Marco, der bei Coop arbeitet.»

Tash schnalzt missbilligend mit der Zunge, aber sie ist viel zu begeistert von ihrer Geschichte, um aufzuhören. «Egal, Val tanzt da oben hinter Marco, und dann kommen die Leute von der Security und schleppen alle von der Bühne. Ich dachte schon, jetzt wird Val verhaftet oder rausgeworfen, aber sie hat Marco einfach einen Kuss auf die Wange gegeben und ist von der Bühne gesprungen – mitten in die Menge!», erzählt Tash wie ein Fangirl aus der Siebten bei einer Signierstunde von Boys ’R’ Us. «Ich so: Wahnsinn! Und wenn sie sie nicht auffangen?»

Ja, das wäre eine wahre Tragödie gewesen.

«Ich sag’s dir, Süße, du hast was verpasst!»

«Jep.»

«Und du?», fragt Tash. «Hast du gestern noch was gemacht?»

Bevor ich antworten kann, feuert mein Brummschädel eine weitere Salve durch meine Stirn. Als ich vor Schmerzen die Augen schließe, schwimmt ein Bilderfetzen von weißen Kacheln oder auch von Zähnen über meine Netzhaut. Der Anblick kommt mir vertraut vor, als müsste er mir etwas sagen.

«Alex? Bist du noch da?»

Ich öffne die Augen – leicht überrascht, weil ich immer noch im Bus bin. «Ja, ich bin hier.» Ich betrachte mein Spiegelbild in der Scheibe, doch die beleuchteten Fenster der Geschäfte und Wohnungen schieben sich über mein geisterhaftes Gesicht, bis ich mich erst nicht mehr scharf und dann gar nicht mehr sehe.

«Also, was hast du denn nun gestern gemacht?», fragt Tash beharrlich.

Ich könnte ihr sagen, was sie Tolles verpasst hat, weil sie nicht bei mir war, nämlich einen adrenalingesteuerten Abend, an dem ich meine Bücher und CDs neu sortiert habe.

Als ob.

«Heute Abend Tokyo Girl, ja?», sage ich stattdessen und schüttle den eisigen Schauer ab, der mich durchfährt.

«Unbedingt!»

картинка 20

Der Ausblick verändert sich, nachdem wir das Labyrinth der Siedlung verlassen haben, und ich verspüre allmählich eine immer stärkere Beklommenheit. Dem Bus scheint es ähnlich zu gehen. Mit einem Eifer, als müsste er dem Ort entkommen, bevor jemand die Räder abschraubt, rast er den Hügel hoch und kriegt genügend Schwung, sodass er es schafft, die klebrigen Straßen, die ihn anscheinend festhalten wollen, hinter sich zu lassen.

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