Dave Cousins - Tod.Ernst

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Unvermittelt findet sich die sechzehnjährige Alex in einer so grotesken Situation wieder, dass sie gezwungen ist, sich mit ihrer Lage auseinanderzusetzen. Sind das Erinnerungen ihrer eigenen Zukunft, die plötzlich vor ihr auftauchen, oder Déjà-Vu-Erlebnisse? Und kann sie die Katastrophe, auf die die Ereignisse unaufhaltsam zusteuern, noch vermeiden? Im entscheidenden Augenblick handelt Alex schließlich
selbstlos – und gibt dem Geschehen eine überraschende Wendung …
Humorvoll und authentisch erzählt – ein Roman, so verrückt wie das Leben selbst.

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Tief in meinem Bauch rührt sich die Schlange der Eifersucht. Das war bereits das dritte Mal in dieser Woche, dass Tash mit Val weg war. Ich scherze schon, dass sie Tashs neue beste Freundin wird, nur ist das leider gar nicht lustig.

Jetzt verdränge ich den Gedanken und setze meine Daumen in Bewegung:

Schön, dass ihr es schön hattet картинка 6

Vielleicht sollte ich ein Emoji mit zwei Gesichtern suchen? Haha!

Ich schreibe Tash weiter:

Ich bin krank картинка 7

Kotze voll картинка 8

Schwanger vielleicht? картинка 9

Fühle mich total irre. картинка 10

Ehrlich, das mein ich todernst.

XO.

Todernst . Angeblich sagt ein Bild mehr als tausend Worte, aber dieses eine Wort wird Tash mehr sagen als tausend Emojis.

Tash und ich haben die Regel aufgestellt, dieses Wort niemals zu gebrauchen. So werde ich in der Schule gehänselt. Mein Nachname ist Ernst – man muss kein Genie sein, um «Tod» voranzustellen und es lustig zu finden.

Womit ich das verdient habe? Tja, vielleicht weil ich alles immer extrem tragisch nehme. Auch die Panikattacke vor ein paar Monaten während der Vollversammlung in unserer Aula könnte etwas damit zu tun haben. Aber es liegt wohl vor allem daran, dass ich bei einer Party betrunken ausgeflippt bin und dann einen auf sterbenden Schwan gemacht habe. Das ist der eigentliche Grund, warum sie mir das für den Rest meiner Zeit an der «Hardacre-Anstalt für Analphabeten» (nicht der richtige Name) nachrufen werden.

Aber es ist wirklich sonderbar. Nicht nur die Kopfschmerzen und das Kotzen, da ist noch etwas. Das Gefühl, als hätte ich die Welt noch schlechter im Griff als sonst – als würde die Schwerkraft nicht so gut funktionieren wie sonst.

Irgendwie fühlt es sich an, als wäre meine Situation nicht nur beschissen, sondern tatsächlich todernst – das ist das einzige Wort, das diesen Zustand treffend beschreibt.

3MEINE NEMESIS

Die Versuchung ist groß, wieder ins Bett zu gehen, mir die Decke über den schmerzenden Kopf zu ziehen und abzuwarten, bis das alles vorbei ist. Doch die Vorstellung, den Tag eingemummelt vor dem Fernseher zu verbringen, ist nicht so verlockend wie sonst. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich das Gefühl nicht loswerde, etwas sehr Wichtiges ver gessen zu haben, oder an dieser merkwürdigen Vermutung, nicht richtig hier zu sein.

Albern, ich weiß! Natürlich bin ich hier. Das bin ich , die vom Bad in die Küche geht. Ich bin es, die das Licht anschaltet und den Wasserkocher aufsetzt. Wäre ich nicht hier, könnte ich den kalten Linoleumboden unter meinen nackten Füßen nicht spüren und den Gestank in der Spüle nach totem Dachs, der im Siphon klemmt, nicht riechen.

Trotzdem. Ich fühle mich losgelöst, als würde ich mich selbst durch ein Fenster sehen oder auf einem Bildschirm – jedenfalls nicht im richtigen Leben.

Wie gesagt … komisch.

Ich schalte das Radio ein, um ein bisschen Leben und eine andere menschliche Stimme in die Bude zu bringen. Eigentlich macht es mir nichts aus, allein zu sein, aber ich weiß auch nicht, heute Morgen fühle ich mich aus unerfindlichen Gründen irgendwie … verfolgt. Das liegt teilweise an Tash beziehungsweise daran, dass sie nicht da ist. Ohne sie fühlt sich die Wohnung zu groß und zu leer an, was eigentlich ein Witz ist, denn sagen wir es mal so: Wenn wir eine Katze hätten, könnten wir sie nicht im Kreis schwingen.

Ich stecke zwei Brotscheiben in den Toaster und drehe das Radio lauter.

Der DJ heißt Baz oder Cliff und labert ständig totalen Schwachsinn. Im Moment redet er über Bauarbeiten auf der Umgehungsstraße. Wetten, gleich sagt er so was wie Die stehen da Stoßstange an Stoßstange und spielt dann «Pull up to the Bumper» von Grace Jones. Obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, hat er das gestern schon gespielt. (Dad steht auf Musik der Achtziger, und darum kenne ich den Song – falls ihr euch das gefragt habt.)

Aber als ich mir einen Teller aus dem Schrank hole, zieht er das durch – Wort für Wort!

Mein Herz erschauert. Wahnsinn!

Jetzt warte ich, ohne wirklich zu glauben, dass er den Song spielt, und gleichzeitig in dem Wissen , er macht es doch.

Er regelt die Musik leise nach oben und übertönt sie mit seinem Gequatsche: «Der ist für alle, die im Verkehr steckengeblieben sind. Runter vom Stresspedal, Leute, lehnt euch zurück und genießt einen absoluten Klassiker …»

Unmöglich!

Das kann doch nicht wahr sein!

Wie erstarrt lausche ich «Pull up to the Bumper», das in unserer Küche erklingt. Sogar für diesen DJ ist das eine Umdrehung zu viel. Als hätte er seine Sendung von gestern aufgezeichnet und würde sie einfach noch mal abspielen.

Mein Handy reißt mich mit einem Pling aus der Schockstarre. Wahrscheinlich Tash mit weiteren Details von ihrem tollen Abend mit Val.

Val ist mein Racheengel. Mein Todbringer. Meine Nemesis.

Schon gut, ich weiß. Echte Menschen haben keine Nemesisse.

Ist das der richtige Plural, wenn es überhaupt einen gibt? (Wie zum Teufel schreibt man das? Ohne Val würde ich das gar nicht wissen wollen.)

Val – die schwarze Wolke an meinem Toy-Story- Himmel, das Steinchen in meinem Schuh, der Wurm in meinem Apfel. Ihr habt vielleicht schon mitbekommen, dass Val nicht gerade ganz oben auf der Liste meiner Lieblingskontakte steht?

Kein Problem, denn Tash springt hier nur zu gern für mich ein. Ihr solltet sie hören:

Oh, Wahnsinn, Süße, das GLAUBST du nicht, was Val getan / gesagt / angehabt / getrunken hat .

Tash zufolge ist das Mädchen soooooo unfassbar suuuuper . Ein Mädchen, dessen außergewöhn liches Supersein (und ja, ich weiß, das Wort gibt es gar nicht) man nur mit all diesen zusätzlichen Buchstaben beschreiben kann. Aber so ist Val, so einmalig, dass ihr zu Ehren neue Wörter erfunden werden müssen – sie hat’s verdient . Die drei Millionen, die gerade im Umlauf sind, können ihrer unglaublichen Einzigartigkeit nicht Genüge tun.

Das hört sich ganz schön verbittert an, was?

Verbittert und schräg und vielleicht ein kleines bisschen psychotisch? Jep, ich weiß, tut mir auch leid. Keine Ahnung, wen ich mehr hasse: Val, weil sie mir meine beste Freundin abspenstig macht, oder mich selbst wegen dieser Eifersucht.

Das Schlimmste ist – und ihr wisst es hoffentlich zu schätzen, dass ich euch Einblick in die tiefste Finsternis meiner Seele gewähre und Gefahr laufe, mich lächerlich zu machen –, also, was wirklich total ärgerlich ist: Ich verstehe, warum Tash sie mag. Val ist tatsächlich super, sie ist selbstbewusst und lustig, sie hat glänzende lange schwarze Haare und große Augen. Da ihre Familie aus Rumänien stammt, hat sie auch noch einen coolen Akzent à la sexy russische Spionin. Wie soll ich dagegen anstinken?

Ich wappne mich und lese die Nachricht.

Doch Tash ist die Fürsorge in Person.

Süße! картинка 11

Bleib TodErnst - изображение 12im Bett & TodErnst - изображение 13

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