Lauren St John - Operation Rhino

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Operation Rhino: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine Bande von Wilderern hat die weißen Nashörner der Wildtierfarm Sawubona angegriffen und ein völlig verängstigtes Nashornkalb schutzlos zurückgelassen. Die Freunde Martine und Ben sind
schockiert, als sie das junge Tier entdecken – aber sie sind fest entschlossen, ihm zu helfen. In einer geheimen Aktion bringen sie das Rhinozeros in ein Wildtierreservat in Südafrika.
Doch dort verbirgt sich ein Geheimnis, das ungeahnten Reichtum verspricht. Und als es ans Licht kommt, müssen Martine und Ben plötzlich selbst um ihr Leben kämpfen. Wen können sie um Hilfe fragen, um eines der seltensten Tiere der Erde zu retten? Und wem können sie überhaupt vertrauen?
Ein spannendes und magisches Abenteuer, das die Liebe zu Afrika und seinen bedrohten Tieren weckt.

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Martine glaubte, dass das auch auf die wilden Tiere zutraf. Wenn man einmal das Glück gehabt hatte, einem Löwen oder Elefanten in die Augen zu schauen und den ungezähmten, mächtigen Willen darin zu erkennen, konnte einen das nicht unberührt lassen.

Dann kam Gwyn Thomas mit einem Buschbaby auf der Schulter aus dem Haus – als wollte sie Bens Argument bekräftigen, dass auch die weniger bekannten Kreaturen besonders sein können. Das Tier bestand fast nur aus Augen und mausartigen Ohren. Sie stellte es als «Echo» vor, ein Buschbaby-Waisenkind, das von Samson in Sawubonas Hospital für kleine Wildtiere von Hand aufgezogen wurde. Neugierig und zärtlich, wie es war, würde sich das Äffchen, sich selbst überlassen, in die Küche schleichen und alles verschlingen, was es mit den Pfötchen erreichen konnte, von Marmelade bis Krabben.

Jemand klopfte mit einem Löffel an sein Glas. Das Stimmengewirr verebbte. Jayden hatte sich wieder zu der Gruppe gesellt, war aber sichtlich aufgewühlt. Der Manager der Band, Dirk Carswell, stand auf der anderen Seite der Veranda und hatte ein starres Lächeln aufgesetzt.

«Ein herzliches Willkommen zu unserer ‹Stars-and-Stripes›-Safari!», begrüßte Gwyn Thomas die Gäste. «Sie wird so genannt, weil Sie später unter den Sternen essen werden und weil wenigstens einige der Tiere, die Sie heute sehen werden, Streifen haben.

Viele von Ihnen haben ihr Interesse geäußert, die Großen Fünf zu sehen: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und natürlich das Nashorn. Hier auf Sawubona lieben wir Tiere in jeglicher Form und Größe, und wir werden unser Bestes tun, Ihnen zu zeigen, warum andere Tiere genauso zählen. Wir möchten auch, dass unsere wilden Tiere die Freiheit haben, zu kommen und zu gehen, wie sie mögen. Seien Sie also bitte nicht enttäuscht, wenn sie heute Abend lieber im Unterholz stecken, als sich auf dem Rücken zu räkeln, um Sie mit niedlichen Fotos zu versorgen, die Sie Ihren Freunden zeigen können.»

Alle lachten.

«Aber machen Sie sich keine Sorgen. Unsere Führer gehören zu den Besten im Gewerbe. In den nächsten paar Stunden werden wir Ihnen erklären, warum wir so leidenschaftlich dafür kämpfen, wilde Tiere zu retten, die nichts von den Menschen verlangen, als sich in Ruhe bewegen zu können, gutes Futter zu fressen und ihre Familien zu lieben, so wie wir unsere lieben.»

Gwyn Thomas gab Echo eine Weintraube, und das Äffchen quiekte vor Vergnügen. «Nun, wenn meine Ohren mich nicht täuschen, sind jetzt auch unsere letzten Gäste angekommen.»

Um die Ecke bog eine Frau, deren Erscheinung so exquisit war, dass das Geplauder auf der Veranda verstummte – als ob jemand ein Radio ausgeschaltet hätte. Sie trug eine jadegrüne Seidentunika über einer wogenden weißen Seidenhose, und ihre Glieder waren so zart wie die eines Rehkitzes. Schimmernde schwarze Haare umrahmten ihr Gesicht. Als sie die Verandatreppe erreichte, glitt sie die Stufen geschmeidig hinauf.

Ein Mann mit teigigem Gesicht und einem Bauch, der fast sein Hemd sprengte, watschelte hinter ihr her. Er stützte sich schwer auf einen Stock. Der Ausdruck ‹Die Schöne und das Biest› kam Martine in den Sinn.

Gwyn Thomas begrüßte die beiden herzlich und wandte sich dann an die wie verzaubert dasitzende Gesellschaft. «Bitte begrüßen Sie mit mir einen weiteren Ehrengast auf Sawubona. Ich darf Ihnen An Nzuyen vorstellen, die von ihrem Onkel Huynh begleitet wird. An ist Vietnams renommierteste Ballerina. Jetzt, da alle hier sind, kann unsere Safari beginnen. Gehen Sie bitte nach vorne zu den beiden Safari-Fahrzeugen.»

«Stars unter Sternen», murmelte Ben zu Martine. «Das wird eine Nacht, die uns in Erinnerung bleiben wird – und hoffentlich in guter Erinnerung.»

• 4 •

Müssen wir jetzt sterben fragte Liam Er klammerte sich an das - фото 7

«Müssen wir jetzt sterben?», fragte Liam. Er klammerte sich an das Schutzgeländer, als ein junger Elefantenbulle einen Scheinangriff auf den Land Rover unternahm und bis auf einen knappen Meter herankam. Staub wirbelte in einer dunkelorangen Wolke um das Tier auf. Der Elefant stand klar umrissen im Gegenlicht des Sonnenuntergangs und wedelte wütend mit seinen Riesenohren.

«Sei nicht so ein Weichei», sagte Lachlan, der den ganzen Zwischenfall mit dem Handy filmte. «Wir sind in einem massiven, stabilen Fahrzeug. Was sollte er schon tun? Uns umkippen? Auf das Dach klettern und uns zerquetschen?»

Tiffany wurde bleich. «Hör auf. Ich sehe schon die Überschrift vor mir: TAKE FLIGHT STARS BEI HORRORANGRIFF VON EINEM ELEFANT DURCHBOHRT.»

Martine klammerte sich an ihren Sitz, als Tendai so viel Lärm wie möglich machte, den Motor aufheulen ließ, gegen seine Fahrertür schlug und den Bullen Kato anschrie – bis der langsam umkehrte. Sie sagte Liam nicht, dass er jeden Grund hatte, sich zu fürchten. Dass Kato, der sehr eigensinnige Teenagerbulle, in den letzten Monaten immer herausfordernder geworden war. Wann immer er den Land Rover sah, reagierte er aggressiv. Die Ranger waren ihm einige Male mit knapper Not entkommen. Sie hielt es für das Beste, nicht zu erwähnen, dass Kato durchaus in der Lage war, das Fahrzeug umzukippen, es zu zerquetschen und sie umzubringen. Manchmal war Unkenntnis ein Segen, besonders weil Kato jetzt gerade davonlief, nachdem er sein Bestes gegeben hatte, sie in Angst und Schrecken zu versetzen.

«Ich habe doch nur Spaß gemacht», beharrte Liam, als die Gefahr vorüber war. «Natürlich habe ich gewusst, dass es für ihn nur ein Spiel war. Aber ein guter Adrenalinschub ist auf jeden Fall großartig für unsere Website. Stimmt’s, Tiffany?»

Tiffany kicherte nervös. Sie hatte einen Traumjob, aber er war nicht einfach. Energiegeladene, überaus pflegeintensive Teenager-Superstars von Problemen und aus den Boulevardblättern fernzuhalten war eine Mission rund um die Uhr. Vor einer Weile hatte Gwyn Thomas einen Anruf von dem Wachmann am Haupttor erhalten, der berichtete, dass zwei Wagenladungen von Take Flight-Groupies versucht hatten, ihn zu bestechen, sie in das Reservat zu lassen. Als er sich geweigert hatte, waren einige der Mädchen hysterisch geworden. Beinahe hätte die Polizei gerufen werden müssen.

«Wenn dieser Elefant eine Gefahr für die Besucher darstellt, dann sollte deine Großmutter ihn lieber loswerden», war Dirk Carswells säuerlicher Kommentar gegenüber Martine.

Martine verkniff sich, ihn mit bösen Blicken zu strafen. Als sie in die Safari-Fahrzeuge einsteigen wollten, hatte sie mit angehört, wie Jayden leise zu seinem Manager gesagt hatte: «Du musst das in Ordnung bringen, was du getan hast, Dirk, bevor es zu spät ist. Wenn du es nicht tust, dann tu ich es.»

«Pass bloß auf, Kleiner», hatte Carswell ihn gewarnt. «Deine fünfzehn Sekunden Ruhm sind schnell aufgebraucht.»

Sie hatte keine Ahnung, was den Streit ausgelöst hatte, aber sie war sich ziemlich sicher, dass es Carswells Schuld war. Wie konnte er es wagen, Jayden dermaßen zu drohen? War es nicht die Aufgabe eines Managers einer Boy Group, seine jungen Auftraggeber zu beschützen, anstatt sie zu schikanieren?

«Kato ist nur aus der Spur geraten, weil kein älterer Bulle in der Herde ist, der ihn auf seinen Platz verweisen kann», sagte sie jetzt und rang sich ein Lächeln ab. «Er braucht ein Familienoberhaupt – eine Vaterfigur –, jemanden, der ihm etwas Respekt beibringt.»

Carswell lachte. «Habt ihr das gehört, Boys? Wenn junge Bullen aus der Spur geraten, brauchen sie eine Vaterfigur, die ihnen etwas Respekt beibringt.»

Es folgten jede Menge Hänseleien und Anspielungen von Liam und Lachlan. Was auch immer sie selbst von dem Manager hielt, Martine schien es eindeutig, dass er zu mindestens zwei der Bandmitglieder ein gutes Verhältnis hatte. Nur Jayden blieb reserviert.

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