Lauren St John - Operation Rhino

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Operation Rhino: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine Bande von Wilderern hat die weißen Nashörner der Wildtierfarm Sawubona angegriffen und ein völlig verängstigtes Nashornkalb schutzlos zurückgelassen. Die Freunde Martine und Ben sind
schockiert, als sie das junge Tier entdecken – aber sie sind fest entschlossen, ihm zu helfen. In einer geheimen Aktion bringen sie das Rhinozeros in ein Wildtierreservat in Südafrika.
Doch dort verbirgt sich ein Geheimnis, das ungeahnten Reichtum verspricht. Und als es ans Licht kommt, müssen Martine und Ben plötzlich selbst um ihr Leben kämpfen. Wen können sie um Hilfe fragen, um eines der seltensten Tiere der Erde zu retten? Und wem können sie überhaupt vertrauen?
Ein spannendes und magisches Abenteuer, das die Liebe zu Afrika und seinen bedrohten Tieren weckt.

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Ihre Großmutter füllte ihre Gläser mit Papayasaft auf. «Also, heute Abend habt ihr reichlich Gelegenheit, von den afrikanischen Wildtieren zu schwärmen. Wir haben achtzehn Tickets für die Safari und das Barbecue verkauft. Ich verlasse mich darauf, dass ihr beide helft, wo ihr könnt. Es soll ein lustiger Abend werden. Es kommen ein paar faszinierende Gäste. Ein oder zwei von ihnen sind weltberühmt.»

«Weltberühmt!» Martine sprang vor Aufregung beinahe von ihrem Stuhl. «Wer ist es? Wer kommt?»

Ihre Großmutter tat so, als schließe sie die Lippen mit einem Reißverschluss. «Ich sage kein Wort. Das würde die Überraschung verderben.»

«Doch, bitte! Es dauert ja noch Stunden, und ich kann die Spannung nicht aushalten.»

«Vorfreude ist die schönste Freude.»

«Kannst du uns wenigstens einen Tipp geben?»

Das Gespräch wurde unterbrochen, als ein Fahrzeug die Auffahrt heraufkam. Eine Tür wurde zugeschlagen, und sie hörten die Stimme des Wildaufsehers, tief und drängend.

Gwyn Thomas runzelte die Stirn. «Das ist merkwürdig. Ich dachte, Tendai wollte so schnell wie möglich nach Storm Crossing fahren. Er muss etwas vergessen haben.»

In Martines Mund wurde der Bissen zu Stein. Natürlich, das war es: Tendai hatte seine Meinung geändert und sich entschlossen, ihrer Großmutter lieber früher als später alles über ihr Rennen zu verraten! Durch die Glastüren konnte sie sehen, wie Jemmy am Wasserloch trank und dabei die Beine spreizte und seine silberne Nase in Falten legte. Wenn sie ihn nicht mehr reiten dürfte, wäre sie am Boden zerstört. Sie blickte Ben an. Er sah genauso beunruhigt aus wie sie.

Tendai kam ins Zimmer gehastet, seinen Hut behielt er in der Hand. «Mrs Thomas, es tut mir leid zu stören, aber die Nachrichten fangen gerade an, und Sie sollten sich das ansehen.»

Martine war so mit der Strafe beschäftigt, die auf Ben und sie zukommen würde, dass sie einen Moment lang glaubte, sie wären tatsächlich in den Morgennachrichten gelandet. Als der Bildschirm aufleuchtete, rechnete sie fast mit einem Filmbericht, der zeigte, wie die weiße Giraffe und das Basotho-Pony durch das Reservat rasten. Stattdessen setzte die Nachrichtensprecherin an: «Drei Schwarze Nashörner sind heute in den frühen Morgenstunden im Leopard Rock-Wildreservat am Östlichen Kap von Wilderern abgeschlachtet worden.»

Gwyn Thomas war fassungslos. «Unsere Nachbarn!»

«Es war ein heftiger Angriff, bei dem ein Wärter schwer verletzt wurde. Die Zahl der getöteten Nashörner in Südafrika stieg damit auf 1215. Tierschutzgruppen zeigten sich besorgt angesichts der jüngsten Gräueltat gegen diese gefährdete Tierart. Dr. Marius Goss, der Leiter der Hilfsorganisation FAW, Fight for African Wildlife, bezeichnet den Höhepunkt der Wilderei an Nashörnern als eine Epidemie.»

Die Kamera schwenkte zu Dr. Goss, der in seiner abgetragenen Khaki-Kleidung wie ein Fremdkörper in dem Studio wirkte, das ganz aus Glas und Chrom bestand. In seinem sonnengebräunten Gesicht sah man den Zorn. Er hielt ein Fläschchen in die Kamera. «Diese Flasche enthält pulverisiertes Rhinozeroshorn, das aus einer Substanz namens Keratin besteht. Es unterscheidet sich kein bisschen von einem menschlichen Fingernagel. Und doch ist es mehr wert als Gold. Verbrecherbanden verkaufen es für 65.000 Dollar pro Kilogramm, um die Nachfrage aus Asien zu bedienen, wo viele Leute es für ein magisches Heilmittel gegen alles Mögliche halten – von Krebs und Fieber bis zu Bluterkrankungen. Das Stichwort hier ist magisch . Es ist eine Illusion. Dieses Zeug» – er schüttelte die Flasche – «ist nicht mehr wert als Ihre Zehennägel-Abschnitte. Es ist nur für eine einzige Kreatur auf der Erde von Wert: für das Nashorn, dem es gehört.»

Er lehnte sich vor und blickte direkt in die Kamera. Martine kam es so vor, als würde er sie persönlich ansprechen. «Lassen Sie es mich klar ausdrücken: Wenn wir nicht zusammenarbeiten, um diesen schrecklichen Handel zum Erliegen zu bringen, könnten diese sanften, klugen und völlig einzigartigen Tiere, die 50 Millionen Jahre der Evolution überdauert haben, innerhalb der nächsten fünf Jahre aussterben.»

Tendai schaltete den Fernseher aus, und eine trostlose Stille folgte. Draußen hatte ein Wolkenband den Tag getrübt.

Gwyn Thomas erhob sich langsam. «Das Leopard Rock-Reservat ist höchstens zwei Kilometer von hier entfernt. Die Wilderer könnten noch in der Gegend sein. Was sollte sie daran hindern, als nächstes Ziel Sawubona anzuvisieren? Egal, was es kostet, Tendai, wir müssen so bald wie möglich Nashorn-Patrouillen aufstellen.»

«Ich kümmere mich sofort darum, Mrs Thomas. Ich kenne einen guten Mann. Wenn er verfügbar ist, könnte er nächste Woche anfangen.»

«Dann könnte es schon zu spät sein. Ich will die Nashorn-Patrouillen rund um die Uhr, von heute Abend an. Fragen Sie Samson, ob er die erste Schicht übernehmen kann. Er wird langsam alt, aber er hat Erfahrung, und er hat eine Waffe. Und, Tendai …?»

«Ja, Mrs Thomas?»

«Die Nashörner sind nicht die Einzigen, die in Gefahr sind. Denken Sie daran, dass wir es mit Kriminellen zu tun haben, die vor nichts zurückschrecken, um an das zu kommen, was sie wollen. Selbst wenn sie dabei Menschen verletzen, die sich ihnen in den Weg stellen. Wir müssen alle besonders wachsam sein. Martine und Ben, das gilt auch für euch.»

Martine hörte sie kaum. Der Magen verknotete sich ihr. Sie wünschte fast, Tendai wäre zurückgekommen, um ihrer Großmutter von dem Rennen mit Ben zu erzählen. Jede Strafe, die ihre Großmutter ihr aufgebrummt hätte, wäre besser gewesen als das hier – die Nachricht, dass die Tiere, die sie so sehr liebte, wieder einmal in Gefahr waren.

Sie dachte an die uralten Höhlenmalereien der San-Menschen in Sawubonas Geheimem Tal, ein Ort, den nur sie und Ben und Grace, die Sangoma , kannten. Es war Grace gewesen, die Martine als Erste gezeigt hatte, dass ihre Zukunft an die Höhlenwände geschrieben stand. Und kürzlich hatten die Wände noch etwas anderes enthüllt: dass ihr Leben untrennbar mit Bens verbunden war. Sie teilten sich ein Schicksal und eine Mission: die Wildtiere zu retten und zu heilen.

Aber vor einer Woche hatte ein Steinschlag die Höhle für immer versiegelt. Die Wände würden ihr Geheimnis nie mehr preisgeben. Wenn die Jäger jetzt Sawubona ins Visier nahmen, würden Martine und Ben ihnen blind ausgeliefert sein.

• 3 •

Als der Hubschrauber auf dem Rasen im Vorgarten ihrer Großmutter landete - фото 6

Als der Hubschrauber auf dem Rasen im Vorgarten ihrer Großmutter landete, verstand Martine, dass etwas Außergewöhnliches im Gange war. Etwas Unwirkliches. Etwas Wunderbares.

Die glänzende rote Tür des Hubschraubers öffnete sich, und in einem Wirbel aus Gras und Erde, der durch die Luft flog, stiegen fünf Passagiere aus. Sie duckten sich, um den Rotorblättern auszuweichen, die sich noch drehten. Gwyn Thomas sagte etwas, aber im betäubenden Lärm der Maschine verstand Martine es nicht. Sie erhob die Stimme und versuchte das Getöse zu übertönen. «Entschuldigung, was hast du gesagt?»

«Ich kann dich nicht hören!», rief ihre Großmutter und hielt sich eine Hand ans Ohr. Die Rotorblätter rauschten noch einmal laut auf und wirbelten Staub in Martines Augen. Sie konnte nichts mehr erkennen.

«Ich fasse es nicht», sagte Ben ungläubig. «Martine, sieh, wer da kommt.»

«Würde ich gern, wenn ich nur könnte», murmelte Martine. Ihre Augen tränten. Sie rieb sich mit den Fäusten über die Lider, bis sie endlich die verschwommenen Umrisse von ihrer Großmutter, Ben und Tendai ausmachen konnte, die die Besucher begrüßten – einen silberhaarigen Mann, eine junge Frau und drei Jungs im Teenageralter. Etwas an ihnen kam ihr bekannt vor.

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