Anna Grue - Die Wurzel des Bösen

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"Bücher, bei denen man vergisst, im Bus an der richtigen Haltestelle auszusteigen." NDR
Christianssund, eine Woche vor Weihnachten: Während die Bewohner der beschaulichen Küstenstadt letzte Geschenke besorgen, wird der erfolgreiche Bauunternehmer Peter Münster-Smith erstochen in seiner Firma aufgefunden. An Verdächtigen besteht kein Mangel: Die Liste der Menschen, die von Münster-Smith abhängig waren, ist lang. Der Unternehmer hatte viel Geld, von dem er sich Freunde und Geliebte kaufte. Als Privatermittler Dan Sommerdahl von dem Fall erfährt, winkt er zunächst ab, denn er hat mit der Ordnung seines turbulenten Privatlebens genug zu tun. Doch schnell wird klar, dass die Polizei nicht weiterkommt. Notgedrungen begibt sich Dan auf Spurensuche, die bei ihm selbst beginnt – denn er war einer der Letzten, denen Münster-Smith lebend begegnet ist …

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4

»Willst du sehen, wie weit ich gekommen bin, Jørn?«, fragte Christina. »Ich bin bereit für den letzten Schliff.«

In den folgenden Minuten beurteilte der Altgeselle Christinas Arbeit mit kritischer Miene und gab ihr die notwendigen Anweisungen für die noch ausstehenden Arbeiten.

»Ziemlich gut«, sagte er schließlich. Wie gewöhnlich wusste sie nicht genau, in welches seiner Augen sie schauen sollte, also richtete sie ihren Blick zwischen seine buschigen Augenbrauen. Jørns Gesicht war ebenso knochig und unharmonisch wie sein ganzer Körper, aber er hatte etwas Verletzliches, das ihr gefiel. Außerdem ließ sich über sein fachliches Können ebenso wenig diskutieren wie über seine sparsame Art zu loben. Gab es von Jørn einen positiven Kommentar, konnte man stolz sein. »Wenn du dich beeilst, kannst du heute Nachmittag die Glasfasermatten anbringen.«

Jörn ging in den Flur, um sich umzuziehen. Kurz darauf rief er: »Wer hat meinen Overall weggenommen?«

»Ich nicht!«, rief Christina zurück.

»Ich habe ihn hier an die Tür gelegt, als ich gestern gegangen bin.«

»Vielleicht hast du ihn zu Hause in die Wäsche geschmissen?«

»Ich habe ihn hier hingelegt!« Schnaufend und fluchend kam Jørn durch die Büroräume auf Christina zu. »Gibt’s noch Einwegoveralls?«

»Hast du in der Kiste auf dem Küchentisch nachgesehen?« Christina ging voraus. »Ich bin sicher, dass ich welche gekauft habe, als ich das letzte Mal im Baumarkt war.« Sie suchte zwischen neuen Pinseln, frischen Rollen mit Malertape und Umrühr-Stäbchen aus Holz. »Hier«, sagte sie und gab ihm einen neuen, in Folie eingeschweißten Overall.

»Du bist ein Pfundsmädel«, bedankte er sich.

In diesem Moment ging die Tür auf, und Nick kam herein, offensichtlich außer Atem.

»Mahlzeit!« begrüßte ihn Jørn. »Kommt der Herr neuerdings zu den Zeiten des Herrn Direktors?«

»Ich habe verschlafen. Danke, dass du angerufen hast.« Nick warf seine Jacke in eine Ecke. »Der Meister ist noch nicht da, oder?«

»Nein, und dafür kannst du deinem Schöpfer danken«, erwiderte Jørn. »Er kommt erst in einer Stunde.«

»Was will er eigentlich? Gibt’s noch mehr Änderungen?« Nick zog den Fleecepullover aus und griff nach seinem Overall. Christina versuchte, nicht auf seine muskulösen goldbraunen Oberarme zu starren. »Ich finde, die kommen ständig mit was Neuem.«

Jørn zuckte mit den Schultern. »Davon hat er nichts gesagt.« Er goss einen ordentlichen Schuss Milch in seinen Kaffee und rührte mit einem Kugelschreiber um. »Ich glaube nicht, dass etwas geändert werden soll. Er will sich vermutlich nur vergewissern, dass wir im Zeitplan sind.«

»’türlich sind wir das.«

»Wenn wir es sind, liegt’s bestimmt nicht an dir, du Penner.«

Christina ging wieder in ihr Zimmer und setzte den Atemschutz und die Ohrenschützer auf, bevor sie die Schleifmaschine startete. Das durchdringende Jaulen übertönte alle anderen Geräusche, glücklicherweise auch das Radio.

Erst als der Meister ihr auf die Schulter tippte, schaltete sie die Maschine wieder ab und drehte sich um. Christina schob den Hörschutz beiseite und zog den Mundschutz unters Kinn.

»Hej«, grüßte sie.

»Und wie läuft’s so bei unserer kleinen Christina?« Finn Frandsen klopfte ihr auf die Schulter und ließ die Hand ein bisschen zu lange dort liegen.

»Gut.« Sie spürte, wie sich Röte an ihrem Hals ausbreitete.

Er blieb ein paar Minuten stehen und erklärte ihr genau die gleichen Dinge, die sie gerade mit Jørn durchgesprochen hatte. Dann tätschelte er ihr wieder die Schulter und ging zu den Gesellen.

Bis zur Mittagspause arbeitete Christina konzentriert weiter. Als Nick den Kopf zu ihr hereinsteckte und mit dem Finger auf seine Armbanduhr pochte, hielt sie den Daumen hoch und beendete rasch die Arbeiten an der Wand, bevor sie die Maschine abstellte.

Eigentlich musste Christina keinen Zettel schreiben, dennoch bestanden die Gesellen darauf. »Sonst vergisst du die Hälfte«, behauptete Jørn. Nick wollte eine Banane, einen Liter Magermilch und zwei Dosen Thunfisch natur, während Jørn eine Pizza mit Bacon und einer zusätzlichen Portion Chili bestellte. Und drei Flaschen Bier. »Für den Feierabend. Ich gebe einen aus. Ist doch Freitag, oder?«

»Ich möchte kein Bier«, sagte Nick. »Ein Wasser ist okay.«

Christina zog die Kapuze fest über den Kopf und ging vornübergebeugt über den Bürgersteig, wobei sie versuchte, ihre Zigarette mit den Händen abzuschirmen, damit sie nicht nass wurde. Nachdem sie zu Ende geraucht hatte, bestellte sie die Pizza bei dem netten Kurden an der Ecke und lief dann weiter zum Netto -Supermarkt. Die Pizza holte sie nach ihren Einkäufen ab und steckte die Kassenzettel in ihr Portemonnaie. Jørn bestand auf einer genauen täglichen Abrechnung.

Als sie zurückkam, hielt ein Streifenwagen vor dem Gebäude, und zwei Polizisten standen im Hof. Der eine, ein südländisch aussehender Mann, telefonierte im Schutz der Toröffnung. Er sah Christina beim Aufschließen zu, wandte sich aber ab und sprach gedämpft weiter, als sie vorbeiging. Der andere, ein ganz junger Kerl, stand mit einem Zimmermann, den sie oberflächlich kannte, in der offenen Eingangstür des Hinterhauses. Der Zimmermann sah leichenblass aus.

»Wo wollen Sie hin?«, erkundigte sich der Beamte, als Christina versuchte, sich an ihm vorbeizudrücken.

»Ich arbeite im ersten Stock. Ich habe gerade das Mittagessen eingekauft.« Sie hielt die Pizzaschachtel und die Netto -Tüte hoch.

Der Beamte notierte ihren Namen und begleitete sie nach oben. Als sie die Tür hinter sich schloss, spürte sie noch immer seinen Blick.

»Was ist denn los?«, fragte Nick. »Was haben sie gesagt?«

»Nichts.« Christina legte die Einkäufe aufs Fensterbrett des größten Büros, wo auch der Elektrokocher und eine Küchenrolle standen. »Er wollte bloß wissen, wie ich heiße. Ist was passiert?«

»Keine Ahnung«, sagte Jørn. »Ich habe nur gesehen, dass plötzlich die Bullen mit Brian, dem Zimmermann, dort unten standen.«

»Wenn wir das mal abschalten,« Christina nickte in Richtung Ghettoblaster, »dann könnten wir vielleicht hören, was los ist.«

Ausnahmsweise traf ihr Vorschlag nicht auf höhnische Bemerkungen. Nick schaltete das Radio aus, und es wurde still auf der Etage. Sie aßen an den Fenstern im Stehen und beobachteten die beiden Beamten, die in der Toröffnung standen, ohne miteinander zu reden. Brian war nirgends zu sehen.

»Vielleicht hat einer der Architekten Kinderpornos auf seinem Computer«, mutmaßte Jørn. Er hatte sich auf die Fensterbank gesetzt, die Füße auf einem Eimer Gewebegrundierung.

»Würde mich nicht wundern.« Nick schaufelte sich noch eine Gabel Thunfisch in den Mund. »Einige von denen sehen ehrlich gesagt ziemlich verdächtig aus.« Er saß in einem der weißen Kunststoffgartenstühle, die sie von einem Arbeitsplatz zum nächsten mitschleppten.

»Jetzt kommen noch mehr Polizisten«, sagte Christina.

Einige in weißen Overalls, so ähnlichen wie jene, die sie selbst anhatten. Zwei von ihnen hatten Metallkoffer dabei, ein anderer hatte sich ein Fotostativ unter den Arm geklemmt. Ein paar Zivilbeamte waren ebenfalls aufgetaucht. Einer, ein dunkelhaariger Kerl in einem mausgrauen Mantel, legte den Kopf in den Nacken und schaute direkt hinauf zu Christina.

»Was machen Sie da oben?«, wollte er wissen.

»Ich bin Malerin.«

»Allein?«

»Wir sind zu dritt.«

»Und Sie arbeiten nur auf dieser Etage?«

»Ja.«

»Sie bleiben bitte vorerst, wo sie sind. Ich komme gleich bei Ihnen vorbei«, sagte er.

»Was ist denn passiert?«

»Ich brauche noch eine halbe Stunde«, erwiderte der Polizist. »Bitte bleiben Sie so lange dort oben. Sie dürfen die Treppe erst benutzen, wenn wir es gestatten.«

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