Martin Luther - Martin Luther

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"Ich vermag nichts ohne Gott, und Gott will nichts ohne mich!" Martin Luther
Martin Luther (1483 bis 1546), der Reformator und Bibelverdeutscher, ein Gründervater der deutschen Sprache auch ein christlicher Mystiker? Wie immer man diese Frage beantworten will, fest steht, dass die von ihm ausgegangene religiöse Erneuerung ohne wirkkräftige Impulse aus der deutschen Mystik und eigenes Erleben nicht zu denken ist. Ihm verdanken wir die Entdeckung der von ihm hoch eingeschätzten Theologia Deutsch. Die durch ihn proklamierte Freiheit des Christenmenschen ist aus inneren Erfahrungen erwachsen, die zugleich am Anfang des Protestantismus stehen. Es fehlen aber auch nicht kritische Töne, da Luther das innere Wort nie unter Preisgabe des an das Wort der Schrift gebundene äußere Wort gelten ließ.
Aus dem umfangreichen Werk des Wittenberger Reformators hat Gerhard Wehr eine repräsentative Auswahl von Texten zusammengestellt und mit Erläuterungen erschlossen.
Dazu gehören meditativ gehaltene Beiträge sowie Schriften zur christlichen Brautmystik, Texte aus Luthers Magnificat-Auslegung, aus seiner Freiheitsschrift und verwandten Abhandlungen.

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Verweisen lässt sich schließlich auf Luthers Mystik-Definition, die schon anklang, wenn er den Satz prägte: „Die mystische Theologie ist eine auf Erfahrung, nicht auf Lehre bezogene Weisheit [ sapientia experimentalis et non doctrinalis ].“

Insofern ist es mit Blick auf die weitere Entwicklung gerechtfertigt zu sagen, dass die Mystik im Protestantismus bei und mit Luther ihren Anfang nimmt. 20Darüber ist freilich nicht zu übersehen, dass auch der antimystische Affekt in einer kritischen Phase des reformatorischen Prozesses ebenfalls bei Luther beginnt. Das trifft zu, weil einige seiner frühen Anhänger – an ihrer Spitze der aus dem mainfränkischen Karlstadt stammenden Andreas Bodenstein (genannt Dr. Karlstadt), Thomas Müntzer sowie Sebastian Franck – Missbilligung durch die Wittenberger erfuhren. Martin Luther diffamierte sie als „himmlische Propheten“. Damit setzte ein für den Fortgang des Protestantismus durch Luther mitinitiierter Verdrängungsprozess ein. Er hat sich ebenfalls über Jahrhunderte erhalten; er wurde im Zeichen der Aufklärung verstärkt und ist bis heute in Theologie und Kirche spürbar. Doch festzuhalten ist, was ins Zentrum seines geistlichen Lebens als erklärter Schrifttheologe gehört und worin er selbst – wenngleich nur kurze Zeit – mit den als Schwarmgeister“ seiner Zeit Gebrandmarkten einig ist: „Christus, der Meister, lehret im Herzen, doch durch das äußerliche Wort seiner Prediger, die es in die Ohren treiben, aber Christus treibts in das Herz.“ 21

1Klaus Ebert (Hrsg.), Protestantische Mystik. Eine Textsammlung, Weinheim 1996. – Gerhard Wehr, Mystik im Protestantismus. Von Luther bis zur Gegenwart, München 2000.

2Adolf von Harnack, Lehrbuch der Dogmengeschichte (1886 ff.), Bd. III, Tübingen 1910, 434.

3AaO., 436.

4Gerhard Wehr, „Nirgends, Geliebte, wird Welt sein als innen“. Mystik im 20. Jahrhundert, Gütersloh 2011, 123 – 164.

5Paul Althaus, Die Christliche Wahrheit, Bd. I, Gütersloh 1947, 162.

6AaO., 169.

7Gerhard Wehr, Christliche Mystiker. Von Paulus und Johannes bis Simone Weil und Dag Hammarskjöld, Regensburg 2008.

8Karl Rahner, Frömmigkeit heute und morgen, in: ders., Schriften zur Theologie, Bd. 7, Einsiedeln 1966, 22.

9Vgl. die entscheidenden Daten seines Lebens und der Reformationgeschichte auf der Zeittafel.

10Hans Norbert Janowski (Hrsg.), Geert Grote, Thomas von Kempen und die Devotio moderna, Olten/Freiburg 1978.

11Gerrit Grote, Die Nachfolge Christi oder das Buch vom inneren Trost, Olten 1947, 17.

12Einschränkend wird anzumerken sein, dass es die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes war, auf die Luther im paulinischen Römerbrief die entscheidende Antwort erhielt.

13Der Franckforter – Theologia Deutsch. Kritische Textausgabe von Wolfgang von Hinten, München 1982. – Gerhard Wehr (Hrsg.), Theologia Deutsch. Eine Grundschrift der deutschen Mystik, Andechs 1989.

14Der Frankfurter, Eine Deutsche Theologie. Übertragen und eingeleitet von Joseph Bernhart, München 1946, 120.

15Martin Brecht, Martin Luther. Sein Weg zur Reformation 1483 – 1521, Stuttgart 1981; 1990. – Ivar Asheim (Hrsg.), Kirche, Mystik, Heiligung und das Natürliche bei Luther. Vorträge des Dritten Internationalen Kongresses für Lutherforschung, Göttingen 1967. – Berndt Hamm/Volker Leppin (Hrsg.), Gottes Nähe unmittelbar erfahren. Mystik im Mittelalter und bei Martin Luther, Tübingen 2007.

16Josef Sudbrack, Trunken vom Hell-Lichten Dunkel des Absoluten. Dionysios der Areopagite und die Poesie der Gotteserfahrung, Freiburg 2001. – Beate Regina Suchla, Dionysius Areopagita. Leben, Werk, Wirkung, Freiburg 2009.

17Bonaventura, Itinerarium mentis in Deum – Pilgerbuch der Seele zu Gott, München 1961.

18Gerhard Wehr, Mystik im Protestantismus. Von Luther bis zur Gegenwart, München 2000. Martin Luther, zit. bei Karl Gerhard Steck, Luther und die Schwärmer, Zollikon-Zürich 1955, 25.

19Gerhard Wehr (Hrsg.), Mechthild von Magdeburg: Das fließende Licht der Gottheit, Wiesbaden 2010.

20Gerhard Wehr, Mystik im Protestantismus, aaO.

21Martin Luther, zit. bei Karl Gerhard Steck, Luther und die Schwärmer, Zollikon-Zürich 1955, 25.

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