Giovanni Boccaccio - Das Dekameron

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Obwohl Boccaccio den Inhalt vieler seiner Erzählungen aus dem Fundus der Weltliteratur, aus Fabeln, Parabeln und der oralen Tradition schöpfte, gelang ihm mit dem Dekamerone ein absoluter Klassiker und neben seinem großen Vorbild der Geschichten aus Tausend und Einer Nacht die wohl bekannteste Novellenanthologie überhaupt. Die Rahmenerzählung ist schnell wiedergegeben: Die Pest wütet in Florenz. Drei junge Männer und sieben junge Frauen fliehen auf einen idyllischen Landsitz. Um sich dort die Zeit zu vertreiben, erzählen sie sich Geschichten. Die hundert kleinen Erzählungen voller Witz, Liebe, Erotik und Phantasie sind heute genauso lesenswert wie vor fast 700 Jahren.

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„Nun, Gottlob“ – sprach sie – „habe ich etwa keinen Menschen mehr im Hause, den ich hinschicken und sagen lassen kann, dass du nicht zum Essen heimkommst? Es wäre vielleicht noch artiger von dir gehandelt, wenn du deinen Gefährten sagen ließest, sie sollten auch hier mit essen. Dann könntet ihr hernach alle zusammen heimgehen.“

Andreuccio antwortete, ihm sei für heute mit der Gesellschaft seiner Kameraden nicht gedient, über ihn selbst aber könne sie, weil es ihr so gefällig sei, verfügen.

Sie stellte sich darauf, als wenn sie nach dem Wirtshause schicke, um sein Abendessen absagen zu lassen, und nachdem sie noch eins und das andere miteinander gesprochen hatten, setzten sie sich zu Tische. Die Tafel war reich besetzt, und sie fand listig Mittel und Wege, die Mahlzeit bis spät in die Nacht in die Länge zu ziehen. Wie sie endlich vom Tische aufstanden und Andreuccio weggehen wollte, sagte sie, sie würde dieses auf keine Weise zugeben. Neapel wäre kein Ort, am wenigsten für einen Fremden, wo man des Nachts allein herumgehen könne, und wie das Abendessen, so hätte sie auch für diese Nacht das Nachtlager im Gasthaus für ihn absagen lassen. Er glaubte es und ließ es sich in seiner Leichtgläubigkeit wohl behagen, bei ihr zu bleiben. Nach dem Abendessen wurden – nicht ohne Absicht – noch lange Gespräche geführt, und wie schon ein großer Teil der Nacht vergangen war, ließ sie ihn von einem kleinen Knaben, der ihm als Diener die Nacht zur Verfügung stehen sollte, in seine Kammer begleiten und begab sich mit ihren Mägden in die ihrige.

Weil es sehr warm war, so entkleidete sich Andreuccio, sobald er in sein Zimmer kam, legte seine Beinkleider unter sein Kopfkissen, und weil sein Leib sich seines Überflusses zu entladen suchte, so erkundigte er sich bei dem Knaben nach dem dazu bestimmten Orte. Dieser zeigte ihm eine Türe am Ende des Schlafzimmers und sagte: „Geht nur dorthinein.“ Andreuccio, der nichts Arges besorgte, ging hinein und trat auf ein Brett, welches von dem Balken, worauf es ruhte, an einem Ende losgemacht war, sodass es überkippte und mit ihm hinabstürzte. Ja, es war noch eine Gnade von Gott, dass er keinen Schaden nahm, da er ziemlich hoch herunterfiel, wiewohl er sich garstig mit dem Unflat, von dem der Ort voll war, besudelte. Damit ihr desto besser versteht, was ich gesagt habe und was noch folgt, so will ich euch erklären, wie dieser Ort angelegt war. Es waren nämlich über einen schmalen Gang, dergleichen man oft zwischen zwei Häusern findet, ein paar Balken gelegt, auf welchem einige Bretter nebst dem Sitze befestigt waren, und mit einem dieser Bretter purzelte Andreuccio hinab. Wie er sich nun unten in der Gasse wiederfand, rief er mit jämmerlicher Stimme den Knaben. Dieser war aber den Augenblick, wie er etwas fallen hörte, zu seiner Herrin gelaufen und hatte es ihr gemeldet. Sie eilte in das Zimmer des Andreuccio und sah sich um nach seinen Kleidern, die sie auch bald fand, und das Geld darin, das er törichterweise immer bei sich trug, um es nicht zu verlieren. Nachdem sie diesen Endzweck erreicht hatte, weswegen sie ihr Netz ausgeworfen und als eine geborene Palermerin die Rolle der Schwester eines Peruginers gespielt hatte, bekümmerte sie sich nicht weiter um ihn, sondern schloss geschwind die Türe zu, wo er hinausgetreten war, als er fiel.

Da Andreuccio von dem Knaben keine Antwort bekam, schrie er immer lauter. Allein es half ihm nichts, und wie er, etwas zu spät, anfing den Betrug zu ahnen, kletterte er auf eine Mauer, die dieses Gässchen von der Straße schied, und suchte nach der Haustüre, die ihm noch wohlbekannt war. Er fand sie auch, schrie, rüttelte und pochte vergeblich an die Türe und rief endlich, indem er sein Ungemach deutlich erkannte, jammernd: „O wehe mir! In wie wenigen Augenblicken habe ich fünfhundert Goldgulden und eine Schwester verloren!“

Unter diesen und vielen anderen Klagen fing er wieder an zu klopfen und zu schreien und machte einen solchen Lärm, dass einige von den Nachbarn, welche von dem Skandal erwachten und es nicht länger anhören mochten, aufstanden. Eine von den Mägden der sauberen Dame kam auch, dem Anscheine nach ganz schlaftrunken, ans Fenster und fragte höhnisch: „Wer klopft da?“ „Ach, kennst du mich nicht?“ fragte Andreuccio. „Ich bin ja Andreuccio, der Bruder der Madonna Fiordaliso.“

„Guter Freund“, sprach sie, „wenn du zu viel getrunken hast, so geh hin und schlaf dich aus und komm morgen wieder. Ich weiß nicht, wer dein Andreuccio ist, und was für ein Geschwätz du machst. Geh mit Gott und sei so freundlich und lass uns schlafen.“

„Was?“ sprach Andreuccio, „du weißt nicht, was ich sage? Freilich weißt du‘s. Wenn es aber mit der Verwandtschaft in Sizilien so bestellt ist, dass man ihrer so bald vergisst, so gib mir nur wenigstens meine Kleider wieder, die ich oben gelassen habe, und dann will ich gerne gehen.“

Die Magd lachte und rief ihm zu: „Ich glaube, Ihr träumt, guter Freund.“ Das sagen, sich umdrehen und das Fenster zuschlagen, war eins. Andreuccio, der nun an seinem Unglück nicht mehr zweifeln konnte und dessen Zorn sich vor Schmerz zu heller Wut steigerte, nahm sich vor, mit Gewalt herauszuholen, was er mit guten Worten nicht erlangen konnte. Er nahm einen großen Stein und schlug damit noch lauter und heftiger als vorher an die Tür. Als dies einige Nachbarn hörten, die schon erwacht und aufgestanden waren, glaubten sie, er wäre ein ungezogener Bursche, der seine Worte nur erdichtete, um das arme Frauenzimmer zu ärgern. Und weil sie selbst sich über sein Lärmen und Poltern ärgerten, kamen sie alle an die Fenster, und wie sich alle Hunde in einer Straße zu versammeln pflegen, um einen fremden Hund anzubellen, so fingen sie alle an zu schreien: „Ist es nicht unverschämt, dass man um diese Stunde der Nacht bei ehrbaren Frauenzimmern an die Türen pocht und ein solches Geschwätz macht? Geht doch mit Gott oder zum Teufel, guter Freund, und lasst uns schlafen, wenn Ihr so freundlich sein wollt. Habt Ihr mit ihr etwas abzumachen, so kommt morgen wieder, aber lasst uns die Nacht über ungeschoren.“

Diese Worte weckten vielleicht den Mut eines Zuhälters, den die Dame in ihrem Hause hielt und den Andreuccio weder gesehen noch bemerkt hatte.

Dieser kam gleichfalls ans Fenster und brüllte mit einer fürchterlichen, groben Bassstimme herunter: „Wer klopft dort unten?“

Andreuccio, der bei diesem Anrufe den Kopf emporhob, ward einen Kerl gewahr mit einem struppigen, schwarzen Bart, der ihm ein halber Riese zu sein schien und der sich gähnend die Augen rieb, wie einer, der eben vom Schlaf erwacht. Nicht ohne Furcht gab er ihm zur Antwort: „Ich bin ein Bruder der Dame, die hier wohnt.“

Jener ließ ihn nicht ausreden, sondern fiel ihm noch heftiger als vorher ins Wort: „Ich weiß nicht, was mich abhält, dass ich nicht herunterkomme und dich durchwalke, bis du dich nicht mehr rühren kannst, du unverschämter und versoffener Esel, der du die ganze Nacht keinen Menschen schlafen lässt!“ Damit kehrte er sich um und schlug das Fenster zu.

Einige von den Nachbarn, welche den Kerl kannten, redeten darauf dem Andreuccio freundlich zu und sagten: „Macht um Gottes willen Euch schleunigst auf die Strümpfe, guter Freund, wenn er Euch nicht noch diese Nacht totschlagen soll. Zieht ab! Es ist zu Eurem Besten!“

Andreuccio, den der Anblick und die Stimme des Zuhälters schon genug erschreckt hatten und der die Ermahnungen dieser Leute vernahm, die ihm aus Mitleid zu raten schienen, ging äußerst betrübt und an der Wiedererlangung seines Geldes verzweifelnd nach der Gegend zu, durch welche ihn die Magd am Tage geführt hatte, und ohne recht zu wissen, wo er war, tappte er herum und suchte den Weg nach seiner Herberge. Er war sich selbst zum Ekel wegen der Gerüche, die von ihm ausgingen. Weil er wünschte, ans Ufer zu kommen, um sich in der See abzuwaschen, so wandte er sich linker Hand auf einen Weg, den man die Ruga catalana nennt. Als er den oberen Teil der Stadt erreichte, ward er von Ferne ein paar Menschen gewahr, die ihm mit einer Leuchte entgegenkamen, und weil er fürchtete, sie möchten zur Scharwache gehören oder sonst Leute sein, die böse Absichten hätten, so schlich er sich, um ihnen zu entgehen, in ein verfallenes Haus nahebei. Allein jene, gerade als wenn sie nach demselben Orte geschickt würden, gingen ebenfalls in dieses Haus hinein, woselbst einer von ihnen gewisse eiserne Werkzeuge, die er auf der Schulter trug, niederlegte, und indem er sie mit dem anderen betrachtete, Verschiedenes mit ihm darüber sprach. Während des Gesprächs sagte einer von ihnen: „Was zum Henker ist das hier? Ich spüre einen ganz unerträglichen Gestank.“ Wie er nun ein wenig umherleuchtete, wurden sie bald den armen Andreuccio gewahr. Sie stutzten und fragten: „Wer da?“ Andreuccio schwieg; sie gingen aber auf ihn zu und fragten ihn, wie er so besudelt dahin käme. Andreuccio erzählte ihnen darauf alles, was ihm begegnet war. Sie errieten sehr gut, wo sich das zugetragen hatte, und sprachen untereinander: „Dieser ist gewiss in dem Hause des Scarabone Bultafuoco gewesen.“ Einer von ihnen wandte sich darauf an ihn und sagte: Guter Freund, Ihr habt zwar Euer Geld verloren, allein Ihr könnt Gott danken, dass Ihr den Fall getan habt und dass Ihr nicht wieder in das Haus kommen konntet. Denn wenn Ihr nicht in die Gosse gefallen wäret, so könnt Ihr versichert sein, dass man Euch im ersten Schlaf ermordet hätte, und dann hättet Ihr Geld und Leben zugleich verloren. Wozu kann das Wimmern helfen? Ihr würdet Euer Geld so wenig wieder aus seinen Klauen reißen als die Sterne vom Himmel herunter. Aber den Tod könnt Ihr Euch wohl zuziehen, wenn er jemals hört, dass Ihr Euch nur ein Wörtchen davon merken lasst.“ Nach diesen Worten beratschlagten sich die beiden ein wenig miteinander und sagten hernach zu ihm: „Hört, wir haben Mitleid mit Euch, und wenn Ihr uns helfen wollt, eine kleine Sache auszuführen, die wir vorhaben, so scheint es uns mehr als gewiss, dass Ihr für Euren Teil mehr dabei gewinnen könnt, als Ihr verloren habt.“

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