Sigmund Freud - Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie

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Die «Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie» gelten als einer der wichtigsten Beiträge Sigmund Freuds zum modernen Verständnis des Menschen. Mit diesem 1905 veröffentlichten Frühwerk führte Freud den Begriff der Sexualität programmatisch in die Psychoanalyse ein. Durch die in den «Drei Abhandlungen» geäußerten revolutionären Thesen zur Sexualität des Kindes, zur Homosexualität und zur sexuellen Grundlage allen menschlichen Verhaltens erreichte das Thema eine breitere Öffentlichkeit als je zuvor. Zugleich brachte es die zu dieser Zeit noch nicht etablierte Psychoanalyse aber auch in den Verruf, unseriöse und unsittliche Lehren zu vertreten. Um 1900 war Sexualität ein Tabuthema, wogegen sich Freud mit der Publikation und ihrem aussagekräftigen Titel wandte. 100% Sachbuchklassiker: vollständig, kommentiert, relevant, zitierbar.

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Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren), heute Příbor, als Sohn seiner jüdischen Eltern Amalie und Jakob Freud geboren. In Folge wirtschaftlicher Nöte zog die vormals wohlhabende Familie nach Wien, wo Freud das Leopoldstädter Communal-Realgymnasium (1865-73) besuchte. Freud war ein begabter Schüler und bestand die Matura mit Auszeichnung. Inspiriert von Goethes Aufsatz „Die Natur“ beschließt Freud 1873 Medizin an der Universität Wien zu studieren. Während seines Studiums forschte er über die Geschlechtsorgane des Aals und las Philosophen wie John Stuart Mill und Franz Brentano. 1881 promovierte er sich zum Doktor der Medizin. Sein Thema: Die Nervenfasern und Nervenzellen niederer Fischarten. In den folgenden Jahren arbeitete Freud unter Theodor Meynert im Laboratorium für Gehirnanatomie am Wiener Allgemeinen Krankenhaus, wo er sich u.a. mit Fragen der Psychiatrie, Neuropathologie und klinischen Neurologie beschäftigte. Seine histologischen und klinischen Arbeiten wurden nach seiner Habilitation im Jahr 1885 mit der Ernennung zum Privatdozenten für Neuropathologie gewürdigt. Auf der Suche nach einem Thema, das ihm den ersehnten wissenschaftlichen Durchbruch bringen würde, gelangte Freud über den Umweg weiterer Studien zur Wirkung von Kokain, die er in Selbstversuchen in seiner so genannten „Kokainepisode“ (1884-87) erforschte, zur Psychopathologie und Neurosenpsychologie. Während eines fünfmonatigen Studienaufenthaltes bei Jean-Martin Charcot, dem berühmten Direktor der Nervenklinik der Salpêtrière, erhielt Freud nachhaltige Anregungen von dessen Forschungen zur Hysterie und der Auswirkung von Hypnose und Suggestion als mögliche Therapieform. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1886 heiratete Freud Martha Bernays (1861-1951), die er 1882 kennen gelernt hatte und mit der er sechs Kinder hatte. Im selben Jahr eröffnete Sigmund Freud seine Praxis für Nervenkrankheiten, wo er das in der akademischen Medizin umstrittene Heilverfahren der Hypnose einsetzte. 12Nach Jahren der Erforschung hysterischer Phänomene kam Freud in Zusammenarbeit mit Josef Breuer, dessen Behandlung der Anna O. (Bertha Pappenheim) Freuds Aufmerksamkeit schon länger auf sich gezogen hatte, zu dem Schluss, dass nicht durch Hypnose, sondern durch Verfahren der Bewusstmachung vergessener Erlebnisse neurotische Störungen aufgelöst werden könnten. 13In der Erkenntnis, dass die Aufarbeitung scheinbar verdrängter Erlebnisse durch die Technik der freien Assoziation und einer sich daran anschließenden Deutung durch den Therapeuten pathologische Symptome beseitigen können, zog Freud den Schluss, dass es ein sich auf die menschlichen Handlungen aktiv auswirkendes „Unterbewusstes“ geben müsse. In die 1890er fällt die auf diesen Erkenntnissen basierende Begründung und Weiterentwicklung der Psychoanalyse als Behandlungs- und Untersuchungsmethode, auch als Zugang zum Verständnis des menschlichen Seelenlebens im Allgemeinen. Bis 1900 waren die wesentlichen Grundpfeiler der Psychoanalyse wie das Konzept des Unbewussten, die Bedeutung und das Wesen des Traums und der Fehlleistungen, die frühkindliche Sexualität und sexuelle Ätiologie der Neurosen abgesteckt. 14In der Zeit danach wurden diese Erkenntnisse weiter ausdifferenziert und Begriffe gesucht, die das Unbewusste näher zu bestimmen vermochten, wobei sich Freud stark an den Naturwissenschaften orientierte. 1900 veröffentlichte Freud sein erstes großes Werk „Die Traumdeutung“, 1902 folgte die Titularprofessur, der jedoch niemals eine ordentliche Berufung folgte.

Breitere Aufmerksamkeit bekam Freud mit den „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ (1905). Danach wuchs die Anhängerschaft der Psychoanalyse stetig. Freud lernte in dieser Zeit C.G. Jung kennen und diskutierte mit Alfred Adler, Otto Rank und Wilhelm Stekel im Rahmen der von Freud gegründeten „Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“ über Grundfragen der Psychoanalyse. In zahlreichen Schriften 15entwickelte Freud bis zu seinem Tod 1939 die grundlegenden Ideen der Psychoanalyse, wie z.B. den Aufbau der psychischen Struktur, nach welchem sich die Struktur der menschlichen Psyche aus drei Teilen (Instanzen), dem Es, dem Ich und dem Über-Ich, zusammensetzt. In den 1920ern, als die Psychoanalyse bereits weltweite Anerkennung fand, befand sich Freud auf dem Höhepunkt seines Schaffens und veröffentlichte zentrale Werke wie „Jenseits des Lustprinzips“ (1920), „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ (1921), „Das Ich und das Es“ (1923), „Die Zukunft einer Illusion“ (1927), „Das Unbehagen in der Kultur“ (1930). 1930 wurde Freud von der Stadt Frankfurt am Main für die sprachliche Qualität seiner Werke mit dem Goethepreis geehrt. Weitere Anerkennung wurde Freud mit der Ernennung zum Ehrenmitglied der British Royal Society of Medicine zuteil. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Freud 1938 gezwungen, nach London zu emigrieren, wo er 1939 an Gaumenkrebs verstarb.

III Vorwort zur dritten Auflage Nachdem ich durch ein Jahrzehnt Aufnahme - фото 2

[III] Vorwort zur dritten Auflage.

Nachdem ich durch ein Jahrzehnt Aufnahme und Wirkung dieses Buches beobachtet, möchte ich dessen dritte Auflage mit einigen Vorbemerkungen versehen, die gegen Mißverständnisse und unerfüllbare Ansprüche an dasselbe gerichtet sind. Es sei also vor allem betont, daß die Darstellung hierin durchweg von der alltäglichen ärztlichen Erfahrung ausgeht, welche durch die Ergebnisse der psychoanalytischen Untersuchung vertieft und wissenschaftlich bedeutsam gemacht werden soll. Die drei „Abhandlungen zur Sexualtheorie“ können nichts anderes enthalten, als was die Psychoanalyse anzunehmen nötigt oder zu bestätigen gestattet. Es ist darum ausgeschlossen, daß sie sich jemals zu einer „Sexualtheorie“ erweitern ließen, und begreiflich, daß sie zu manchen wichtigen Problemen des Sexuallebens überhaupt nicht Stellung nehmen. Man wolle aber darum nicht glauben, daß diese übergangenen Kapitel des großen Themas dem Autor unbekannt geblieben sind oder von ihm als nebensächlich vernachlässigt wurden.

Die Abhängigkeit dieser Schrift von den psychoanalytischen Erfahrungen, die zu ihrer Abfassung angeregt haben, zeigt sich aber nicht nur in der Auswahl, sondern auch in der Anordnung des Stoffes. Überall wird ein gewisser Instanzenzug eingehalten, werden die akzidentellen Momente vorangestellt, die dispositionellen im Hintergrunde gelassen und wird die ontogenetische Entwicklung vor der phylogenetischen berücksichtigt. Das Akzidentelle spielt nämlich die Hauptrolle in der Analyse, es wird durch sie fast restlos bewältigt; das Dispositionelle kommt erst hinter ihm zum Vorschein als etwas, was durch das Erleben geweckt wird, dessen Würdigung aber weit über das Arbeitsgebiet der Psychoanalyse hinausführt. [IV]

Ein ähnliches Verhältnis beherrscht die Relation zwischen Onto- und Phylogenese. Die Ontogenese kann als eine Wiederholung der Phylogenese angesehen werden, soweit diese nicht durch ein rezenteres Erleben abgeändert wird. Die phylogenetische Anlage macht sich hinter dem ontogenetischen Vorgang bemerkbar. Im Grunde aber ist die Disposition eben der Niederschlag eines früheren Erlebens der Art, zu welchem das neuere Erleben des Einzelwesens als Summe der akzidentellen Momente hinzukommt.

Neben der durchgängigen Abhängigkeit von der psychoanalytischen Forschung muß ich die vorsätzliche Unabhängigkeit von der biologischen Forschung als Charakter dieser meiner Arbeit hervorheben. Ich habe es sorgfältig vermieden, wissenschaftliche Erwartungen aus der allgemeinen Sexualbiologie oder aus der spezieller Tierarten in das Studium einzutragen, welches uns an der Sexualfunktion des Menschen durch die Technik der Psychoanalyse ermöglicht wird. Mein Ziel war allerdings zu erkunden, wieviel zur Biologie des menschlichen Sexuallebens mit den Mitteln der psychologischen Erforschung zu erraten ist; ich durfte auf Anschlüsse und Übereinstimmungen hinweisen, die sich bei dieser Untersuchung ergaben, aber ich brauchte mich nicht beirren zu lassen, wenn die psychoanalytische Methode in manchen wichtigen Punkten zu Ansichten und Ergebnissen führte, die von den bloß biologisch gestützten erheblich abwichen.

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