Frank Westermann - Wie Splitter aus fernen Träumen

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Westermann - Wie Splitter aus fernen Träumen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wie Splitter aus fernen Träumen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wie Splitter aus fernen Träumen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Band 5 der Serie «Andere Welten».
"Ein kosmisches Drama wird sich vor dem inneren Auge der Leser*innen entfalten. Die Barriere zwischen den Realitäten bricht und Zeit und Raum verlieren ihre Bedeutung. Die Handlungen der Akteure entspringen den unterschiedlichsten Motivationen, und wo auf der einen Seite Hoffnung, Liebe und Siegeswille triumphieren, kapitulieren andere vor Schmerz, Tod und Gewalt. Rätsel über Rätsel häufen sich, aber werden sie zu einer Lösung führen? Ich lade ein zu einer Reise ins Unbekannte, in die Mysterien einer anderen Welt, die der unseren vorausgegangen ist. Begebt Euch auf unsere Spuren, vollzieht unsere Entdeckungen nach! Fantastisches erwartet Euch!" Der Archivar

Wie Splitter aus fernen Träumen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wie Splitter aus fernen Träumen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Die Wahl dieses Versammlungsortes war sehr glücklich gewesen, denn er war sowohl von fast allen bekannten Realitäten aus zu erreichen und andererseits war das Molandos dazu in der Lage, sich fast allen Gegebenheiten anzupassen. Das Molandos konnte sich selbst zwar nur sehr schwer verständlich machen, denn es unterschied sich zu sehr von allen bekannten Gemeinschaften, aber es verfolgte alles und konnte sich auf Wünsche und Bedürfnisse der Abgesandten einstellen.

Irrlicht huschte zu seinem gewohnten Platz hinüber. Er flackerte nun wieder rhythmisch und freudig, alle Anzeichen innerer Spannung waren von ihm abgefallen.

Der Platz neben ihm war schon besetzt, vielleicht schon länger, denn genaue Ankunftszeiten konnten nie eingehalten werden. Dort saß Hat-keine-Augen mit übergeschlagenen Beinen auf einem Kissen. Der Materie-Magier war der Abgesandte des Magischen Volkes. Er war einer der ersten gewesen, die damals angesichts der drohenden endgültigen Niederlage noch die Initiative ergriffen hatten. Er nickte Irrlicht freundlich zu, der aus den vorausgegangenen Begegnungen wusste, was diese Geste bedeutete.

Auch die meisten anderen der bereits Anwesenden erkannte er wieder. Es handelte sich fast immer um die gleichen Botschafter, und in der vergangenen Zeitspanne hatte sich eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl unter ihnen entwickelt trotz der Vielfalt der Lebens- und Erscheinungsformen. Anfangs war eine Verständigung natürlich schwer gewesen, da alle aus höchst unterschiedlichen sozialen und kulturellen Zusammenhängen stammten, aber der Wille und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit hatte sie schließlich verbunden.

Die Prexter, ein hochtechnisiertes Volk, hatten schließlich, nachdem sich dieser Völkerzusammenschluss endgültig gebildet hatte, adäquate Übersetzungsgeräte geschaffen, die nun zumindest eine reibungslose verbale Verständigung erlaubten. Auch heute standen diese Geräte vor den Plätzen der Abgesandten, und der Bote der Prexter war dabei, die letzten Justierungen und Feinabstimmungen vorzunehmen.

Irrlicht sah, dass die Runde fast vollständig war. Er hatte heute den Vorsitz und war jetzt doch ziemlich aufgeregt, da abzusehen war, dass es diesmal zu weitreichenden Entscheidungen kommen würde.

Die Ankunft der restlichen Delegierten konnte sich noch lange hinauszögern, und so beschloss er nach kurzer Wartezeit die Diskussion zu eröffnen. Er erteilte zunächst Hat-keine-Augen das Wort, damit der Materie-Magier über die aktuellen Entwicklungen in der bedrohten Realitätsebene berichten konnte.

Wie er vermutet hatte, steuerte alles auf einen kritischen Punkt zu. Die Wissenschaftler der Slayn Dran machten sich daran, in die Funktionen der Kontrolltürme einzugreifen. Und damit waren endgültig auch alle anderen Realitäten, die von den Schnittstellen aus zu erreichen waren, bedroht. Die Gefahr beschränkte sich nicht mehr, wie vorauszusehen war, allein auf das Magische Volk.

Dies war allen Zuhörern sofort einsichtig, denn es war einer der entscheidenden Gründe gewesen, warum es überhaupt zu dem Völkerzusammenschluss gekommen war. Es blieb nur noch die Frage offen, wie die Entscheidungen der betroffenen Völker, Einzel- und Gemeinschaftswesen ausgefallen waren. Lange Debatten waren nicht mehr nötig, die Wenns und Abers waren in früheren Sitzungen besprochen worden. Allen war einsichtig, dass es sich hier letzten Endes um eine reine Überlebensfrage handelte. Eine Manipulation der Realitätsstrukturen konnte schlimmstenfalls zum Untergang aller Lebewesen dieser Realitäten führen.

Wenn noch rechtzeitig gehandelt werden sollte, war es nötig, sofort zuzuschlagen. Auch diese Entscheidung erfolgte nahezu einstimmig, und die wenigen Zauderer schlossen sich bald an. Nur zwei Abgesandte hielten dies für einen grundsätzlich falschen Beschluss und verließen die Versammlung.

Weitaus umfassender wurde anschließend darüber diskutiert, wie sich dieses Zuschlagen am besten bewerkstelligen ließ. Doch auch darüber wurde schließlich in groben Zügen Einigkeit erzielt und so konnte sich Irrlicht mit einem fast euphorischen Gefühl auf den Heimweg begeben.

Standin’ by the window

Balance at the brink

Kiss another bottle

Sink another drink

Throw away the feeling

Throw away the pill

If the bottle doesn’t get me

the thinking will.

Lights shining bright

what’s it like in the light

It’s easy to believe lights in the night.

Flash and the Pan - »Lights In The Night«

2.

Flucht ohne Ausweg

War es wirklich nur die Angst, die mich trieb, diesen Weg zu gehen? War es wirklich so einfach, alles auf diese Formel zu reduzieren? Und was sagte das schon aus? Angst ... Angst vor dem Leben, Angst vor der Realität, Angst vor Menschen ... sich nichts mehr zutrauen, das Selbstbewusstsein oder das, was man dafür gehalten hat, schwindet, als ob mir die Lebenskraft ausgesaugt wird.

Ich weiß nicht mehr, wer ich bin – aber habe ich das jemals gewusst oder habe ich immer nur ein Abziehbild, eine Schablone von mir gesehen? Ein Bild, bei dem alle dunklen Flecken wegretuschiert waren, eine Folie zum handlichen Gebrauch für jede/n – vor allem für mich selbst.

Die Welt um mich herum war komplizierter geworden, schwieriger zu durchschauen, komplexer zu begreifen, weil ich mich selbst nicht mehr durchschaute, alles in Frage stellte und dazu neigte, bei jedem geringen Anlass in Melancholie oder Depression und Resignation zu versinken.

Plötzlich waren ein paar Eckpfeiler meines Wissens über mich selbst ins Wanken geraten, und in der Folge davon zweifelte ich an meiner gesamten Lebensweise und meinen Lebensinhalten. Sachen, die mir früher Spaß gemacht, mir einen Sinn gegeben hatten, wurden wertlos und hohl. Und obwohl es Neues im Überfluss zu entdecken gab, schaffte ich es nicht, dies in mein Mosaik einzubauen. Musste ich vielleicht erst das ganze Bild von mir radikal zerstören? Und dann? Würde sich dann wirklich eine neue Struktur herstellen oder nur ein schwarzes Loch, eine gähnende Leere Zurückbleiben?

Und das alles musste ausgerechnet zu einem Zeitpunkt passieren, wo alle anderen neuen Mut schöpften, die langen Anstrengungen endlich einen Lichtstreif am Horizont hervorgebracht hatten. Das Leben schien doch wieder einfacher, sinnvoller, die Belohnung für Mühsal und Aufopferung stand bevor. Die Menschen atmeten auf, mussten endlich nicht mehr tagtäglich um ihr Überleben bangen, eine neue Zukunft stand vor der Tür und versprach zumindest bessere Zeiten als früher. Hoffnungen und Wünsche, die längst begraben schienen, tauchten aus ihren Verließen empor, es wurde gelacht und gefeiert, wirkliches Leben war spürbar, pulsierte überall.

Und gerade in dieser Situation sollte es mir an den Kragen gehen? Eigentlich sollte ich darüber lachen, hinweg mit dem Selbstmitleid und dem Weltschmerz! Lebe und lass es dir gutgehen!

Aber es hatte natürlich keinen Zweck, sich so etwas vorzuspielen, auch wenn niemand es begriff. Und wer sollte es auch verstehen, wenn mir nicht einmal selbst die Ursachen und Beweggründe für meine Gefühle und Verhaltensweisen klar waren? Je mehr ich darüber nachgrübelte, desto undurchdringlicher wurde der Dschungel aus Absichten, Motiven, Emotionen und längst verdrängtem Seelenmüll.

Meine Freunde wollten nichts damit zu tun haben, und die Psycho-Beratung, bei der ich zweimal war, war einfach nur lächerlich.

Dieses Gefühl, als ob sich plötzlich die Realität verschoben hatte, als würde ich gar nicht mehr in dieser Welt leben ... Es machte mich absolut hilflos, lähmte alle meine Energien. Ich konnte stundenlang in Gedanken versunken dasitzen, bis mich Leid und Schmerzen überkamen und ich anfing zu heulen. Meist besserte sich dadurch mein Zustand etwas, ich konnte wenigstens etwas rauslassen und danach einigermaßen beisammen meinen Alltag hinter mich bringen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wie Splitter aus fernen Träumen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wie Splitter aus fernen Träumen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Wie Splitter aus fernen Träumen»

Обсуждение, отзывы о книге «Wie Splitter aus fernen Träumen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x