Ernst Hofacker - Giganten

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Dieses Stammbuch der Rock-Kultur erzählt Geschichten voller Triumph und Tragik. Ernst Hofacker verdichtet Werdegang und Werk von 25 Schlüsselfiguren der klassischen Rock-Ära zu einer unterhaltsamen Reise durch die Jahrzehnte: Vom Nachkriegsblues eines Muddy Waters und B.B. King ist die Rede, vom stilprägenden Rock'n'Roll Chuck Berrys und den Helden der Beat- und Protest-Epoche wie Keith Richards, Ray Davies und Bob Dylan. Led Zeppelin, Pink Floyd und Eagles werden vorgestellt, die Protagonisten des perfektionierten Rock-Business der Siebzigerjahre, aber auch Künstler, die noch heute aktiv sind: Bruce Springsteen etwa, Tom Petty und Eric Clapton. Dieses Buch eröffnet eine Welt der Ikonen, die wie Jimi Hendrix, John Lennon und Bob Marley auch Jahre nach ihrem Tode noch kultisch verehrt werden, erzählt aber auch von den eher tragischen Fällen: Künstlern, wie Gram Parsons, Lynyrd Skynyrd, Rory Gallagher und Stevie Ray Vaughan, die dem Rock'n'Roll-Lifestyle auf die eine oder andere Weise zu früh zum Opfer fielen. Und natürlich dürfen die Stilisten nicht fehlen, deren künstlerische Ausdrucksfähigkeit die Rock-Kultur wundersam bereicherte und bisweilen nachhaltig veränderte. Ob sie nun wie Pete Townshend, Free und David Bowie als Innovatoren hervortraten oder wie Van Morrison, Creedence Clearwater Revival und Peter Green vorhandene Spielarten auf ein neues Niveau hievten – legendär sind sie alle.

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Zurück zu Chuck: Er gehört schnell zu den erfolgreichsten Künstlern des Rock’n’Roll, landet einen Hit nach dem anderen und bringt es bald zu Wohlstand. Einen jähen Einschnitt, von dem er sich eigentlich nie recht erholen wird, bringt jedoch das Jahr 1960: In einem umstrittenen Justizverfahren wird ihm vorgeworfen, eine 14-jährige Indianerin, die als Prostituierte gearbeitet hat, in seinem Nachtclub angestellt zu haben. Grundlage der Anklage ist der sogenannte Mann Act, ein seit 1910 bestehendes Gesetz, das es verbietet, Minderjährige von einem US-Bundesstaat in einen anderen zu bringen, wenn dabei »unmoralische Absichten« eine Rolle spielen. Bereits kurz nach Inkrafttreten des Gesetzes hatte man den schwarzen Boxweltmeister Jack Johnson mit Hilfe dieses Gesetzes für einige Zeit aus dem Verkehr gezogen – auch das Verfahren gegen Berry hat einen deutlich rassistischen Hintergrund. Im Oktober 1961 wird der Musiker für zwei Jahre in den Knast geschickt. Spätestens jetzt wird der Mann, der dem Rock’n’Roll soviel Lebensfreude geschenkt hat, bitter und misstrauisch. Zwar erlebt er mit der britischen Rock-Revolution, die ihm als wichtigste Inspiration ihren Tribut zollt, auch eine gewisse Rehabilitation im eigenen Land. Seine Songs werden durch Dutzende von Coverversionen, vor allem die der Beatles und Rolling Stones, wieder zu Hits. Als Hitparadenkünstler ist Berry selbst jedoch weg vom Fenster.

Seinen Wert freilich hat er nie in erster Linie an Hitparadenplatzierungen festgemacht. Die entscheidende Rolle spielt für ihn von jeher – und da ist er Amerikaner durch und durch – die Summe, die er am Ende des Tages nach Hause bringt. Und die stimmt, auch in den Sechzigerjahren kann er zufriedenstellende Gagen fordern. Seine Kosten halten sich ohnehin in Grenzen. Längst schon bezahlt er keine festangestellte Band mehr, stattdessen macht er es sich zur Angewohnheit, vor Ort mit fremden Begleitgruppen zu spielen, die zum einen nicht teuer sind (mit Berry möchte jeder junge Musiker spielen) und zum anderen seine Songs ohnehin auswendig kennen. Wie ein Handelsvertreter in Sachen Rock’n’Roll reist er ohne weitere Begleitung zu seinen Konzerten, sein Gepäck besteht tatsächlich nur aus seiner Gitarre und einem Handköfferchen mit dem Allernötigsten. So nutzt Chuck seinen Ruhm in den folgenden Jahrzehnten vor allem, um live mit meist zweifelhaften Begleitbands sein Geld zu verdienen.

Dass er sich dabei nicht seinen Ruf ruiniert, liegt an seiner Gottvater-ähnlichen Status, den er als Chef-Architekt der Rockmusik vor allem bei jungen Kollegen genießt. Als 1969 in Toronto das erste echte Rock’n’Roll-Revival-Festival stattfindet, reist sogar Beatle John Lennon mit dem Kollegen Eric Clapton im Schlepptau an, um dem Meister öffentlich Referenz zu erweisen. Die Generation Woodstock hat ihren Chuck willig in die Arme geschlossen.

1972 erlebt er sogar einen unverhofften Karrierehöhepunkt: Anlässlich eines England-Besuchs nimmt er einige Stücke mit englischen Musikern auf. Das Material reicht allerdings nicht für ein ganzes Album. Also wird die zweite Seite von The London Sessions mit zur selben Zeit im Königreich entstandenen Live-Aufnahmen bestückt, darunter das zwölfminütige My Ding-A-Ling. Das Stück, das seit den Fünfzigern zu Berrys Bühnerepertoire gehört, ist zwar nichts besonderes, bietet ihm aber reichlich Gelegenheit zur Interaktion mit dem Publikum. Die Plattenfirma veröffentlicht einen zweiminütigen Zusammenschnitt des launigen Spektakels als Single und landet damit überraschend einen Nr.-1-Hit – Chucks erster überhaupt! Der findet’s prima, lässt sich für seine anspruchslosen Konzerte weiterhin fürstlich entlohnen und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein.

Erst 1986 taucht der Altmeister wieder im Scheinwerferlicht der Medien auf. Der Regisseur Taylor Hackford setzt ihm zum 60. Geburtstag ein Denkmal mit dem dokumentarischen Kinofilm Hail! Hail! Rock’n’Roll, der auch ein Konzert des Jubilars im ehrwürdigen Fox Theatre in St. Louis unter der musikalischen Leitung von Keith Richards zeigt. Die interessantesten Szenen darin sind nicht unbedingt die aus dem Konzert, sondern die von den Proben. Man sieht einen genervten Richards und einen zickigen, sturen Berry streiten wie die Kesselflicker – und zwar darum, wie das Intro von Carol nun richtig gespielt wird. Natürlich setzt sich Chuck durch. Und als Richards behutsam Kritik an den Einstellungen von Berrys uraltem Fender-Verstärker äußert, giftet der alte Mann zurück: »Ich bin Chuck Berry, nicht du. Und ich bin 60 Jahre lang mit meinem Setting und mit meiner Musik durchgekommen. Also werde ich daran nichts ändern!« Was können ihm diese weißen britischen Grünschnäbel schon vom Rock’n’Roll erzählen? Inzwischen ist er 83 Jahre alt – und sieht das wohl kein bisschen anders. Go, Chuck, go!

Empfehlenswert:

Chuck Berry Is On Top (1959)

Maybellene liegt gerade vier Jahre hinter ihm, das Gefängnis noch vor ihm, da wirft Chess mit dieser Sammlung von Einzelaufnahmen ein Album auf den Markt, das die Essenz von Chuck Berrys frühem Schaffen darstellt. Fast jeder Song ein Volltreffer: Maybellene natürlich, Carol, Sweet Little Rock’n’Roller, Almost Grown, Little Queenie, Roll Over Beethoven, Around And Around, nicht zu vergessen Johnny B. Goode – alles was gut und erfolgreich war. Dazu weniger Bekanntes, nichtsdestotrotz echte Berrys, etwa Jo Jo Gunne und Hey Pedro, ein beschwingter Ausflug ins Latin-Fach.

The Definite Collection

Alles drauf, alles drin – jedenfalls alles, was man auf eine einzelne CD packen kann. 30 Songs, darunter neben den unverzichtbaren Klassikern aus den Fünfzigern auch die Perlen späterer Jahre wie You Never Can Tell oder Promised Land. Wer sich intensiver mit Berrys Werk auseinandersetzen möchte, sollte sich die beiden 4-CD-Box-Sets His Complete 50s Chess Recordings und His Complete Chess Recordings 1960–1966 zulegen.

Hail! Hail! Rock’n’Roll (DVD)

Im Jahr 2007, 20 Jahre nach der Uraufführung, erschien dieser knapp zweistündige Film von Taylor Hackford auch auf DVD. Anlässlich des 60. Geburtstags von Chuck Berry entstanden, zeigt er zu etwa gleichen Teilen Interviews mit Berry, dessen Familie und diversen befreundeten Musikern, Aufnahmen der Geburtstags-Konzertgala, die im Fox Thetare von St. Louis stattfand, sowie die im Vorfeld veranstalteten Proben mit einer von Keith Richards geleiteten Band. Neben der packenden Performance des Meisters, unterstützt von Gaststars wie Etta James, Linda Ronstadt, Eric Clapton, Julian Lennon und Robert Cray, überzeugt der Film vor allem durch die authentische Darstellung der Proben, wo es gelegentlich hoch herging. Neben dem eigentlichen Film enthält das 2-DVD-Set reichlich Bonus-Material, darunter eine weitere Stunde mit bislang unveröffentlichtem Material von den Rehearsals, sowie eine ebenfalls 60-minütige Making-Of-Dokumentation. Unbedingt empfehlenswert!

WORKING CLASS HERO John Lennon der Beatle der keiner mehr sein wollte Egal - фото 6

WORKING CLASS HERO

John Lennon – der Beatle, der keiner mehr sein wollte

Egal konnte er einem nicht sein, das nicht. John Winston Lennon polarisierte. Und John Ono Lennon, wie er sich seit dem 22. April 1969 nannte, erst recht. Für die einen war der Mann mit der Nickelbrille ein Heiliger, für die anderen ein neureicher Spinner. Für subversiv und gefährlich hielt ihn der US-Geheimdienst, die überwältigende Mehrheit der westlichen Jugend hingegen sieht bis heute in ihm den Nobelpreis-verdächtigen Friedenskämpfer und das Genie hinter den Beatles.

Ob die kleine japanische Hexe ihn nun verzaubert, irregeleitet oder doch nur begleitet hat auf einem Weg, den er ohnehin gegangen wäre – was spielt das für eine Rolle bei einem Vermächtnis, das so stark ist wie Imagine und Strawberry Fields Forever? Fakt ist: Der Mythos Lennon ist heute, 30 Jahre nach dem Tod seines Helden, größer denn je. Ohne weiteres darf man behaupten, dass mindestens neun von zehn Bundesbürgern mit seinem Namen etwas anzufangen wissen. Und nicht nur die. Wo westliche Kultur leitet, da ist John Lennon populär. Ein Bekanntheitsgrad, den allenfalls Jahrhundertgenies wie Picasso oder Chaplin erreichen. Die Probe aufs Exempel ist überflüssig, zu präsent ist Lennon auch in der Wirklichkeit von heute. Und sei es, weil die russische Stadt Jekaterinburg dem Co-Komponisten von Yellow Submarine zum 65. Geburtstag ein drei Meter langes gelbes Unterseeboot-Modell spendierte, das nun friedlich in einem See nahe der Stadt dümpelt. Aus dem Bullauge, so vermeldet die Nachrichtenagentur Agence France Press, grüßt freundlich John in Plastik. Oder weil man einen neu entdeckten Planeten nach ihm taufte und, naheliegender, der Liverpooler Flughafen seit einigen Jahren schon John Lennon Airport heißt.

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