Len Brown - Im Gespräch mit Morrissey

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Mit seinen kontroversen Texten und provokanten öffentlichen Äußerungen sorgt er immer wieder für Diskussionen. Der überzeugte Vegetarier ist begeisterter Anhänger von Oscar Wilde, Dauer-Kritiker von Tony Blair und des englischen Königshauses; – und er lebt dabei in einem selbstgewählten Zölibat. Kein Zweifel: Der Sänger, Texter, Poet Steven Patrick Morrissey, der sich selbst einfach nur Morrissey nennt, ist eine schillernde Figur der Popwelt. Und seine Fangemeinde ist ebenso groß wie treu: Mit seinem neuen Album «Years Of Refusal» schaffte er 2009 in England Platz 3, in Deutschland Platz 4. Bekannt wurde Morrissey vor allem als Sänger der stilbildenden und erfolgreichen Achtzigerjahre-Indie-Band The Smiths. Nach dem Ende der Band im Jahr 1987 startete Morrissey eine erfolgreiche Solokarriere. Seine provokanten und zynischen Texte drehen sich um Themen wie Außenseitertum, Tierrechte, mehrdeutige Sexualität und unerwiderte Liebe. Selbstironie, persönliche Offenheit und intellektuelle Wortwitze sind typisch für seine lyrisch-literarischenTexte. Len Brown hat mit Morrissey im Laufe der Jahre mehr Interviews als jeder andere Journalist geführt. Gespräche, die häufig kein Ende fanden und in denen Morrissey Einblicke gewährte in seine Motive und Beweggründe, die er sonst verschlossen hält. Zahlreiche Fotos aus allen Schaffensphasen runden dieses bemerkenswerte Buch über Morrissey ab.

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Jungs aus Salford: Die Smiths 1986 vor dem Buchmachergeschäft von Albert Finney, etwa zur Zeit der Veröffentlichung von The Queen Is Dead. (Lawrence Watson)

3. : Used To Be A Sweet Boy – Ich war mal ein hübscher Junge …

„Das ist nichts Besonderes. Millionen und Abermillionen Menschen stammen aus ‚schwierigen Verhältnissen‘, wie man so schön sagt. Bei mir waren die Verhältnisse weniger schwierig als vielmehr gar nicht vorhanden.“ – Morrissey, 1994

Wenn das Kind der Vater des Mannes ist 5, welch ein ungewöhnliches und sensibles Kind muss dann der junge Steven Patrick Morrissey gewesen sein. Geboren wurde er am 22. Mai 1959 in Davyhulme, im Stadtteil Stretford in Manchester. Er war das zweite Kind, „seiner Mutter einziger Sohn“ (seine große Schwester Jacqueline wird selten erwähnt) des irischstämmigen Krankenhauspförtners Peter Morrissey und seiner Frau, der Bibliothekarin Elizabeth Dwyer.

Schon früh, vielleicht mit sieben oder acht Jahren, schien Steven schmerzlich bewusst zu werden, dass seine Eltern nicht zueinander passten. Ein Song wie „Dial-A-Cliche“, in dem sich elterliche Maßregelungen wie „Benimm dich nicht so tuntig“ oder „Werde erwachsen, sei ein Mann“ finden, kann leicht als autobiografisch interpretiert werden; doch Morrisseys engste Bindung war stets die zu seiner Mutter. Später sagte er über die unvermeidliche Trennung und schließlich die Scheidung seiner Eltern, als er 17 war, so etwas sei „sehr lähmend, selbst, wenn man darüber hinwegkommt“.

Das poetisch-theatralische Bild, das er von seinen Jugendjahren gezeichnet hat, wirkt sehr verbittert. Bereits an der römisch-katholischen Grundschule St. Wilfrid’s schien man ihn als Sonderling zu behandeln, als jemanden, der schlicht nicht den Konventionen entsprach. Von dort wechselte er an die St. Mary’s Secondary School in Stretford, wo er sich zwar redlich bemühte, sich zu integrieren, jedoch keinen Anschluss fand. „Das Schlüsselerlebnis für mich war, dass ich niemals echte Freunde hatte. Ich begriff, dass ich etwas Außergewöhnliches tun musste, um echte Freunde zu haben und andere zu beeindrucken. In gewisser Weise ist es eine Art von Rache. Man hasst ja so viele Leute … Ich schätze, das klingt jetzt pubertär, wie, wenn man jemandem das Fenster einwirft. Andererseits – was hätte ich sonst tun sollen? Es war wie eine Waffe, etwas, das sie mit den Zähnen knirschen ließ.“

Als wir über seine Kindheit und deren Einfluss auf seine Texte sprachen, wurde offensichtlich, dass er das düstere Manchester seiner Jugend eher realistisch als mit einem nostalgischen Blick sah. Er wurde ein knappes Jahr nach dem Flugzeugunglück von München geboren, bei dem viele der in den Fünfzigern bekannten Fußballer von Manchester United, die „Busby Babes“, ums Leben gekommen waren. Diese Tragödie hatte die Heimatstadt des jungen Morrissey traumatisiert – ein Trauma, unter dem sie auch 50 Jahre danach noch leidet. Morrissey selbst setzte den „unglücklichen Jungs in Rot“, unter denen sich auch die Nationalspieler Duncan Edwards und Tommy Taylor befanden, ein musikalisches Denkmal („Munich Air Disaster 1958“).

Noch stärkeren Einfluss hatte die Aufdeckung der Moormorde, als er auf der Junior Highschool war. Schutzlose Kinder waren von dem sadistischen Ian Brady und seiner Komplizin Myra Hindley von der Straße entführt worden und hatten einen entsetzlichen Tod erlitten.

Das Salford von Morrisseys Jugend – das raue, schwerindustrielle, verfallende Nachkriegsmanchester der Arbeiterklasse – wurde in den Gemälden von L. S. Lowry und insbesondere in den Fotografien von Harold Riley eingefangen. Beide bildeten das ungeschönte Salford von Hanky Park, Seedly, Brindle Heath und Pendleton ab. Es scheint, als hätten sich besonders Rileys Bilder in die Fantasie des jungen Steven Morrissey eingebrannt. „The Cemetery Gates“ (1971), ein Foto der Eingangspforte des Easte-Friedhofs im Nebel, lieferte eindeutig die Inspiration zum gleichnamigen Stück auf The Queen Is Dead, obwohl das Ziel der Friedhofsausflüge des Teenagers Morrisey meistens der Southern Cemetery in Chorlton gewesen zu sein scheint. (In der ersten Folge von On The Buses aus dem Jahre 1969 fuhr Stans Bus mit der Nummer 11 vom Depot in Luxton & District bis zur Haltestelle „Cemetery Gates“.)

Rileys Werk umfasst auch solch schockierende Momentaufnahmen wie „Strangeways, 1970“, auf dem in einer Seitenstraße von Salford ein völlig kaputter Spiritussäufer von einer Matratze mit Urinflecken in die Kamera aufblickt. „Sunbathers, 1964“ (Sonnenanbeter), auf dem zwei Kinder in der Nähe des Chimney Pot Park bäuchlings auf zwei heißen Flaggen liegen, bildete (neben Wildes „The Tired Hedonists­“) möglicherweise die Inspiration zu „The Lazy Sunbathers“ auf Vauxhall & I.

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