Mark Bego - Tina Turner - Die Biografie

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Kaum jemand kann auf eine derartig lange und wechselhafte Karriere zurückblicken, und niemand strahlt im Alter von 70 Jahren (!) solch eine Energie aus: Tina Turner ist bis heute ein Sex-Symbol. Sie singt immer noch kraftvoll wie eh und je und zeigt selbstbewusst ihre legendären Beine. Seit mehr als 50 Jahren steht sie auf der Bühne und feiert nun im November 2009 ihren 70. Geburtstag. Geboren wurde Tina Turner mit dem bürgerlichen Namen Anna Mae Bullock am 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee. Die ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte die kleine Anna Mae im Kirchenchor der Gemeinde Nutbush, Tennessee, in der sie aufwuchs. 1955 zog sie nach St. Louis um, wo sie 1958 Ike Turner und seine Band Kings Of Rhythm kennenlernt. Sie wurde Backgroundsängerin und nahm 1960 das erste Lied «A Fool in Love» als Solosängerin auf. Der Titel schaffte es auf Platz 27 der US-Charts, Ike gab ihr den Namen Tina und nannte seine Band in «Ike & Tina Turner» um. 1962 heirateten die beiden in Tijuana/Mexiko. Es folgte eine Tournee mit den Rolling Stones und 1966 die Aufnahme mit Produzent Phil Spector von «River Deep, Mountain High». Das machte Ike & Tina Turner auch in Europa bekannt. Im Gegensatz zum Erfolg standen private Probleme von Tina Turner. Ike Turner nahm immer mehr Drogen, entwickelte sich zu einem wahren Tyrannen und schlug Tina Turner immer häufiger. 1976 verließ sie Ike und beantragte die Scheidung, die 1978 rechtskräftig wurde. Sie behielt einzig ihren Künstlernamen und musste nun ganz neu anfangen. Schon 1975 spielte Tina Turner in der Verfilmung der Rockoper «Tommy» von The Who mit, die folgende Zeit als Solo-Künstlerin wurde für sie aber sehr schwierig. Erst 1983 wurde die Single «Let's Stay Together» in vielen europäischen Ländern ein Hit und erreichte in den USA Platz 26 der Pop- und Platz 3 der R&B-Hitparade. Den Durchbruch schaffte sie dann 1984 mit dem Album «Private Dancer». Schon die erste Single-Auskopplung, «What's Love Got to Do With It» schaffte es auf Platz 1 der Billboard Charts. 1985 erhielt Tina Turner ihre ersten drei Grammy-Awards. Bis heute sind es 8 Grammys! Dem Kino blieb Tina Turner verbunden und sang 1995 das Titellied zum James-Bond-Film «Golden Eye». 1999 veröffentlichte Tina Turner ihr bisher letztes reguläres Album mit dem Titel «Twenty Four Seven». Bis heute hat Tina Turner mehr als 170 Millionen Alben verkauft und als Solo-Künstlerin mehr als 500 Konzerte in 25 Ländern gegeben. Tina Turner ist Mutter von zwei Söhnen und lebt heute mit ihrem deutschen Lebensgefährten Erwin Bach in Küsnacht bei Zürich und in Südfrankreich. Autor Mark Bego hat Tina Turner häufig getroffen und interviewt. Das bewegte Leben dieses einzigartigen Rockstars hat er in einem spannenden Buch zusammengefasst, das von der ersten bis zur letzten Zeile zu fesseln weiß.

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Tina erinnert sich, dass sie als ein echtes Mädchen vom Lande aufwuchs (1). Für ein Kind, das gern in der Umgebung herumstreunte, hatte das Leben auf einer Farm in Nutbush so seine Vorteile: „Also, durch die grünen Wiesen von Tennessee zu streifen, war wundervoll. Ich war nie aufzufinden. Immer war ich da draußen. Wissen Sie, für mich war dies das Universum. Es war einfach toll. Ich saß dann immer dort herum und aß Tomaten direkt vom Strauch und brach mir eine Wassermelone auf, die ich dann ebenfalls verzehrte. Ich weiß, wie die Sachen schmecken müssen. Das Leben war gar nicht so schlecht. Man kümmerte sich um mich. Eine Hand und ein Auge passten stets auf mich auf.“ (8)

Als sie größer wurde, nahm sie ihren Körper sehr negativ wahr: als groß, schlaksig und ungelenk: „Ich hasste meinen Körper. Ich hatte einen kurzen Hals und einen ebenfalls kurzen Rumpf und bestand praktisch nur aus Beinen.“ (9)

Sie ahnte wohl kaum, dass aus diesem „hässlichen Entlein“ einmal ein schöner Schwan werden sollte, eine Frau, die von allen Seiten Bewunderung erntete. „Mein Körper ist ziemlich ungewöhnlich“, erklärt sie. „Ich habe einen sehr kräftigen Körper. Es gab Zeiten, da mochte ich ihn nicht … Als Mädchen sah ich aus wie ein kleines Pony. Mit diesen langen Beinen – nichts passte so richtig zusammen.“ (8)

Zur gleichen Zeit geriet Annas Onkel Gill in Konflikt mit dem Gesetz. Anscheinend hatte es irgendwie wegen einer Frau Streit gegeben. Gill nahm sich ein Gewehr und tötete den anderen Mann in dieser Dreiecksgeschichte. Er kam dafür ins Gefängnis und das Ganze wurde in Nutbush zu einem richtigen Skandal.

Im zweiten Sommer, den Richard und Zelma in Knoxville verbrachten, zogen Anna und Alline zu ihnen. Anna war von der Großstadt Knoxville total fasziniert. Dort waren die Straßen gepflastert und die Häuser aus Backstein und es gab so viel Aufregendes zu sehen. Manchmal, wenn Zelma Anna mit zum Einkaufen nahm, sang Anna den Verkäuferinnen Lieder vor. Als Belohnung für ihren Gesang gaben sie ihr 1- oder 5-Cent-Stücke. Damit drückten sie ihre Anerkennung aus. Diese Frauen ahnten wohl damals kaum, dass sie die ersten Tina Turner-Konzerte miterleben durften.

Tina erzählt darüber: „Ich weiß noch, dass ich einige Songs von den McGuire Sisters sang. Ich hatte eine kleine Schatulle, in der ich all die glänzenden Münzen sammelte, und ich war untröstlich, als sie mir weggenommen wurde. Da wird mir wieder bewusst, wie lange ich tatsächlich schon singe. Gesangsunterricht hatte ich aber keinen.“ (10)

Während Richard und Zelma tagsüber arbeiteten, blieben Anna und Alline bei Mrs. Blake, der Frau, bei der die Bullocks in Knoxville wohnten. Anna erinnert sich noch daran, wie sie mit Mrs. Blake in die Pfingstgemeinde ging und zum ersten Mal den lebhaften „heiligen“ Gottesdiensten der Kirche beiwohnte, den jubilierenden Gesang hörte und das Händeklatschen und Tanzen quer durch die Reihen miterlebte, das sich immer dann Bahn brach, wenn die Menschen dort Gottes Wort spürten. Einmal tanzte die kleine Anna in der Kirche so wild, dass ihr die Unterhose bis auf die Knöchel hinunterrutschte.

Anna war sich nicht sicher, warum die Leute eigentlich so tanzten, als gäbe es kein Morgen mehr, aber irgendwie gefiel ihr das: „Es war so wild. Ich wusste nicht, worum es ging, und dachte mir nur, dass die wohl wirklich glücklich sein müssen.“ (1)

Bald ging der Sommer zu Ende und Anna und Alline kehrten nach Nutbush zurück, um wieder bei ihren jeweiligen Großeltern zu wohnen. Richard und Zelma kamen schließlich ebenfalls zurück in die Gegend um Nutbush, weil ihre Arbeit in Knoxville beendet war und sich die Aufmerksamkeit der gesamten Nation plötzlich auf den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg richtete.

Die Familie Bullock war nun wieder vereint und ließ sich im nahe Nutbush gelegenen Flagg Grove nieder. Anna sah ihre geliebte Cousine Margaret und den ebenso geliebten Cousin Joe Melvin nun nicht mehr so oft wie früher, als sie noch näher beieinander wohnten. Allerdings sah sie sie immer noch an den Wochenenden. Dann trafen sich die Curries und die Bullocks im nicht weit entfernten Ripley, einer Gegend, die liebevoll „The Hole“ (das Loch) genannt wurde. Eigentlich war „The Hole“ eine Grillrestaurant- und Kneipenzeile, die sich in einem Kopfsteinpflastergässchen befand, welches von der Washington Street abging. Da bekamen Anna, Alline, ihr Cousin und ihre Cousine immer Geld fürs Kino, während die Erwachsenen sich beim Spiel vergnügten.

Die Stimmung im „Hole“ faszinierte Anna: „Im ‚Hole‘ schien mir die Atmosphäre immer irgendwie sexuell aufgeladen zu sein. Das Kino, in das wir gingen, lag ganz in der Nähe.“ (4)

Um 22 Uhr herum war die Vorstellung dann aus und die Kinder gingen wieder zurück zu ihren Eltern. Diese waren allerdings nie wirklich bereit, ihre Abendaktivitäten zu beenden. Tina erinnert sich daran, wie sie mit etwa neun Jahren im „Hole“ war. Sie trug dann für gewöhnlich flache Schuhe und ihr Baumwollkleidchen. Obwohl dies ein vorwiegend schwarzes Stadtviertel war, hielten sich auch Weiße dort auf, die sich mit großer Faszination den Freizeitspaß und das ausgelassene Treiben anschauten. Gelegentlich wurde sie auf der Straße oder in den „Juke Joints“ genannten Kneipen, in denen sich ihre Eltern aufhielten, Zeuge von Schlägereien.

All die Frauen, die sich für den Samstagabend in der Stadt herausgeputzt hatten, übten auf Anna eine große Faszination aus. Sie trugen exotisch anmutende zweifarbige Stöckelschuhe, enge Röcke und maßgeschneiderte Hosenanzüge. Anna schaute auch durch die beschlagenen Scheiben parkender Autos, in denen Erwachsene ganz offensichtlich irgendetwas Sexuelles miteinander machten. Das „Hole“ wirkte auf sie gefährlich und zugleich auf wundervolle Art faszinierend.

Sie freute sich auch immer darauf, ins Kino zu gehen. Schon als kleines Mädchen in Tennessee träumte Anna davon, eines Tages, wenn sie groß wäre, im Showgeschäft Karriere zu machen. Inspiriert von den Filmen im örtlichen Kino, begann sie, sich in neuen Tagträumen zu verlieren: „Als ich klein war, wollte ich Schauspielerin werden. Ich ging ins Kino, und als ich nach Hause kam, spielte ich die Filme dann meinen Eltern vor“, entsinnt sie sich. (11)

Zelma erinnerte sich später daran, dass ihre Tochter Anna beim Verlassen des Kinos die Lieder nachsang, die sie im Film gehört hatte. Ihrer Mutter zufolge hatte Anna bereits in jenem frühen Alter eine kräftige und klare Singstimme.

Als es sich herumgesprochen hatte, dass sie tatsächlich singen konnte, fragte man Anna, ob sie nicht dem örtlichen Kirchenchor beitreten wolle. Und hier war es nun, dieses magere kleine Mädchen mit der kräftigen und markanten Stimme. Sie liebte es, die Lieder zu singen, und manchmal, bei einem richtig schnellen Song, übernahm sie gelegentlich die Rolle der Leadsängerin. So war sie sozusagen im Alter von neun oder zehn Jahren bereits ein Headliner.

Als Kind wurde sie in der Erntezeit außerdem zu Feldarbeiten herangezogen. Die örtlichen Bauern heuerten alle Kinder zum Erdbeer- und Baumwollpflücken an, wenn die jeweiligen Pflanzen reif zum Ernten waren. Das Erdbeerpflücken machte ihr sehr viel Spaß, man konnte die Früchte direkt von der Pflanze weg essen. Bei der Baumwolle sah das jedoch ganz anders aus: „Ich hasste Baumwolle, weil ich die Spinnen und Würmer darin nicht mochte. Ich hatte große Angst vor diesen ganzen – Insekten. Und ich bekam meinen Sack nie genauso voll wie die anderen. Ich schaffte es einfach nicht, da so viel hineinzubekommen, weswegen ich mit meiner Leistung eigentlich nicht zufrieden war. Ich war echt froh, wenn das Ganze dann vorbei war. Andere Sachen machte ich aber gern, z.B. mochte ich es, Erdbeeren zu pflücken, und auch die Arbeit in den Obstgärten gefiel mir.“ (12)

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