Gerhart Hauptmann - Vor Sonnenaufgang

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Eine Bauernfamilie kommt durch Kohlenfunde zu Geld. Doch der Alkohol, der «geliebte Fusel»? von dem man einfach nicht lassen kann, macht alles zunichte.
Die Uraufführung von Hauptmanns sozialem Drama «Vor Sonnenaufgang» am 20. Oktober 1889 setzte das naturalistische Drama endgültig durch und machte den unbekannten Autor über Nacht berühmt.
Die Textgrundlage dieser Ausgabe bildet der Erstdruck von 1889 im Abgleich mit späteren Ausgaben.
E-Book mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe: Buch und E-Book können parallel benutzt werden.

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HELENE.

Ach Sie sind! Sie lügen mir was vor. Was hätten Sie denn davon, wenn Sie das auch wüßten?

LOTH.

Man könnte vielleicht Mittel finden, den Grund, warum diese Leute immer so freudlos und gehässig sein müssen, wegzuräumen; – man könnte sie vielleicht glücklicher machen.

HELENE

(ein wenig verwirrt). Ich muß Ihnen ehrlich sagen, daß . . . aber gerade jetzt verstehe ich Sie doch vielleicht ein ganz klein wenig. – Es ist mir nur . . . nur so ganz neu, so – ganz – neu!

HOFFMANN

(durch die Thüre rechts eintretend, er hat eine Anzahl Briefe in der Hand). So! da bin ich wieder. – Eduard! daß die Briefe noch vor 8 auf der Post sind (er händigt dem Diener die Briefe ein, der Diener ab).

So, Kinder! jetzt können wir speisen. – Unerlaubte Hitze hier! September und solche Hitze! (Er hebt den Champagner aus dem Eiskübel.) Veuve Cliquot: Eduard kennt meine stille Liebe; (zu Loth gewendet:) habt ja furchtbar eifrig disputirt. (Tritt an den fertig gedeckten, mit Delicatessen überladenen Abendtisch, reibt sich die Hände.) Na! das sieht ja recht gut aus! (mit einem verschmitzten Blick [32]zu Loth hinüber:) meinst Du nicht auch? – Übrigens, Schwägerin! wir bekommen Besuch: Kahl-Wilhelm. Er war auf den Hof.

HELENE

(macht eine ungezogene Geberde).

HOFFMANN.

Aber Beste! Du thust fast, als ob ich ihn . . . was kann denn ich dafür? hab’ ich ihn etwa gerufen? (Man hört schwere Schritte draußen im Hausflur.) Ach! das Unheil schreitet schnelle.

(Kahl tritt ein ohne vorher angeklopft zu haben. Er ist ein vierundzwanzigjähriger, plumper Bauernbursch, dem man es ansieht, daß er, so weit möglich, gern den feinen, noch mehr aber den reichen Mann herausstecken möchte. Seine Gesichtszüge sind grob, der Gesichtsausdruck vorwiegend dumm-pfiffig. Er ist bekleidet mit einem grünen Jaquet, bunter Sammtweste, dunklen Beinkleidern und Glanzlack-Schaftstiefeln. Als Kopfbedeckung dient ihm ein grüner Jägerhut mit Spielhahnfeder. Das Jaquet hat Hirschhornknöpfe, an der Uhrkette Hirschzähne etc., stottert.)

KAHL.

Gun’n Abend mi’nander! (Er erblickt Loth, wird sehr verlegen und macht stillstehend eine ziemlich klägliche Figur.)

HOFFMANN

(tritt zu ihm und reicht ihm die Hand aufmunternd). Guten Abend, Herr Kahl!

HELENE

(unfreundlich). Guten Abend.

KAHL

(geht mit schweren Schritten quer durch das ganze Zimmer auf Helene zu und giebt ihr die Hand). ’n Abend och, Lene.

HOFFMANN

(zu Loth). Ich stelle Dir hiermit Herrn Kahl vor, unseren Nachbarssohn.

KAHL

(grinst und dreht den Hut. Verlegenheitsstille).

[33]HOFFMANN.

Zu Tisch Kinder! fehlt noch Jemand? Ach, die Schwiegermama. Miele! bitten Sie Frau Krause zu Tisch.

(Miele ab durch die Mittelthür.)

MIELE

(draußen im Hausflur schreiend). Frau!! – Frau!! Assa kumma! Se sill’n assa kumma!

(Helene und Hoffmann blicken einander an und lachen verständnißinnig, dann blicken sie vereint auf Loth.)

HOFFMANN

(zu Loth). Ländlich, sittlich!

(Frau Krause erscheint, furchtbar aufgedonnert. Seide und kostbarer Schmuck. Haltung und Kleidung verrathen Hoffart, Dummstolz, unsinnige Eitelkeit.)

HOFFMANN.

Ah! da ist Mama! – Du gestattest, daß ich Dir meinen Freund Dr. Loth vorstelle.

FRAU KRAUSE

(macht einen undefinirbaren Knix). Ich bin so frei! (Nach einer kleinen Pause:) Nein, aber auch, Herr Doctor, nahmen Sie mir’s ock bei Leibe nicht ibel! Ich muß mich zurerscht muß ich mich vor ihn’n vertefentiren, (sie spricht je länger, um so schneller) vertefentiren wegen meiner vorhinigten Benehmigung. Wissen Se, verstihn Se, es komm’ ein der Drehe bei uns eine so ane grußmächtige Menge Stremer . . . . Se kinn’s ni gleba, ma hoot mit dan Battelvulke seine liebe Noth. A su Enner, dar maust akrat wie a Ilster; uf da Pfennig kimmt’s ins ne ernt oa, ne ock ne, ma braucht a ni dreimol rimzudrehn, au ken’n Thoaler nich, eeb ma’n ausgibbt. De Krausa-Ludwig’n, die iis geizig, schlimmer wie a Homster egelganz, die ginnt ke’m Luder nischt. Ihrer is gesturba aus Arjer, weil a lumpigte zwetausend ei Brassel verloern hoot. Ne, ne! a su sein mir dorchaus nicht. Sahn Se, doas Buffett kust’t mich zwehundert Thoaler, a [34]Transpurt ni gerechent; na, d’r Beron Klinkow koans au ne andersch honn.

(Frau Spiller ist kurz nach Frau Krause ebenfalls eingetreten, sie ist klein, schief und mit den zurückgelegten Sachen der Frau Krause herausgestutzt. Während Frau Krause spricht, hält sie mit einer Art Andacht die Augen zu ihr aufgeschlagen. Sie ist etwa fünfundfünfzig Jahre alt, ihr Ausathmen geschieht jedesmal mit einem leisen Stöhnen, welches auch, wenn sie redet, regelmäßig wie – m – hörbar wird.)

FRAU SPILLER

(mit unterwürfigem, wehmüthig gezierten moll-Ton, sehr leise). Der Baron Klinkow haben genau dasselbe Buffet – m –.

HELENE

(zu Frau Krause). Mama! wollen wir uns nicht erst setzen, dann . . . . .

FRAU KRAUSE

(wendet sich blitzschnell und trifft Helene mit einem vernichtenden Blick; kurz und herrisch). Schickt sich doas? (Frau Krause, im Begriff sich zu setzen, erinnert sich, daß das Tischgebet noch nicht gesprochen ist, und faltet mechanisch, doch ohne ihrer Bosheit im Übrigen Herr zu sein, die Hände.)

FRAU SPILLER

(spricht das Tischgebet).

Komm’, Herr Jesu, sei unser Gast,

Segne, was Du uns bescheeret hast.

Amen.

(Alle setzen sich mit Geräusch. Mit dem Zulangen und Zureichen, welches einige Zeit in Anspruch nimmt, kommt man über die peinliche Situation hinweg.)

HOFFMANN

(zu Loth). Lieber Freund, Du bedienst Dich wohl?! Austern?

[35]LOTH.

Nun, will probiren, es sind die ersten Austern, die ich esse.

FRAU KRAUSE

(hat soeben eine Auster geschlürft. Mit vollem Munde). In dar Seisong mein’n Se woll?

LOTH.

Ich meine überhaupt.

(Frau Krause und Frau Spiller wechseln Blicke.)

HOFFMANN

(zu Kahl, der eine Citrone mit den Zähnen auspreßt). Zwei Tage nicht gesehen, Herr Kahl! Tüchtig Mäuse gejagt in der Zeit?

KAHL.

N . . . n . . ne!

HOFFMANN

(zu Loth). Herr Kahl ist nämlich ein leidenschaftlicher Jäger.

KAHL.

D . . d . . die M . . mm . . maus, das ist ’n in . . . in . . infamtes Am . . am . . amf . . ff . . fibium.

HELENE

(platzt heraus). Zu lächerlich ist das, Alles schießt er todt, Zahmes und Wildes.

KAHL.

N . . nächten hab ich d . . d . . die alte Szss . . sau vu ins t . . todt g . . g . . geschossen.

LOTH.

Da ist wohl Schießen Ihre Hauptbeschäftigung?

FRAU KRAUSE.

Herr Kahl thut’s ock bloßig zum Prifatvergnigen.

FRAU SPILLERN.

Wald, Wild, Weib pflegten Seine Exellenz der Herr Minister von Schadendorf oftmals zu sagen.

KAHL.

I . . i . . iberm . . m . . murne hab’n mer T . . t . . tau . . t . . taubenschießen.

LOTH.

Was ist denn das: Taubenschießen?

HELENE.

Ach, ich kann so was nicht leiden; es ist doch nichts als eine recht unbarmherzige Spielerei. [36]Ungezogene Jungens, die mit Steinen nach Fensterscheiben zielen, thun etwas Besseres.

HOFFMANN.

Du gehst zu weit, Helene.

HELENE.

Ich weiß nicht –, meinem Gefühl nach hat es weit mehr Sinn, Fenster einzuschmeißen, als Tauben an einem Pfahl festzubinden und dann mit Kugeln nach ihnen zu schießen.

HOFFMANN.

Na, Helene, – man muß doch aber bedenken . . . .

LOTH

(irgend etwas mit Messer und Gabel zerschneidend). Es ist ein schandbarer Unfug.

KAHL.

Um die p . poar Tauba . . . . !

FRAU SPILLER

(zu Loth). Der Herr Kahl – m –, müssen Sie wissen, haben zweihundert Stück im Schlage.

LOTH.

Die ganze Jagd ist ein Unfug.

HOFFMANN.

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