Roy Palmer - Seewölfe Paket 26

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Seewölfe Paket 26: краткое содержание, описание и аннотация

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Hasard junior hatte die Morgenwache, und als sich die Frühnebel zu lichten begannen, bezog er den höher gelegenen Ausguckposten über der Felsgrotte. Mit dem Spektiv begann er den üblichen Rundblick. Nach Westen hin hatten sich die Nebelfelder bereits weitgehend aufgelöst, die Kimm verschwamm aber noch im Dunst. Langsam schwenkte Hasard junior den Kieker nach Nordwesten. Und dann erstarrte er. Was sich da ein wenig dunstverhangen, aber doch deutlich genug im Okular abzeichnete, nannte man in den afrikanischen Wüstenregionen eine Fata Morgana, ein Bild, das den Augen vorgegaukelt wurde, das aber gar nicht existierte. Es war wie ein Schock, und Hasard junior glaubte im ersten Moment an ein Gespensterschiff…

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Die Spanier, die noch immer nichts mitgekriegt hatten, traf es wie aus heiterem Himmel.

Carberry und Stenmark jagten die Ladungen der beiden vorderen Drehbassen in die Heckgalerie der „San Jacinto“.

Dem Wummern der Schüsse folgte das Bersten und Splittern von Holz und Bleiglas. Die Galerie flog auseinander, und kein Fenster der Achterdeckskammern blieb heil.

Die Männer an Bord der „Empress of Sea“ brüllten den alten Kampfruf aus Cornwall, der schon unendlich viele Gegner zur See in Furcht und Schrecken versetzt hatte.

„Ar – we – nack! Ar – we – nack!“

Es klang wie rollender Donner, und aus den Unterdecksräumen der Galeone drangen jetzt die Entsetzensschreie der Spanier. Ihnen war schockartig klargeworden, in welcher aussichtslosen Lage sie sich befanden.

Martin Correa drehte nach Backbord.

Lässig und elegant, im Vorbeigehen, hämmerten die Männer des alten O’Flynn die Drehbassenladungen von Steuerbord in das Achterschiff und in die Flanke des Spaniers.

Bei diesem Manöver zerschossen sie auch die Vorleine des Floßes, das längsseits vertäut war und gleich darauf abtrieb.

Old Donegal gab Befehl, beizudrehen und auf Distanz zu gehen, als auf der Kuhl der Galeone die ersten Gestalten sichtbar wurden. Jemand brüllte Befehle. Offenbar glaubten die Kerle, mit ihren Geschützen noch etwas ausrichten zu können.

Ein grimmiges Lächeln kerbte sich in die Mundwinkel des Alten, während er zusah, wie die Männer die Drehbassen an Steuerbord nachluden.

Dann gab er den Befehl zum erneuten Angriff.

Martin Correa legte Ruder, und nach einer eleganten Halse rauschte die „Empress“ zum zweitenmal auf die „San Jacinto“ zu – wieder aus dem toten Winkel.

Wütendes Geheul ertönte von der Kuhl der Galeone, als die Dons begriffen, daß ihre Geschütze nicht mehr wert waren als Spielzeug.

Gestalten stürmten auf das Achterdeck. Die langen Läufe von Musketen blinkten matt im frühen Tageslicht.

Nur eine einzige Kugel fetzte durch das Focksegel der „Empress“ und schwirrte davon, ohne weiteren Schaden anzurichten.

Der blonde Schwede drückte den Lauf des Hinterladers in der Drehlafette schräg nach oben und zündete.

Aus dem Lauf leckte die Feuerzunge mit Gebrüll, und die Ladung von gehacktem Blei hämmerte knapp unterhalb der Heckbalustrade in die beachtenswerten Schnörkelverzierungen, die dort angebracht waren.

Schreiend ergriffen die übrigen drei oder vier Musketenschützen die Flucht, ohne auch nur einen Schuß abgefeuert zu haben. Keine weitere Gestalt ließ sich auf dem Achterdeck blicken.

„Breitseite Steuerbord!“ rief Old Donegal mit Donnerstimme.

Augenblicklich legte Martin Correa Ruder. Das Heck der Karavelle schwang herum, und die Männer stießen die Lunten in die Zündlöcher.

Grellrote Blitze zuckten aus den Laufmündungen. Das Krachen der Drehbassen vereinte sich zu einem urgewaltigen Hall, der über die Wasseroberfläche rollte und sich mit dem schmetternden Klang der Einschläge vereinte.

Haargenau in die Wasserlinie rasten sämtliche Treffer.

Wirbelnde Splitter wurden aus den Außenplanken gerissen. Lecks klafften reihenweise, und das Wasser zeigte gurgelnde Schaumbildung, wo es seinen Weg in das Innere des Achterschiffs fand – zusätzlich zu dem bereits vorhandenen Leck an der Steuerbordseite.

Mit Geheul und Gebrüll hatten sich der Schwarzbärtige und seine Kerle unter Deck verkrochen.

Den dritten Angriff fuhr der alte O’Flynn wiederum aus dem toten Winkel heraus. Diesmal ließ er die Backbordbreitseite auf den schon waidwunden Schiffsleib abfeuern.

Abermals leckten die Feuerzungen von der „Empress of Sea“ zum Achterschiff der Galeone hinüber. Die Splitter und größeren Plankenstücke, die jetzt knapp über und in der Wasserlinie herausgerissen wurden, vergrößerten die gerade begonnenen Lecks um ein Vielfaches.

Doch der alte O’Flynn dachte beileibe noch nicht daran, schon lockerzulassen.

Mit dem vierten Angriff nahmen sie sich die Backbordseite der „San Jacinto“ vor, die achtern zusehends tiefer sackte. Die Wasserlinie hatte bereits die Höhe der zerschossenen Heckgalerie erreicht. Es suppte in die Fenster, in denen nur noch Reste vom Bleiglas hingen.

Das Donnergebrüll der Drehbassen dröhnte von neuem auf die Galeone ein, und nun rasten die Ladungen zerfetzend und zerschmetternd über die Planken der Kuhl. Den Kerlen unter Deck mußte es durch und durch gehen.

Wieder drehte die „Empress“, wieder ging sie auf Distanz, und von neuem jagte sie auf das Schiff zu, das schon ein Wrack war.

Achtern saß die „San Jacinto“ jetzt auf Grund. Die unteren Räume des Achterkastells standen bereits vollends unter Wasser.

Und von neuem krachten die Drehbassen der „Empress of Sea“.

Old Donegal Daniel O’Flynn dachte nicht daran, schon aufzuhören. Mit eisenharter Miene gab er immer neue Angriffsbefehle. Er würde erst dann mit dem Beschuß aufhören, wenn er den verdammten Kahn in einen Trümmerhaufen verwandelt hatte …

ENDE

1 9 Juli 1595 Inseln der Cat Cays Im Drehbassenbeschuß der auf - фото 2

1.

9. Juli 1595 – Inseln der Cat Cays.

Im Drehbassenbeschuß der auf unerklärliche Weise zurückgekehrten „Empress“ hockten die Schnapphähne unter Deck. Fast alle hatten sich nach unten verzogen.

Über ihnen krachte es immer wieder, und sie selbst waren nicht einmal in der Lage das Feuer zu erwidern.

Die „San Jacinto“ war etwa zweihundert Yards vom Uferstrand entfernt aufgebrummt und saß unverrückbar fest.

Daß sie aufgebrummt war, verdankte sie den beiden Dänen Nils Larsen und Sven Nyberg, die in einer nächtlichen Aktion zusammen mit Edwin Carberry und Stenmark das Ruder verkeilt hatten.

Jetzt saß die Galeone mit dem Bug voran auf dem Grund und reckte das Achterschiff seewärts. Achtern hatte sie keine Kanonen oder Drehbassen und somit ihren „wunden Punkt“.

Die ersten Ladungen der Drehbassen waren ins Achterkastell gekracht und hatten dort erhebliche Schäden angerichtet. Als das Achterkastell dann unter Wasser stand, setzte sich die „San Jacinto“ auch achtern auf Grund.

Der Drehbassenbeschuß harkte auch über die Decks, und da hatten sich die Kerle heulend und brüllend nach unten verzogen oder waren in wilder Panik in Deckung gerannt.

Auch das Floß, mit dem sie die Seewölfe überrumpeln wollten, war längst davongetrieben, als ein Schuß die Vorleine zerfetzte. Jetzt hatten sie kein einziges Beiboot mehr und auch kein provisorisches Floß. Sie waren auf der „San Jacinto“ gefangen wie in einer großen Mausefalle.

Der grobschlächtige Acosta hatte das bereits eingesehen und auch der Bootsmann Prado wußte, daß es hier kein Entkommen mehr gab. Ein paar andere Kerle lebten noch, in der irrsinnigen Hoffnung, es würde ein Wunder geschehen.

Doch es geschah kein Wunder.

Immer wieder zuckten sie ängstlich zusammen, wenn achteraus das Krachen der Drehbassen zu hören war.

Und jeder Schuß saß. Die Galeone war längst gerupft und glich einem Trümmerhaufen.

Das Rigg war zerfetzt und zerschossen, einige Rahen waren unter ohrenbetäubendem Krach an Deck gefallen, und noch immer war kein Ende abzusehen.

Tote und Verletzte hatte es auf der Galeone gegeben. Ein paar Kerle lagen immer noch stöhnend und ächzend herum, doch niemand kümmerte sich um sie. Jeder war sich selbst der Nächste, so lautete ihre Devise, nach der sie lebten.

Acosta, Prado und ein paar andere hatten sich nach vorn verzogen, seit das Achterschiff auf dem Grund lag. Hier vorn, wo die Galeone mit dem Bug höher lag, waren sie noch relativ sicher. Aber das Überqueren der Decks hatte zwei Opfer gefordert, die unter dem Drehbassenfeuer ihr Leben ausgehaucht hatten.

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