Larry Kreider - Authentisches geistliches Mentoring

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Authentisches geistliches Mentoring: краткое содержание, описание и аннотация

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Es ist kein Geheimnis, dass es einen großen Bedarf an geistlichen Vätern und Müttern gibt, die Mentoren für jüngere Christen sein können, um diese für ihr Leben und ihre Berufung zuzurüsten.
Mit diesem praktischen Handbuch gibt uns Larry Kreider, ein weltweit anerkannter Mentor und Trainer christlicher Leiter, bewährte biblische Prinzipien an die Hand, sodass Mentor-Beziehungen gelingen.
Er stellt insbesondere das Mentoring-Modell Jesu vor und zeigt auf, wie wir dieses in unserer geistlichen Familie anwenden können. Ob Sie nun einen geistlichen Mentor suchen oder einer werden wollen – dieses Buch ist gleichermaßen für Sie geeignet!

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Aber weite Teile der Kirchen waren auf diesen neuen, radikalen Schlag von Christen nicht eingestellt. Die Spannungen zwischen den Jesus People und den etablierten Kirchen waren eine Quelle von Irritationen sowohl für die Jesus People , die die Kirchen als träge und in Traditionen und Gesetzlichkeit erstarrt ansahen, als auch für die Mitglieder der institutionellen Kirchen, die jene jungen Leute mit ihren langen Haaren und „Jesus-Latschen“ allzu oft überhaupt nicht verstehen konnten. Auch wenn einige Kirchen und Gemeinschaften diese Neubekehrten mit offenen Armen aufnahmen und in Jüngerschaft unterwiesen, fiel doch eine Menge neuer Gläubiger hinten runter und wurde desillusioniert – so lange, bis diese Menschen für den Leib Jesu verloren waren.

Wäre die Kirche vorbereitet gewesen und hätte sie während dieser gewaltigen Erweckung mehr Verständnis und Mitgefühl für jene jungen Leute aufgebracht, dann, so glaube ich, hätte die Ernte weitaus größer ausfallen können. Meiner Meinung nach gab es schlicht und einfach nicht genug geistliche Väter und Mütter, die willens gewesen wären, ihre Arme um diese „Jesus-Freaks“ zu legen und sie als Neugeborene in Christus so lange zu erziehen, bis sie auf eigenen Beinen hätten stehen können – ein Fehler, der uns auf keinen Fall in dieser Generation noch einmal passieren darf!

Der Herr hält Ausschau nach Tausenden geistlichen Vätern und Müttern, um jetzt die kommende Ernte vorzubereiten. Ich glaube, Mentoring ist eine von Gott gewollte Entwicklung, die unmittelbar mit dem Missionsauftrag des Herrn zu tun hat und die wir aufgreifen müssen, um das ganze Potential der großen Ernte zu realisieren. Ich glaube, Mentoring ist ein wichtiger Teil der Strategie Jesu zur Verwirklichung von Jüngerschaft; und wenn wir uns in andere investieren, wird das große Dividenden abwerfen, und zwar in Form eines multiplizierten geistlichen Erbes.

Denken Sie darüber nach: Als jemand, der „Jünger macht“, können Sie zahllose Menschen beeinflussen und durch eine anhaltend wachsende Investition die Welt verändern. Wenn Sie sich nur für einen einzigen Menschen als Mentor zur Verfügung stellen, dieser Mensch wiederum einen anderen in Jüngerschaft unterweist, der Dritte wieder einen anderen, und so jeder, der in Jüngerschaft unterwiesen wird, seinerseits einen weiteren Menschen als Mentor begleitet, ergeben sich verblüffende Multiplikationseffekte!

Sind Sie dazu bereit, Ihre Ressourcen in den Aufbau der geistlichen Kraft anderer Menschen zu investieren? Es handelt sich dabei um eine Investition, die wahrscheinlich ohne Dank bleibt und auch keine sofortigen Erträge bringt. Gott aber verspricht: Wo Sie investieren, werden Menschenleben verändert. Sie haben die Chance, so in das Leben anderer Menschen zu investieren, dass es nicht nur eine große Auswirkung auf die Welt hat, sondern ewig bleibt!

1Jimmy Stewart, Called to Worship: The Man Behind Michael, Charisma Magazine 4/2000, S. 54 f.

Kapitel 3: Berufen, Familie zu sein

Mentoring erfordert familienartige Beziehungen als Lebensstil.

Vor mehr als dreißig Jahren, als wir als junge Leute unter Jugendlichen arbeiteten, fingen meine Frau LaVerne und ich damit an, mit neuen Christen Beziehungen aufzubauen, die wir damals „Paulus-Timotheus-Jüngerschaftsbeziehungen“ nannten. Ich traf mich Woche für Woche mit ein paar jungen Männern zu Bibelstudium und Gebet, LaVerne machte dasselbe mit einem Kreis junger Frauen. Schon früh erkannten wir, dass diese Beziehungen sich Schritt für Schritt entwickelten und wir vielleicht einen langen Weg würden zurücklegen müssen, bevor wir spektakuläre Resultate zu sehen bekommen würden. Viele dieser jungen Leute kamen aus einer bestimmten Wohngegend, in der es viele Probleme mit Straßenbanden und Drogen gab, und da die meisten von ihnen Gläubige der ersten Generation waren, bekamen sie von Freunden und Familienangehörigen nur wenig Unterstützung.

Auch wir selbst waren jung – wir wussten nicht viel und machten jede Menge Fehler, aber wir hatten das Herz am richtigen Fleck. Schon bald war uns klar, dass wir mehr tun mussten, als bloß jüngerschaftsorientierte Bibelkreise abzuhalten, wenn wir erreichen wollten, dass diese Jugendlichen geistlich wuchsen und nicht wieder vom Weg abkamen. Man musste ihnen das Christsein praktisch vorleben und beweisen, dass es auch wirklich funktionierte, sonst würden sie in dem Ganzen über kurz oder lang keinen Sinn mehr finden. Damals nannten wir das, was uns wichtig wurde, weder Mentoring noch geistliche Vaterschaft, und trotzdem war es genau das. Für uns war das mehr als eine Pflicht oder ein Erlebnis. Es war ein Lebensstil, in dem wir uns beziehungsmäßig mit jüngeren Christen zusammenschlossen, die es bitter nötig hatten, dass ältere Christen sie unterstützten und geistlich förderten.

Wir öffneten diesen jungen Leuten unsere Herzen und unser Haus und liebten sie vorbehaltlos. Tief in uns drin erkannten wir (auch wenn wir damals überhaupt nicht weit nach vorn schauten), dass, wenn wir ihnen halfen, geistlich zu wachsen, sie eines Tages in der Lage wären, ihrerseits anderen zu helfen … und jede Minute, die wir in sie investierten, wäre der Mühe wert.

Also ließen wir diese Teenager an unserem täglichen Leben teilhaben. Sie verbrachten viel Zeit damit, bei uns zu Hause rumzuhängen, machten dauernd rote Kool-Aid -Flecken auf dem Teppich 1und bei gelegentlichen Ringkämpfen auch Löcher in die Wände. Der Hauptteil des Trainings bestand jedoch darin, dass sie uns dabei zusahen, wie wir unsere Kinder liebevoll zurechtwiesen, den Abwasch machten oder das ewige Loch im Dach flickten. Wir lernten Schritt für Schritt, mit tausend Rückschlägen und Neuanfängen, wirkungsvolle geistliche Eltern zu sein; und sie lernten, als Christen Frucht zu tragen.

Der Herr war treu: Aus unseren bescheidenen Anfängen heraus entstand schließlich mit einigen der jungen Christen, die bei uns zu Hause herumhingen, eine Gemeinde; und diejenigen, die den Weg mitgingen, wurden darin unterwiesen, den nächsten Schwung geistlicher Kinder aufzunehmen. Heute haben wir im Rahmen der DOVE Christian Fellowship International (DCFI), einer internationalen Gemeindefamilie, das Vorrecht, zu sehen, dass viele unserer geistlichen Kinder, Enkel und Urenkel ihrerseits geistliche Söhne und Töchter hervorbringen, indem überall auf der Welt neue Kleingruppen und Dutzende von Gemeinden gegründet werden.

An uns gab es überhaupt nichts Besonderes – bis heute nicht! Wir waren ganz normale junge Leute, die jede Menge Fehler machten. Gewiss könnten wir auch viele Geschichten erzählen, die keine Erfolgsgeschichten sind, aber was wir hatten, war ein elterliches Herz, dem es wichtig war, unsere Kinder zu lehren. Wir liebten Jesus, wir liebten diese Jugendlichen von ganzem Herzen, und wie alle Eltern erwarteten wir, dass sie wuchsen!

Die pädagogische Forschung zeigt, dass Kinder dann am besten lernen, wenn sie beispielhaftes Verhalten beobachten und nachahmen können. Ein Vater ist für seine Kinder dann ein annehmliches Verhaltensvorbild, wenn er sie eher führt als antreibt . Heute ist es unter Schafhirten üblich, die Herden mithilfe von Hunden anzutreiben. Im alten Israel aber ging der Hirte voran, und die Herde folgte. Gott hat sich uns als Vater offenbart, und er ruft Väter und Mütter, seiner Führung zu folgen. Geistliche Eltern ihrerseits müssen christusgemäßes Benehmen und christusgemäße Haltungen vorleben, während ihre Kinder ihnen nachfolgen.

Eine Anmerkung zum Thema Geschlecht und Alter

In diesem Kapitel wollen wir gründlich untersuchen, was die allgemeinen Kennzeichen geistlicher Eltern sind und welche spezifischen Eigenschaften Männer bzw. Frauen als Mentoren mitbringen. Ehe wir aber einen näheren Blick auf geistliches Mutter- und Vatersein werfen, sollte ich noch erwähnen, dass wir die Meinung vertreten, dass Männer Mentoren von Männern und Frauen Mentorinnen von Frauen sein sollten. Das sehen wir in Titus 2: „… dass die alten Männer nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben … Ebenso ermahne die jungen Männer, besonnen zu sein …“ (V. 2.6). „… ebenso [sollen] die alten Frauen in ihrer Haltung dem Heiligen angemessen [sein], … Lehrerinnen des Guten; damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben …“ (V. 3-4).

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