Frank Viola - Ur-Gemeinde

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Jesu Plan für seine Gemeinde wiederentdecken
In seinem (zusammen mit George Barna verfassten) Bestseller Heidnisches Christentum? hat Frank Viola die oft im Heidnischen wurzelnden Hintergründe vieler unserer vermeintlich biblischen Traditionen aufgezeigt.
In Ur-Gemeinde geht er nun auf Gottes ursprünglichen Plan für die Gemeinde ein: Gemeinde soll in allem das Wesen des dreieinigen Gottes verkörpern. Grundlage für unsere Vorstellung von Gemeinde muss also das sein, was Gott selbst im Herzen hat, was ihn und seine Ziele widerspiegelt, wie wir es in den Schriften des Neuen Testaments finden.
Daraus entsteht ein klares und herausforderndes Bild von Gemeinde. Wollen wir unsere Vorstellung von Gemeinde an die biblische anpassen, wird ein Umdenken in vielen Bereichen unumgänglich sein.
Die Themen, für die der Autor das konkretisiert, sind unter anderem: Gemeinde als Organismus und als Familie, die Treffen der Gemeinde, das praktische Leben der Gemeinde, die Einheit der Gemeinde, Gemeindeleitung und Entscheidungsfindung, geistliche Autorität, Unterordnung und apostolische Tradition.

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Ist eine Gemeinde wirklich organisch, verfügt sie auch über eine DNA – über geistliches Erbgut. Wo finden wir die Gemeinde-DNA? Der Schlüssel liegt in Gott selbst.

Mit den Worten des Athanasischen Glaubensbekenntnisses: „So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott“, bekennen sich Christen zum dreieinigen Gott. 1Das klassische Christentum lehrt, dass Gott als eine Gemeinschaft von drei Personen existiert: Vater, Sohn und Geist. Die Gottheit ist demnach eine Gemeinschaft aus drei Personen, eine „Dreieinigkeit“ oder „Trinität“, wie Theologen dazu sagen. Der Theologe Stanley Grenz schreibt:

Gottes trinitarisches Wesen bedeutet, dass Gott in Beziehung existiert: Er ist ein „gemeinschaftlicher“ Gott. Deshalb können wir von Gott als von einer „Gemeinschaft“ reden. Gott existiert in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist – in vollkommener und ewiger Gemeinschaft. 2

Jahrelang habe ich präzise Lehraussagen zur Dreieinigkeit gehört. Für mein praktisches Leben hatten sie jedoch keinerlei Bedeutung. Ich empfand die Lehre von der Dreieinigkeit abstrakt und für die Praxis belanglos.

Später entdeckte ich, dass ein Verständnis für das aktive Leben innerhalb der Dreieinigkeit der entscheidende Schlüssel für sämtliche Aspekte des christlichen Lebens ist, einschließlich der Gemeinde. 3Es ist wie Eugene Peterson formuliert: „Die Trinität bildet den umfassendsten und integrativsten Rahmen, der uns zur Verfügung steht, um das christliche Leben zu verstehen und an ihm teilzuhaben.“ 4

Andere Theologen teilen seine Auffassung. Beispielsweise behauptet Catherine LaCunga: „Die Lehre von der Dreieinigkeit ist letztlich eine praktische Lehre mit radikalen Konsequenzen für das Leben jedes Christen.“ 5

Ganz ähnlich sieht es Miroslav Volf: „Der dreieinige Gott steht am Anfang und am Ende der christlichen Pilgerschaft und bildet somit das Herzstück des christlichen Glaubens.“ 6

Die biblische Lehre von der Dreieinigkeit ist keine abstrakte Spekulation über die Existenz Gottes. Vielmehr informiert sie uns über Gottes Wesen und Wirkungsweise innerhalb der christlichen Gemeinde. Als solche ist sie mehr als bloße Fußnote am Ende des Evangeliums, ist sie doch prägend für das Leben des Christen und ausschlaggebend für die Praxis der Gemeinde. 7

Im ganzen Johannesevangelium macht Jesus Aussagen über sein Verhältnis als Sohn zum Vater. Er sagt: „Vater … du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt“ (Joh 17,24). „… damit aber die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe …“ (Joh 14,31). Schon diese beiden Stellen bezeugen die gegenseitige Liebe innerhalb der Gottheit vor Grundlegung der Welt.

Bereits in den ersten Kapiteln der Genesis lernen wir, dass die Gottheit in Gemeinschaft lebt: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bilde“, heißt es da (1 Mo 1,26). Wir sehen hier, wie der dreieinige Gott mit sich berät und plant.

Im Johannesevangelium erfahren wir mehr über das Wesen der Gottheit, zum Beispiel, dass der Sohn sein Leben aus dem Vater hat (Joh 5,26; 6,57). Der Sohn teilt die Herrlichkeit seines Vaters und bringt sie zum Ausdruck (Joh 13,31-32; 17,4-5). Der Sohn lebt im Vater und der Vater im Sohn (Joh 1,18; 14,10). Der Sohn lebt in völliger Abhängigkeit vom Vater (Joh 5,19). Er sagt und tut ausschließlich, was der Vater ihm aufträgt (Joh 12,49; 14,9). Der Vater verherrlicht den Sohn (Joh 1,14; 8,50.54; 12,23; 16,14; 17,1.5.22.24) und der Sohn ehrt den Vater (Joh 7,18; 14,13; 17,1.4; 20,17).

Innerhalb der Dreieinigkeit entdecken wir gegenseitige Liebe, Gemeinschaft und Abhängigkeit, dazu gegenseitige Verehrung, Unterordnung, Innewohnung und authentisches Zusammenleben. In der Gottheit ergänzen sich Vater, Sohn und Geist, indem sie ihr Leben, ihre Liebe und ihre Gemeinschaft miteinander teilen und gegenseitig austauschen.

Erstaunlicherweise wurde diese Art von Beziehung dann vom Göttlichen ins Menschliche gebracht: vom Vater zum Sohn und vom Sohn zur Gemeinde (Joh 6,57; 15,9; 20,21). Sie kam aus der himmlischen Sphäre des ewigen Gottes zur Gemeinde auf der Erde, die der Leib des Herrn Jesus Christus ist.

Die Gemeinde ist somit eine organische Erweiterung des dreieinen Gottes. Sie wurde in Christus vor der Zeit beschlossen (Eph 1,4-5) und an Pfingsten geboren (Apg 2,1ff.).

Richtig verstanden ist die Gemeinde die versammelte Gemeinschaft derer, die Anteil haben an göttlichem Leben und dieses auf der Erde sichtbar machen. Mit anderen Worten ist die Gemeinde das irdische Bild des dreieinen Gottes (Eph 1,22-23).

Weil die Gemeinde organisch ist, hat sie auch einen natürlichen Ausdruck. Eine Gruppe von Christen, die ihrer geistlichen DNA folgen, versammeln sich gemäß der göttlichen DNA, teilen sie doch Gottes eigenes Leben. (Christen sind zwar nicht göttlich, doch haben wir das Vorrecht, „Teilhaber der göttlichen Natur“ zu sein; vgl. 2 Pt 1,4).

Folglich weist die DNA der Gemeinde dieselben Merkmale auf, die man beim dreieinigen Gott erkennt, insbesondere gegenseitige Liebe, Gemeinschaft, Abhängigkeit, Achtung, Unterordnung, Innewohnung und authentisches gemeinsames Leben. Anders gesagt hat die Gemeinde ihre Quelle in Gott. Deshalb kann Stanley Grenz behaupten: „Letztendlich wurzelt unser Gemeindeverständnis in der Beziehung zum Wesen des dreieinigen Gottes.“ 8

Der Theologe Kevin Giles unterstreicht diesen Gedanken, indem er die Dreieinigkeit als ein Modell hinstellt, „anhand dessen die Lehre von der Gemeinde zu formulieren ist. Dies vorausgesetzt, ist das Innenleben der göttlichen Dreieinigkeit zugleich Muster, Vorbild, Modell, Echo und Bild für das gemeinschaftliche Leben der Christen in der Welt.“ 9

Die Dreieinigkeit ist schlichtweg das Paradigma für den natürlichen Ausdruck der Gemeinde. Die beliebte Theologin Shirley Guthrie entfaltet diesen Gedanken, indem sie die Beziehungsnatur der Gottheit beschreibt:

Die Einheit Gottes ist nicht das Eins-Sein eines bestimmten, in sich geschlossenen Individuums, sondern die körperschaftliche Einheit von Personen, die einander lieben und harmonisch zusammenleben … In ihrer Beziehung zueinander definieren sie sich gegenseitig … Keiner steht von den anderen losgelöst für sich alleine da, es gibt weder ein Vor- noch ein Nachgeord­netsein, auch keine Rangordnung; genauso wenig herrscht eine Person über eine andere; weder gibt es eine privilegierte Stellung auf Kosten eines anderen, noch herrscht Streit darüber, wem welche Aufgabe zukommt. Die Personen der Gottheit haben es nicht nötig, ihre Unabhängigkeit und Autorität gegen die anderen auszuspielen. Es ist eine Gemeinschaft unter Gleichen, die alles miteinander teilen, was sie haben und sind. Hier leben drei Personen in gegenseitiger Transparenz, aufopfernder Liebe und gegenseitigem Beistand. Sie sind nicht frei von-, sondern frei füreinander. So ist die Beziehung zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist im inneren Kreis der Gottheit. 10

Schauen wir uns noch einmal den dreieinigen Gott an und beachten dabei, was fehlt: Es lässt sich weder eine Befehlskette noch eine Hierarchie ausmachen. 11Es gibt auch kein passives Zuschauen und keine Vorherrschaft einer einzelnen Person. Außerdem fehlen religiöse Rituale und Programme. (Einige meinen, eine gewisse Hierarchie innerhalb der Dreieinigkeit zu erkennen, doch lässt sich diese weder biblisch noch geschichtlich nachweisen. Näheres dazu im Anhang.

Befehlsketten und Kommandostrukturen, Hierarchien, passive Gefolgschaft und teilnahmslose Beobachter, die Vorherrschaft Einzelner und religiöse Programme und Riten sind Erfindungen des gefallenen Menschen. Sie stehen in deutlichem Widerspruch sowohl zur DNA des dreieinigen Gottes als auch zur DNA der Gemeinde. Nach dem Tod der Apostel hat man bedauerlicherweise rasch nach solchen religiösen Praktiken gegriffen und ihnen damit den Zugang zum Christentum ermöglicht. 12Heute sind solche Bräuche zu markanten Merkmalen der institutionellen Kirche geworden.

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