Frank Viola - Ur-Gemeinde

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Jesu Plan für seine Gemeinde wiederentdecken
In seinem (zusammen mit George Barna verfassten) Bestseller Heidnisches Christentum? hat Frank Viola die oft im Heidnischen wurzelnden Hintergründe vieler unserer vermeintlich biblischen Traditionen aufgezeigt.
In Ur-Gemeinde geht er nun auf Gottes ursprünglichen Plan für die Gemeinde ein: Gemeinde soll in allem das Wesen des dreieinigen Gottes verkörpern. Grundlage für unsere Vorstellung von Gemeinde muss also das sein, was Gott selbst im Herzen hat, was ihn und seine Ziele widerspiegelt, wie wir es in den Schriften des Neuen Testaments finden.
Daraus entsteht ein klares und herausforderndes Bild von Gemeinde. Wollen wir unsere Vorstellung von Gemeinde an die biblische anpassen, wird ein Umdenken in vielen Bereichen unumgänglich sein.
Die Themen, für die der Autor das konkretisiert, sind unter anderem: Gemeinde als Organismus und als Familie, die Treffen der Gemeinde, das praktische Leben der Gemeinde, die Einheit der Gemeinde, Gemeindeleitung und Entscheidungsfindung, geistliche Autorität, Unterordnung und apostolische Tradition.

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In ähnlicher Absicht stellt dieses Buch den beherzten Versuch dar, der Kirche einen Paradigmenwechsel nahezulegen, eine Veränderung, die von der neutestamentlichen Vorstellung ausgeht, dass die Gemeinde Jesu Christi einen geistlichen Organismus und keine institutionelle Organisation darstellt.

Ich kenne wenige Christen, die das bestreiten würden. Ich bin sogar unzähligen Christen begegnet, die bekennen: „Die Gemeinde ist ein Organismus, keine Organisation.“ Trotz dieser Beteuerung bleiben sie weiter treue Mitglieder in einer Kirche, die nach dem Vorbild eines Wirtschaftsunternehmens organisiert ist.

In diesem Buch werde ich zugespitzt fragen: Was bedeutet eigentlich die Feststellung, dass „die Gemeinde ein Organismus ist“? Wie funktioniert eine solche „organische Gemeinde“ im einundzwanzigsten Jahrhundert?

Die Begriffe „neutestamentliche Gemeinde“, „Urgemeinde“ und „Gemeinde des ersten Jahrhunderts“ verwende ich in meinem Buch durchweg synonym. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die frühe Kirche des ersten Jahrhunderts, wie wir sie aus dem Neuen Testament kennen.

Ich spreche aber auch jene Gemeinden an, die man allgemein als „institutionelle Kirchen bzw. Gemeinden“ bezeichnet. Ich hätte sie auch „etablierte Kirchen“, „traditionelle Kirchen“, „Establishment-Kirchen“, „Volks- und Landeskirchen“, „Episkopalkirchen“, „zeitgemäße Kirchen“, „Zuhörer- und Zuschauer-Kirchen“, „sakrale-Gebäude-Kirchen“, „Freikirchen“, „überlieferte Kirchen“ oder „programmgesteuerte Kirchen“ nennen können. Das sind jedoch unzulängliche Begriffe. Meines Erachtens trifft der Ausdruck „institutionelle Kirche“ am ehesten, was die meisten Kirchen heutzutage ausmacht.

Beachten Sie bitte: Wenn ich „institutionelle Kirche“ sage, dann meine ich damit nicht Gottes Volk! Ich spreche dann vielmehr von einem System. Die „institutionelle Kirche“ ist ein System; sie ist eine Art und Weise , wie „Gemeinde“ gelebt wird. Nicht die Menschen, die dorthin gehen, sind gemeint. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig und darf bei der Lektüre dieses Buches nicht vergessen werden.

Ein Soziologe mag mit meinem Gebrauch des Wortes „institutionell“ nicht einverstanden sein. Soziologisch gesehen stellt jede Institution ein Muster menschlicher Aktivität dar. Dazu gehört selbst eine Begrüßung mit Handschlag oder Umarmung. Ich räume gerne ein, dass alle Kirchen (selbst organische) einige solcher „Konventionen“ praktizieren.

Ich verwende die Bezeichnung „institutionelle Kirche“ dagegen in einem viel engeren Sinn: Ich meine damit jene Kirchen und Gemeinden, deren Organisation unabhängig von ihren Mitgliedern funktioniert. Solche Kirchen operieren aufgrund von Programmen und Ritualen und nicht von Beziehungen. Es sind durchstrukturierte Kirchen, in deren Mittelpunkt ein sakrales Gebäude steht und die von berufenen Fachkräften (den „Geistlichen“, „Pfarrern“, „Pastoren“ und dem „Klerus“) geleitet und von ehrenamtlichen Helfern (den Laien) unterstützt werden. Sie benötigen Personal, Gebäude, Gehälter und eine Verwaltung. In einer typischen institutionellen Kirche besuchen die Teilnehmer ein- oder zweimal die Woche einen Gottesdienst oder eine andere Veranstaltung und betrachten dabei eine religiöse Darbietung, die oft von einer einzigen Person ausgerichtet wird (einem Pastor oder Ältesten). Danach kehren sie nach Hause zurück zu ihren individuellen christlichen Existenzen.

Wenn ich dagegen von „organischer Gemeinde“ rede, meine ich damit jene Gemeinden, die sich an den gleichen geistlichen Grundsätzen ausrichten wie die Gemeinden, von denen wir im Neuen Testament lesen. Die neutestamentliche Gemeinde war die allererste organische Gemeinde, von der sich alle anderen organischen Gemeinden herleiten. Den Ausdruck „organische Gemeinde“ verdanke ich dem Engländer T. Austin-Sparks. Er schreibt:

Gottes Gesetz der Fülle heißt organisches Leben. Jedes Leben bringt nach göttlicher Ordnung seine eigene Form hervor, ob pflanzlich, tierisch, menschlich oder geistlich. Es kommt also alles von innen heraus. Funktion, Ordnung und Frucht entspringen dem inwendigen Gesetz des Lebens. Nur auf dieser Grundordnung entstand, wovon das Neue Testament berichtet. Das organisierte Christentum hat diese Reihenfolge jedoch völlig umgekehrt. 3

Mein Freund Hal Miller führt auf brillante Weise diesen Gedanken weiter aus, indem er anhand einer einfachen Metapher die institutionelle Kirche mit der organischen Gemeinde vergleicht:

Institutionelle Kirchen sind Eisenbahnen vergleichbar: Sie fahren in eine bestimmte Richtung und behalten diese Richtung auch dann bei, wenn viele Hände versuchen sie anzuhalten. Wie bei Zügen ist in institutionellen Kirchen eine Richtungsänderung kaum möglich. Nur mithilfe einer Weiche wäre ein Wechsel auf ein anderes Gleis möglich. Andernfalls ist der Zug gezwungen, dem Gleis, auf dem er sich befindet, zu folgen. Die Passagiere können nur hoffen, in den richtigen Zug gestiegen und die gewünschte Richtung eingeschlagen zu haben.

Organische Gemeinden wie die im Neuen Testament sind anders. Sie gleichen nicht einem Zug, sondern einer Wandergruppe. Reisegruppen zu Fuß sind wesentlich langsamer als Züge unterwegs; sie legen nur wenige Kilometer in der Stunde zurück. Allerdings können sie ihre Richtung jederzeit ändern. Wichtiger noch: Sie nehmen ihre Umwelt wahr, können auf ihren Herrn hören und jederzeit aufeinander achten.

Wie alte Eisenbahnen sind institutionelle Kirchen leicht bemerkbar. Ihr Rauch und Lärm sind unverkennbar. Organische Gemeinden sind etwas subtiler. Weder kündigen sie durch Blinklichter ihr Kommen schon von Ferne an, noch pfeifen sie an jedem Bahnübergang. Daher glauben viele Menschen, diese neutestamentliche Art von Gemeinde sei längst ausgestorben. Weit gefehlt! Organische Gemeinden finden sich überall. Ich selbst bin schon seit nunmehr zwanzig Jahren Teil einer solchen Gemeinde. Immer noch gibt es Gemeinschaften wie unsere, die still ihres Weges gehen und keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wir sind einfach Pilger auf einem gemeinsamen Weg.

Haben Sie erst einmal gelernt, organische Gemeinden zu erkennen, werden Sie sofort merken: Da versammeln sich Menschen wie im Neuen Testament – als Leib Christi, als Familie und als Braut, aber nicht als Institutionen.

Organische Gemeinden sind Gruppen von Menschen, die ihren Weg mit Gott gehen. Die Züge überholen sie. Die Passagiere winken ihnen gelegentlich zu. Das klappt nicht immer, vor allem wenn der Zug so schnell unterwegs ist, dass die Wanderer entlang der Gleise einfach verschwimmen. Wenn auch Sie einer solchen Wandergruppe angehören, die als organische Gemeinde unterwegs ist, dann wird dieses Buch Ihre Wertschätzung für die neutestamentlichen Wurzeln wiederbeleben. Wenn Sie dagegen in einem vorbeirauschenden Zug sitzen, wird es Sie vielleicht überraschen, dass einige dieser verschwommenen Farbflecke dort draußen tatsächlich Menschen sind, die mit Gott unterwegs sind! Sie sind gerade an einer organischen Gemeinde vorbeigerauscht.

Sie sollten unbedingt wissen, dass der Versuch, Gemeinde als lebenden Organismus zu entdecken, kein Tagtraum ist. Auch heute kann die Kirche Jesu das sein, was sie im ersten Jahrhundert war: ein Organismus. Die folgenden Ausschnitte aus Briefen stammen von unterschiedlichen Menschen, die in den vergangen Jahren Erfahrungen mit organischen Gemeinden gemacht haben.

Brief 1 (eine Lehrerin)

Ich hatte nie vor, meine übernommenen Vorstellungen von Kirche aufzugeben oder gar meine Kirche zu verlassen. Weder habe ich eine neue Kirche gesucht, noch hatte ich irgendeine Vorstellung von organischer Gemeinde, als man mich das erste Mal in eine solche einlud. Ich bin der Einladung gefolgt. Was ich dort sah, war ganz anders als alles Bisherige. Diese Gemeinde war weder ein Bibelkreis noch eine Gebetszusammenkunft, sie war weder eine Heilungsveranstaltung noch ein Gottesdienst.

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