Frank Viola - Ur-Gemeinde

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Jesu Plan für seine Gemeinde wiederentdecken
In seinem (zusammen mit George Barna verfassten) Bestseller Heidnisches Christentum? hat Frank Viola die oft im Heidnischen wurzelnden Hintergründe vieler unserer vermeintlich biblischen Traditionen aufgezeigt.
In Ur-Gemeinde geht er nun auf Gottes ursprünglichen Plan für die Gemeinde ein: Gemeinde soll in allem das Wesen des dreieinigen Gottes verkörpern. Grundlage für unsere Vorstellung von Gemeinde muss also das sein, was Gott selbst im Herzen hat, was ihn und seine Ziele widerspiegelt, wie wir es in den Schriften des Neuen Testaments finden.
Daraus entsteht ein klares und herausforderndes Bild von Gemeinde. Wollen wir unsere Vorstellung von Gemeinde an die biblische anpassen, wird ein Umdenken in vielen Bereichen unumgänglich sein.
Die Themen, für die der Autor das konkretisiert, sind unter anderem: Gemeinde als Organismus und als Familie, die Treffen der Gemeinde, das praktische Leben der Gemeinde, die Einheit der Gemeinde, Gemeindeleitung und Entscheidungsfindung, geistliche Autorität, Unterordnung und apostolische Tradition.

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Wenn ich aus den vergangenen zwanzig Jahren etwas gelernt habe, dann Folgendes: Dieses Buch wird im Wesentlichen zwei Reaktionen auslösen. Die eine: „Gott sei Dank, bin ich nicht verrückt! Ich habe schon an mir selbst gezweifelt. Jetzt stell ich dankbar fest, dass ich nicht der Einzige bin, der so über Kirche denkt. Dieses Buch drückt genau das aus, was ich selbst seit vielen Jahren empfinde und denke. Jetzt kann ich wieder hoffen, dass es außerhalb des Althergebrachten authentisches Gemeindeleben gibt.“

Die andere Reaktion wird sein: „Wie können Sie es wagen, die gängige Kirchenpraxis in Frage zu stellen? Gott liebt die Kirche. Wer gibt Ihnen das Recht, so harsche Kritik zu üben? Und wer gibt Ihnen das Recht, zu sagen, Ihr Verständnis von Kirche sei das einzig richtige?“

Selbstverständlich bin ich nicht unfehlbar und gebe unumwunden zu, dass ich selber noch wachse und dazulerne. Doch genau hier liegt das Problem, das dieses Buch anpackt: Wir Christen sind uns uneins, was Kirche/Gemeinde ist. Ich kritisiere die Kirche keineswegs. Dieses Buch habe ich vielmehr geschrieben, weil ich die Gemeinde liebe. Deshalb sehne ich mich danach, den Leib Christi so gelebt zu sehen, wie Gott ihn sich meines Erachtens vorgestellt hat. Verwechseln Sie die Gemeinde bitte nicht mit einer Organisation, einer Denomination, einer Bewegung oder gar einer hierarchischen Struktur. Die Gemeinde ist das Volk Gottes, mehr noch: sie ist die Braut Jesu Christi! Ich werde in diesem Buch zeigen, dass Gott keineswegs verschwiegen hat, wie er sich die Gemeinde auf Erden vorgestellt hat. Was ich überdenken will, ist nicht die Gemeinde an sich, sondern ihre gegenwärtige Praxis.

Außerdem behaupte ich nicht, es gäbe so etwas wie den „richtigen“ Weg Gemeinde zu sein, geschweige denn, ich hätte ihn entdeckt. In diesem Buch denke ich ganz einfach über neue Wege nach – über Wege, von denen ich glaube, dass sie in Übereinstimmung sind mit der Lehre Jesu und der Apostel. Für mich und viele andere Christen haben sich diese Wege als das erwiesen, wonach wir uns im Tiefsten gesehnt haben.

Diesem Buch gehen zwei andere Schriften voraus. Das erste Buch heißt The Untold Story of the New Testament Church. 1 Darin zeichne ich die Geschichte der Gemeinde im ersten Jahrhundert in ihrer richtigen Reihenfolge nach. Die Apostelgeschichte und die neutestamentlichen Briefe werden ineinandergefügt, damit eine Zusammenschau der Urgemeinde entsteht. „Ur-Gemeinde“ beruht auf dieser Geschichte. Hier greife ich gezielt einige Themen aus der beeindruckenden Geschichte auf und gliedere sie thematisch. Zusammen gelesen ergeben beide Bücher ein überzeugendes Bild des neutestamentlichen Gemeindelebens.

Das zweite Buch, Heidnisches Christentum? 2, zeigt, wie weit sich die gegenwärtige Kirche von ihren ursprünglichen Wurzeln entfernt hat. Die Kirche, wie wir sie heute kennen, hat sich von einem lebendigen, atmenden, kraftvollen Ausdruck von Jesus Christus zu einer kopflastigen, hierarchischen Organisation mit Anklängen an das imperiale Rom entwickelt. Die meisten Kirchen haben an diesen römischen Strukturen bis heute festgehalten.

Das vorliegende Werk gliedert sich in zwei Teile. Den ersten Teil habe ich mit „Gemeinschaft und Versammlung“ überschrieben. Ich untersuche darin das Leben und die Versammlungspraxis der Urgemeinde und vergleiche sie mit den Bräuchen der heutigen Kirche.

Der zweite Teil des Buches lautet: „Leitung und Verantwortung“. Darin stelle ich ein neues Leitungskonzept vor, einschließlich einiger Grundsätze zu Autorität und Verantwortung. Trotz ihres antitraditionellen Ansatzes beruhen meine Thesen auf biblischen Prinzipien. Sie sind auch praktisch. Ich erlebe seit nunmehr zwanzig Jahren, dass sie funktionieren. Im Anhang des Buches gehe ich zudem auf einige gängige Einwände ein.

Mein Ansatz ist durchweg konstruktiv. Dabei liegt es mir fern, eine Auseinandersetzung zu führen. Viele meiner Gedanken unterscheiden sich so radikal vom herkömmlichen Verständnis, dass sie deshalb bei manchen wohl Missfallen, bei anderen gar Feindseligkeit nach sich ziehen werden.

Ich zähle auf Ihre Geduld und bitte Sie, meine Aussagen im Licht der Heiligen Schrift und Ihres Gewissens zu prüfen. Meine Haltung beim Schreiben finde ich mit den Worten von C. S. Lewis am besten wiedergegeben: „Betrachten Sie mich als Mitpatient im selben Krankenhaus. Ich bin schon etwas früher eingeliefert worden und kann daher den einen oder anderen Rat geben.“ Ich wünsche mir sehnlich, Gottes Volk befreit zu sehen von der Tyrannei des Status quo , befreit aber auch von allen unterdrückenden, hierarchischen Strukturen – und dies aus einem einzigen Grund: damit Jesus Christus wieder Zentrum und Haupt seiner Gemeinde wird.

Frank Viola

Gainesville, Florida

Oktober 2007

1Erscheint Anfang 2011 bei GloryWorld-Medien auf Deutsch.

2Frank Viola / George Barna, Heidnisches Christentum?

Einleitung: Aufbrechen zu einer neuen Art von Gemeinde

Unsere Zeit lebt weit hinter den Maßgaben des Neuen Testaments – und gibt sich mit einer kleinen, überschaubaren Religion zufrieden.

Martyn Lloyd-Jones

Die meisten bekennenden Christen bemerken nicht, dass die zentralen Vorstellungen und Traditionen, die wir „Kirche“ nennen, nicht im Neuen Testament wurzeln, sondern in den in nachapostolischer Zeit entwickelten Bräuchen.

Jon Zens

Wir stehen vor einer Revolution der kirchlichen Theologie und Praxis. Zahllose Christen – darunter Theologen, Kleriker und Experten – suchen nach neuen Wegen, die Kirche zu erneuern und zu reformieren. Andere haben das traditionelle Verständnis von Kirche längst aufgegeben und sind zu der Überzeugung gelangt, dass die institutionelle Kirche, wie wir sie heute kennen, nicht nur wirkungslos geworden, sondern auch biblisch nicht mehr begründbar ist. Deshalb halten sie es für einen Fehler, die gegenwärtige Kirche bloß reformieren zu wollen, liegt doch das ursächliche Problem – nach ihrer Überzeugung – in der Struktur der Kirche selbst.

Zu diesem beunruhigenden Ergebnis bin auch ich vor nunmehr zwanzig Jahren gekommen, als nur wenige wagten, die Praktiken der institutionellen Kirche zu hinterfragen. Damals kam ich mir ziemlich einsam vor. An manchen Tagen fragte ich mich sogar, ob ich den Verstand verloren hatte.

Seitdem hat sich manches geändert. Heute wächst von Jahr zu Jahr die Zahl derer, die die institutionelle Kirche/Gemeinde infrage stellen. 1Viele von ihnen haben sie bereits verlassen und sich auf die Suche nach einem Gemeindeleben begeben, das ihre tiefsten Sehnsüchte stillt.

Eine Revolution jenseits von Erneuerung und Reformen braut sich zusammen: Sie hat die Axt an die Wurzel gelegt und zielt auf die Praxis und Theologie der Kirche selbst. Vielleicht hilft ein Beispiel aus der Geschichte, dieses Phänomen zu erklären.

Jahrhundertelang suchten westliche Astronomen die Bewegung der Sterne und Planeten zu verstehen. Doch so sehr sie sich auch mühten, ihre Berechnungen anhand der ihnen zur Verfügung stehenden Daten wollten einfach nicht aufgehen. Der Grund dafür war denkbar einfach: Ihre Voraussetzungen waren falsch, denn sie gingen von einem geozentrischen Weltbild aus. Sie glaubten, die Sterne und Planeten drehten sich um eine stationäre Erde. Auf diesem Weltbild gründeten sie ihr gesamtes Verständnis vom Universum.

Dann trat ein Bilderstürmer namens Kopernikus auf und stellte das traditionelle Weltbild infrage. Seine revolutionäre Behauptung: Die Planeten und Sterne drehen sich um die Sonne. Kopernikus‘ heliozentrisches Weltbild wurde zwar zunächst vehement bekämpft, doch konnten die Tatsachen nicht widerlegt werden. Schließlich setzte sich der neue heliozentrische Ansatz durch. 2

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