Joachim Bräunig - Die Magie der Sucht

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In zwei kleinen Gemeinden nahe Waren-Müritz geschehen innerhalb von wenigen Stunden zwei grausame Verbrechen, wobei sich die Tötungsarten ähneln. Bei den Getöteten handelt es sich um einen Anwalt und einen Immobilienmakler, die befreundet waren. Beide führten gemeinsam Prozesse, bei denen der Immobilienhändler als Gutachter auftrat. Ein Anwalt der Kanzlei eines der getöteten Opfer leidet an Spielsucht und hat einen Schuldschein unterschrieben. Bei dem anderen Opfer werden im Rahmen der Ermittlungen in dessen Wohnung Drogen gefunden. Die Aufklärung der Straftaten gestaltet sich sehr schwer, da noch andere Verdächtige ins Visier der Einsatzgruppe geraten. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft gelingt den Ermittlern die Aufklärung, die für alle eine überraschende Lösung mit sich bringt. Der Autor wurde 1944 in Chemnitz geboren. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und ist seit 1966 im erzgebirgischen Annaberg beheimatet. Nach Abschluss seines Studiums in der Fachrichtung Maschinenbau war er als Technologe, Technischer Leiter und Bauleiter in verschiedenen Einrichtungen tätig. Das Buch ist die neunte Folge der Ermittlungen von Hauptkommissar Ullmann.

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Die Stadt war ein großer Touristenmagnet und lockte jährlich zahlreiche Urlauber und andere Feriengäste an. In der Nähe des Marktes befanden sich das Stadtgeschichtliche Museum sowie mehrere Hotels und Pensionen, welche stets gut ausgebucht waren und bei denen meistens eine längerfristige Vorbestellung von Nöten war. Vom Marktplatz führten beidseitig Fußgängerzonen in die immer sehr belebten Außenbereiche des Zentrums. Die Einwohner waren sehr freundlich und gaben den Touristen, welche nach gewissen Orten fragten, bereitwillig Auskunft.

Die Büroräume der Kanzlei „Sorge und Partner“ waren vor drei Jahren großzügig umgebaut worden und besaßen insgesamt fünf Räume. In dem etwas größeren hatte Ulf Sorge sein Büro, des Weiteren hatten die beiden Anwälte Kai Schulten und Christoph Scholz je ein kleineres Büro von ungefähr zwanzig Quadratmetern. Die beiden Sekretärinnen teilten sich gemeinsam ein Büro, welches gleichzeitig als Vorraum zu den Büros der Anwälte und Ulf Sorge bildete, wobei der Eigentümer des Unternehmens außerdem einen getrennten Zugang zu seinem Büro hatte. Außerdem verfügte die Kanzlei über einen separaten Konferenzraum, der zumeist bei gleichzeitigen Gesprächen mit den jeweiligen Klageparteien genutzt wurde. Die Räume verfügten über modernste Informationstechnik, sodass bei Erfordernis ein sofortiger Zugriff zu notwendigen Daten oder Vergleichen möglich wurde. Alle Vorgänge wurden computerunterstützt erfasst und registriert, was die Arbeit der Sekretärinnen wesentlich erleichterte und zugleich einen geringeren Aufwand bei der Archivierung bedeutete. Die Räume waren mit neuen großzügig gestalteten Fenstern ausgestattet worden, was einen bedeutend größeren Lichteinfall wie vor dem Umbau zur Folge hatte. Gleichzeitig war das gesamte Mobiliar erneuert worden, welches jetzt in hellen Farben gestaltet ist. Die Räume wirkten sehr freundlich, wozu auch die weichen Sitzgelegenheiten einen wesentlichen Beitrag leisteten. Sie befanden sich im ersten Obergeschoß eines ebenfalls vor drei Jahren gründlich sanierten Hauses, welches auch von außen einen einladenden Eindruck erweckte. Ulf Sorge und sein damaliger Partner hatten sich zu Beginn ihrer gemeinsamen Tätigkeit ein Haus in Ufernähe mit Blick zum Hafen gewünscht, jedoch war das zum damaligen Zeitpunkt für beide aus finanziellen Gründen nicht möglich. Sie hatten sich im Laufe der Jahre mit den Räumen arrangiert und wollten nicht nochmal umziehen und durch die gesamte Sanierung des Gebäudes kamen die Anwälte ihren ursprünglichen Wünschen, außer dem Uferblick, sehr nahe.

„Frau Schmoll, habe ich heute noch wichtige Termine?“, fragte Ulf Sorge seine Sekretärin.

„Nein, sie haben erst am Montag früh den nächsten Termin“, antwortete Rita Schmoll.

„Dann gibt es auch morgen keinen Termin?“

„Nein, Herr Sorge.“

„Gut, dann kann ich mich wiedermal auf ein langes Wochenende freuen.“

„Das haben sie sich verdient.“

„Ja, das war eine anstrengende Woche“, erwiderte Ulf Sorge.

„Bei diesem schönen Wetter können sie einen Ausflug unternehmen“, schlug Frau Schmoll vor.

„Nein, ich werde mich ausruhen und völlig entspannen. Ich werde mich in meinem Garten auf die Liege legen und auf den Anruf meiner Tochter warten.“

„Wie geht es ihr?“, erkundigte sich Frau Schmoll.

„Sie haben sich sehr gut eingelebt. Das Juweliergeschäft ihres Mannes läuft sehr gut und Martina hat sich in dem Hotel als Managerin gut eingearbeitet“, erwiderte Ulf Sorge.

„Das freut mich für sie. Wie lange ist ihre Tochter bereits in Australien?“, fragte die Sekretärin.

„Knapp ein Jahr. Ich freue mich für sie, auch wenn ich sie vermisse.“

„Das geht mir mit meinen Kindern ebenso, aber das ist der Lauf der Dinge, das die Kinder größer werden und ihre eigenen Wege gehen.“

„Wir haben es ebenso gemacht und sind zu Hause ausgezogen, um auf eigenen Beinen zu stehen, aber wenn es die eigenen Kindern sind, versteht man erst, warum die Eltern damals so traurig waren“, philosophierte Ulf Sorge.

„Sie haben recht, aber die Telefonate werden sicher sehr teuer“, mutmaßte Frau Schmoll.

„Sicher, aber für meine Tochter ist mir nichts zu teuer“, gab ihr Vorgesetzter zurück.

„Wie geht es ihrer Frau?“, erkundigte sich Rita Schmoll.

„Ich glaube, es geht ihr nicht besonders gut und ich bin fast überzeugt, dass sie die Betreuung ihrer Eltern zu Hause nicht mehr lange aufrechterhalten kann. Der Aufwand ist größer wie erwartet, trotz der Hilfe eines Pflegedienstes. Ich hoffe, sie verlangt nicht zu viel von sich selbst.“

Ulf Sorge hatte sich mit seiner Frau geeinigt, dass sie zur Betreuung ihrer bettlägerigen Mutter und des gleichfalls gesundheitlich angeschlagenen Vaters nach Berlin in ihr Elternhaus zieht. Seine Frau wollte ihre Eltern nicht in ein Pflegeheim geben, aber nach dem gestrigen Telefonat schien seine Frau bald am Ende ihrer Kräfte zu sein und sie überlegte nun ernsthaft, dies doch zu tun.

In diesem Augenblick traten gleichzeitig die beiden Anwälte Kai Schulten und Christoph Scholz aus ihren Büroräumen und wollten sich ins Wochenende verabschieden. Beide lächelten ihrem Chef und den Sekretärinnen zu und Kai Schulten sagte: „Ich möchte ihnen ein schönes und erholsames Wochenende wünschen. Ich denke, wir haben uns das nach dieser Woche redlich verdient.“

Rita Schmoll lächelte Kai Schulten zu und schaltete dabei ihren Computer aus, was den Anwalt zu einer Bemerkung veranlasste.

„Sie wollen doch nicht etwa auch bereits nach Hause gehen?“

„Ich habe mir den Feierabend ebenso verdient wie sie“, antwortete die Sekretärin.

„Davon bin ich überzeugt, aber ich wundere mich darüber, weil sie ansonsten immer die Letzte sind und erst nach uns die Kanzlei verlassen.“

„Wir bekommen am Wochenende Besuch und da gibt es für die Frauen stets viel zu tun.“

„Ja, das weiß ich von uns zu Hause. Meine Frau regelt diese Arbeiten auch immer allein.“

„Es ist vielleicht auch besser. Männer haben für diese Vorbereitungen kein Händchen.“

Diese Wortgefechte zwischen Kai Schulten und Rita Schmoll kamen nicht selten vor und es war unverkennbar, dass die Sekretärin für den Anwalt eine leichte Schwäche hatte. Der lockere Umgangston von Kai Schulten sowohl mit ihr als auch mit seinen Klienten gefiel ihr, obwohl sie bei der Erledigung der anstehenden Aufgaben ihn gegenüber Christoph Scholz nicht bevorteilte. Bea Lutz hatte ebenfalls ihren Schreibtisch aufgeräumt und verabschiedete sich von ihren Kollegen und dem Chef. Die Stimmung der Mitarbeiter der Kanzlei war bestens und alle freuten sich auf das bevorstehende Wochenende. Sie verließen gemeinsam die Geschäftsräume und traten hinaus in die strahlende Sonne, die zu dieser Nachmittagszeit voll in ihrem Zenit stand. Sie gingen zu ihren Fahrzeugen, die auf dem Parkplatz in der Nähe des Stadthafens standen. Nachdem sie sich alle nochmals förmlich verabschiedet hatten, stiegen sie in ihre Fahrzeuge.

Ulf Sorge fuhr mit seinem BMW in Richtung seiner Wohnung in Röbel, das ungefähr fünfzehn Kilometer von Waren entfernt gelegen ist. Er wollte noch verschiedene Kleinigkeiten für das Wochenende einzukaufen, entschied sich aber, erst zu Hause vorbeizufahren und zu kontrollieren, was er wirklich benötigte. Er überlegte, eventuell seinen Freund, den Immobilienmakler Detlef Schmidt, zum Abendbrot einzuladen, aber verwarf diesen Gedanken wieder. Detlef Schmidt war seit der Studienzeit mit Ulf Sorge befreundet und hatte sich nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten als Immobilienmakler selbstständig gemacht. Die beiden Familien waren befreundet, wobei diese Freundschaft sich in engen Grenzen hielt, da die beiden Ehefrauen keinen direkten Draht zueinander fanden, was Ulf und Detlef sehr bedauerten. Detlef Schmidt wohnte seit dem plötzlichen Tod seiner Frau allein, da der Sohn bereits vor einigen Jahren an die Ostsee gezogen war und nur noch loser Kontakt bestand. Detlef Schmidt wohnte in Vipperow, was ungefähr zehn Kilometer von Röbel entfernt liegt. Sein Maklergeschäft lief sehr gut, aber er wollte niemals einen Partner einstellen, sondern seine Geschäfte allein durchführen. Die Ausübung seiner Tätigkeit bedingte, dass er mit vielen verschiedenen Menschen, auch unterschiedlicher Berufszweige, zusammenarbeiten musste, was oft zu Schwierigkeiten führte. Detlef Schmidt war ein sehr selbstbewusster und kritischer Mann, der keine Zweifel an der Richtigkeit seiner Festlegungen zuließ. Dieser Charakterzug brachte ihm nicht nur Freunde, sondern im Gegenteil eine Reihe von Feinden und Widersacher ein. Er war jedoch als ein sehr gut und gerecht kalkulierender Makler bekannt, der die Käufer auch auf mögliche Folgekosten des Neuerwerbes eines Grundstückes aufmerksam machte. Diese sachlichen Einschätzungen hatten ihm, trotz seiner teilweisen spröden Umgangsformen, einen guten Ruf eingebracht.

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