Manfred Behrend - Suizid im Hirn

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Mit diesem Buch möchte Manfred Behrendt das Thema Alkohol zur Diskussion stellen. Verändern wir uns? Erkennen wir den doch schmalen Grat zur Abhängigkeit? Nicht militant verurteilen, sondern in das ICH schauen und damit umzugehen lernen. Der Mensch hat ein Recht auf Rausch. Wir hätten wohl Schwierigkeiten im Miteinander als Gesellschaft, wenn wir es verdammen. Verstecken wir dieses Thema nicht, nehmen es als real an und gehen damit nicht zerstörend um. Lasst uns diskutieren über den Spruch: „Lieber ein stadtbekannter Säufer, als ein anonymer Alkoholiker“ Erschrocken über den Spruch? Viel „Spaß“ beim Lesen.

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Jeder, der betroffen ist vom gefährlichen und auch destruktiven Missverständnis, dass vieles leichter fällt unter Drogen oder Alkohol bis hin zur sozusagenen Versklavung des Ichs durch diese Dinge, erkennt vieles schwerlich. Es hat nichts mit der sogenannten Intelligenz zu tun. Ein Leben ohne diese Stimuli erscheint kaum noch möglich. Die Geschichten der Betroffenen zeigen, dass wohl fast jeder oder viele in einer Situation an diese Beendigung gedacht haben. „Ich sauf mich jetzt tot“, hört man des Öfteren. Da beginnt es. Mediziner benennen, dass diese die schlimmste, sehr lange dauernde Wahl eines Suizids ist. Wenn man sich vor einen Zug wirft, ertrinken möchte, sich erschießen will oder sehr viele Tabletten nimmt, seine Pulsader aufschneidet, sich den goldenen Schuss, oder was es sonst noch so gibt, setzt, geht es wohl schneller. Entschuldigung, ein böses Thema. Dieses ist aber Realität. Gehen wir mal sehr naiv an diese Situation einer Entscheidung. Wir wollen und beginnen das eben Genannte. Der Körper kann sich kaum wehren gegen unsere Entscheidung. Wenn wir uns jedoch vornehmen, uns sukzessiv dem Alkohol zu widmen bzw. sind ihm schon verfallen in einer Todessehnsucht, wird es sehr lange dauern und schwierig. Wie meine ich das? Hierbei meine ich keinesfalls „nur“ unser Hirn. Selbstverständlich auch das Hirn, da kaum etwas veränderbar ist, ohne „Mitwirkung“ dessen. Ein simples Beispiel, wie ich es meine. Wir nehmen zu viel Alkohol zu uns, wir müssen uns übergeben, uns wird schlecht. Eine natürliche Reaktion der Organe, auch des Hirns. Suizid mit „nur“ Alkohol wird ausgebremst. Wir trinken, schwanken, fallen um, schlafen eventuell ein. Die Organe sagen uns: „ Stopp“. Eine Reaktion des Hirns in Verbindung mit unserem Gleichgewicht. Die Beine versagen. Weitertrinken bis zum Suizid, auch schwierig. Eigentlich möchte ich nur benennen, es ist schwierig und auch gut so, da der Körper uns sagt, dass wir aufhören sollen mit dem Unsinn und über eine Lösung des vernünftigen Weiterlebens nachdenken sollten. Täglich dieses zu veranstalten mit umfallen, übergeben usw. wird natürlich irgendwann zum Tode führen durch Organversagen, jedoch ist das wohl ein längerer Weg. Ich gestehe, ein seltsamer Abschnitt, aber warum soll man nicht darüber schreiben. Hier möchte ich das wunderbare gesellschaftsträchtige und lebensechte Buch „Wer einmal dem Blechnapf frisst“ von Hans Fallada (1896-1947), der eigentlich Rudolf Ditzen heißt, erinnern. Der Held des Buches Willi Kufalt, ein Gangster, der durch eigene Schuld irgendwie aus der gesellschaftlichen Existenz geworfen wird und nach einem seltsamen Leben dorthin zurückkehren möchte, wo er sich aufgehoben fühlt. Im Gefängnis. Der Inhalt des Buches mit Alkohol und Drogen ist doch Realität, dass viele Betroffene sich aufgeben, eventuell auch weitermachen bis der Körper, der Geist, das Hirn nicht mehr kann oder will. Im übertragenen Sinne dieser Geschichte mit Willi Kufalt aus Falladas Buch, wie der Buchtitel es besagt, sollte sie uns doch aufrichten, um zurückzukehren vom Blechnapf im Gefängnis zum normalen Teller zu Hause. Zu diesem Thema sollte es uns nicht passieren, auch wenn es Aspekte gibt, die mit denen vom Helden aus dem Buch übereinstimmen.

Nicht aufgeben heißt es für uns. Es ist doch ein Gesellschaftsthema geworden. Wechseln wir mal zu einer Lösung. Es gibt die chinesische Weisheit:

„Gehe immer der Sonne entgegen,

dann bleibt der Schatten hinter Dir.“

oder

„Wende dein Gesicht zur Sonne,

dann bleiben die Schatten hinter dir.“

Khalib Gibran (1883-1931), ein libanesisch-amerikanischer Maler und Philosoph sagte:

„Man sieht nur Schatten,

wenn man seinen Rücken der Sonne zudreht.“

Hört sich gut an, ist schwierig. Der Schatten und oder die Schatten sind schon nachdenkenswert.

Etwas anderes hierzu noch:

„Es ist egal, wie schnell sich das Licht bewegt.

Die Dunkelheit war und ist immer schon vorher da.“

Es ist ein Naturgesetz. Können wir es für uns Menschen wertvoll anwenden?

Haben wir einen oder mehrere Schatten? Ein toller Unterschied, den wir oft kaum bedenken. Dennoch sagt dieser Spruch sehr viel aus. Lasst es nie zu, dass der Alkohol vorneweg geht und wir in seinem Schatten stehen. Dieses, was ich noch schreibe, ist kein lesbares Buch von der ersten Seite bis zur letzten, sondern fordert eher auf, mal quer zu lesen. Mal vorn, mal in der Mitte, mal hinten. Es ist keine lesbare Geschichte wie ein Roman, in dem man sich auf der ersten Seite kennenlernt und in der Mitte heiratet und zum Schluss stirbt oder ein Krimi, in dem jemand ermordet wird, der Kommissar ermittelt und zum Schluss kommt die Verurteilung. Manchmal sind hier drei, vier Sätze eine Geschichte zum Nachdenken. Trotzdem viel Spaß.

Warum schreibt man über dieses Thema? Warum habe gerade ich irgendwie die Idee, darüber zu schreiben. Ganz einfach „mathematisch“ erklärbar. Bald werde ich 65 Jahre alt. Das erste Drittel dieser bisherigen Zeit waren Kindheit und Jugend, dann die Zeit des Alkoholversuchs. Mit 14 Jahren bei einer Feier mit Eierlikör, dann wohl später die Überschreitung zur Abhängigkeit, ab dem 40. Lebensjahr mithilfe einer gelungenen Therapie die Alkohol-Abstinenz erreicht und das neue Leben begann. Da beginnt auch etwas, was uns wohl alle betrifft. Der Anlass der Alkohol-Therapie. Freiwillig mit dem Erkennen, dass man Probleme hat? Familienangehörige, Freunde, wer auch immer gibt Anlass zum Schritt in eine Therapie? Ich bekenne, bei mir war es der Führerscheinentzug nach einer Alkoholfahrt, die vor Gericht endete. Die Promillegrenze wurde erheblich überschritten. Nein, kein Unfall und Schädigung Unbeteiligter. Landung im Straßengraben. Die Polizei „fragte“:…nanu, wieso ist das Auto verbeult, wie kommst du denn hier hin und du riechst so seltsam … Das Gericht legte eindeutig fest, wenn ich den Führerschein jemals wieder bekommen möchte, muss ich vorher zur Entziehungskur. Die beste Entscheidung eines Richters für mich und die weiteren Schritte zu einer gelingenden Abstinenz. Also, ein sozusagen von „außen“ einwirkender Anlass, keine Eigenentscheidung. Nennen wir es doch „Der Höhepunkt der Trinker-Karriere“ .Nach einem Höhepunkt ist die Erreichung des Normalen eine wertvolle Aufgabe. Wie sagt man oft? „Die Treppe hinauf, die hinab führt“ .Hierbei ist es jedoch positiv gemeint und nicht, wie man es oft bei Managern „traurig“ hört, die Karriereleiter hoch, bis der Absturz erfolgt. Bei diesem Thema ist es positiv. Die Alkoholtreppe hinauf; dann der sogenannte Höhepunkt, wie zum Beispiel ein Delirium oder eben vor Gericht wegen einer Alkoholfahrt und dann die Treppe hinunter zum normalen Ich. Ich nenne bzw. spreche oft vom Ich oder der Rückkehr zum Ich usw. in seltsamen Situationen, da wir ja nicht als Alkoholiker, Hassender oder Gangster geboren wurden. Mir hat das Urteil des Richters sehr geholfen, ich bin abstinent seitdem und dem Richter sehr dankbar. Dieses war 1991 und … hält an. Die Gefährdung bleibt täglich.

Das neue Leben bitte ich nicht zu sehr überzubewerten, da „das andere Leben“ auch o.k. war und zu mir gehört. Mit dem persönlichen Hinweis, niemals das eigene Leben infrage zu stellen. Jede Minute des eigenen Lebens hatte einen Sinn in der und für die augenblickliche Situation. Wenn es falsch war, entgegen Regeln der Zivilisation, gibt es Gerichte usw., deren Entscheidungen man anerkennen sollte. Härte hilft, das eigene Handeln zu überdenken. Mit dem Begriff Bereuen hab ich so meine Schwierigkeiten. Man hat etwas getan, bereut es. Ändert es etwas, es ist doch geschehen. Vor Gericht hört man wohl öfter … ich bereue meine Tat … Es kommt gut an, da es wohl betroffene Opferangehörige aufnehmen sollen als sogenannte Entschuldigung und des guten Eindruckes der Höhe des Strafmaßes wegen. Nun gut. Es gibt wohl dennoch ehrliches Bedauern. Dieses Bereuen ist nur ein Wort, mit dem wir uns angewöhnt haben umzugehen. Zielt es aber auf Werte hin? Man bereut, dass man nicht gut in der Schule war. Man bereut, nicht aufgepasst zu haben, was wohl wichtig ist, falschen Leuten vertraut zu haben, falsche Partner gewählt hat, Manipulationen erlegen war und was es sonst noch so alles gibt. Dieses Fehlverhalten hatte jedoch wohl eine Ursache. Dieses Bereuen bringt nichts, es gehört zu uns, was wir gemacht haben. Der Ursache vernünftig beim Bemerken von Übermäßigkeit entgegenzutreten, ist bedeutend besser, als hinterher weinend zu bereuen. Der Mensch ist auf dieser Welt, um Fehler zu begehen und Fehlentscheidungen zu tragen. Anlass zu Änderungen muss geschehen, jedoch das Bereuen hilft nicht. Lernen daraus, das ist es. Rückerinnerungen auf das Fehlverhalten sollte man schon zur Verbesserung zulassen und bewusst annehmen.

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