Artur Weiß - Begegnungen im DDR-Knast

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In meiner Generation war das Zusammenleben von Mann und Frau ein Tabuthema, über das nicht oder nur kaum gesprochen wurde. Es wurde streng darauf geachtet, dass wir Kinder bei solchen Gesprächen nicht zugegen waren. Es kam nicht selten vor, dass es der Tochter die Schamröte ins Gesicht trieb, wenn Eltern sie nach ihrem Freund befragten. Wir Kinder haben unsere Eltern niemals völlig entblößt gesehen, so ging dieses Schamgefühl auf uns Kinder über. Das hat sich erst mit dem Erwachsenwerden geändert. Auch die Beziehungen der Geschlechter untereinander war für uns Neuland. Im Besonderen die Beziehung Gleichgeschlechtlicher ist für mich heute noch unakzeptabel. Das ist für mich und viele andere nicht mit dem Glauben in Einklang zu bringen, weil es da heißt: Liebet und vermehret euch. Leider sind diese Werte bei vielen über Bord gegangen, und sie widmen sich stattdessen nur ihrem Vergnügen. Das DDR-Strafrecht hat bei »Homo« und »Sitte« besonders streng geurteilt. Was unter dem Begriff Sittlichkeit alles möglich ist, habe ich in der U-Haft beobachtet und später im Gefängnis aus den Akten Verurteilter entnommen. Die authentischen Schilderungen von Mithäftlingen, wenn wir die Möglichkeit zur Kommunikation hatten, sind bis heute in meinem Kopf geblieben. Diese Begebenheiten, warum ich mich mit dem Thema Sittlichkeit befasse und warum ich mit einer hohen Haftstrafe in Berlin-Rummelsburg eingezogen bin, davon erzählt dieses Buch.

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So vergingen die Wochen beim täglichen Allerlei. Horst und Heinz besuchten an einem Wochenende ihren Freund Werner im Strafvollzug. Sie trafen einen bedrückten und niedergeschlagenen Freund an, von dem sie wissen wollten, wie es ihm geht. Der ging aber nur ausweichend oder gar nicht auf ihre Fragen ein. Die Besucher merkten, dass ihr Freund unter Druck stand und sie behelligten ihn nicht weiter. Daher lenkte Horst das Gespräch auf das, was ihnen angetan wurde. Werner hörte nur schweigend zu. Die Stunde Besuchszeit ging schnell zu Ende, die drei Freunde mussten sich ohne Händedruck verabschieden. An dem dunklen Freitagabend machten sich Horst und Heinz auf den Heimweg. An der Straßenkreuzung trennten sie sich wie immer mit einem „Tschüs bis morgen in der Disko.“

Am Samstagvormittag rief Horst seinen Freund Heinz an, um sich mit ihm für den Abend zu verabreden. Die Eltern waren erschrocken, weil sie glaubten, ihr Sohn sei, wie schon so oft, bei Horst über Nacht geblieben. Schnell stellte sich heraus, dass Heinz am Freitagabend nicht zu Hause angekommen war. Nun überschlugen sich die Ereignisse, so dass eine Suchaktion gestartet wurde. Alle Freunde, Bekannten und Verwandten wurden befragt – ohne Erfolg. Die Suche setzte sich bis in die späten Abendstunden fort, so dass etwas Ernsthaftes nicht mehr auszuschließen war. Auch am Sonnabend blieb eine Umfrage in der Disko unter den jungen Leuten ergebnislos. Die Eltern entschieden sich, eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Daraufhin wurde zum Sonntagmorgen eine Suchaktion anberaumt, angeleitet von Gemeindevertretern. Daran nahmen verstärkt Jugendliche teil, aber auch die Stasi und Polizei. Vom Marktplatz der Kleinstadt strömten viele Helfer nach allen Richtungen aus. Es wurden die nähere Umgebung sowie Waldgebiete durchsucht. Nach stundenlangem Suchen schallten plötzlich Rufe durch den Wald. Das Schlimmste ahnend, liefen alle in die Richtung, woher die Rufe kamen. Es bildete sich ein regelrechter Menschenauflauf. Alle wollten wissen, was dort geschehen war und schon bald waren klagende Stimmen zu hören. Jetzt hatten auch die Eltern von Heinz und sein Freund Horst die Stelle erreicht. Sie kämpften sich einen Weg durch die Menschenmenge zum Ort des Geschehens. Es war grauenhaft anzusehen. Heinz hing an einem Baum – erhängt, tot. Seine Eltern brachen zusammen, aus der Menge heraus schallte der Ruf: „Mörder, Mörder, Mörder!“ Aus Kenntnis der Sachlage war es für einige sicher, dass hier die Stasi ihre Hand im Spiel hatte. Denn Heinz als couragierter und bodenständiger junger Mann hätte sich das nie angetan. Es ist sicher, dass die Zeit Licht in das Dunkel bringen wird. Der Täter war sicher am Tatort.

Inzwischen war die Feuerwehr angerückt und stellte sich an der Eiche, wo Heinz immer noch hing, auf. Mit Technik und Werkzeugen wurde das Stromkabel durchschnitten und die Leiche geborgen. Während der Bergung waren laufend Schmährufe zu hören, die gezielt an die Menschen verachtende Politik der SED gerichtet waren. In einem Leichenwagen wurde schließlich der Leichnam abtransportiert, die Menschen wurden zum Verlassen des Waldes aufgefordert. Horst und sein Vater brachten die Eltern von Heinz nach Hause. Beim Verabschieden bot Horst ihnen seine Hilfe an, wofür sie sich bedankten. Auf dem Heimweg brach in Horst eine unbändige Wut über das Geschehene aus. Sein Vater ermahnte ihn zur Zurückhaltung, damit ihm nicht Ähnliches widerfährt. Im Moment waren alle entsetzt und ratlos, nicht imstande klar zu denken. Werner beherzigte die Worte seines Vaters und zwang sich zur Ruhe, war aber fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Horst glaubt den Täter zu kennen, zumindest hatte er einen Verdacht.

Nach dem tragischen Vorkommnis waren die Bewohner des kleinen Städtchens in Aufruhr. Jeder wollte wissen, was es mit dieser Tat auf sich hatte und wer dahinter steckt. Vor allem die Eltern von Heinz, die inzwischen zur Identifizierung ihres Sohnes geladen waren. Auf diesem Weg begleitete sie Horst. Es kann sich jeder vorstellen, dass dies ein schwerer Gang für sie war. In der Pathologie sahen sie Heinz ein letztes Mal, wo sie ihre Tränen freien Lauf ließen. Bei dieser Inaugenscheinnahme stellte Horst Blutergüsse an beiden Handgelenken des Freundes fest, was auf eine Fesselung hinwies, aber bei der Bergung der Leiche waren Fesseln nicht mehr vorhanden. Das bestätigte Horsts Verdacht gegen eine bestimmte Person. Darüber sprach Horst mit seinem Vater, dem er ja voll vertrauen konnte. Weil es nun schon spät geworden war, suchten Vater und Sohn ihr Nachtlager auf. Lange konnten beide nicht zur Ruhe kommen. Ihre Familie musste in letzter Zeit so viel Leid ertragen. Werner sah die Bilder, wie es zum Verlust seiner Mutter gekommen war, wenig später die Leiden der Schwester und wie nun sein Freund Werner zusammengeschlagen wurde und im Gefängnis litt. Jetzt hatte er noch seinen letzten Freund auf tragische Weise verloren. Das machte ihn betroffen, aber auch entschlossen, den Mörder zu finden. Er war es seinen Freunden schuldig.

In den Medien wurde der Tod seines Freundes Heinz nur am Rande erwähnt, dagegen der brutale Überfall auf Werner gar nicht. Der Tod von Heinz war als Selbstmord durch Erhängen mittels eines Kabels begründet worden. Das zeigte, wie wenig die Behörden daran interessiert waren, Aufklärungsarbeit zu leisten. Das gab Horst einen gewissen Auftrieb, er wusste jetzt genau, wo er den Täter suchen muss. Vorerst widmete er sich aber voll seiner Arbeit. Dabei musste er aber feststellen, dass er auffällig überwacht wurde. Horst nahm das als Warnung zur Kenntnis, sein Vorhaben ließ er sich dadurch nicht schmälern. Was ihm aber noch in den Ohren klang, waren die Worte: „Sie hören noch von uns.“

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